Gleichgeschlechtliche Ehe seit Heute in Deutschland gestattet, inkl. aller Rechte, die ein hetero-Paar auch hat. Meinungen zum Thema Adoption?

18 Antworten

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Auch wenn die heutige Gesellschaft anders tickt, aber im Grunde laufen wir Menschen noch nach dem gleichen Programm wie in der Steinzeit. Diese Grundprogrammierung bekommen wir nicht raus, die ist fest. Und ich glaube das darin ganz tief der Wunsch nach einem Vater und einer Mutter verwurzelt ist.

Von dem her sehe ich die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare kritisch. Der Kinderwunsch des Paares ist dann erfüllt, aber der Wunsch des Kindes nach einem Vater und einer Mutter nicht. Sicher kann sich das Kind daran gewöhnen und die gleichgeschlechtlichen Eltern können dem Kind auch viel Liebe geben. Aber ich denke es ist nicht das Gleiche wie die Liebe eines Vaters und einer Mutter.

Irgendwie sträubst sich in mir alles bei dem Argument das Kinder es bei gleichgeschlechtlichen Paaren besser haben als im Heim oder bei Pflegeeltern. Das zeigt im Grunde das wir uns mit dem Schicksal dieser Kinder schon längst abgefunden haben. Die eigentliche Aufgabe müsste doch eigentlich sein in Zukunft zu verhindern das Kinder im Heim landen und zur Adoption freigegeben werden. Damit würde man den Kindern mehr helfen.

Was sagst du aber zum Beispiel dazu, dass deutsche und internationale Studien belegt haben, dass es für die gesunde Entwicklung eines Kindes egal ist, ob es Vater und Mutter, oder beispielsweise 2 Väter oder Mütter hat. Und woher nimmst du die Information dass Kinder seit der Steinzeit schon so "programmiert" sind, dass sie Vater und Mutter wollen?

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Wieso soll man dass entscheiden dürfen? Wer sich schon nicht um sein Kind kümmern kann, sollte nicht noch die Möglichkeit haben zu bestimmen, in welche Famillie es kommt. Damit würde man diesen Menschen doch wieder nur unnötig Steine in den Weg legen. 

Ist doch kontraproduktiv, Homosexuellen Paaren zu erlauben Kinder zu adoptieren, und gleichzeitig auch den unfähigen Eltern zu erlauben, zu entscheiden ob deren Kind dort aufwachsen darf oder nicht. Wenn man dass nicht möchte, soll man sich gefälligst selbst um das Kind kümmern.

MfG unknown3girl

Der Experte meinte, dass die leiblichen Eltern sehr wohl eine Einfluss auf die Wahl der zukünftigen Eltern haben.

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@Santiagodcl

Dann soll man dass ändern. Wer nicht möchte dass sein Kind in einer Homo-Ehe aufwächst soll sich selbst drum kümmern und das nächste mal verhüten. 

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Ich habe gewisse Berührungspunkte mit pflege- und Adoptivkindern und möchte daher feststellen :

JEDES Liebende, intakte Elternhaus ist für ein zurückgelassen Kind besser als die meisten Alternativen.

Homo, hetero, polyamourös, patchwork... Alles nahezu egal, solange das Kind sich geborgen fühlt und angemessen erzogen wird.

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