glückliches Leben ohne Freunde?

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8 Antworten

Ich denke schon, dass Freunde wichtig sind fuer ein glueckliches Leben.  Es stimmt nicht, dass nur die Freundschaften aus der Kindheit halten, aber es ist auch natuerlich, das Freunde auseinanderdriften, wenn sich die Lebensumstaende aendern. Ich treffe z.B. Freunde aus dem Studium noch ab und zu, aber das ist nicht wie frueher als wir jeden tag zusammen waren.

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Oh je, das sind ja ganz viele Fragen in einer...;-)

Also zunächst mal: es kommt ganz allein auf Dich an, ob ein Leben ohne Freunde machbar ist und ob Du glücklich damit sein kannst. Möglich ist das sicherlich, es gibt tatsächlich Menschen, die keine Freunde brauchen.

Dann ist es ziemlicher Quatsch, dass man als Erwachsener keine Freunde mehr finden kann. Ich werde in diesem Jahr 50 und habe nur noch eine Freundin aus Kindertagen und daraus ist auch ein eher lockerer Kontakt geworden. Dafür habe ich im letzten Jahr zwei neue Freunde durch mein Ehrenamt beim Technischen Hilfswerk gefunden (und jede Menge Bekannte).

Auch bei der Arbeit kann man Freunde finden und auch in diesem Fall ist man ja meistens schon erwachsen.

Was Du persönlich falsch machst? Ich würde sagen: eigentlich gar nichts. Es war halt noch kein Mensch dabei, der richtig mit Dir auf "einer Wellenlänge" ist. Aus Deiner Schilderung ergibt sich für mich jedoch folgende Frage: Bist Du vielleicht manchmal zu schnell zu hilfreich? Bei manchen Menschen kommt das so an, als würdest Du Dich anbiedern und deuten das als Schwäche. Solche Menschen braucht man allerdings auch nicht als Freunde.

Mach Dir nicht zu viele Gedanken und bleib einfach wie Du bist - wenn Du nicht zu krampfhaft versuchst allen zu gefallen, werden die richtigen Menschen bestimmt in Dein Leben treten.

Viel Glück!

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was meint ihr, was mache ich falsch? ist es so schlimm ein leben ohne freunde? und kann man auch ohne glücklich sein?

Eine Freundschaft ist wie eine potenzielle Liebe. Zuerst muss es funken. Im weiteren Vorgehen werde die Weichen gestellt. Kann man sich alles Bedingungslos anvertrauen, ohne das der andere die Segel streicht, weil es ihm zu anstrengend wird.

Und was die Frage angeht ob man auch ohne Freunde leben kann. Schwer zu sagen. :/ Mit dem Begriff >Freunde< wird zu schnell umgegangen. Ich pers. sehe es so, das Freunde etwas Extrem wertvolles sind. ..

 

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Du klingst etwas enttäuscht und frustriert. Kann ich nachvollziehen, ich hatte auch mal eine sehr lange Zeit in meinem Leben, wo ich einfach nicht richtig nach Außen bringen konnte, wie ich wirklich war. In der Zeit hat sich dann irgendwie auch alles etwas falsch angefühlt, jede Freundschaft war irgendwie mehr anstrengend als kraftspendend.

Aber jeder Mensch braucht Sozialkontakte, sie sind sogar sein täglich Brot für das Wohlbefinden und die Lebensfreude. Es ist sehr schade, wenn Du das zur Zeit nicht mehr in Deinem Leben findest, aber ich verspreche Dir hoch und heilig, dass diese Zeiten wieder kommen werden.

Schon allein, dass Du Dich gerade um DIch selbst kümmerst, zeigt, dass Du auf einem tollen Weg bist. Gib dem Ganzen Zeit und denke nicht in absoluten Entscheidungen. Sag nie "überhaupt keine Freunde mehr" sondern.. "nur sehr gut passende", gib anderen auch erst Chancen, nahe an Dich ranzukommen. Keine Freundschaft ist von der ersten Sekunde an Gold wert.

Ich bin mir sicher, Du wirst wieder Freunde in Deinem Leben finden. Es mag eine Weile dauern, aber es wird passieren.

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Kommentar von TailorDurden
14.04.2016, 23:02

Ein kleiner Zusatz noch: Ich habe mal in einem psychologischen Magazin gelesen, dass eine Freundschaft, die länger als 6 Jahre währt, meist ein Leben lang bleibt. Da man über den Kindergarten und die Grundschule diese 6 Jahre mit manchen einfach teilt, entstehen dort wirklich die meisten Freundschaften.

Die Chance, auch später noch solche Freundschaften aufzubauen, ist aber durchaus gegeben. Es kommt wohl eher darauf an, wie authentisch und offen man anderen begegnet.

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Hallo, ich finde es wichtig Freunde zu haben... Und ich glaube nicht das nur Freundschaften die im Kindesalter entstanden sind wahre Freundschaften sind....

Ich glaub auch nicht das du was falsch machst, weil wenn dich jemand mag und dich als Freund schätzt dann nimmt er dich so wie du bist und will dich auch nicht ändern...

Sei einfach weiterhin offen für Freundschaften !!! 😊

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Ich selbst bin auch vor ein paar Jahren, etwas weiter weggezogen und habe auch gemerkt, dass ich nicht wirklich viele oder gute Freunde hier habe. Ich erkläre mir das damit, dass es in jungen Jahren noch sehr einfach ist Freunde zu finden und da man auch offen ist für alles. Mit dem Alter verändert man sich und findet vielleicht nicht viele Leute mit den gleichen Interessen. So geht es mir zumindestens. Ich bin mir aber sicher, dass du wenigstens ein paar Freunde hast, die du vielleicht schon länger kennst und die könnten schon reichen. Es geht nicht immer darum viele Bekanntschaften zu haben. Mittlerweile habe ich mich schon selbst "gefunden" und weiß auch, dass ich nicht 100 Freunde brauche.

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Ich habe keine Freunde und bin auch glücklich darüber. Ich höre immer Geschichten von Freundschaften, die zerbrechen. Ich würde nur eine Freundschaft eingehen, wenn ich diese Person wirklich mag. Soll heißen, ich feunde mich mit einer Person an, wenn sie mir sympathisch ist. Ich mag die meisten Menschen aber nicht.

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Kommentar von alboerd19391
14.04.2016, 22:56

Das einzige was Ich mache ist, mich mit Leuten aus dem Internet zu unterhalten.

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