Gleitzeitkonten Arbeitsrecht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Arbeitgeber ist für die Arbeit zuständig und nicht der Arbeitnehmer. Wenn es keine Betriebsvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit gibt ist ein "früheres" Heimschicken eigentlich nicht möglich.

Aber ein vom AG gewünschtes Minus auf dem Gleitzeitkonto kann keinesfalls eine Lohnkürzung zur Folge haben.

Ihr bietet eure Arbeitskraft vertragsgemäss an, wenn der AG diese nicht abruft ist es sein Problem nicht eures.....

Ja ich glaube was den Kollegen da eher aufstößt ist diese von-bis Regelung der Stunden. (150-173) . Da es sich um Standardverträge handelt die jeder Arbeitnehmer einer Abteilung bekommt haben alle den gleichen Vertrag. Nun es ist ja so das man eben bis zu 23 Stunden Mehrarbeit auch ausgezahlt bekommen kann. Nun haben die schon beschriebenen Kollegen nicht die Möglichkeit dies zu bekommen. Jedoch haben viele Mitarbeiter an anderen Arbeitsplätzen (selbe Abteilung) dieses Problem nicht. Hier liegt I.d.r eine Differenz von 30 bis 40 Arbeitsstunden vor. Ich glaube das lässt ein Gefühl von Ungleichberechtigung entstehen. 

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@cantonfreak

Habt ihr einen Betriebsrat? Der ist der erste Ansprechpartner, dann kommt die Gewerkschaft. Bist du in der Gewerkschaft?

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Vertraglich ist eine durchschnittliche Arbeitszeit von 150-173 Stunden vereinbart

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ich nehme mal an es wird verstetigter Lohn gezahlt (also jeden moant das Gleiche)

ich sehe das so .. der Arbeitgeber muss mindestens 150 Stunden pro Monat vergüten ... und das jeden Monat - auch in der "aure Gurken Zeit" - wenn die vorhandene Arbeit nicht für 150 Stunden reicht ist der Arbeitgeber im Annahmeverzug und muss trotzdem 150 Stunden bezahlen ...

es gibt für die Arbeitnehmer aber keinen Anspruch auf die 23 Stunden extra (Korridor bis 173 Stunden), die dann zu bezahlende Mehrarbeit wären

.. wen also nur 150 Stunden oder weniger gearbeitet werden (Annahmeverzug) kann es gar nicht zu Minusstunden kommen ..

I "... kann es gar nicht zu Minusstunden kommen .." (Zitat)

Bei der reinen Zeiterfassung schon, denn Zeiterfassungsprogramme können nicht in die Zukunft schauen!

Aber der Fragesteller kann insofern beruhigt sein, als dass, wenn er eines Tages ausscheidet, die Minusstunden nicht in Abzug gebracht werden können.

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Minderstunden, welche anfallen sind das Problem des Arbeitgebers. 

Sogenannte,  Vorhaltekosten für Arbeitnehmer 

diese Kosten muss der Betrieb bezahlen

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