Grafik Designer: Schulabschluss

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2 Antworten

****Hallo Bella Ella!

Schön das du dich für Kommunikationsdesign interessierst. Wie du schon sagst, kann man natürlich auch ohne Studium Grafikdesigner werden (Auch wenn das zwei verschiedene Begriffe sind - Grafikdesign ist strenggenommen eine UNtergruppe des Kommunikationsdesign).

Wenn du an einer Akademie, Berufsfachschule oder in einem Betrieb ausgebildet wirst, ist die Ausbildung stärker praxisorientiert. Da ist man dann oft Drucker, Typograf, Schriftsetzer und Zeichner in einer Person. Natürlich ist der Bereich dann dem Einsatzzweck geschuldet. Ob du nun in der Industrie-, Mode- oder Werbebranche arbeitest, macht einen Unterschied.

Differenzierter und wissenschaftlicher Aufgebaut ist dagegen das Studium. An der Bauhaus-Universität Weimar gibt es zwei Studiengänge, die in diese Richtung zielen. Das ist einmal die Visuelle Kommunikation an der Fakultät Gestaltung und zum anderen die Medienkunst/Mediengestaltung an der Fakultät Medien.

VK: In der Visuellen Kommunikation spielt die kreative Produktion mitteilender Bilder, Grafiken und Texte für den Gebrauch in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle. Das Spektrum des zu gestaltenden Informationsaustauschs hat sich jedoch über den Einsatz traditioneller grafischer Ausdrucksmittel hinaus erweitert. Visuelle Kommunikation bezieht sich daher auch auf die gesamte vom Menschen gestaltete Umwelt und seine Kommunikationsverhältnisse. Die Planung von Kampagnen und ereignishaften Veranstaltungen kann ebenso Bestandteil dieses nicht immer präzise abzugrenzenden Tätigkeitsfeldes sein wie die Aufgabe, komplexe Sinneseindrücke dramaturgisch zu organisieren oder mit audiovisuellen, elektronischen Medien und in digitalen Netzwerken zu kommunizieren. Quelle: uni-weimar.de/gestaltung/studiengaenge/visuelle-kommunikation/

Mediengestaltung: Die Professuren der Medienkunst/Mediengestaltung beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit den künstlerisch-gestalterischen Disziplinen der Medienproduktion. Die verschiedenen Aufgabenbereiche stehen für eine jeweils spezifische Auseinandersetzung mit Medien. Die Medienkunst/Mediengestaltung behandelt sowohl technische, wie auch philosophisch-diskursive Arbeitsfelder und entwickelt neue Methoden und Formate in einer komplexen, sich in stetem Wandel befindlichen und teilweise überlagernden Medien-, Kunst- und Designlandschaft. Sie zeichnet sich aus durch die Verbindung auditiver, visueller, ereignishafter und konzeptueller Fragestellungen sowohl für den künstlerischen als auch den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn.

Im Vordergrund steht die künstlerisch-gestalterische Ausbildung in folgenden Fachgebieten:

  • Moden und öffentliche Erscheinungsbilder

    • Multimediales Erzählen
    • Medienereignisse
    • Interface Design
    • Gestaltung Medialer Umgebungen
    • Experimentelle Television
    • Experimentelles Radio
    • Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung
    • Diese Fächer werden begleitet durch wissenschaftliche und technische Lehrangebote aus den Bereichen Medienkultur und Medieninformatik.
  • Quelle: uni-weimar.de/cms/medien/medienkunstmediengestaltung.html

Nun ist es an dir zu entscheiden.... Wichtig ist vielleicht auch noch die Frage, wo man mit einem Fachabitur mehr Chancen hat.... ;) Die Fakultät Gestaltung legt sehr viel Wert auf ein klassisches Abitur. Mit entsprechender künstl. Eignung kannst du aber auch ohne Abitur Medienkunst/Mediengestaltung studieren.

Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gern bei mir melden!

Viele Grüße Constantin, Bauhaus.Botschafter www.uni-weimar.de/botschafter

Wenn du studieren möchtest benötigst du eine Hochschulzugangsberechtigung, welche du gerade erwirbst. Handelt es sich um eine Berufliche Ausbildung benötigst du in der Regel kein Abi.

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