Gliese 832 c

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Ja 75%
an den Boden geprest 25%
Gebückt 0%
Nein 0%

4 Antworten

Ja

Du kannst die Gravitation nicht allein am Umfang eines Objektes bemessen, es kommt auch auf die zusammen setzung an, ein Wattebausch mit 5cm Durchmesser hat ein ganz anderes Gravitationsfeld als eine Metallkugel mit der gleichen Größe. Aber zu deiner Frage, ja, Gewichtheber stemmen ja auch Gewichte die ihr eigenes Körpergewicht um ein vielfaches überschreiten, das Problem wäre nur es wäre sehr anstrengend, dort zu stehen und dann erst das gehen auf dem Planeten :O Soltest du mehr zu diesne Themen suchen: auf youtube: Exopolitik von Robert Fleischer (95% U.F.O und Aliens, 5% Exoplaneten) oder http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/ bei dem link findest du alles, das man bei Presse und Funk/TV (noch) nicht sehen möchte :)

Ja

Bei der Gravitation kommt es nicht nur auf die Größe an, sondern viel mehr auf die Dichte eines Körpers. Ein Neutronenstern beispielsweise hat eine extrem hohe Dichte, ist jedoch nur wenige Kilometer groß.

Gliese 832 c hat übrigens mind. das fünffache der Masse der Erde und zählt zu den Top 3 was die bewohnbaren Exoplaneten angeht.

Das Laufen dort dürfte erschwert von statten gehen, jedoch ist die Evolution unberechenbar. Man kann somit nicht sagen, ob sich der Mensch nicht in Millionen von Jahren auf allen Vieren fortbewegt oder ob sich nur die Beinmuskulatur viel stärker ausprägt. Dies sollte nur ein angenommenes Beispiel sein falls man auf diesen Planeten ausweichen muss bevor es mit der Erde zu Ende geht:-)

Ja

Hallo DieAntwort2100!

Du machst in deiner Beschreibung der Fragestellung ein paar kleinere Fehler. So behauptest du zb., dass die Anziehungskraft, die man in der Astronomie mit der Fallbeschleunigung g eines Körpers gleichsetzt, alleine von der Größe des Objektes abhängen würde. Physikalisch muss man sich darüber im klaren sein, dass dem nicht so ist. Ungeachtet der für astronomische Begriffe sehr schwammigen Formulierung ,,Größe", muss für die Berechnung von g ein Zusammenhang zwischen der Masse und dem Radius eines kugelsymmetrischen Körpers bestehen. Die Aussage, doppelte Größe --> doppelte Gravitationskraft, ist wissenschaftlich also nicht haltbar!

Die Fallbeschleunigung errechnet sich zu:

g = GM / r²

Dabei ist M die Masse des Körpers und r dessen Radius. G ist die Gravitationskonstante mit dem Wert von 6,6783 x 10^-11. Nimmt man für Gj 832 c eine Masse von 0,02 Jupitermassen an (die Angaben entstammen der Literatur) ergeben sich für M etwa 3,798*10^25 Kg. Der Wert von r ist leider nicht bekannt, sodass der Radius über einige Beziehungen elementar abgeschätzt werden muss. Vermutlich ist r = 21 000 Km eine gute Approximation.

Für den nun sehr ungenauen Wert von g erhält man somit:

g = 5,75 m/s² während für die Erde g = 9,80 m/s² ist.

Ein hypothetischer Bewohner von Gj 832 c würde mit einem Körpergewicht von 80 Kg auf der Erde, dort nur ca. 47 Kg wiegen! Die Gravitation des Planeten ist mit großer Sicherheit geringer als auf der Erde. Man würde es also locker schaffen, stehen zu bleiben. Mit einem genauen Wert von r ließe sich g vollständig berechnen.

LG Pflanzengott! :)

erinnert mich an die falsche Annahme einer absoluten Korrelation zwischen Durchmesser und Masse bei Sternen - dort äußert sich das viel gravierender: siehe entdeckte

  • größter Stern UY Scuti - 1708 Sonnenradii, 25-50 Sonnenmassen

  • hellster, schwerster Stern R136a1 - 34,5 Sonnenradii, 265 Sonnenmassen

ein Stern, der vom Volumen her 125000 mal größer ist (wegen V = 4/3 * Pi * r³ und r = 50 mal rSonne) , ist leichter als der viel kleinere Stern XD

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@VortexDani

Das sind ja auch Riesensterne. Kein Wunder, dass du da mit einer "absoluten Korrelation" nichts mehr anfangen kannst ...

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