Gleichstrommotoren?

5 Antworten

Für Anwendungen, die keine große Leistung benötigen, verwendet man für den Stator heutzutage meistens einen Permanentmagneten, da dieser in kleineren Leistungsbereichen günstiger herzustellen ist und außerdem effizienter im Energieverbrauch ist als ein Elektromagnet.

Der Rotor (Elektromagnet) jedoch muss bei Gleichstrom laufend umgepolt werden, d.h. sein Magnetfeld muss ständig wechseln, damit er sich drehen und Arbeit verrichten kann. Dies geschieht mit Schleifkontakten über einen sog. Kollektor. Bei einem Wechselstrommotor erfolgt dieses Umpolen durch den Wechselstrom.

Woher ich das weiß:Recherche

"Erregt" bezieht sich auf das für jeden Elektromotor nötige Magnetfeld.

"Permanent" heisst dauernd: das Magnetfeld wird also durch einen Dauermagneten, wie man ihn an die Kühlschranktür klebt, bereitgestellt.

Grössere Motoren haben nicht einen Dauermagneten, sondern elektromagnetische Spulen, die das Magnetfeld machen.

Bei kleinere Motoren reicht der Dauermagnet völlig, ist billiger, weniger störungsanfällig, kompakter herstellbar.

Damit ein Elektromotor sich dreht, muss es ein Magnetfeld geben. Dieses Magnetfeld kann durch einen Permanentmagneten oder eine Spule (durch die Strom fließen muss) erzeugt werden.

Ein Pemanentmagnet erzeugt immer ein magnetisches Feld, nicht nur, wenn der Motor eingeschaltet ist. Das ist bei kleinen Motoren am wenigsten störend, außerdem braucht eine Erregerspule immer auch Anschlüsse, muss gehalten werden etc., worauf man bei kleinen Motoren gern verzichtet - eben um sie möglichst klein zu halten.

Darf ich noch was ergänzen, eine Magnetspule benötigt auch Energie

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