Gleiche Note, trotz mehr Fehlzeit?

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9 Antworten

Die Anwesenheit wird manchmal auch mit einer mündlichen Note bewertet. Andererseits kann ich mir vorstellen dass er alles abgegeben hat...
Bei uns fehlt einer jede woche ca 1-3 mal und wenn er kommt weiss er ganz genau dass er ausgefragt wird und hat nie was schlechteres als ne 3...

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Die Anwesenheit fließt teilweise in die mündliche Note ein, welche auch nur ein Teil der Endnote ausmacht, steht aber hauptsächlich eigens auf dem Zeugnis in Form von Fehltagen.

Bei der Benotung geht es um den Fleiß und die Intelligenz der Schüler. Bei Klausuren musst Du das nötige Wissen haben, bei der Mündlichen Note im Unterricht mitmachen. Beides erfordert Fleiß, wieviel ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Du hast mit Deinem Fleiß nun die Note X geschafft. Die von Dir genannte Person hat diese auch geschafft, jedoch war für ihn dafür weitaus weniger Fleiß erforderlich bzw. war seine Leistung so gut, dass sie abzüglich der Fehltage eben die gleiche Note ergibt, wie Du sie hast.

Würde die Person nicht fehlen, hätte sie eine bessere Note als Du; dann würdest Du es allerdings auch nicht ungerecht finden.

Du hast die Note jetzt nicht direkt genannt, bei einer schlechten kann da aber auch noch die Gnade des Lehrers mitwirken.

Handelt es sich um 4, kann der Lehrer diesem Schüler noch gerade so irgendwie diese Note gegeben haben, beispielsweise, damit er nicht sitzen bleibt.

Weiterhin sind auch die Bereiche größer, je schlechter die Note ist. Eine 1 bekommst Du beispielsweise nur, wenn Du zwischen 92 und 100 % hast, der Unterschied liegt also bei nur 8%. Bei einer 3 also zwischen 67 und 81% sind es schon 14%, bei 4, 5 und 6 ist der Bereich noch größer.

Darauf bezogen könnte der andere Schüler die Note also nur ganz knapp bekommen haben, während Du bspw. weit in Richtung nächstbessere Note stehst. Auf dem Zeugnis ist es dann trotzdem die gleiche Note.

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Unter dem Strich zählt das Ergebnis. Mit reiner Anwesenheit bewirkt man auch nur bedingt etwas. Du weißt ja nicht wie viel der zu Hause gelernt hat.

Es ist aber auch so, dass es manchen in den Schoß fällt. Der eine hört einmal die Herleitung einer mathematischen Formel, es macht klick und er hat das einfach komplett verstanden. Ein anderer kann sich 3 verschiedene Herleitungen und 5 Beweise anhören und er kapiert es einfach nicht.

Was ist schon gerecht? Menschen sind einfach unterschiedlich begabt. Ist es gerecht, dass einer nach 2 Jahren perfekt Klavier spielen kann, sich ein Stück einmal anhört und sofort nachspielen kann, während ein anderer jahrzehntelang Klavier spielt und trotzdem nur mit Notenblatt und einüben weiter kommt?

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Ja, das ist gerecht. Mit der Note wird nämlich nicht die Anwesenheit prämiert sondern die Kenntnisse/ Leistungen in dem Fach. Klar ist es ärgerlich, dass derjenige mit nicht einmal die Hälfte der Zeit gleich gute Ergebnisse erzielt wie du. Aber so ist das Leben, es wird immer einer besser sein.

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Die Note hat ja im Grunde mit der Anwesenheitspflicht nichts zu tun.

Eine meiner Töchter war zum Beispiel über Monate sehr krank, hat ihre Prüfungen aber fast alle geschrieben und gute Noten dafür bekommen. Zu vollem Recht wie ich finde.

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bei der note geht es um die leistung. wenn diese gut war ist eine zwei natürlich auch gerechtgertigt

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Hallo GeheimerSchleck,

könnte es sein, dass er trotz der Fehlzeiten die gleichen Leistungen bringt wie du? - Dann kriegt er auch die gleiche Note.

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Herzlichen Glückwunsch. Du hast die Erfahrung gemacht, dass die Schule und gerade die Notenverteilung so ziemlich das ungerechteste ist, was es gibt. Was lernen wir daraus? Einfach 16 mal fehlen. Bekommst ja eh die gleiche Note.

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GeheimerSchleck 27.06.2016, 10:38

Genau das nehme ich mir wohl vor, für das nächste Jahr!

Grüße vom geheimen Schlecker!

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apophis 27.06.2016, 10:41

Wenn er mit 16 mal Fehlen eine bessere Leistung erzielt, als es es jetzt tat, wäre das kein Problem, das bezweifel ich allerdings.

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Schulnoten bilden sich aus Intelligenz und Fleiß. Desto intelligenter du bist, desto weniger Fleiß braucht es, um eine gute Note zu bekommen. Ob das unfair ist, da kann man sich drüber streiten.

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