Graffiti - Anfänger

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1 Antwort

Hallo Clownz! Wie ich mit Graffiti angefangen hab...das war so 2005, wir waren mit der Schulklasse auf einem Polizeirevier zu Besuch, da wir am Ende auf unsere Lehrerin (oder Lehrer, ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr) warten mussten durchstöberten wir die Prospekte und fanden auch zwei Anti-Graffiti Prospekte. Der Großteil hat sich welche mitgenommen und in den darauf folgenden Tagen fleißig in der Klasse gezeichnet, allerdings hörten schnell fast alle auf, bis auf mich und ein paar weitere Kollegen. Wir malten dann fleißig weiter, heute malen von unserer ehemaligen 4-köpfigen Bande nur noch 2 (inklusive mir), allerdings hab ich zu dem anderen kaum Kontakt mehr und wir sind beide nicht mehr sehr aktiv.

Was du unter Hilfsmittel verstehst kapiere ich nicht ganz? Gemalt haben wir mit allem, Farbdosen aus dem Baumarkt, Eddings, Schleifpapier, Schablone, Aufkleber...

Dadurch dass wir damals kein Internet hatten kannten wir nur die Graffitis in unserer Gegend, und das waren nicht wirklich viele. Natürlich hat man sich etwas abgeschaut und es nachgemalt, denke mal dass das völlig normal ist. Du wirst nicht glauben wie ich mich gefreut hab als ich den ersten bemalten Zug gesehen hab, das war wie Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig für mich! :-) Vielleicht konnte ich dir auf irgendeine Art und Weise helfen!

Vielen Dank für deine Antwort :) - Also als Hilfmittel wollte ich die Sachen ( in deinem Fall die schon besprühten Wänden und die Prospekte ) bezeichnen, welche dir geholfen haben dich weiter zu entwickeln.

MfG

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@Clownz

Größtes Hilfsmittel zur Weiterentwicklung war und bleibt die Kreativität gepaart mit Leidenschaft! Die von dir genannten Hilfsmittel haben das Ganze zwar interessanter gemacht, allerdings hat das nicht wirklich viel zu meiner Entwicklung beigetragen im Vergleich zur Leidenschaft. Jeden Tag gab es nichts Anderes als Graffiti, mit den Kollegen gab es auch nur das eine Thema...auf Klassenfahrt wusste ich immer den Heimweg in einer fremden Stadt, aber nicht durch irgendwelche Schilder, ich habe mir einfach jedes noch so kleine Bild oder Tag gemerkt. Graffiti ist mehr als ein Hobby. Paar Jahre später hatte ich dann Internet und ich meldete mich in einem relativ großen deutschen Graffiti-Forum an (welches es heute nicht mehr gibt und bis heute gibt es auch keins welches von der Größe her vergleichbar mit dem ist), somit konnte man sich austauschen, es fanden täglich Battles statt und man erfuhr von nützlichen Tipps. Ob Internet im Bezug zu Graffiti Fluch oder Segen ist weiß ich selber nicht, einerseits lernt man viel dazu und die Entwicklung läuft schneller voran, andererseits schaut man sich doch die ein oder andere Kleinigkeit ab (Unterbewusst, kein Biting!) und hat es somit schwerer einen WIRKLICH eigenen Style zu entwickeln. Früher gab es zum Beispiel auch den Hamburger oder Berliner Style, so etwas gibt es in der Form eigentlich nicht mehr wirklich, Schuld daran ist das Internet. Ist natürlich nur meine Meinung.

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@jawasistdennlos

Danke für dein Kommentar. Und danke, dass du dir so viel Zeit genommen hast !

MfG


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