Gleichstellung Abitur und Fachabitur?

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6 Antworten

Vieles wurde schon gesagt, ich möchte trotzdem noch ein bisschen was ergänzen.

Die Fachhochschulreife erlaubt nur in wenigen Bundesländern das Studium an einer Universität und selbst dann nicht im vollen Umfang. Das einzige Bundesland, wo man mit Fachhochschulreife relativ problemlos an die Uni kommt, ist Brandenburg.

Möglich ist das zwar auch in Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg, dort aber je nach Bundesland nur nach nochmaligen Eingangstests oder mit Fachbindung.

Außerdem bleibt selbst in diesen vier Bundesländern Absolventen der Fachhochschulreife das Studium der Medizin, Pharmazie, Tiermedizin, der Rechtswissenschaft und des Lehramts (hier wieder die Ausnahme Brandenburg) direkt nach dem Schulabschluss verschlossen.

Und dann haben wir immer noch 12 Bundesländer übrig, in denen man mit Fachhochschulreife gar nicht direkt an einer Universität studieren kann.

Natürlich verstehe ich deine Frustration, aber was den Universitätszugang betrifft, ist das Abitur der Fachhochschulreife nach wie vor überlegen und ich würde hier keinesfalls von einer Gleichstellung sprechen.

Und ehrlicherweise muss man sagen, dass man beim Eintritt in die Sekundarstufe II von Schülern auch verlangen kann, sich über die verschiedenen Bildungswege und deren Möglichkeiten zu informieren.

Aber wie gesagt, die Möglichkeiten für den Universitätszugang sind mit einem Abitur ungleich größer, als mit einer Fachhochschulreife.

Das ist wohl irgendwie Schuld der Unis (in Hessen), wenn sie die Leute alle in einen Topf werfen, was ja zu Ungerechtigkeiten führen muss.

Ich bin der Meinung, man sollte bundesweit wie bei Abitur und MSA auch für die Fachhochschulreife eine Zentralprüfung einführen. An dieser sollten dann auch Gymnasiasten (freiwillig) teilnehmen können, wenn sie Fachhochschulreife haben wollen.

Es wird letztlich auf die (Fach-) Hochschulen zurückfallen, wenn dieser Abschluss, wie bisher, teilweise halb verschenkt wird.

Im Gegenzug sollten mit solch einer Zentralprüfung auch rechlich verbindliche Durchlässigkeitsbestimmungen zum Abitur (Oberstufe ab Q1 oder BOS) eingeführt werden.

Der Begriff "Fachabitur" existiert nur umgangssprachlich aber nicht rechtlich. Mit einem "Fachabitur" ist im Regelfall die Fachhochschulreife gemeint, die meist über eine Fach- oder Berufsoberschule erworben wird. Mit dieser Fachhochschulreife kann man alles studieren, was deutsche Fachhochschulen anbieten, jedoch grundsätzlich keine Studiengänge an Universitäten. In wenigen Universitäten gibt es für einzelne Studiengänge auch für Leute mit Fachhochschulreife einen besonderen Zugang, an den allerdings meist noch sonstige Bedingungen geknüpft sind. Sobald Studierende mit Fachhochschulreife ihr Studium an einer Fachhochschule abgeschlossen haben, besitzen sie auch eine reguläre Zugangsberechtigung für Universitäten. Im Rahmen einer sog. Zweitstudienquote könnten sie dann alle Unistudiengänge studieren. Allerdings ist diese Quote sehr gering.

1. Kann er auf einer FH oder HS aber nicht auf ner Uni studieren

2. Ist er Fachgebunden. Mit nem Fachabi in Informatik kann er kein Biologie studieren

3. Gibt es Studiengänge die nur auf der Uni angeboten werden. Medizin und Jura würden mir da einfallen.

Das stimmt heutzutage nicht mehr, er kann mit seinem Fachabi auch an die Unis gehen, genau deswegen rege ich mich ja ao auf

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@DieWand

http://karrierebibel.de/studieren-mit-fachabitur-das-ist-alles-moeglich/

Mit der Fachgebundenne Hochschulreife schon, nicht mit der Fachhochschulreife (siehe Link) => umgangssprachlich beide gerne als Fachabi bezeichnet.

Aber selbst dann nur fachbezogen und nicht wie mit dem Vollabi in allen fächern.

Ganz erlich sehe ich das Problem nicht.

Du hast den mieseren Schnitt er den besseren. Bewerbt ihr euch auf den selben studiengang und werdet beide genommen müsstest du doch deutlich besser damti zurecht kommen weil dein ABI ja lt. deiner Aussage viel mehr vermittelt hat.

Außerdem hat dich ja keiner gezwungen das ABI zu machen. Wenn du dich vorher informiert hätest ob das FACHABI (in welcher form auch immer) für deine ünsche reicht hättest du ja jederzeit wechseln können.

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Fachabi reicht für bestimmte Studienrichtungen nicht aus.

,,normales" Abi kommt einfach bei den Firmen besser an. Außerdem kannst du mit einem Fachabi nicht alles studieren und du kannst auch nicht mit einem fschabitur im einer Universität studieren.

Das mit dem besser ankommen ist aber nur relevant bis ein Studium abgeschlossen wurde.

Danach zählt zumindest in den meisten Fächern nur noch ob man nen Bachelor oder Master hat. Ggf zählt bei einigen noch ob der von ner UNI kommt aber eher zweitrangig.

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