Grafiktablett für Manga-Zeichner, Worauf sollte ich achten?

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1 Antwort

Meiner Meinung nach ist Wacom der einzige Hersteller, der etwas von Grafiktablets versteht. 

Die Größe hängt von deiner Arbeitsfläche ab (ein riesiger 4K-Monitor stellt eine Größere Fläche dar als ein kleinerer Monitor mit geringerer Auflösung) und vor allem von deiner Vorliebe.
Zeichnest du lieber mit ausladenden Bewegungen wird dir ein kleines Tablet nicht reichen, zeichnest du lieber aus dem Handgelenk ist ein kleineres vielleicht sogar besser. Die Auflösung ist bei den kleinen Tablets auch sehr hoch, sodass man da im Prinzip auch präzise arbeiten kann. Ich zeichne selbst nicht, aber ich denke man kann sich da auch an Zeichnungen orientieren, die man so im Verlauf der Zeit auf Papier gebracht hat. Wenn das alles relativ kleine Zeichnungen (kleiner A5) sind, bist du mit einem kleinen Tablet vermutlich nicht schlecht bedient. 

Das einzige von Wacom was für 100€ in Frage käme wäre ein neues Intuos in der Größe S (gibt es auch für 70€ ohne touch-Funktion). Vielleicht findest du aber auch auf ebay oder so ein gebrauchtes Bamboo in der Größe M, wenn du etwas leicht größeres möchtest. (Ist leicht verwirrend, Wacom hat die "Einsteigertablets" von Bamboo zu Intuos umbenannt und die Intuos-Reihe heißt jetzt "Intuos Pro")
Die Unterschiedlichen Modelle der Intuos-Reihe (und auch der alten Bamboo-Reihe) unterscheiden sich bei der Software, die mitgeliefert wird, bei der Größe (S oder M) und ob sie touch haben. 
Die Größe S hat eine aktive Fläche von 152 x 95 mm, das könntest du dir mal als Rechteck auf ein Stück Papier zeichnen und so tun, als ob das ein Tablet wäre. 

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