Gold aus Elektroschrott - richtige Vorgehensweise?

8 Antworten

Hallo, bin hier neu...aber nicht hinsichtlich der gleichen Interessen! Über die hier angesiedelten Kommentare kann ich nur den Kopf schütteln!!Lassen wir denen aber deren Ihre Meinung. Gold-Recycling ist eben HARTE Pionier-Arbeit, bei der es nicht darum gehen kannaufgewendete Stunden oder dergleichen abzuwägen. Es ist eben ein WERT der "auf der Straße liegt", der aufgelesen werden will. Das geht kaum, ohne sich zu beugen. Schließlich kommt es immer und für Jeden drauf an, was Er sich daraus erwartet. Wenn einers chon ein hohes Einkommen hat, das - auch im Schlaf - fließt, hat Er verständlicher Weise andere Maßstäbe, als derjenige, der sein finanzielles Überleben hart erkämpfen muß, danach auch für ein kleines "Zubrot" dankbar ist. In diesem Sinne würde ich mich auf einen direkten Erfahrungsaustausch mit Ihnen - gerne auchbausserhalb dieser Plattform - freuen.

Mal davon abgesehen, dass die Methode zur "Goldgewinnung" so wie beschrieben nicht funktionieren kann (Na-Disulfit? Fementierung?): durch die Salzsäure sollen zu Beginn "ungewünschte Metalle (Kupfer, Zinn)" gelöst und wohl auch entfernt werden. Wohin? Ganz wichtig: den wertmäßig größten Anteil im Elektroschrott machen aber gerade diese Metalle aus (Kupfer, Zinn, Aluminium u.a.), nicht das Gold! Du planst also eine Vernichtung des Hauptwertes!

Das geld um ganze Platinen zu schreddern und Kiloweise Kupfer zu gewinnen ist für mich nicht tragbar.

Natriumdisulfit gibt's für 10€ auf Amazon oder Ebay.

Ich verwerte lediglich Pins, CPUs, Goldfinger, Legierungen etc... Ales andere wandert auf ebay oder zur Scheideanstalt.

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Hinsichtlich Deiner Beurteilung kann ich Dir ganz bestimmt kein UNrecht zuzollen. Alleine was Kupfer anbelangt föllt bei diesem Recycling schon reichliches, ECHTES an, das lediglich manuell von den Komponenten getrennt werden muß. Dies praktiziere ich selbstzverständlichst schon, bis ins kleinste Detail...

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Hinsichtlich Deiner Beurteilung kann ich Dir ganz bestimmt kein UNrecht zuzollen. Alleine was Kupfer anbelangt föllt bei diesem Recycling schon reichliches, ECHTES an, das lediglich manuell von den Komponenten getrennt werden muß. Dies praktiziere ich selbstzverständlichst schon, bis ins kleinste Detail...

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könnte gehen, aber die Kosten für die persönliche Schutzausrüstung, die einrichtung des Arbeitsplatzes, die Anschaffung der Säuren, den Betrieb der Geräte (beckenvorwärmung, absaugung, beleuchtung des Arbeitsplatzes etc. würden ein vielfaches des Ertrages kosten. dazu kommt natürlich noch jede menge Wasser zum Spülen und Reinigen etc...

bedenkt man, dass eine tonne Handy zwischen 5 und 10 Gramm gold enthält, nach derzeitigem Marktpreis zwischen etwa 160 und 320 € würde sich das wohl kaum alleine rechnen. ich mag garnicht ausrechnen, was für das auflösen einer Tonne Handy an Wasser, Strom, Säure etc. verschling. dazu kommt noch, dass der "bodensatz" entsorgt werden will. auch kein billiger Spaß...

so aus dem Bauch heraus würde ich sagen, so eine Anlage lohnt sich erst wenn du jede Woche so ungefähr eine Tonne von dem Mist wegätzt...

lg, Anna

Hi danke für die Antwort.

Die ganze Ausrüstung hat mich ca 100€ gekostet. Das ganze ist wie gesagt ein Hobby und ob es sich rentiert ist eher nebensächlich :)

Die angaben von Gold ist ziemlich subjektiv. Handys sind für Gold eher uninteressant. 25 Milligramm Gold in "einem" Handy, wobei Alter und Marke eine Rolle spielt. Ein laptop enthält 0,25 Gramm. Wenn man einen laptop auseinanderbaut bleibt Material von ca 400 Gramm übrig (Platinen, CPU etc.). Wenn man das Material weiter verarbeitet hat man am ende ca 20-50Gramm material in dem sich dann das Gold befindet. Nur verwerte ich nicht einen Laptop sondern sagen wir 50, dann kämen wir auf gute 10 Gramm.Gold, natürlich wieder ziemlich subjektiv... aber der Richtwert ist so in etwas gängig. Auf die Tonnen kommt man, wenn man z.B. ganze Platinen Schreddert etc.. Platinen an sich haben kein bis kaum Gold. Schaltkreise, Verbindungsstecker, Prozessoren oder Pins hingegen schon.

Pins haben einen Gold anteil von ca 0,5 -1% ICs liegen auch bei in etwas 0.3-1% Steckkarten (Goldfingers) liegen bei rund 1-3%...

bei 1 KG Material kommt schon was vernünftiges bei rum ^^

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