Gott ist in der 1. Hälfte des Alten Testaments nur Finsternis und Dunkelheit. Wann wird er "Licht"?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Ich habe mit dem kostenlosen Programm "Processing Bible Visualization" die Wörter "truth" und "light" in der Bibel hervorgehoben (Wahrheit und Licht). Man erkennt das die beiden Wörter mit zunehmender Häufigkeit verwendet werden.

Allerdings muss man etwas ganz bestimmtes beachten. Die Reihenfolge der Bücher ist in der Bibel nicht chronologisch. Hiob wurde ungefähr zur Zeit von Moses geschrieben, somit kann man nicht behaupten, dass Licht erst ab Hiob (ungefähr Mitte der Bibel) erwähnt wurde.

Tatsache ist, dass Licht bereits im ersten Kapitel des ersten Buches der Bibel in 1. Moses 1 mehrfach erwähnt wird.

Das Programm kannst du hier herunterladen: http://www.hydrogen2oxygen.net/en/processing-bible-visualization/

Wahrheit und Licht - (Religion, Christentum, Gott)

Danke, Melanie. Das war eine richtig gute Arbeit. Folgendes taucht nun auf: Bis Hiob/Moses sind etwa gut 2000 Jahre ins Land gegangen (Beleg: Ushers Rechnung). Es sind also nach derselben Rechnung über ein Drittel der biblischen Zeitrechnung vergangen, als das erste Mal Gott als Licht bezeichnet wird. Somit nun meine Frage nochmals unter Berücksichtigung dieses Aspekts:

Gott ist im ersten Drittel der biblischen Zeitrechnung nur Finsternis und Dunkelheit. Warum wird er erst ab da mit Licht in Verbindung gebracht?

Und im Vorgriff auf die Antworten und Nichtantworten, die kommen werden: Nein, ich kenne die genaue Datierung von Hiob (Beleg: Usher und King James Bible). Nein, die von mir zuerst gestellte Frage ist nunmehr NICHT anders, geschweigedenn umformuliert, denn Hiob liegt bei etwa der Hälfte des AT und bei 2/5tel der gesamten Bibel (Beleg: Dateiumfang der hebr. und grch. Texte, kein Streit darüber, bitte) und bei der Datierung liegt er auch bei 2/5tel der biblisch datierten Menschheitsgeschichte. Ja, meine Frage ist NOCH NICHT beantwortet und ich wünsche eine weitere Diskussion (aber ZJ-Lehren bleiben bitte draußen - wir suchen hier Antworten und wollen keine Lehrmeinungen von irgendjemandem diktiert bekommen). Deshalb bitte in Zukunft immer einen Beleg für das Gesagte nennen.

0
@Flagrant

aber ZJ-Lehren bleiben bitte draußen

Wir Zeugen Jehovas sind dafür bekannt das wir die besten Bibelstudenten sind. Das kann ich mit recht behaupten. Wenn du dich daher für die Bibel interessierst und meinst du willst dennoch nichts von uns wissen, dann tut es mir leid, das ist nicht nur mein Glaube, sondern auch meine Überzeugung aus Wissenschaftlicher Sicht.

Möglicherweise denkst du wir wären eine Sekte, aber laut Definition ist eine Sekte eine Gruppe die einem Menschen nachfolgt. Genau das tun wir nicht, sonst wäre es uns nicht möglich gewesen als einzige Organisation die Prophezeiung von Matthäus 24:14 zu erfüllen. Der Grund liegt unter anderem darin das wir keine eigenen Lehren haben, sondern wir halten uns stets an das Wort Gottes.

Ich verweise auf die Antwort von Abundumzu. Hab mich sowieso gewundert warum du meine Antwort als beste gekennzeichnet hast, wenn doch Abundumzu die allerbesten Argumente vorgelegt hat.

Wie schon gesagt sind die Bibelbücher nicht chronologisch aufgelistet. Daher ist das Programm "Processing Bible Visualization" nicht ganz korrekt. Der Entwickler hat bereits vor eine korrigierte Version ins Netz zu stellen.

Die Frage stellt sich auf wie du nach dem Wort "Licht" recherchiert hast? Hast du es allein durch eine Wortsuche festgestellt oder laut dem Kontext beim Bibellesen? Weil im 1. Samuel, lange vor Hiob, Licht ebenfalls erwähnt wird.

Das Resümee von Abundumzu ist genial einfach zu verstehen. Da kann ich nichts mehr hinzufügen.

Recherchiere doch noch ein wenig über das Stichwort "Sicherheitsabstand" im Bezug zu der Finsternis. Besonders im Exodus und den anderen Büchern Moses. Die Israeliten hatten eine riesige Angst sich dem Berg zu nähern als Gott Moses die 10 Gebote gab. Moses konnte sich Gott nähern und was sahen die Israeliten dann? Strahlen gingen von seinem Gesicht und seiner Haut weg. Das ist doch ein Beweis das Jehova kein Gott der Finsternis ist.

0
@Melanie19880203

Hallo Melanie,

es wundert mich eigentlich sehr, dass unser Freund angesichts der Aussage des Psalm 119:105

"Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuß [wo stehe ich] Und ein Licht für meinen Pfad. [wohin gehe ich]“ so im Dunkeln tappt.

Es scheint ihm, wie vielen anderen auch, nicht bewusst zu sein, dass man mit einem Licht zwar die Dunkelheit erleuchten, aber dass man damit auch blenden kann.

Das hängt ganz wesentlich von der eigenen Blickrichtung ab.

Die Bibel beleuchtet die Ursache solcher Fehlsichtigkeit sehr deutlich in 2. Korinther 4:3, 4 mit den Worte:

„. . .Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.“

Das ist in der Tat eine treffende Beschreibung eines Irrlichtes, durch das schon die ersten beiden Menschen in die Irre geführt wurden - und dann im Dunkeln saßen - und seitdem reißt dieser unheilvolle Trend nicht ab.

Im Endergebnis wird es so sein, wie es die Bibel Offenbarung 12:9 vorhersagt : Dieser Meister der Täuschung ist es, „. . .der die ganze bewohnte Erde irreführt; . . .“

lg



0
@Abundumzu

Ja ich gehe auch davon aus, dass er eine reine Wortsuche gemacht hat und eine veraltete Bibelübersetzung genutzt hat.

0
@Melanie19880203

Antwort von Fragesteller: So, und jetzt haben wir genau das, was ich eben nicht wollte, nämlich daß die Lehren der Wachturmgesellschaft zur Beantwortung meiner Frage verwendet werden. Das hat auch einen Grund: Ich verwende für das Neue Testament den alexandrinischen Text, den byzantinischen Majoritätstext und den Textus Receptus, also in griechisch vorliegende Schriften. Diese drei habe ich in den '90ern wortweise mit der Neue-Welt-Übersetzung NWT der Zeugen Jehovas verglichen. Dabei habe ich festgestellt, daß die NWT bemerkenswert oft völlig neue, andere Begriffe statt der vorzunehmenden Übersetzung einführt; manchmal ist sogar der Satzbau geändert. Das führte dazu, daß ich mein Ansinnen, die NWT in mein Bibelprogramm aufzunehmen, verworfen habe, denn diese Übersetzung ist an den erwähnten Stellen irreführend und entspricht nicht der Kenntnis zur Übersetzung, die man in unserem Kulturkreis hat.

An Melanie: Du schreibst, ich hätte eine "veraltete Bibelübersetzung" verwendet. Das ist nicht ganz richtig, wie du oben lesen kannst, habe ich garkeine Übersetzung verwendet. Bezüglich der Neue-Welt-Übersetzung der Zeugen Jehovas ist das für dich vielleicht richtig, da von veraltet zu schreiben. Die NWT ist bestimmt neuer. Aber die NWT bringt keine neuen Erkenntnisse, sondern nur neue Fehler und Probleme.

Und so bitte ich Euch, die Zeugen Jehovas, laßt uns bitte in Ruhe, bitte! Ich persönlich brauche eure fest behaupteten Richtigkeiten nicht. Und erspart uns allen hier weitere Kommentare, ihr knallt nur das Forum mit eurer rigiden Rechthaberei zu und laßt anderen keine Chance, ihre Meinung zu schreiben, denn in der gewaltigen Textmenge, die jedes Mal von euch geliefert wird, geht alles andere unter! Ich meine das für das GESAMTE Forum! Bleibt mit euren Behauptungen und Richtigkeiten einfach draußen. Was ich jedoch begrüße, das ist z.B. die Nennung eines hilfreichen Computerprogramms wie in diesem Artikel. Das hilft dem unvoreingenommenen Leser weiter - nicht jedoch hilft es, Foren zuzuknallen. Das Computerprogramm kennen wir übrigens seit Anfang der '90er Jahre als Mittel höchst komplexe Verschlüsselungen zu knacken, und zwar mit der Wortvorkommen-Wahrscheinlichkeit, die man für viele Sprachen kennt.

0
@Melanie19880203

Kommentar vom Fragesteller: Also der beste Bibelstudent bist Du bestimmt nicht, sondern allenfalls eingebildet, so lese ich nämlich Deinen Satz Wir Zeugen Jehovas sind dafür bekannt das wir die besten Bibelstudenten sind. Die besten Rechtschreiber seid ihr jedenfalls nicht, wie ich sehe. Trotzdem mein Dank für die Nennung des Computerprogramms.

Und wenn Du eine so gute Bibelstudentin bist, dann lies und versteh meine Frage. Ich frage, wann Gott Licht wird und nicht, wann Licht das erste Mal genannt wird. Erspar mir also sowas wie Tatsache ist, dass Licht bereits im ersten Kapitel des ersten Buches der Bibel in 1. Moses 1 mehrfach erwähnt wird..

Aus heutiger Sicht würde ich dir nicht mehr die hilfreichste Antwort zuweisen - ich war jedoch so begeistert von der Nennung dieses Computerprogramms und seiner Möglichkeiten, daß ich etwas vorschnell geklickt habe. Ich bin ja neu auf dem Forum und der Button war doch zu interessant und wurde in Erwartung dessen, was kommt, geklickt.

0
@Flagrant

[Der] das Licht bildet und die Finsternis schafft, den Frieden macht und das Unglück schafft, ich, Jehova, tue all diese Dinge. (Jesaja 45:7)

Ich glaube du musst lernen die Bibel im Kontext zu verstehen. Was zum Beispiel verstehst du persönlich vom oben zitierten Bibelvers?

0
@Flagrant

rigiden Rechthaberei

wenn 1 + 1 = 2 ergibt, dann kann man daran nichts ändern. Das ist nicht "rigide". Die "rigiden" sind die Dogmatiker, nicht wir.

0
@Melanie19880203

Es ist wertlos, Dir auf diese Frage wiederum zu antworten, Melanie.

Hört bitte auf, Euch hier rechthaberisch zu tummeln. Ich will was lernen, andere Meinungen hören und prüfen, was ich und andere denken. Ihr habt schon geprüft, eure Meinung festgelegt und gelernt, was man euch als richtig vorgelegt hat. Haltet daran fest, wenn es für Euch so richtig ist.

Das ist mein letzter Kommentar zu meiner Frage. Ich werde die Thematik, wann Gott ... nicht mehr hier bearbeiten. Ihr habt alles verdorben. Ich habe nicht gedacht, daß ich in diesem Superforum so einen Reinfall erlebe. Ich werde aber weitere, neue Fragen stellen, zu denen ich Dich, Melanie, und Abundumzu wirklich inständig bitte, nicht auch dort wieder mit Eurem Wissen aufzutrumpfen. Bitte antwortet auch nicht mehr auf diese Sätze hier, sonst hört das ja niemehr auf. Sollte ich jemand mit irgendetwas so herausgefordert haben, entschuldige ich mich hiermit.

0
@Melanie19880203

tatsächlich, die MÜSSEN immer das letzte Wort haben!

Und in wenigen Worten gleich mehrere Fehler zu machen, das ist schlicht bemerkenswert:
Such' Dir einen Job!

LOL !!!

0

Gott war immer die Erkentnis, die Erleuchtung, es liegt an uns ob wir ins Licht schauen , um zu erkennen , oder ob wir uns abwenden, und in die Dunkelheit schauen. Das alte Testament will uns sagen, wenn wir uns von Gott abwenden stehen wir in der Dunkelheit, Nicht er stellt und da hinnein, Wir selber ,durch unsere Ansichten ,Gedanken und unser tun !Wir önnen aber immer wieder umkehren !

Grundsätzlich heißt es:

1Jo 1,5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.

oder

1Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.

Nun, Dunkel bedeutet noch lange nicht Finsternis.

Es gibt eine natürliche Dunkelheit die durch eine fehlende Lichtquelle da ist und ein Licht das besteht aus Wellenlängen und elektromagnetischer Strahlung.

Dann gibt es eine Finsternis die mit der Physik nichts zu tun hat.

Wie das im Einzelnen gemeint ist, da muss man den Zusammenhang beachten.

Auch wird das Wort Dunkel werwendet wenn es um geistliche Dunkelheit geht.

In 1Kön8, 12 bedeutet es für Gott das er im Tempel wohnen will obwohl im Gegensatz zu Ihm selbst es Dunel im Lande ist.

Psalm 18,12 ist auhc wieder poetisch wenn es darum geht das man zu Gott selbst nicht durchdringen kann.

Deswegen ist er ja in Jesus Christus Mensch geworden wie es heißt

Mt 4,16 das Volk, das in der Finsternis wohnte, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land des Todesschattens wohnten, ist ein Licht aufgegangen«.

Die Bwegriffe Licht, Finsternis und Dunkelheit sind also sehr Vielfältig und braucht stets eine tiefer greifende Untersuchung.

Da scheinst du etwas falsch zu verstehen.

In 1.Mose 1,3 schuf unser Schöpfer Licht und schuf damit Tag und Nacht (Vers 18).

In 1.Kön.8,10 wird beschrieben, dass Jahwe in einer "Wolke" erschien, weil kein Mensch Seine Herrlichkeit ertragen kann (Vers 11 und 5.Mose 31,15).

Wenn "Gott erscheint", dann hat ER oft Grund zum "heiligen Zorn" so wie in 2.Sam.22,16, wo es einen "Tsunami" gegeben zu haben scheint.

Wichtig erscheint mir, dass Gott in uns "Licht schafft" (2.Sam.22,29).

Und wenn Du weiterdenkst, dann wirst Du feststellen, daß vor der Schaffung des Lichts KEIN Licht war - und auch Gott deswegen (noch) NICHT Licht sein konnte. Die von mir genannten anderen Stellen sprechen weiterhin für sich.

Du wirst keine Stelle vor Hiob finden, wo Gott = Licht war oder mit Licht daherkam. Und vom Erscheinen Gottes, in welcher Form auch immer, ist nicht die Rede in meiner Frage.

Also: Wer kann meine Frage beantworten?

Im übrigen scheint es ziemlich blöde, auf eine Frage zu anworten, ich hätte etwas nicht verstanden! Da muß man die Frage schon mal genau lesen. Wer lesen kann, ist hierbei klar im Vorteil.

0

Der Gott des alten Testaments ist Jahwe, einer der Elohim und eine Mondgottheit. Erst mit Christus, der ein Sonnengott ist, wird unser Gottesbegriff lichter.

Verzeih wenn ich dich missverstehe, aber versucht du gerade ernsthaftig mit Logik Religion zu verstehen? Die Fundamentalisten haben mit einen Satz recht (und das ist auch der einzige der stimmt): entweder man glaubt dran oder eben nicht. Allein deine Frage zeigt das du noch Restverstand hast, also lass es lieber. Glaub an Gott, aber doch bitte nicht an so einen Stuss.

Stellungnahme: @mha1213 "Der Gott des alten Testaments ist Jahwe, einer der Elohim und eine Mondgottheit. Erst mit Christus, der ein Sonnengott ist, wird unser Gottesbegriff lichter."

1 Jahwe und Elohim sind die beiden Formen - und damit Namen - die Gott annimmt für seine verschiedenen Funktionen bei der Schöpfung; beachte bitte, daß es ZWEI Schöpfungen gibt (wenn nicht, wen hätte Kain dann geheiratet?). 2 Der o.g. Gott ist KEIN Mondgott; dieser hieße Al Illah und ist heute besser bekannt unter seinem agglomerierten Namen Allah - darum der Mond, als Sichel, in der respektiven Symbolik. 3 Jesus ist kein Sonnengott - das würde ihn nämlich der Symbolik des Sol Invictus entsprechen lassen - und gerade DIE ist eben falsch. Um die o.g. Feststellungen nachzuprüfen, ist es erforderlich, ad 1 die Bibel in den Originalsprachen zu analysieren - ersatzweise kann zumindest für die hebräischen Teile die Strong-Nummerierung verwendet werden. Für die Arbeit am griechischen Text ist es unumgänglich, den grch. Text auch lesen zu können, ad 2 und ad 3 ist die einschlägige Literatur zu durchforsten.

@steppenwolf92 "Verzeih wenn ich dich missverstehe, aber versucht du gerade ernsthaftig mit Logik Religion zu verstehen? Die Fundamentalisten haben mit einen Satz recht (und das ist auch der einzige der stimmt): entweder man glaubt dran oder eben nicht. Allein deine Frage zeigt das du noch Restverstand hast, also lass es lieber. Glaub an Gott, aber doch bitte nicht an so einen Stuss."

Frage: Kann ich nicht logisch denken dürfen? Ich soll meinen Restverstand lassen??? Ich soll keinen Stuss glauben? Meinst Du denn, ich habe meine Frage irgendwo rausgelesen??????? Was ich glaube, lese ich in der Bibel. Du hast mich wirklich mißverstanden!

Die Bibel wurde zu verschieden Zeiten von verschiedenen Autoren geschrieben. Da ist Konsistenz nicht zu erwarten.

Aber, was war in der alten Europa? Es war da ganz dunkel, als in den Alten Testament. Dort in dem Israel war voll von Licht. In den Nachbar Länder, oder in alten Indien, China oder in Amerika waren nicht im Licht aufgefallen. Dort in altem Israel war da klar und berichtet ganz tolle Geschichte. Nicht einmal kann Ägypten so voller Glanz zeigen. Auch den alten Griechen nicht. Rom ist nicht so alt, es wurde nur berühmt geworden, weil man Jesus gekreuzigt hatte, wurde Rom berühmt.

Hallo Flagrant

Grundsätzlich bist Du dafür zu loben, dass Du die Bibel gründlich untersuchst. Respekt!!

Allerdings berühren Deine zusammengetragenen Bibeltexte die unterschiedlichsten Themen, sodass es schwierig sein wird, sie hier im Einzelnen zu erörtern.

Ganz grundsätzlich solltest Du vier maßgebliche Gesichtspunkte im Sinn behalten, wenn Du nach dem Gründen für die Finsternis suchst - und die umreiße ich Dir nachfolgend:


Erstens:

Als Unser Schöpfer damit begann, seine Botschaft an die Menschheit durch Mose schriftlich aufzeichnen zu lassen, waren seit Eden bereits rund 2.400 Jahre gottentfremdeter Menschheitsgeschichte ins Land gegangen.

In Bezug auf einen „Hoffnungsschimmer“ herrschte daher tiefste Finsternis, eine Dunkelheit, die erst nach und nach gelüftet wurde. Die Bibel erklärt beispielsweise in Johannes 3:19 rückblickend den Grund für das Kommen des Messias mit den Worten:

„. . .Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“

Auch Paulus erläutert vor Agrippa seinen Missionsauftrag in Apostelgeschichte 26:18 mit den Worten: „. . .um ihnen [den Nationen] die Augen zu öffnen und zu veranlassen, dass sie von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott umkehren . . .“


Zweitens:

„Wegen der Fülle [seiner, Gottes] dynamischer Kraft, . . .“ (Jesaja 40:26) ließ Gott schon Mose wissen: „. . . Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“ (2. Mose 33:20)

Unser Schöpfer hat sich also mit Rücksicht auf die Beschaffenheit seiner Diener häufig hinter schützendem Gewölk „verborgen“. So heißt es z. B. im Zusammenhang mit der Übergabe der Gesetzestafeln am Sinai: „. . . der Berg brannte mit Feuer bis in die Himmelsmitte hinauf; da war Finsternis, Gewölk und dichtes Dunkel. Und Jehova begann mitten aus dem Feuer zu euch zu reden . . .“ (5. Mose 4:11, 12)


Drittens:

Wegen der immer wieder neu aufwallenden Bosheit, zu der sich sein Vorbildvolk Israel trotz aller Ermahnungen hinreißen ließ, hat Jehova durch seine Propheten wiederholt mahnend ankündigen lassen:

„Und wenn ihr eure Handflächen ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr viele Gebete vorbringt, höre ich nicht zu; mit Blutvergießen sind ja eure Hände gefüllt worden.“ (Jesaja 1:15)

Das hat sich allerdings bis heute nicht geändert und wird deshalb in den christlich griechischen Schriften (NT) in Johannes 9:31 so formuliert: „. . . Wir wissen, dass Gott nicht auf Sünder hört, doch wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, hört er auf diesen.“

Und in Epheser 4:18 erklärt die Bibel: „. . . während sie [die Nationen] wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Gefühllosigkeit ihres Herzens in geistiger Finsternis und dem Leben, das Gott gehört, entfremdet sind.“


Und viertens

hat unser Schöpfer vom Garten Eden an, über die Sintflut hinweg und bis in die heutige Zeit, alle jene, die ihn bewusst und willentlich verlassen, der Finsternis überliefert.

Dazu wird in 2. Petrus 2:4 gesagt: „In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, dass er sie in den Tạrtarus warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten;“

so wird es deshalb auch Abtrünnigen ergehen, die nach Vers 17 und 18

„. . . Quellen ohne Wasser sind und Nebelschwaden, von heftigem Sturm getrieben, und für sie ist die Schwärze der Finsternis aufbehalten. Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhaltes . . .“ u.s.w.


Resümee: Dichtes Gewölk, Dunkelheit oder Finsternis sind in der Regel Synonyme für

a) die Unwissenheit über Gottes Vorsätze, mit der sich die meisten Menschen begnügen,

oder

b) der deutlichen Abstand, den Gott von aller Bosheit hält

oder

c) der „Sicherheitsabstand“ zu seinen Geschöpfen, den er einnimmt, um sie vor Schaden zu bewahren.

Was im Einzelfall zutrifft, ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext.

Vielleicht hilft Dir das weiter.

LG



noch einmal:

Hallo Flagrant,

nachdem Du zu einigen Antworten auf Deine Frage hier auf dieser Seite selbst Stellung bezogen hast (in Form einer eigenen Antwort), möchte ich ergänzend zu einigen Punkten, die Du dort anschneidest, die Sicht der Bibel hinzufügen:


Du schreibst: „Jahwe und Elohim sind die beiden Formen - und damit Namen - die Gott annimmt“

Das hebräische Wort ʼelohím (Götter) ist ein Titel und kein Name.

Wenn auf Jahwe / Jehova angewandt, wird ʼElohím als Majestäts-, Erhabenheits- oder Hoheitsplural gebraucht (1. Mose 1:1). Zu allen hebräischen Wörtern, die mit „Gott“ übersetzt werden, gehört das Wort ʼEl, das so etwas wie „Mächtiger“, „Starker“ bedeutet (1. Mose 14:18).

Es wird sowohl mit Bezug auf Jahwe / Jehova als auch auf andere Götter und auf Menschen gebraucht. Außerdem ist es häufig ein Bestandteil von Eigennamen, wie beispielsweise Elisa (was „Gott ist Rettung“ bedeutet).

An einigen Stellen erscheint ʼEl mit dem bestimmten Artikel (ha•ʼÉl, wörtlich: „der Gott“) und bezieht sich auf Jahwe / Jehova, wodurch er von anderen Göttern unterschieden wird (siehe 1. Mose 46:3; 2. Samuel 22:31).

In Jesaja 9:6 wird beispielsweise Jesus Christus prophetisch ʼEl Gibbṓr, „Starker Gott“, genannt (nicht ʼEl Schaddáj [Gott, der Allmächtige], was in 1. Mose 17:1 auf Jahwe / Jehova angewandt wird).

Der Titel ʼElohím lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf Jahwes / Jehovas Schöpfermacht. Er kommt im Schöpfungsbericht 35mal vor!

Bedenke bitte auch: Unser himmlischer Vater wird u.a. deshalb mit einem Felsen verglichen, weil er absolut beständig ist - und deshalb nimmt er niemals einen anderen Namen an. (Psalm 18:31)

In der Bibel findet man das u.a. hier:

  • „. . .„Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert . . .“ (Maleachi 3:6)

  • „. . . Sein [Jehovas] Name währe auf unabsehbare Zeit . . . Und gesegnet sei sein herrlicher Name auf unabsehbare Zeit. . .“ (Psalm 72:17-19)

  • „. . . Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.“ (Jesaja 42:8)


Weiter sagst Du: „beachte bitte, dass es ZWEI Schöpfungen gibt (wenn nicht, wen hätte Kain dann geheiratet?)“

Die Bibel berichtet an mehr als zwei Dutzend Stellen direkt oder indirekt über ein und dieselbe Schöpfung

Ein paar Beispielquellen nenne ich Dir hier: Psalm 102:25 - Psalm 146:5,6 - Hiob 38:4 - Jesaja 45:18 - Jesaja 48:13 - Nehemia 9:6 - Matthäus 19:4 - Markus 10:6 - Apostelgeschichte 17:25-26 - Paulus in Römer 1:20 - Offenbarung 4:11

Von zwei Schöpfungen (in Bezug auf den Beginn unserer Erde) ist nirgendwo die Rede.

Die häufig als unlösbar betrachtete Frage, woher Kain seine Frau nahm wird in 1. Mose 5:4, 5 beantwortet: „. . . Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern. So beliefen sich alle Tage Adams, die er lebte, auf neunhundertdreißig Jahre, und er starb.“

Unser Schöpfer förderte dadurch keineswegs die sogenannte Inzucht.

Adam war ursprünglich vollkommen, und seine Kinder wären in Vollkommenheit geboren worden (5. Mose 32:4). Es hätte keine Familienschwächen gegeben, die durch die Heirat eines nahen Verwandten noch betont worden wären, wie dies heute der Fall ist, da das sündige Menschengeschlecht weitgehend degeneriert ist und viele fehlerhafte Gene existieren.

Erst im mosaischen Gesetz (ungefähr 2.500 Jahre später) erließ Gott für das Volk Israel das Verbot, einen nahen Verwandten zu heiraten (3. Mose 18:6-18).

Fortsetzung und Schluss



0
@Abundumzu

Fortsetzung und Schluss

Und dann schreibst Du „Um die o.g. Feststellungen nachzuprüfen, ist es erforderlich, ad 1 die Bibel in den Originalsprachen zu analysieren . . . “

Bedenke bitte, dass ein liebevoller Gott, „dessen Wille“ es nach 1. Timotheus 2:4 „. . . ist, dass alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ unmöglich diese genaue Erkenntnis davon abhängig machen kann, dass „alle Arten“ sein Wort in der Originalsprache erforschen.

Wenn es so wäre, hätten mehr als 95% der Weltbevölkerung KEINEN Zugang zu seinem Wort.

Auch Jesus Christus machte das keineswegs davon abhängig.

Im Gegenteil betont er ausdrücklich: „. . . Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist.“ (Matthäus 11:25, 26)

Deshalb können wir zuversichtlich und dankbar zu sein, dass ein allmächtiger Gott, der einen unvollkommenen Menschen zum Schreiben dieses Textes inspirierte: „. . .Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ (2. Timotheus 3:16, 17)

. . . dass dieser allmächtige Gott auch in der Lage ist, sein Wort in allen Sprachen dieser Welt jedem zugänglich zu machen, der Wertschätzung dafür entwickelt.

Denn ** „. . . niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn . . .“**, Jesu Worte in Johannes 6:44.

Die Bibelübersetzung ist dann das aller kleinste Problem.


Vielleicht sind einige dieser Denkanstöße hilfreich!!??



1
@Abundumzu

Lieber Abundumzu. Bitte antworte auf meine Frage. Du hast jetzt auf die Antwort zur Antwort geantwortet. Bitte bearbeite meine Frage.

0
@Flagrant

Mein lieber Flagrant

hier zitiere ich zwei Deiner Aussagen auf dieser Seite:

  • "aber ZJ-Lehren bleiben bitte draußen"

  • "Bitte antworte auf meine Frage"

Beides gleichzeitig geht nicht - wirklich nicht!!

Mein Tipp: Nimm einfach einmal die Brille der Voreingenommenheit ab - Du wirst dann deutlch besser sehen können - auch ohne zusätzliche beleuchtung

LG



1

Erkennen braucht seine Zeit.

Was möchtest Du wissen?