Globuli/Homöopathie?

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15 Antworten

Hallo Evolzzer213,

warum auch im 21. Jahrhundert der Glaube an irrationale Heilsysteme derart weit verbreitet ist, hat verschiedene Ursachen. Dazu zählen sowohl tiefenpsychologische Grunde als auch kulturelle Gründe.

Falls Dich das interessiert: einen sehr guten Essay dazu findest Du von Uwe Heyll in Norbert Schmackes Buch "Der Glaube an die Globuli".

Ich versuche einmal kurz zu umreißen, was die wesentlichen Gründe sind, warum sich rationale naturwissenschaftliche Einsicht gerade im deutschsprachigen Raum so gar nicht durchzusetzen scheint.

  • Sehr viele Anwender wissen überhaupt nicht, wie irrational die Homöopathie überhaupt begründet ist. In einer Allensbach Umfrage 2009 konnten gerade 17% der Anwender eines der Prinzipien "Simileprinzip" und "Potenzierung" nennen. Die meisten verwechselten die Homöopathie mit Phytotherapie. Wer nicht weiß, was er anwendet, kann also gar nicht darüber nachdenken, ob er das Prinzip für plausibel hält.
  • Die Homöopathie wird reichlich beworben. Vom Image her spielt sie mit den Ängsten der Patienten vor Nebenwirkungen, indem sie sich als sanft und natürlich anpreist.
  • Die Homöopathie ist ein Riesengeschäft mit "nichts". Es stehen finanzielle Interessen an der Homöopathie. Apotheker  verkaufen gerne "zustätzlich" (als "unterstützend " beworben...) "was Homöopathisches zu dem, was der Patient holen kam. Da der Rezeptumsatz vom Apotheker nicht beeinflussbar ist, findet der Überlebenskampf der Apotheken nun einmal auf dem OTC ("Over the Counter") - Markt statt. Da verkauft man halt gerne was extra. Da es wirkstoffrei ist, braucht man sich auch´keine Sorgen machen, in irgendwelche Allergien zu laufen, wie das bei echten Phytopharmaka schon mal sein kann. Krankenkassen übernehmen die Kosten, weil Homöopathie bei Familien beliebt ist - und junge Familien die liebsten Kunden der Kassen sind. Politiker schaffen hierzu gerne gesetzliche Sonderregelungen: Denn so ersparen sie sich Ausgabern für das, was wirklich notwendig wäre: Dem Arzt mehr Zeit zu geben, seinen Patienten zuzuhören. Diese "sprechende Medizin", die Förderung vertrauensbildender Gespräche zwischen Arzt und Patient, sowie eine bessere Ausbildung der Ärzte in Gesprächsführung, würde aber mehr kosten als ein Extraparagraf, der Pseudomedizin in die Apotheken bringt. So lange der Wähler sich mit der Billigvariante zufrieden gibt, freut es den Politiker. Der Patient allerdings hat oft gerade aufgrund der gesetzlichen Sonderregelungen und der Werbung (die nicht selten gegen das Wrzneimittelwerbegesetz verstößt) gar nicht mehr die Möglichkeit, den eminenten Unterschied zwischen echter Medizin und Homöopathie zu erkennen.
  • Sehr viele Anwender kommen mit der Homöopathie erstmalig bei Bagatellen oder auch bei chronischen Leiden in Kontakt. Gerade Bagatellen heilen natürlich auch dann noch aus, wenn man vor dem natürlichen Abklingend er Symptome ein Placebo einnimmt. Wenden viele Patienten Placebos bei Bagatellen an, ist das Kursieren von "Erfolgsgeschichten" unvermeidbar. Es entsteht ein selbstverstärkender Kreislauf: Wer die Werbung und die schwärmenden Bekannten gehört hat, probiert bei der nächsten Erkältung halt auch mal "was Homöopathisches" - und stellt nach ein paar Tagen fest, dass es ihm besser ging.Dieser "Post-hoc-ergo-propter"-Irrtum ist vom Patienten nicht zu erkennen - oder zumindest nur sehr schwer. Es sind diese persönlichen Eindrücke "es kann doch kein Placebo sein, wenn es mir schon so oft geholfen hat", die den Glauben an die Homöopathie aufrecht erhalten. Demselben Trugschluss können natürlich auch Ärzte (und Heilpraktiker) selbst unterliegen, denn auch der Therapeut sieht nur die Besserung und kann nicht wissen, ob es die verordnete Therapie war, die dafür verantwortlich ist, oder ob es dem Patienten ohne diese Therapie genauso schnell besser gegangen wäre.
  • Die Homöopathie gibt dem Patienten ein Gefühl der Selbstständigkeit und Unabhängigkeit: Mit bunten Ratgeberlein oder auf Internetforen kann man sich schnell selbst ein Mittelchen aussuchen und sich selbst behandeln. Man braucht weder Arzt (dem man oft böse ist, weil er sich so wenig Zeit nimmt) noch echte Medikamente (hinter denen man nur Chemie, Nebenwirkungen und Machenschaften der Pharma vermutet). Die Alternativmedizin wird hier zum Auffangbecken der Ängste des Patienten, die entstehen, weil aus seiner Krankheit Profit zu ziehen sein könnte. Die Anbieter der Homöopathie spielen hier geschickt die "David-gegen-Golliath"-Karte" und machen den Patienten in seiner Trotzreaktion vergessen, dass sie selbst dasselbe tun.
  • Die Homöopathie schafft in Anamnesegesprächen - wo nicht selbst behandelt wird - ein besonders intensives Therapeut-Patientenverhältnis. Er darf sich endlich aussprechen und wird gehört. Das ist vielen Patienten wichtig.
  • Homöopathie ist eine Inszenierung der medizinischen Intervention: Die medizinische Behandlung wird in einer Art und Weise inszeniert, wie der Patient Medizin gerne hätte: Vertrauensvolle, empathische Therapeuten; ein einfacher Weg zur sicheren Genesung (Globuli) ohne Nebenwirkungen; als "ganzer Mensch und Individuum" wahrgenommen werden: Der Patient WILL wahrhaben, dass er hier nicht belogen wurde. Er WILL, dass es funktioniert. Und das ganz im Gegensatz zu den oft unangenehmen Wahrheiten, die er beim Arzt erzählt bekommt.
  • Homöopathie transportiert Mythen, die uns emotional und tiefenpsychologisch ansprechen: den Mythos, einzigartig zu sein; den Mythos, dass es ein einfaches Heilmittel für das Problem gibt; den Mythos der Wissenschaftlichkeit (auch wenn sie der Physik widerspricht: Homöopathen geben sich gerne wissenschaftlich und reden von Quanten oder Nanopartikeln); den Mythos, im Einklang mit der Natur zu sein; ...

Kritik an der Homöopathie wollen Viele gar nicht hören: Das wäre ja wie Verrat am besten Freund. ;-)

Das nur als Auwahl. Einfach nur zu sagen "die Leute müssten es doch wissen" greift zu kurz. Auch Aderlass, Quecksilbereinläufe und andere sogar schädliche Verfahren hielten sich, weil "Erfolge" überall weiter erzählt wurden. Der Patient heute reagiert auf seine Krankheit genauso emotional wie jeder Patient aller Jahrhunderte: Und was der Patient wirklich hören will, ist, dass es einen einfachen Weg gibt. Ohne Nebenwirkungen. Und das glaubt er halt GERNE... ;-)

Ich denke, aus der Antwort geht hervor, dass ich persönlich als Physiker um den Placebocharakter der Kügelchen weiß.

Grüße

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Kommentar von Tigerkater
27.10.2016, 18:26

Hallo, Du hast Dir wieder einmal unglaublich viel Mühe gegeben. Es erübrigt sich jede weitere Antwort. Es sei denn, man möchte weiter allgemein über die H. diskutieren.

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Kommentar von uteausmuenchen
28.10.2016, 22:01

Vielen Dank für das Sternchen!

=)

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Hahnemann hat damals mit seiner Medizinischule der Homöopathie großen Erfolg gehabt, das erklärt sich so:

Andere Medizinschulen hauptsächlich Gifte als Medikament eingesetzt haben. Das hat auch funktioniert, z.B. um Läuse zu vergiften wenn man sie hat, aber es war für die Patienten gefährlich, viele erlitten Vergiftungen.

Hahnemann hat die Beobachtung gemacht, das viele Krankheiten von selbst besser werden (den placeboeffekt der noch zusätzlich wirkt kannte er noch nicht). Er hat seine Gifte dann so stark verdünnt, das es vielen Leuten tatsächlich damit besser ging als mit den hochdosierten Giften mit denen andere Ärzte hantierten. Gesund wurden die nicht deswegen, aber auch nicht von der Medizin krank.

Dazu hat er sich eine etwas verrückte Geschichte ausgedacht, wie es zu diesen Heilungen kommt, obwohl kein Wirkstoff mehr in den Mitteln ist. Diese Hypothesen sind mittlerweile gründlich widerlegt, wir wissen heute, das es nur ein Placeboeffekt ist, der aber auch helfen kann. Placebo gegen Kopfschmerzen? Ja. Placebo gegen Ebola? LOL. Aber auch da muß es kein teures Homöopathisches Placebo sein, irgend eins geht.

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Kommentar von Belladonna1971
26.10.2016, 11:05

Danke für diesen lustigen Beitrag!

Semmelweis und seine Aufforderung die Hände nach der Leichenschau zu waschen wurde auch sehr belächelt. Leider starben viele Frauen im Wochenbett. Bei den Hebammen, die keine medizinsiche Schule besuchten, passierte es wesentlich seltener. Und die legten die Frauen auch nicht auf den Rücken, für die bessere Sicht der Wissenschaftler...

Die ersten Röntgenapparate wurden auch zur Belustigung eingesetzt....

Sie befinden sich mit Ihrer Haltung in der Tat in guter Gesellschaft!

Schönen Tag auch noch

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Ich bin großer Anhänger der Homöopathie. Ich fahre schon seit Jahren mit derselben Tankfüllung herum und fülle einfach Wasser nach. Das kostet quasi gar nichts, und die Wirkung des Treibstoffes potenziert sich zusehends. Ist mir immer wieder eine Freude, wenn ich mit meinem rostigen Polo die Bonzenschlitten an der Ampel stehen lasse. Nur der Verschleiß an Bremsklötzen ist hoch...

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Kommentar von matmatmat
26.10.2016, 11:41

Das funktioniert doch gar nicht! Oder liegt das dran, das man an meiner Tankstelle diesen 4-mann Service der einem das Auto auf ein Katzenfell klopft nicht mehr anbietet?

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Darauf kann man mehrere Antworten geben:

a) Physikalisch, chemisch und mathematisch: da wirkt wirklich nichts, weil wirklich nichts enthalten ist. Kann - mit Kenntnis der Atome - leicht ausgerechnet werden.

b) Medizinisch, statistisch: da gibt es keinerlei Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Immer wieder in Studien belegt.

aber:

C) Ist halt ein schönes Märchen und wird gerne im Märchenladen, der als Apotheke verkleidet ist, gekauft.

D) Ist eine gute Verdienstquelle für die Homöopathie-Industrie, die deshalb auch entsprechende Werbung finanziert.

E) Ist immer eine Story in den buten Blättern oder der Apo-Zeitung-XYZ wert. Man braucht kein Wissen dazu, und kann plötzlich alles heilen (leider nur im Traum - aber das zählt).

F) Wer braucht schon echtes Wissen (Mathe, Chemie, Physik und so Zeugs) wenn er doch gut mit dem Glauben an Märchen leben kann?

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Je mehr wir in den Naturwissenschaften entdecken, desto mehr wissen wir, wie wenig wir wissen.
"Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen (dürfen/sollen), ein Ozean." sagte einst Isaac Newton.

Und der deutsche Physiker Lichtenstein sagte, was auch auf die meisten Antworten hier zutrifft:  "Bei den meisten Menschen gründet sich der Unglaube in einer Sache auf blinden Glauben in einer anderen."

Tatsächlich ist die Wissenschaft von heute immer der Irrtum von morgen. Das wissen aber nur hochrangige Wissenschaftler, die offen sind, neugierig und freies Forschungsinteresse haben. Die meisten Menschen klammern sich an ihr Halt gebendes Weltbild. Jeder Gedanke, der es erschüttern könnte, wird aggressiv bekämpft. Das sind keine guten Berater.

Zu deiner Frage einen kleinen Denkanstoß:

Du schaust im Kino einen Film, der dich sehr bewegt. In gruseligen Szenen spürst du, wie dein Atem schneller geht, dein Puls sich beschleunigt, dein Blutdruck steigt, sich deine Nackenmuskeln anspannen; in erotischen Szenen schwellen dagegen womöglich ganz andere Muskeln an. ;-)

Alles körperliche Reaktionen. Aber worauf? Aufgrund irgendeiner materiellen Einwirkung? Nein, denn du sitzt still in einem dunklen Raum, niemand fasst dich an oder gibt dir gar etwas zum Einnnehmen. Es sind nur bewegte Bilder, Lichtwellen, genauer gesagt, die dich erreichen.

Und diese bewirken eine ganze Kaskade von biochemischen Prozessen in deinem Körper. Die eine Reaktion stößt andere Körperprozesse an. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde werden Zellen mit Stoffen versorgt und mobilisiert. Dabei hat keinerlei Materie auf dich eingewirkt!

Selbst geschriebene Worte hier im Forum bringen offensichtlich andere Schreiber in Rage. Dabei sehen sie nur Schriftzeichen auf ihrem Monitor. Auch keine Materie...

Wenn du einen Wissenschaftler kennst, der schon jetzt diese nichtmateriellen Einwirkungen auf den Körper schlüssig erklären kann, lass es mich wissen.


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Es gibt Menschen, die das glauben und gegen Glauben kannst du mit Vernunft nichts ausrichten.

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Es ist ein reiner Placeboeffekt, der aber erstaunlich stark sein kann.

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Ich glaube nicht daran. Aber der Placebeffekt hat bei mir schon einiges bewirkt, zb. meine Allergie sehr verringert.

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Kommentar von Blitz68
26.10.2016, 10:20

würdesr du nicht daran glauben, würdest du es nicht nehmen -

deine Tat spricht lauter als deine Worte hier

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Kommentar von Evoluzzer213
26.10.2016, 19:18

Der Placeboeffekt tritt doch nur ein, wenn man an die Wirkung eines Mittels glaubt, was gar nicht wirkt.

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Kommentar von pipepipepip
27.10.2016, 12:15

Ich hab es mir eingeredet, bzw. die Homöopathin hat es mir eingeredet. Glauben tu ich trotzdem nicht dran

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Es handelt sich um eine Information die verbessert wird durch das Schütteln, es gibt Studien in der  Quantenphysik die zeigen, dass Wasser ein Gedächtnis hat.

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Für einige der Antworter hier sähe so wahrscheinlich das optimale Krankenhaus aus :-)

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Nein- ich glaube nicht daran, habe aber die Gewissheit, dass Homöopathie unter Einhaltung der homöopathischen Regeln heilen kann. Da diese sehr komplex sind und die Mittel äußerst vielfältig, ist ein Selbstversuch nur begenzt möglich und führt bei entsprechender Nichtbeachtung zu Enttäuschungen.

Ich habe kein Interesse daran, es zu diskutieren. Jeder Mensch hat die Freiheit es selbst zu erfahren und entsprechend zu beurteilen.

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Kommentar von MalNachgedacht
26.10.2016, 12:16

Und wenn ein Selbstversuch nur begrenzt möglich ist woher stammt dann deine Gewissheit, dass Homöopathie heilen kann?

Wobei natürlich jede Methode heilen kann - man kann auch Masernkranken mit dem Holzhammer auf den Kopf schlagen (die sogenannte Holzhammer-Therapie) und ein Großteil der derart "Behandelten" wird von Masern geheilt und wieder gesund....

Die Frage ist also vielmehr, ob eine Methode BESSER heilen kann als die Methode "Abwarten und Tee trinken + Zuckerpillen verabreichen"

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Das ergibt für mich keinen Sinn für mich auch nicht. Alles nur Geldmacherei und Abzocke smile

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Naja, die Wirkung von Globuli und Homöopathie ist auch eine Glaubenssachen. Ich glaube nicht daran und Futtere dieses Zeug auch nicht !

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es ergibt keinen Sinn-

es ist entweder Zauberei,

oder eine Art Placebo Effekt

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Kommentar von Grobbeldopp
26.10.2016, 14:03

Beides :-)

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Kommentar von Evoluzzer213
26.10.2016, 20:15

Es gibt keine Zauberei, alles ist empirisch begründbar, alles was nicht begründbar ist, existiert nicht.

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Ja, so ist es hier bei Gute Frage.  Da möchte jemand etwas über Homöopathie wissen und schon sind wieder die Messer gewetzt. Die bösen, bösen geldgierigen Homöopathen, Heilpraktiker und Altagsschamanen werden verunglimpft für das, was sie tun.

Gerade gestern war ein Herr bei mir, hat sich homöopathisch beraten lassen. Ist begeistert von der Wirkung von Globuli und co. Ach ja, von Beruf ist er übrigens Dipl. Phisiker. Auf meine Frage, weshalb er sich eigentlich ausgerechnet mit einer so umstrittenen Heilmethode auseinandersetzt meinte er:

1. Weil sie mir gut tut

2. Weil ich bislang noch keine Nebenwirkungen bemerken konnte

3. Weil die Schulmedizin auch nach mehrmaligem Arztwechsel erfolglos war und

4. Weil die Wissenschaftler nur einen Bruchteil dessen wissen und belegen können, was tatsächlich ist.

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Kommentar von Spielwiesen
27.10.2016, 10:30

Genau diese Begründungen kann ich unterstützen, denn mir geht es ebenso. Sagen wir mal so: Bevor der Placebo-Effekt auch nur die Spur einer Chance hatte, hat das Mittel bereits gewirkt. Das kann aber nur jemand beurteilen, der sich damit auseinandergesetzt hat, weil er offen für andere Methoden von jenseits des Tellerrandes ist - so wie ich. Mir reicht es auch, wenn ein Mittel einfach nur wirkt - ich muss das nicht hinterfragen.Ich freue mich, dass mich das richtige Mittel in der richtigen Potenz gefunden hat.  Ist der Husten weg - prima, da forsche ich nicht lange herum und akzeptiere es.

Ich möchte nicht wissen, wie die hohnlachende Meute, die von nichts dieser Art hier eine Ahnung hat, meine Selbstversuche mit meinem Kupfer-Anhänger bewerten würde, den ich mir gegen ganz hartnäckige Symptome umhänge, die dann auf der Stelle wie ausgeknipst sind. Kupfer hat stark antibiotische Wirkung, ist aber zugleich in höherer Dosierung giftig.  Aber der Hautkontakt allein bewirkt schon - empirisch - das Verschwinden meiner Symptome. Ob das jetzt Homöopathie oder die Schwingung des Materials in Resonanz mit meinen Zellen war - interessiert mich auch nicht, da es ja wirkt und reproduzierbar ist. Vielleicht sollte einer dieser Kommentar-'Helden', die sie mit ihren Nichtwissen brüsten, mal ernsthaft untersuchen, WARUM es wirkt.

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