Glücklich durch süße Getränke?

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4 Antworten

Ich kann es ganz genau in einem mega langen Text erklären, aber 1. ich habe gerade keine Lust so einen langen Text zu schreiben und 2. hat auch nicht jeder Lust so einen langen Text zu lesen. 

Es ist halt so, dass das Gehirn sich nur von Zucker ernährt. Das Gehirn stirbt sogar, wenn es für 20 Minuten keinen Zucker bekommt, also nicht wenn man 20 Minuten keinen Zucker zu sich genommen hat, sondern wenn der Körper 20 Minuten lang keinen Zucker zum Gehirn liefert. 

Das Gehirn wird dadurch recht schnell "abhängig" von Zucker. Heutzutage ist in fast allen Produkten eine ganze ganze Menge Zucker. Z.b. Ketchup, Ketchup besteht zu einem guten Drittel aus Zucker. Eigentlich ist dies gar nicht nötig, aber Zucker macht gewissermaßen "abhängig", sodass man dieses Produkt eher zu sich nehmen will -> mehr verkaufter Ketchup -> mehr Umsatz für diese Firma und wie bekannt regiert Geld die Welt. 

Du bist momentan "abhängig" vom Zucker. Aus der Cola oder anderen Getränken. Deswegen, wenn fühlst du dich ein bisschen down, wenn du ungezuckerte Getränke trinkst (wie bei einem Drogenabhängigen der keine Drogen bekommt, nur dass der Effekt bei Zucker lange nicht so stark ist), wenn du jetzt mal 2-3 Wochen auf solche extrem gezuckerten Produkte verzichten würdest (also nicht nur Cola, sondern auch Ketchup z.b. und stattdessen Tomatenmark ohne Zuckerzusatz nehmen würdest), dann würdest du dich ohne den Zucker besser fühlen. 

Leute die das mal ausprobiert haben/ es immernoch machen sagen, dass sie sich in dieser Zeit, wo sie auf alles solches Verzichtet haben, sich besser gefühlt hatten als in der Zeit wo sie all dieses Zeug zu sich genommen hatten. Aber dies ist halt schwer durchzuhalten, da man auf wirklich sehr sehr viel verzichten muss. Jeder will irgendwann mal auf einer Party Bratwurst oder Pommes mit Ketchup zu sich nehmen. Oder Colabier bzw Jacki cola trinken (wer will denn schon auf einer Party halb verhungern oder Alkohol komplett put trinken).

Mfg

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Kommentar von Schdurmi
19.12.2015, 14:53

*seufz* Sowas dachte ich mir schon. Jedoch fand ich es halt seltsam, dass ich es nicht trinken WILL oder MUSS, wie man es halt von so typischem Suchtverhalten kennt, sondern einfach die Depression ausgelöst wird.

D.h. es gibt 2 logische Verhaltensweisen: Dem ganzen nachgeben, was die einfachere Variante wäre, die zu unserer Leistungsgesellschafft passen würde, wie die Faust aufs Auge, oder einen Entzug machen, wie du ihn beschrieben hast, der kaum möglich sein kann in unserer Gesellschaft, da, wie du selbst beschrieben hast, Zucker schier unumgänglich ist.

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schlemme weiter, wenn es dich glücklich macht

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Kommentar von Schdurmi
20.12.2015, 19:01

Das klingt, als würde ich das ununterbrochen. xD Das Problem war wohl wirklich eher das Hin- und Her. Ich habe in den letzten Wochen sehr auf meine Ernährung geachtet, aber mir eben Aussetzer erlaubt. Ich versuche nun auf einem Level zu bleiben (mit dem ich leben kann.)

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Man kann sehr wohl aus der Zuckerwelt rauskommen. Dazu reicht es nicht, die zuckrigen Getränke abzustellen. Selbstverständlich muß man auch die Ernährung umstellen. D.h. als erste Maßnahme alles Zuckerschleckzeug streichen. Als zweites immer weiter weggkommen von den Stärke-Bomben (Brot, Nudeln, Bratkartoffeln, Reis, Kuchen, Pudding usw.). Zuckergetränke kann man ziemlich leicht ersetzen durch Tee mit etwas gutem Süßstoff (Saccharin/Cyclamat, Sucralose, Xylit).

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Kommentar von Schdurmi
20.12.2015, 19:04

Joa... konsequent weglassen oder auf einem angemessenen Level leben. Mein Hin- und Her war wohl das Problem.

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Wenn es ab und an mal ist, dann spricht wohl nichts dagegen. Hast Du es mal mit Honig versucht? 

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Kommentar von Schdurmi
19.12.2015, 03:09

Naja... um wohl dauerhaft bei Laune zu bleiben, müsste ich es wohl regelmäßig zu mir nehmen. Was ich aber nicht mache. (Will es aber noch testen.) Ich bemerke einfach nur, wenn ich es mache, dass es mir danach gut geht. Also nicht normal negativ, wie ich es gewohnt bin, sondern gut.

Ich müsste explizit ausprobieren, ob es egal ist, welche Art Zucker. Was ich schwer vermute. Jedoch ist Honig auch nicht arg viel besser. Es ist m. M. n. eines der am schlechtesten kontrollierten und gepanschtesten Lebensmittel die wir hier in D. haben. Summa summarum: Ich traue Honig nicht, wenn ich ihn nicht direkt vom Imker bekomme. (Habe bei ner Bekannten, die eine bestimmte Aroma-Allergie hat, allergische Schocks bei Supermarkt-Honig erlebt. Ist zwar lustig, wie sie die Honigregale fauchend umschifft, jedoch nicht schön mit anzusehen, wenn sie plötzlich keine Luft mehr bekommt.) -.- Aber BTT.

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