gliederung deutsch nachkriegszeit?

1 Antwort


Das waren jetzt viele Fragen.

Erst mal Drama:

Wolfgang Borchert:

Draußen vor der Tür

aus Wikipedia:


In Westdeutschland wurde das literarische Leben zunächst von Autoren
beherrscht, die thematisch und stilistisch an die Zwischenkriegszeit
oder noch ältere Traditionen anknüpften. Die Katastrophe des
Nationalsozialismus beantworteten sie vielfach mit einer Rückbesinnung
auf christliche und bürgerliche Werte. Vielgelesene Autoren dieser
Richtung waren unter anderem Ernst Wiechert, Werner Bergengruen und Hans Carossa.


Andere Schriftsteller befanden es nicht für richtig, nach den Kriegsereignissen noch in altem Stil weiterzuschreiben. Durch Sprachskepsis spaltete sich die Nachkriegsliteratur in drei verschiedene Arten: Literatur mit naturmagischen Tendenzen (Magischer Realismus), Trümmer- und Kahlschlagliteratur und Hermetik.


Die westdeutschen Autoren, die heute als Protagonisten der Nachkriegsliteratur
erscheinen, waren größtenteils Debütanten und setzten sich in der
Öffentlichkeit erst allmählich durch. Als Autor der Nachkriegszeit
schlechthin gilt der 1947 verstorbene Wolfgang Borchert (Draußen vor der Tür). Großes Aufsehen erregte Alfred Anderschs Erzählung Die Kirschen der Freiheit, in der er seine Desertion rechtfertigte. Über die zunächst kritische Aufnahme der jungen Autoren schrieb Heinrich Böll
1952: „Die ersten schriftstellerischen Versuche unserer Generation nach
1945 hat man als Trümmerliteratur bezeichnet, man hat sie damit abzutun
versucht. Wir haben uns gegen diese Bezeichnung nicht gewehrt, weil sie
zu Recht bestand: tatsächlich, die Menschen von denen wir schrieben,
lebten in Trümmern, sie kamen aus dem Kriege, Männer und Frauen in
gleichen Maße verletzt.“



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