Warum erschuf Gott erst das Licht und dann die Lichtquelle?

29 Antworten

Hallo Valat!  

           

            Genau auf den Wortlaut der Bibelachten!  

           

Lichtquellen; Lampen;Himmelskörper, von denen die Erde Licht erhält.

Nach dem Bericht in1. Mose veranlaßte Gott, daß am vierten Schöpfungs„tag“ ‘Lichter in derAusdehnung der Himmel wurden’ (1Mo 1:14, 19). Damit ist nicht die Entstehungdes Lichts (hebr.: ’ōr) selbst gemeint, denn wie der Bericht zeigt,existierte das Licht schon vorher (1Mo 1:3). Es bedeutet auch nicht, daß dieSonne, der Mond und die Sterne zu diesem Zeitpunkt erschaffen wurden. Der ersteVers der Bibel lautet: „Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde“ (1Mo1:1). Demnach existierten die Himmel mit ihren Gestirnen, einschließlich derSonne, schon eine unbestimmte Zeit vor den Vorgängen und Ereignissen, die sichim Verlauf der in den folgenden Versen von 1. Mose, Kapitel 1beschriebenen sechs Schöpfungsperioden abspielten.

Es gilt zu beachten,daß es in 1. Mose 1:1 heißt: „Im Anfang erschuf [hebr.: bará’]Gott die Himmel und die Erde“, während in den Versen 16 und 17 über den viertenSchöpfungs„tag“ gesagt wird: „Gott machte dann [hebr.: eine Form von ‛aßáh]die beiden großen Lichter, das größere Licht zur Beherrschung des Tages und daskleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, und auch die Sterne. So setzte Gottsie in die Ausdehnung der Himmel, damit sie auf die Erde leuchten.“ Das hebräischeWort ‛aßáh, das oft mit „machen“ übersetzt wird, kann auch einfach„bereiten“ (1Mo 21:8; 2Sa 7:11), „gewähren“ (5Mo 15:1) oder formen (Jer 18:4)bedeuten.

Somit besagt derBericht hier, in welches Verhältnis Sonne, Mond und Sterne damals zum PlanetenErde gelangten. Offensichtlich drang am ersten „Tag“ Licht (hebr.: ’ōr)allmählich durch die Wolkenschichten, die immer noch die Erde einhüllten, undes wäre für einen irdischen Beobachter, falls es ihn gegeben hätte, sichtbargewesen (1Mo 1:3). Am vierten „Tag“ änderte sich die Lage. Mit den Worten „Gott[setzte] sie in die Ausdehnung der Himmel“ ist gemeint, daß er die Lichtquellen(hebr.: ma’ṓr), nämlich die Sonne, den Mond und die Sterne, in derAusdehnung an diesem Tag sichtbar werden ließ. Sie sollten „eine Scheidungzwischen dem Tag und der Nacht“ herbeiführen und „als Zeichen und zurBestimmung von Zeitabschnitten und Tagen und Jahren dienen“. Abgesehen davon,daß diese Lichter „Zeichen“ für die Existenz und Majestät Gottes sind, ermöglichenes ihre Bewegungen dem Menschen, die Jahreszeiten, Tage und Jahre genau zubestimmen (1Mo 1:14-18; Ps 74:16; 148:3).

 

JZ sind gerne und kostenfrei bereit, Menschen zu helfen, dieBibel (genauer) kennen zu lernen.

Ich bin bei COSMIC über „Hubert1951“ und bei gutefrage.netüber „Herbert1951“ erreichbar

 

 

In der Genesis ist Licht eben nicht (nur) als das Sonnenlicht gemeint: 

Im Bericht der Schöpfungsgeschichte über den ersten Tag wurde der Ausdruck "Es werde Licht“ verwandt. Das hebräische Wort ’ōr bedeutet Licht im allgemeinen Sinn. Im Bericht über den vierten Tag wird jedoch das hebräische Wort ma’ṓr verwandt, das die Quelle des Lichts bezeichnet (1. Mo 1:14).

Demnach wurde also am ersten Tag die Lufthülle offensichtlich "licht", meint von diffusem Licht durchdrungen, aber die Lichtquellen hätten von der Erde aus nicht gesehen werden können. Beachtenswerterweise übrigens nicht "erschaffen“, "schaffen“, sondern "gemacht“ (hebräiasch: ‛aßáh) wurden die in 1. Mose 1:1 benannten Himmel(skörper Sonne, Mond und Sterne).

Am vierten Tag ging Gott daran, diese Himmelskörper in ein neues Verhältnis zur Erdoberfläche und zu der darüber befindlichen Ausdehnung zu bringen. Wenn gesagt wird: „So setzte Gott sie in die Ausdehnung der Himmel, damit sie auf die Erde leuchten“, deutet das an, dass sie nun von der Erdoberfläche aus sichtbar wurden, so als ob sie sich in der Ausdehnung befänden.

Diese Lichter sollten auch „als Zeichen und zur Bestimmung von Zeitabschnitten und Tagen und Jahren dienen“, nach denen sich später der Mensch in verschiedener Beziehung richten könnte (1. Mo 1:14).

G imager761

Doch trotzdem interessiere ich mich für die historische Bibelkunde und Christliche Symbolik,

Die Schöpfungsmythologie in 1. Mose 1 ist aber nicht christlichen Ursprungs, sondern jüdischen Ursprungs. Deine Frage solltest du deshalb an Juden richten. Eine christliche Schöpfungsmythologie ist in Johannes 1 gegeben. DAZU könntest du Christen befragen. 

Mein Hebräisch ist leider sehr mangelhaft. Wie mir Juden erklärt haben, müsste der erste Vers eigentlich übersetzt werden mit:

Im Anfang schuf Göttiner die Himmelsräume und die Materie. 

Dass das Licht VOR den ersten Himmelskörpern gemäß ihrer Schöpfungsmythologie erschaffen wurde, ist ein Hinweis auf die ersten 300.000 Jahre nach dem Urknall, als die Materie noch zu dicht war, als dass sich Licht ausbreiten konnte. 

http://www.mpa-garching.mpg.de/HIGHLIGHT/2000/highlight0008_d.html

Es dehnte sich aus und kühlte sich dabei ab. Als es etwa 300.000 Jahre nach dem Urknall eine Temperatur von etwa 3000 K erreicht hatte, konnten sich Elektronen und Atomkerne zu Atomen verbinden. Das Universum wurde fast schlagartig durchsichtig. Das Licht, das mit dem Urknall entstanden war, konnte sich seitdem fast ungehindert im Weltall ausbreiten.

Die ersten Sterne sind bekanntlich viel später entstanden. Aber wie bereits geschrieben, solche Fragen kannst du nur mit gläubigen Juden diskutieren. Christen haben davon nur wenig Ahnung. 

Außerdem pflegt der Support hier jede meiner Antworten die über Wikipedia-Wissen hinausgehen zu löschen. Offensichtlich ist es unerwünscht, dass Menschen hier etwas lernen können.

Im Anfang schuf Göttiner die Himmelsräume und die Materie. 

Wer ist Göttiner? 

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Nehmen wir mal an, Gott hat uns erschaffen ...welchen Zweck hat es?

hallo c:

zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich nicht religiös bin, also ich glaube nicht an Gott. Aber das spielt jetzt keine Rolle.

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liebe grüße

lichterspiele

PS: Noch eine Frage nebenbei.. , wenn Gott allmächtig ist, wieso lässt er dann all das Leid, die Kriege & weiteres auf der Welt zu?

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Josephson, 52: "Wenn Schweinefleisch anfängt, schlecht zu werden, verdirbt es von innen nach außen, so dass man den Schaden erst sehr spät entdeckt (und dadurch größere Gefahr läuft).

Am Rindfleisch dagegen beginnt der Fäulnisprozess von außen nach innen und ist schneller ersichtlich"

Schweinefleisch enthält eine große Anzahl von Inhaltsstoffen und Giften, die für unseren Organismus nicht gut sind, vor allem Fäulnisgifte - gleich ob das Schwein minderwertig oder aber mit Bio höchst wertvoll ernährt wurde.

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