Gogue und Chambon

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Anstatt da ein Gogue reinzuschnallen, bleib doch einfach bei der Doppellongenarbeit wenn das funktioniert! Damit kannst du nachgeben und das Pferd ist nicht festgeschnürt. Ich stell mir ein einseitig verschnalltes Gogue/Chambon irgendwie nicht gerade hilfreich vor. Eigentlich ist es ja dafür da, dem Pferd im Gegensatz zu anderen Hilfszügeln per Druck auf das Genick zum abwärts strecken zu animieren - die Wirkungsweise kann man natürlich trotzdem in Frage stellen, was ich in jedem Fall tun würde, aber so ist es nunmal gedacht. Der Druck zieht das Pferd also nach unten, schließlich wirds ja auch am Sattelgurt verschnallt. Selbst wenn du nur eine Seite verschnallst, würde das Pferd - vielleicht mit etwas schiefem Kopf, also wieder verworfen - trotzdem nur nach unten gezogen werden. Das Gogue/Chambon wirkt ja eigentlich nicht seitwärts?! Also meiner meinung nach, würde daraus keine Stellung resultieren. Und Biegung schonmal gar nicht, denn der Ausbinder hat mit dem restlichen Pferdekörper ja eher nichts zu tun ;)

Um eine Stellung zu erreichen, müsstest du zu Ausbindern oder Dreieckern/Laufferzügeln greifen, da diese ja seitlich am Sattel/Longiergurt verschnallt werden. In wie fern eine durch Druck der Ausbinder nach hinten auf den Unterkiefer des Pferdes erreichte Stellung nützlich ist, ist dann noch mal eine andere Geschichte ;)

Chambon und Gogue sind, wie unsere Ausbilderin während des Lehrgangs zum Longierabzeichen( sie ist S-Springreiterin und Pferdewirtschaftsmeisterin mit eigenem Turnierstall) dem Lehrbuch Longieren Band 6 (lila) der FN entsprechend bemerkte: Pfui baba! Longieren mit Laufferzügeln, im Notfall auch mit Dreieckszügel und wenn man nichts Besseres hat(nämlich Lauffer) auch mit Ausbindern (aber die haben ja den Gummiring, der sich mitdehnt und sich damit fürs gute Abstoßen vom Gebiss nicht so eignet.) Wer es gelernt hat, kann natürlich auch die Doppellonge nehmen. Chambon und Gogue gehören in die Hände, wenn sie denn doch zur Anwendung kommen sollen, von nur sehr erfahrenen Reitern und die werden kaum auf Gute Frage net Fragen stellen. Bitte nicht böse sein und diese Teile am liebsten gleich auf den Müll tun. Ich habe selbst gesehen, wie ein Pferd damit traktiert wurde und sich ganz dezent dem eigentlichen Ziel wieder entzog, in dem es sich aufrollte. Wenn du dein Pferd richtig vor der Senkrechten in Anlehnung bekommen willst, dann nimm Laufferzügel und schnall sie in Höhe des Buggelenks ein, damit machst du nichts verkehrt. Geraderichten kann man durchs Longieren nicht korrigieren. Das geht nur durch konsequentes Reiten: Richte dein Pferd gerade und reite es vorwärts--(Gymnasium des Pferdes, Gustav Steinbrecht 19. Jahrhundert) Dies ist auch von Hans von Heydebreck in die Heeresdienstvorschriften übernommen (1935) und von ihm in die Skala der Ausbildung, die bis heute gültig ist, eingebracht worden) Ich würe an deiner Stelle, wenn du dressurmäßig reiten willst, einen Fachmann fragen-über euren Reiterbund oder den Verband, jemand, der beruflich damit zu tun hat und dir vielleicht auch praktisch bei der Ausbildung deines Pferdes helfen kann. Gruß ruedipferd mit website: http:manuelmagiera.de.to

Hi Lumita! Was willst du denn erreichen? Resp. was ist das Problem mit deinem Pferd? Kriegtst du keine seitliche Anlehnung hin? Dann wäre Gogue / Chambon glaub ich, nicht das richtige, da diese Hilfszügel keine seitliche Begrenzung bieten.. Naja, aber so aus der Ferne ist das schwierig zu beurteilen... Und springen mit einem ausgebundenen Pferd tut man nicht, da gehört maximal ein Martingal rein...

Ich möchte erreichen, dass mein Pferd sich beim longieren nicht verwirft OHNE einen Kappzaum zu benutzen.

Mit einem Tiedemannzügel springt man auch und ich bin auch schon mit einem Pferd gesprungen, dass ein Gogue einseitig zurückgeführt verschnallt hatte. Eben so kann man mit Schlaufzügeln springen. Aber ich frage mich eben was genau mir das über dem Sprung nutzt.

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@Lumita

Hast du ein Gebiss im Kappzaum? Verwirft sich dein Pferd auch beim Reiten? Vielleicht liegt es an den Zähnen..

Frage mich eben auch, was Hilfszügel beim Springen sollen.. Ich persönlich finds zu gefährlich.. Gerade heute einen Unfall gesehen, Pferd verweigert, Reiterin stürzt und hält die Zügel fest, alles ausgezogen, Pferd in Panik, weil alles hinter ihm her gezogen, stürzt, rennt Pferde und Menschen übern Haufen.. Kein schönes Bild...

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@Littlelyn

Ich besitze keinen Kappzaum und habe auch nicht vor einen zu benutzen. Ich longiere am Duallyhalfter an der Doppellonge und am Knotenhalfter über Trense an einer Longe ausgebunden mit Laufferzügeln. Das würde ich auch gerne beibehalten und nur wissen in wie fehrn ein Gogue oder Chambon bei der Biegung helfen kann.

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@Lumita

Kommt ja auch immer aufs Pferd an, einige vertragen das überhaupt nicht. Ich find deine Art zu longieren gut, ändere nichts daran..

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