Gleichstellung mit Schwetrbehinderten

6 Antworten

Hast Du keinen Anwalt? 40% sind doch für den Gesetzgeber nichts. Und - durchgewunken -, das glaube ich auf gar keinen Fall.

Das passiert folgendermaßen: Du stellst einen formlosen Antrag an das Arbeitsamt, einem Schwerbehinderten gleichgestellt zu werden. Daraufhin erhältst du einen Fragebogen, den du ausfüllen musst. Gleichzeitig erhält dein AG und euer Betriebsrat auch ein Formular, auf dem sie eine Stellungnahme abgeben müssen.

Und - tu das. Ich kann es dir nur empfehlen. Dein Chef muss für jede nicht mit einem Schwerbehinderten besetzte Stelle (da gibt es festgelegte Prozente) eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die fällt dann für eine solche Stelle nach deiner Gleichstellung weg. Die Gleichstellung gilt auf Lebenszeit - du musst sie nie wieder neu beantragen.

Diesen Antrag gibt es im Internet , und Du musst ihn ans Arbeitsamt schicken . Bekommst Du die Gleichstellung hast Du einen besonderen Kündigsschutz , aber nicht mehr Urlaubstage . Hast Du einen festen Arbeitsplatz , bist aber häufiger krank , schützt dich diese Gleichstellung vor Kündigung . Bei Arbeitslosigkeit sollte man gut überlegen diesen Antrag zu stellen , weil es dann schwieriger ist eine neue Arbeitsstelle zu bekommen . Bist Du gleichgestellt , kannst Du dir Rat beim Intergrationsamt holen . Sie unterstützen dich bei deinem Arbeitgeber . Ein Gleichstellungsantrag nach einer Kündigung ist unwirksam , der Antrag muss gestellt werden , bevor Probleme auftreten .

Macht ein Gleichstellungsantrag Sinn (Schwerbehinderung)?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Gleichstellung mit Schwerbehinderten und hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen. Kurz die Situation: Ich habe vom Versorgungsamt einen Bescheid über einen GdB von 30. Gründe davon sind in erster Linie: Atemwegsleiden, diverse Allergien, Neurodermitis, Bandscheibendegeneration, Lendenwirbel-Syndrom. Ich bin in der Verwaltung der Bundesagentur für Arbeit angestellt mit einem befristeten Vertrag. Die Behinderungen schränken mich eigentlich höchstens marginal bei meiner Arbeitsausübung ein.

Meine Fragen:

1) Könnte ich einen Gleichstellungsantrag stellen?

2) Welche Vorteile hätte ich konkret?

3) Würde mir der Antrag überhaupt was bringen, wenn ich höchstens marginale Einschränkungen habe?

4) Könnte es mir vielleicht sogar Nachteile bringen? Zumal ich den Antrag ja auch bei der Bundesagentur stellen muss, also meinem Arbeitgeber. Habe da leichte Bedenken.

5) Der Bescheid vom Versorgungsamt ist schon ein paar Jährchen alt. Müsste ich den irgendwie "aktualisieren" lassen?

6) Würden die Kollegen / der direkte Vorgesetzte von dem Verfahren etwas mitbekommen?

Ich danke Euch vielmals für Eure Antworten und Tipps!

Gruß Mike

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Vielen Dank im Voraus!

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