Gottesbild in der Hiob Geschichte?

4 Antworten

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hm... das der Gott in Hiob ist einfach eins: Mächtig. Und er ist sich seiner Macht bewusst (Hiob auch) und darum rechtfertigt er seine Handlungen nicht vor den Menschen - im Gegenteil, seine einzige Vernünftige Antwort auf die Frage Hiobs nach dem Warum seines Leidens sagt ja Gott: "Wo warst du als ich die Erde gründetet" also im Grunde: Hei was willst du mir schon vorschreiben was ich zu tun hab, du bist ja nur ein kleiner Wurm gegenüber von mir.

Interessant an Hiob ist, dass es die ganzen Gesetzesbücher die Gott als Gott der Gerechte darstellen und versprechen, dass Gute Taten guten LOhn und schlechte Taten schlechten Lohn nach sich ziehen ad absurdum führen. Weil Hiob leidet ja nur, weil Gott mit dem Satan wettet - und ist absolut unschuldig. Und seine Freunde, die, geträu den Gesetzesbüchern natürlcih von Hiobs schuld überzeugt sind, überleben ja nur weil Hiob für sie ein Wort einlegt..

Insofern ist das Gottesbild in Hiob das eines Gottes der so weit (an Machtfülle) über den Menschen steht, dass unsere Begriffe von Gut und Böse, gerechtigkeit und Ungerechtigkeit für ihn keine Bedeutung mehr haben, er ist jenseits all unserer Begriffe und vorstellungen und ist von daher wahrscheinlich das treffendste Gottesbild dass in der ganzen Bibel überhaupt zu finden ist

vielen dank!

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Nur, es ist zu bezweifeln, dass deine Darstellung der absoluten Wahrheit nahe ist, weil du in deinem Kommentar religiösen Dogmen anklingen lässt, mit denen man sich nur von der absoluten Waheheit entfernt. GALLARIAOY

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Ich freue mich sehr, das einmal ein Mensch von Hiob spricht ( schreibt ) , denn er ist ein ganz großer Wegweiser . So lesen wir im Buch Hiob diese Worte : ( Kap.40 Abs.15 und 19 ) " Siehe da den "Behemoth" ( Antichrist ) , den ich ( Gott ) geschaffen habe wie auch dich . ER ist das Erste der Werke Gottes; der ihn gemacht hat; gab ihm sein Schwert ! "  Hiermit ist alles, ich wiederhole : alles gesagt !!!

hat etwas ironisches: der gott der liebe geht eine wette mit dem teufel ein in deren verlauf sein gläubiger diener hiob malträtiert wird

Alles, was über GOTT geschrieben wurde, sind Darstellungen unwissender Irdischer, die GOTT etwas andichtete, was Gott nicht ist und beinhaltet. GOTT lebt in einer Ebene der Vollkommenheit, die >GUT< und >BÖSE< nicht kennt. Nur auf dieser irdischen Erde, erleben wir Menschen in der Dualität, >GUT< und >BÖSE<, ausgelöst durch unser Werten, Bewerten. Erst im Durchleben des >BÖSEn< können wir irdischen Menschen erkennen, was >GUT<, >absolut GUT für das GANZE ist, denn wir sind Erfahrungsmenschen, die durch Erfahrung sich langsam aber sicher an etwas herantasten können, was als VOLLKOMMEN zu bezeichenen ist. Wären wir menschlich Irdischen >WEISE<, wie z.B. ein LAO TSE, BUDDHA, JESUS, wüssten wir im voraus, was absolut GUT ist, und dem GANZAN dient. Dass, was uns die Religionen vergaukeln, hat mit VOLLKOMMENHEIT wenig bis nichts zu tun, was wir auch daran ableiten können, dass zumindest in den letzten 2600 Jahren, die Religionen es nicht schafften, ihre Gläubigen so zu führen, das Frieden herrsche auf Erden, unter den Menschen, und unter den Zweierbeziehungen. GALLARIAOY

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