Gmx-Top-Mail Mahnbescheid?

4 Antworten

Ich mach dir da keine großen Hoffnungen: Wenn solche Mahnungen kommen, heißt das, dass du irgendwann mal - egal ob bewusst oder unbewusst - auf einen Knopf gedrückt hast, der die Top-Mail-Option aktiviert hat. Damit bist du einen Vertrag eingegangen, den du einhalten musst. Du wirst nicht nachweisen können, dass du diesen Vertrag nicht gewollt hast.
Ich wünsch dir aber trotzdem viel Glück damit!

Ich hatte das ganze auch schon mal, bin es aber dadurch losgeworden, dass ich falsche Address-Daten angegeben hatte. Als das bemerkt wurde, haben sie den Mail-Account gesperrt und ich hab mir einfach einen neuen mit wieder falschen Daten erstellt.

Wenn du falsche Adress -Daten angegeben hast wie hast du dann überhaupt bescheid bekommen dass du etwas zu zahlen hast? Die post müsste doch dann irgendwo anders hingeschickt werden

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@Mujango

Die ersten Infos kamen per Mail - ich hab nie Post erhalten.

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Vor 5jahren hatte ich genau dass selbe problem und die sind damit bis zum anwalt gegangen, somit musste ich 300euro bezahlen. Die meinten dass ich dieses top mail gratis monat hatte und binnen einem monat nicht gekündigt habe, somit ist man gebunden und muss es zahlen. Ich konnte nichts dagegen tun, es kamen immer mehr rechnungen bis zum inkasso. 

Viel glück und: bin jetzt bei yahoo, viel besser ;)

Viele hatten das Problem aber ich werde nichts bezahlen, weil ich davon nie was wusste, weder dass ich es gratis hatte noch sonst was, ich habe weder etwas zugestimmt noch sonst was

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Bei GMX Top Mail bist Du sehr schnell. Nur ein Mal falsch geklickt vor dem Öffnen Deines Emailsaccounts und Du hast das Produkt gekauft.

Einen Widerspruch zum Mahnbescheid MUSS man begründen. Demzufolge schreib in etwa folgendes:

Ich wurde vor dem Öffnen meines GMX-Postfaches unwissentlich mit einem GMX-Zusatzprodukt konfrontiert und war der Ansicht, durch den farblich unterlegten, also für jeden Nutzer offensichtlichen Button in mein Postfach zu gelangen. Statt dessen stimmte ich unwissentlich dem Kauf des Zusatzproduktes zu, was mir zu keiner Zeit bewusst war. Ich wehre mich ganz entschieden gegen die Forderung.

Reicht das ? Kann man sich nicht noch auf iwelche Paragraphen stützen? Dass ich nicht informiert worden bin, nicht gründlich genug, dass dieser 'Vertrag' nicht gründlich mit mir durchgegangen worden ist etc?

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@Mujango

An GMX und in Kopie ans Amtsgericht Hünfeld:

Absender:

Eigener Name

Adresse

Einschreiben mit Rückschein

Anbieter

Adresse

Datum:

Ihre unberechtigte Forderung

Rechnungs-Nr./ Kunden-Nr.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom .......................... machen Sie einen Betrag in Höhe von ............ Euro für die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung gegen mich geltend.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich keinen entsprechenden kostenpflichtigen Vertrag mit Ihnen abgeschlossen habe. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann, wie und zu welchen Bedingungen es zu einem Vertragsschluss gekommen
sein soll. Ich bestreite, dass der Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages auf der betroffenen Internetseite überhaupt hinreichend kenntlich gemacht war, da ich in Kenntnis dieser Umstände keine Bestellung getätigt hätte. Insofern mache ich Sie auf Ihre Beweislast dahingehend aufmerksam, dass Sie mir unmittelbar vor Abgabe meiner angeblichen Bestellung klar und verständlich in hervorgehobener Weise Informationen über die wesentlichen Merkmale der Dienstleistung, die Mindestlaufzeit des Vertrages sowie den Preis zur Verfügung gestellt haben und dass sich aus der Beschriftung der Schaltfläche zur Abgabe der Bestellung eindeutig die Kostenpflichtigkeit des Vertrages ergab. Ein Vertrag dürfte gemäß § 312j Abs. 4 BGB gar nicht zustande gekommen sein.

Ich erkläre hiermit hilfsweise den Widerruf des angeblich abgeschlossenen Vertrags nach den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte und die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen sowie die Kündigung des Vertrags.

Da es sich nunmehr um eine bestrittene Forderung handelt, weise ich ausdrücklich auf die Unzulässigkeit einer  Übermittlung von Daten an Auskunfteien gem. § 28a Abs. 1 Nr. 4d Bundesdatenschutzgesetz hin. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir alle in Betracht kommenden rechtlichen Schritte gegen Sie vor.

Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

Vergiss das Einschreiben mit Rückschein nicht.

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@julius1963

P.S.: Trotzdem unbedingt dem Mahnbescheid widersprechen (siehe weiter oben).

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