Gleichgültigkeit lernen...um zu überleben

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3 Antworten

Du mußt nicht lernen gleichgültig zu werden,du mußt lernen,deinen eigenen Wer zu erkennen und aufhören dein Glück bei anderen Menschen zu suchen.Es gibt nur eine Person die dich glücklich machen kann und das bist du selbst.Und natürlich vergraulst du irgendwann jeden Partner mit deiner negativen Lebenseinstellung.

...der bevorstehende Verlust hat ausnahmsweise nichts mit Unzulänglichkeiten meinerseits zu tun...da wird von außen eingewirkt...ich kann das nicht abwenden denke ich...

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@Lindwurm77

Meinst du damit,jemand will dich und diese Person auseinanderbringen? Wenn das so ist,dann geh zu der Person,die dir wichtig ist,und frag sie,ob sie unter allen Umständen zu dir stehen würde.Tut sie das nämlich nicht,dann kannst du sie ohnehin vergessen.

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@bijina

Da kann ich dir mit keinem Wort widersprechen und ja - die Situation gestalltet sich so...könnte ich zu jener Person gehen, die mir so wichtig ist, wäre ich jetzt da - auf Grund der Entfernung ist mir dies aber gerade nicht möglich - ich unterrichtete sie aber per Mail von jenen Ereignissen...was mich dabei mit am meisten ank*tzt - die von außen einwirkende "Macht" weiß das wir Gefühle für einander haben - sie wirkt "beratend" für das Mädchen an das ich mein Herz verloren habe...es ist also kompliziert und da wo ich herkomme gibt es einen Ausdruck dafür, den ich jetzt aber hier nicht nennen werde...

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@Lindwurm77

frag sie,ob sie unter allen Umständen zu dir stehen würde.Tut sie das nämlich nicht,dann kannst du sie ohnehin vergessen.

...ein Aspekt den ich so noch gar nicht betrachtet habe...ein dickes Danke dafür! :)

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@Lindwurm77

Hier die beste Antwort zu finden viel mir sehr schwer, weil ALLES hilfreich war. Das ich schaun soll wie es mir geht, ist richtig, sagt mein Arzt auch und muss ich wohl erst lernen.

Die Bücher die mir vorgeschlagen wurden habe ich bereits rausgesucht und werden demnächst bestellt, ich hoffe sie helfen mir, danke dafür!

Was zu guter Letzt den Ausschlag zur Auszeichnung gegeben hat war der mir fehlende Blinkwinkel, ob man zu mir steht, wie ich zu ihr - das wird die Zeit zeigen, aber es hat mir "Druck" genommen und hilft mir gerade am meisten - auch hier noch mal ein "Danke" !

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Ich empfehle dir, neben einem Verhaltenstherapeuten und diversen Entspannungstechniken (alles was dir gut tut, von Yoga über Baden bis hin zu Kampfsport) Lektüre. Es gibt 2 große philosophische Richtungen die sich genau damit beschäftigen: der Epikureismus und der Stoizismus.

Für den Anfang empfehle ich dir von Seneca "Von der Gelassenheit". Das ist sehr verständlich und nachvollziehbar geschrieben und beim Lesen hat man oft das Gefühl "Warum hab ich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen?"

Leg dir ruhig ein Blatt und einen Stift daneben und schreibe dir auf, was dir wichtig erscheint. Dort stehen unheimlich viele Ansätze drin wie man zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit kommen kann.

Da ich jetzt nicht weiß durch welche Anlässen genau deine Unruhe entsteht, fällt es mir schwer dir mal ein passendes Zitat zu liefern.

Vielleicht gibt das schon mal einen Einblick:

Wer den Tod fürchtet, wird nie etwas tun, was man von einem lebensfrohen Menschen erwarten kann. […] Denn dadurch, daß er alles, was eintreten kann, gewissermaßen als wirklich eintretend voraussieht, wird er die Wucht aller hereinbrechenden Übel lindern, die Menschen die darauf vorbereitet sind und sie erwarten, keine Überraschung bringt, während sie auf denen, die sich in Sicherheit wähnen und nur auf Glück hoffen, schwer lastet.

Wenn es etwas roman-mäßiger sein soll, dann findet man bei "Und Nietzsche weinte" immer wieder ein paar Perlen:

Ich habe zahlreiche Menschen erlebt, die sich selbst haßten und dafür einen Ausgleich zu schaffen trachteten, indem sie andere dazu zu bringen suchten, ihnen wohl zu sein. Erst wenn das vollbracht war, konnten sie gegen sich selbst wohlwollend sein. Doch diese Lösung ist falsch, sie verlangt die Unterwerfung unter andere. Ihre Aufgabe muß sein, sich selbst wohlwollend und wohltuend zu sein, nicht, Wege und Mittel zu suchen, mein Wohlwollen zu erheischen.

Vielen Dank, ich glaube es könnte mir helfen...entspannen fällt mir sehr schwer, ich steh eigentlich ständig "unter Strom", aber ich werde es veruchen. Das erste Zitat finde ich für meine Person sehr passend - vorbereitet sein,denn schlimmes wird passieren - das hat die Zeit mir gezeigt...Das zweite Zitat kommt wohl dem nahe was mein Arzt von mir hört - ich bin nur wertvoll durch meinen Partner, dadurch das ich ihn lieben darf/kann, werde ich selbst wertvoll...so denke ich und nur so funktioniere ich...

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Das Ziel sollte bei dir sein, zuerst an dich zu denken ... also das, was man im negativen Sinn als Egoismus bezeichnest, daran musst du "arbeiten", es zu entwickeln ...

immer ich zuerst:

wie geht es mirgerade? was möchte ich gerade? fühle** ich mich** so wohl, wie es gerade ist? was kann ich ändern, damit es mir gut geht?

Wenn du das alleine nicht hin bekommst, hole dir therapeutische Unterstützung ...

...deine Antwort kommt dem sehr nah was mein Arzt sagt...

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