Gleitender gewichteter Mittelwert, kann mir jemand dazu helfen?

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2 Antworten

(1) Du wählst die Werte beliebig. In der Regel wählt man Werte, die sich zu 100 summieren (als Ausdruck von Prozenten bzw. zur leichteren Berechnung). Deine Wertewahl spiegelt wieder, dass du Ereignisse, die weiter zurück liegen geringer bewertest. Deshalb findet man üblicherweise den höchsten Wert für die Gewichte in der jüngsten Vergangenheit (d.h. du diskontierst ältere Werte stärker ab). Die Werte können aber auch ungeordnet sein; man müsste dann nur eine gute Begründung finden (man könnte z.B. gezielt einen Zeitraum in der Wertereihe ausblenden, wenn man weiß, dass diese Werte durch andere Einflüsse stark verändert wurden).

(2) Du kannst die Werte immer verwenden. Die Festlegung der Gewichte hat nichts mit dem Trend der Ergebniswerte zu tun (siehe 1), sondern nur mit deiner Einschätzung, wie ältere Werte in Bezug auf neuere Werte zu gewichten sind.

(3) Siehe 1 und 2

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Bei 5 Perioden sind die letzten 5 Werte gemeint, aus denen der Durchschnitt berechnet wurde.

Beim gleitenden Mittelwert wird dieser auch aus den letzten 5 Perioden genommen, aber mit verschiedenen Faktoren multipliziert, die addiert 1 (= 100 %) geben und die ansteigen, damit die letzten Werte ein größeres Gewicht erhalten als die weiter zurückliegenden.

Du musst der Reihe nach die Zahlen ab Periode 6 mit 5%=0,05, Periode 7 mit 10 % = 0,1, Periode 8 mit 20 % = 0,2, Periode 9 mit 25 % = 0,25 und Periode 10 mit 40 % = 0,4 multiplizieren. Das gibt dann die 41.

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