Gleichgewicht auf Fahrrad..?

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7 Antworten

Das ist die Kreiselwirkung gemeinsam mit der Reibung auf der Straße. Ein drehender Körper hat das bestreben seine Lage im Raum beizubehalten. Daher fäältz ein schnell drehender Kreisel nicht um. Wer glaubt dass er durch links rechts Bewegen am Lenker das Gleichgewicht hält der irrt sich gewaltig denn man korrigiert nur die Richtung. Ein Auto auf der Autobahn macht dasselbe und braucht kein Gleichgewicht zu halten. Es kann auch ein Seitenwind ein Rad nicht umfallen lassen sondern nur in der Richtung ändern. Erst wenn die Radreibung zu gering wird, zB Glatteis, dann kann man wegrutschen und umfallen. Men lenkt ein Rad auch nicht durch Lenkeinschläge sondrn durch Gewichtsverlagerung. Man kann zwar die Enge der Kurven durch Druck am Lenker beeinflussen aber, wie jeder Motorradfahrer lernt, durch Druck gegen die Kurvenrichtung. Also je stärker der Druck nach links umso weiter legt sich das Zweirad nach rechts und umso enger fährt es nach rechts. Die Hände dienen lediglich als Dämpfer.

Wer gut freihändig fahren kann der kann es auch probieren. Ein leichter Druck mit einem Finger Richtung links leitet (ohne Gewichtsverlagerung) eine Rechtskurve ein.

Also ein guter Radfahrer braucht die Hände nur am Lenker um zu verhindern dass bei bestimmten Geschwindigkeiten die unwuchtigen Räder in Resonanz kommen und zu flattern beginnen.

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Bei zunehmender Geschwindigkeit haben sowohl Lenkbewegungen als auch Körperschwerpunktverlagerungen eine untergeordnete Bedeutung. Das gilt grundsätzlich für die Geradeausfahrt wie für Kurven. Ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h werden die auf die Laufräder wirkenden Kreiselkräfte so stark, dass ein stabiles Geradeausfahren und ein großer Teil der Lenkmanöver auch freihändig möglich sind

Gleiches Prinzip findest du bei diesem "macht-süchtig.de"-Ding. Dieser Ball denn du mithilfe des Handgelenkes drehst und dadurch immer mehr Kraft aufwenden musst...

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dass ist weil sich dass rad dreht wegden der zentrifugalkraft läuft dass rad stabil du kannst natürlich auch dass glaichgewicht halten wenn du stehst aber dass musst du halt können :D:D

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weil du dich voran bewegst und ähm,puuh wie soll man das erklären wenn ich weiß wie ich es erklären kann sag ich bescheid..

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Weil du beim Fahren durch permanentes rechts/links-Eiern das drohende Umkippen ausgleichst.

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Rheinflip 19.10.2012, 22:41

Soo faehrst du Rad? Hilfe...

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Elektromatiker 19.10.2012, 22:43
@Rheinflip

So fährt jeder, der keine Stützräder dran hat, auch du. Ich spreche nicht von einem Ausschlag von einem halben Meter. Da reicht ein Pendeln entlang der geraden Linie von 2-3cm.

Ausgenommen natürlich Zirkusartisten, die aufm Drahtseil fahren ..aber die sind ne Spezies für sich...

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Szintilator 19.10.2012, 22:49
@Elektromatiker

...und das stimmt tatsächlich, das kann man sehen, wenn man im Schnee mal seine Fahhradspur zurückverfolgt ! Kommt man in eine Straßenbahnschiene, dann fällt man um, weil man nicht mehr ausgleichen kann.

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Rheinflip 19.10.2012, 22:49
@Elektromatiker

Nene, da torkelst du auf dem falschen weg. Kreisel ist das stichwort. Schau bei adavan in den Lbk:-)

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Elektromatiker 19.10.2012, 22:52
@Rheinflip

Bitte was soll ich?

Wie gesagt, das Beispiel von Szintilator verdeutlicht das nochmal. Probiers aus, wenn dus nicht glaubst. Natürlich wird die Selbststabilisierung mit zunehmender Geschwindigkeit immer besser und das Pendeln immer weniger, aber pendeln wirst du immer.

Jetzt hab ich kapiert was ich soll. Wenn du also Wikipedia so sehr vertraust, bitte da stehts gleiche:

Einem Umkippen in eine Richtung während der Fahrt wird dadurch entgegengewirkt, dass der Lenker in die gleiche Richtung ausschlägt, eine kurze Kurve einleitet und nun durch die Zentrifugalkraft zur anderen Seite aufgerichtet wird. Dabei lässt sich ein Überkippen kaum vermeiden, der Lenker muss wiederum in die andere Richtung gelenkt werden und so weiter.

Eine Geradeausfahrt kommt daher einem kaum merkbaren Pendeln um die Gleichgewichtslage zwischen Kippen und Wiederaufrichten gleich. Bei langsamer Fahrt äußert sich das Pendeln durch starke, abwechselnde Lenkausschläge.

Bei freihändigem Fahren hilft das seitliche Neigen des Körpers zur Erzeugung eines entgegengesetzten Schweremoments. Freihändiges Fahren ist daher bei langsamer Fahrt nahezu unmöglich. Erst der weiter unten beschriebene Nachlauf und die Kreiselkräfte ermöglichen dies, indem sie bei einer Radneigung einen kontrollierbaren Lenkausschlag auslösen und so das Rad wieder in die gerade Fahrlinie zurückbringen, beziehungsweise eine stabile Kurvenfahrt ermöglichen.

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Wenn Dein Gleichgewicht gut ist geht das auch beim Stehen

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Schon mal nen Stockbesoffenen Radeln gesehen?? :))

Hier steht's:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradfahren

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FreakyMadame 19.10.2012, 22:44

Hahaha nee nicht wirklich :D

Danke :)

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adavan 19.10.2012, 23:50
@FreakyMadame

Es braucht natürlich nen Fahrer. Also n Rad ohne Fahrer, das du ordentlich anschubst, fällt auch um.

Beim Fahren werden ständig und automatisch Steuerbewegungen gemacht, um das Gleichgewicht zu halten. Entweder mit dem Lenker oder durch Gewichtsverlagerung. Je schneller das Rad rollt, desto weniger Ausgleichsbewegungen sind notwendig.

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