gott wusste das alles geben wird, aber warum lässt er das zu? Aus welchem grund hat gott die menschen erschaffen?

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10 Antworten

Hallo brazerspornfod,

die Bibel gibt nur eine indirekte Antwort darauf, warum Gott den Menschen erschaffen hat. Aus dem, was sie über Gott und seine Eigenschaften sagt, kann man jedoch Rückschlüsse darauf ziehen, warum Gott Menschen, und im erweiterten Sinn jegliches intelligentes Leben, erschaffen hat. Über Gott wird in der Bibel z. B. folgendes gesagt: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Dieser Text sagt etwas über Gott, was wir Menschen nicht völlig begreifen können: Gott existiert schon seit ewiger Zeit.

Irgendwann ging er dann daran, schöpferisch tätig zu werden; er erschuf als erstes seiner Werke seinen einziggezeugten Sohn (Jesus Christus). Später dann erschuf er Millionen von weiteren Engeln und erst dann brachte er auch die materielle Schöpfung (das Universum) hervor. Es gab also einmal eine Zeit, in der Gott völlig alleine existierte. Da er in der Bibel auch als der "glückliche Gott" bezeichnet wird, kann man davon ausgehen, dass er weder Engel noch Menschen braucht, um selbst glücklich zu sein (1. Timotheus 1:11). Gott ist in sich so vollständig und vollkommen, dass er auf nichts und niemanden angewiesen ist. Somit fühlte er sich auch niemals einsam und allein. Er benötigt auch keine Geschöpfe, die ihm Liebe erweisen oder ihm dienen.

Warum hat er aber dennoch damit begonnen, Geschöpfe hervorzubringen, die ihm ähnlich sind? Hierzu möchte ich eine andere ganz wesentliche Aussage über Gott aus der Bibel weitergeben: "Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist" (1. Johannes 4:8). Da Gott also die Liebe nicht nur als eine von vielen Eigenschaften besitzt, sondern die Liebe gleichsam verkörpert, geschieht alles, was er tut letztendlich aus diesem Beweggrund heraus. Gottes Wunsch war es also, diese Liebe, die in ihm in einer solchen Fülle vorhanden ist, mit anderen zu teilen. Das ist es wahrscheinlich, was Gott veranlasst hat, uns Menschen ins Dasein zu bringen.

Hat Gott diese Welt auch deshalb erschaffen, damit wir ein erfülltes und angenehmes Leben haben? Davon können wir ganz sicher ausgehen, denn Gott hat den Menschen ja einen wundervollen Anfang in einem schönen Paradies gegeben. Wäre der Mensch Gott gehorsam geblieben, dann wäre auf der Erde ein Paradies, bevölkert mit vollkommenen Menschen,entstanden, in dem es weder Krankheit, Tod noch anderes Leid gegeben hätte. Wie kam es dazu, dass diese Welt so schrecklich wurde? Was ist schief gelaufen?

Eva und später auch Adam taten etwas, was dazu führte, dass sie ihre Vollkommenheit und auch ihre schöne Wohnstätte, das Paradies, einbüßten. Aus Undankbarkeit rebellierten sie gegen Gott und wurden ihm ungehorsam. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Kinder hervorgebracht hatten, konnten sie später nur noch ihr unvollkommenes Leben an ihre Nachkommen weitergeben. Darüber sagt die Bibel: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12).

Auch wenn manche sagen, Gott habe bei der Erschaffung des Menschen einen Fehler gemacht, war es ja nicht Gott, der diese schlechte Entwicklung herbeiführte. Allerdings gab Gott den Menschen bei der Erschaffung auch ein sehr wertvolles Geschenk: Den freien Willen. Diesen missbrauchten die ersten Menschen jedoch, indem sie einen Weg wählten, der sie von Gott trennte. Sie sagten sich von Gott los, weil sie von ihm unabhängig sein wollten. Diese Unabhängigkeit hatte jedoch auch einen Preis: Der Verlust des vollkommenen ewigen Lebens. Das Gott ihnen die Möglichkeit ließ, Kinder hervorzubringen, war eigentlich ein Akt der Barmherzigkeit. Dass sich die Menschenwelt von da an zum Schlechten entwickelte, hat also die Ursache in der ersten Sünde des Menschen.

Dennoch hat Gott von Anfang an die Menschen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Er erdachte sich einen Weg, um Menschen die Möglichkeit zu geben, eines Tages von Sünde und Tod befreit zu werden und ewiges Leben zu erlangen. Diese Rettungsvorkehrung, auf die ich hier nicht im einzelnen eingehen möchte, hat etwas mit Jesus Christus zu tun, der sein Leben dahin gab, um Menschen, die an ihn glauben, von Sünde und Tod zu befreien. Dadurch kann Gott seinen ursprünglichen Vorsatz, den er mit der Erde und den Menschen gefasst hat, verwirklichen. Das verloren gegangene Paradies wird wiederhergestellt werden und es wird weder Leid noch Böses geben. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird uns ein Ausblick auf diese herrliche Zeit gegeben. Dort heißt es: " Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3,4).

LG Philipp

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Kommentar von brazerspornfod
23.06.2017, 23:02

also ich glaube das gott alles vorher weiss. er weiss das adam und eva irgendwann mal ungehorsam werden und das er die schlange erschaffen hat, der adam und eva ''ausgetrickst'' hat. Ich verstehe das immer noch nicht.

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Ich verstehe Deine Frage so, dass Du danach fragst, warum Gott das Böse in der Welt zuläßt und nicht verhindert.Darauf möchte ich Dir antworten:Gott ist die Liebe und möchte, dass seine Geschöpfe diese Liebe erwidern. Wie auf Erden so im Himmel kann reine Liebe nur immer freiwillig gegeben werden also in keiner Weise erzwungen werden. Daher hat Gott seine Geschöpfe nicht als Marionetten erschaffen, sondern allen Menschen den freien Willen geschenkt.Dein freie Wille gibt Dir die Macht , Gottes Liebe zu erwidern, oder das Böse zu tun - beides ohne jede Grenzen - und mit sehr unterschiedlichen Konsequenzen. Zur Antwort auf die Frage, was dabei richtig und was falsch ist: Mach Dich frei von jeglichem Eigenwille, sage "Herr Dein Wille geschehe" und höre dann was Gott Dir über Dein Gewissen mitteilt ....

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Kommentar von 666Phoenix
20.06.2017, 08:07

Was soll das für ein "freier Wille" sein, wenn seine unterschiedlichen Auslebungen (z. B. "Sünde" einerseits und Beachtung der göttlichen "Gebote" andererseits) von eben diesem Gott unterschiedlich "belohnt" werden und damit psychologischer und moralischer Druck aufgebaut wird!??

Es wurde hier schon mehrfach der Unsinn betreffs dieses "freien Willens" darlegt! Manche sind eben wegen ihres religiösen Glaubens und der damit einher gehenden Verblendung sehr erkenntnisresistent!

sage "Herr Dein Wille geschehe"

Und genau damit schaltest Du Deinen "freien Willen" aus! 

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Also auch dieser Beitrag wieder nur dummes Zeug zu diesem Thema!

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Der Mensch hat Gott erschaffen in der bangen Hoffnung, dadurch ein besserer Mensch zu werden. Dann führt er in seinem Namen Krieg, schlachtet Ungläubige und "macht sich die Welt Untertan".

Gerade den Gläubigsten fehlt es meist an der gebotenen und notwendigen Demuth, also der Erkenntnis der eigenen Unvollkommenheit im Angesicht Gottes.

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Bis heute gab es keinen Daseinsbeweis Gottes. Und man sollte genau hinhören, wenn gesagt wird: Ich glaube an Gott. Da erscheint das alte Sprichwort : Glauben heisst: Nicht wissen! Wieviel Millionen Jahre existiert under Erdball und wie ist er entstanden? Die Wissenschaft hat dafür erklärungen, wobei Wissenschaft und Gottgläubigkeit schon immer fast feindlich die Gegenseite betrachteten. Es ist allerdings erwiesen, das folgendem Spruch zuzustimmen ist: Wer glaubt-wird seelig. Aber erscheint das Wort: Glauben, und das heisst wie gesagt: Nicht wissen.

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Kommentar von willgott
20.06.2017, 00:12

An Straton:

Gott will nicht, dass unwiderlegbare Beweise die Menschen zwingen, an Ihn zu glauben.

Gott ist die Liebe und möchte, dass seine Geschöpfe diese

Liebe erwidern. Wie auf Erden so im Himmel kann reine Liebe nur immer freiwillig gegeben werden also in keiner Weise erzwungen werden. Gott hat seine Geschöpfe nicht als Marionetten erschaffen, sondern allen Menschen den freien Willen geschenkt.

Er erträgt das Böse um der Liebe willen, aus der die ganze Schöpfung entstanden ist in unermesslicher Toleranz, gerade auch gegenüber denen, die Ihn verleugnen.

Nur für den der glaubt wird sich der Glaube in Gewißheit verwandeln.

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Die erste Frage ist unlogisch, aber die zweite lässt sich spielend beantworten, womit die erste sowieso gegenstadnslos wird ;)

Gott hat die Menschen nicht erschaffen, weil es keine Götter gibt!

Der Mensch ist ein Produkt der Natur und hat sich in einer sehr langen Reihe von Entwicklungen gebildet.

Deine erste Frage ist einer von vielen Beweisen, dass es keinen Gott gibt. Denn egal wie man es dreht und wendet, es ergibt insgesamt keinen Sinn.

Wenn Gott ALLES geschaffen hat, dann hat er auch alle Möglichkeiten geschaffen, die ihm nicht gefallen. Er hat Gut und Böse definiert (was es in der Natur aber gar nicht gibt). Demnach ist er Schuld an allem Leid, weil er den Menschen so geschaffen hat, dass er ausgerechnet das will, was er nicht soll.

Oder Gott ist Fehlbar und wusste nicht, was er da fabriziert. Nach seinem Fehler hat er dann den Menschen einfach sich selbst überlassen und vielleicht ein neues Experiment angefangen.

Eine andere Möglichkeit gäbe es nicht.

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Da es keinen Gott gibt, hat er weder etwas gewusst, noch etwas erschaffen.

Wenn wir diese Tatsache für ein Gedankenexperiment ausser Acht lassen und uns ansehen wie die Welt ist, lässt das nur den Schluss zu dass Gott ein psychopathischer Massenmörder ist, der Spaß an Leid, Qualen und Elend hat.

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Ziehe in Betracht dass es vielleicht gar keinen Gott gibt und wir lediglich ein Haufen sind der sich durch Evolution von ner sich spaltenden Zelle welche durch Glück entsanden ist weiterentwickelt hat

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gott schuf die menschen, damit diese die freiheit entwickeln, denn im kosmos gibt es nur notwendigkleiten

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Unser ewige Vater wollte Seine Herrlichkeit weitergeben (Gal.3,18; Röm.8,32).

Dass der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) "dazwischenfunken" wird, hat Er in Erwägung gezogen, wollte aber den freien Willen seiner Kinder nicht unterbinden (Joh.1,12).

So hat unser ewige Vater alles unter Seiner Kontrolle (Offb.17,1-14).

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Das weiss nur Gott, falls es ihn geben sollte :)

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