Was erfährt man im Gleichnis Jesu vom verlorenen Sohn über Zeit und Personen?

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3 Antworten

http://www.wo-ist-gott.info/sites/wer-oder-was-ist-gott/jesus/gleichnisse/verlorener-sohn.htm

Interpretation des Gleichnisses

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn beschreibt das Verhältnis zwischen Gott und uns Menschen. Der Mensch, der zwei Söhne hat, steht für Gott den Schöpfer. Die beiden Söhne sind ein Bild für uns Menschen. Gott hat uns Menschen nach seinem Wesen geschaffen. Wir Menschen verfügen daher über geistige intelligente Fähigkeiten und einen freien Willen. Gott möchte, dass alle Menschen in  Abhängigkeit von ihm und in Gemeinschaft mit ihm leben. Der verlorene Sohn steht für Menschen, die sich gegen ein Leben mit Gott entscheiden und ein Leben in der Welt und in Sünde führen. Zunächst lebt der verlorene Sohn in saus und braus. Das steht für Menschen, die ihr Leben in vollen Zügen leben und alles mitnehmen was die Welt so zu bieten hat. Eventuell machen sie viel Party, leben sexuell freizügig, nehmen Drogen und begehen allerlei Sünden. Die gewaltige Hungersnot die plötzlich auftritt ist ein Bild dafür, dass ein solches Leben einen Menschen nicht dauerhaft befriedigen und glücklich machen kann. Der verlorene Sohn fällt besonders tief, so dass er sich von den Schotten der Schweine ernähren muss. Das übermäßige Leben hat solche Menschen nach und nach vollkommen ausgezehrt und ins tiefste Unglück geführt. Dort am Boden liegend denkt der verlorene Sohn an seinen Vater zurück und daran wie gut es ihm bei seinem Vater gegangen ist. Er beschließt zu seinem Vater zurückzukehren. Als er zu seinem Vater zurück kommt hält dieser schon nach ihm Ausschau. Diese eindrucksvolle Wendung beschreibt, wie Menschen die tief gefallen sind in Ihrer Not, wieder nach Gott ihrem Schöpfer fragen. Gott hält nach jedem Menschen Ausschau. Gott möchte, dass alle Menschen ein glückliches Leben mit ihm zusammen führen. Als der verlorene Sohn vor seinen Vater tritt, bekennt er ihm alle seine Sünden. Der Vater vergibt ihm und veranstaltet ein großes Fest, um die Rückkehr seines Sohnes zu feiern. Alle Menschen, egal wie weit weg sie von Gott gelebt haben und wie viele Sünden sie auch gegen ihn begangen haben, werden wenn sie vor Gott treten und um Vergebung bitten, diese Sünden vergeben bekommen. Diese Form der Rückkehr ist möglich gemacht worden, durch den Tod von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha. Dort starb Jesus Christus für alle Menschen, die ihre Sünden bekennen und an ihn als ihren Erlöser glauben. Über jeden Sünder, der zur Umkehr kommt freut sich der ganze Himmel. Nach dieser Umkehr können solche Menschen ein sinnvolles und glückliches Leben auf dieser Erde mit Gott leben. Nach ihrem Tod werden sie für immer und ewig in vollkommenem Glück, in Gemeinschaft mit Gott weiter leben. Der daheim gebliebene neidische Sohn hingegen ist ein Bild für Menschen die ein gutes, gerechtes und gottesfürchtiges Leben führen. Sie glauben dass sie gegenüber Menschen die aus tiefen Sünden heraus umgekehrt sind, eher ein Anrecht auf eine große Anerkennung von Gott haben. Jesus macht mit diesem Gleichnis deutlich, dass er sich besonders dann freut, wenn sehr tief gefallene Menschen zum Glauben an ihn kommen und um Vergebung ihrer Sünden bitten. Sie erhalten Erlösung von ihren Sünden und damit ewiges Leben und werden für immer und ewig ein glückliches Leben in der Nähe Gottes leben.

Ich sage euch: So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.

(Die Bibel Lukas 15, 7)

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Kommentar von urikulm
14.12.2016, 12:08

Darf ich etwas korrigieren?

"Der daheim gebliebene neidische Sohn hingegen ist ein Bild für Menschen die ein gutes, gerechtes und gottesfürchtiges Leben führen."

Richtiger muss es heißen: Der daheim (aber nicht im Haus in Gemeischaft mit dem Vater lebende) gebliebene neidische Sohn hingegen ist ein Bild für Menschen die meinen ein gutes, gerechtes und gottesfürchtiges Leben zu führen, so dass Gott eigentlich nicht anders könnte, nur ihnen allein die Wohltat zukommen zu lassen. In Wirklichkeit sind diese Menschen die Verlorenen: selbstgerecht, egoistisch, religiös, stellen Gott als umbarmherzigen Forderer dar, der ihnen und "ihren" Freunden nichts Gutes gönnt und klagen Gott für sein Verhalten gegenüber Sündern an. Glauben nicht an Gottes Güte, Langmut und Gnade und wollen diese auch nicht für sich.

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Lies doch mal in der Bibel im Evangelium Lukas Kapitel 15 Vers 11-32. Das ist ein Gleichnis, d.h. eine anschauliche Erzählung, um den Zustand der zuhörenden Herzen zu zeigen. Ja, Jesus wollte den Pharisäern und Schriftgelehrten und somit auch uns zeigen, dass er die Sünder liebt und jeden, der zu ihm kommt und seine Sünden bekennt auch vergibt. Die Personen sind drei, der Vater und zwei Söhne. Im Gleichnis: Gott, der Vater. Der Sohn, der zu ihm kommt: Sünder, die ihre Sünden einsehen und bekennen.Der ältere Sohn: der zu Stolz ist seine Sünden einzusehen und zu bekennen und somit draußen bleibt, in der Gottesferne (Vers 28) Angebot für dich: Solltest du keine Bibel haben, würde ich dir kostenlos eine zuschicken.

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Der verlorene Sohn machte seine Erfahrungen. Egal wie lange er dazu gebraucht hat, wenn er ehrlich bereut, und damit ist "bereuen" gemeint, ohne mit der Gutmütigkeit seines Vaters zu kalkulieren, kann ihm verziehen werden. Es ist aber so, dass Menschen die sehr weit in die falsche Richtung gegangen sind, es nicht leicht haben ihren Herzenszustand zu verändern.
Ein guter Vater weiß das, und Jehova Gott ist als Vater vollkommen.

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