Glaubt tatsächlich noch jemand an Gott?

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36 Antworten

Hallo Scruntch,

leider machen viele Gläubige den Fehler, alles, was in der Bibel steht, wörtlich zu nehmen. Dieser Standpunkt hat mit dazu beigetragen, dass gerade in der heutigen Zeit viele den Bibelbericht belächeln und ihn als unwissenschaftlich abtun. Ich möchte hier einmal auf einige Aussagen des biblischen Schöpfungsberichtes eingehen und zeigen, was damit wirklich gemeint ist.

Es wird zwar von einigen behauptet, nach der Bibel wäre die Erde in 6 buchstäblichen Tagen erschaffen worden, doch lehrt die Bibel das so nicht. Sie spricht zwar von Schöpfungstagen, doch lässt der Schöpfungsbericht auch erkennen, dass es durchaus möglich ist, dass die Erde bereits Milliarden von Jahren vor dem ersten Schöpfungstag existiert haben kann. Die Bibel zeigt auch, dass sich das Wort für "Tag" nicht immer auf einen 24 Stunden Tag beziehen muss. In 1. Mose1:5 wird beispielsweise von Gott gesagt, dass er den Tag in einen kürzeren Zeitabschnitt aufteilte, denn hier wird nur die Zeit des Tageslichts "Tag" genannt.

In einem anderen Text, in 1. Mose 2:4, werden sogar alle Schöpfungsperioden ein Tag genannt. Es heißt dort nämlich: "Dies ist [die] Geschichte der Himmel und der Erde zu der Zeit, da sie erschaffen wurden, an dem Tag, an dem Jehova Gott Erde und Himmel machte." Das in dem hebräischen Urtext zugrunde liegende Wort "jom", das mit Tag übersetzt wird, kann verschiedene Zeiträume umfassen. Teilweise werden mit diesem Wort entweder ganze Zeitperioden beschrieben, oder es wird für einen Zeitabschnitt gebraucht, in dem etwas Bedeutungsvolles geschieht.

Nicht nur im Schöpfungsbericht sondern auch an verschiedenen anderen Stellen wird in der Bibel das Wort Tag in einem anderen Sinne als dem 24 Stunden Tag gebraucht. So wird z. B. vom "Erntetag" gesprochen, der viele Tage umfasst. (Siehe Sprüche 25:13, 1. Mose 30:14) Auch werden 1.000 Jahre mit einem einzigen Tag verglichen. (siehe Psalm 90:4, 2. Petrus 3:8,10) An anderer Stelle wird von dem "Gerichtstag" gesprochen, der viele Jahre umfasst (Matthäus 10:15).

Aus dem Gesagten geht somit deutlich hervor, dass die erwähnten 6 Schöpfungstage (am 7. Tag ruhte Gott gemäß dem Bibelbericht von seinen Werken) durchaus längere Zeitperioden von Tausenden von Jahren umfasst haben können. Das zeigt übrigens auch, dass biblische Aussagen nicht unbedingt im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen müssen.

Um die Bibel richtig verstehen zu können, ist es immer wieder nötig, einige Hintergrundinformationen heranzuziehen. Auch ist das Bestehen auf einem wörtlichen Verständnis jeder biblischen Aussage nicht im Sinne des Autors der Bibel, denn auf diese Weise entstehen eine große Vielzahl an Ungereimtheiten und Widersprüchen. Zu einem besseren Verständnis trägt auf jeden Fall bei, wenn man sowohl den Kontext als auch die Gesamtaussagen der Bibel berücksichtigt.

LG Philipp

Dann wäre es wohl besser, "jom" mit "Zeitraum" oder Periode" zu übersetzen.

Aber es gibt ja sehr viele Übersetzungsfehler, wie mit Dem Kamel, das durch ein Nadelöhr geht... :)

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@Wapiti201264

Wapiti, das mit dem Kamel ist kein Übersetzungsfehler, sondern eine Metapher. Natürlich kann kein Kamel durch ein noch so großes Nadelör. Als Hyperbel betonte das Gleichnis nicht nur, wie schwer es für Reiche wäre, anzufangen, Gott zu dienen, sondern auch tatsächlich in das Königreich einzugehen.

Du siehst das in unserem reichen Land - viele Menschen sehen gar keine Notwendigkeit mehr, an Gott zu glauben, weil es ihnen ja gut geht. Und erst recht, wenn man reich ist, man hat ALLES, aber auch am wenigsten Zeit, sich über Gott und die Welt Gedanken zu machen. 2.Tim. 3:4
Zu jedem Verrat bereit, sind sie leichtsinnig und werden vom Hochmut verblendet. Sie leben nur für ihr Vergnügen und kümmern sich nicht um Gott. 

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Vielen Dank für den Stern!

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leider machen viele Gläubige den Fehler, alles, was in der Bibel steht, wörtlich zu nehmen

Auch das umgekehrte Extrem führt zu Missverstädnissen wenn gesagt wird: Die Bibel darf man nicht wörtlich nehmen. In diesem Fall wird dann wirklich alles sinnbildlich verstanden.

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Es geht nicht darum "Ein-fach" an Gott zu glauben , denn Glauben , heisst nun mal,  nicht wissen...!

Es geht darum Gott zu finden, denn nur ( Wer suchet, der findet ), das Eine oder das andere ) ... jedoch ist nichts getrennt im Universum , da All-ES, Eins ist...

Bibel und Gott, ist wie Tag und Nacht ,... wie Hell und Dunkel ,...wie Lüge und Wahrheit... und nur der , der ent-scheidet , was, WAS ist ,... wird am Ende des Weges,...WISSEN !


Gute theoretische Erklärung. Vermute nur, dass viele nicht wissen was gemeint ist.
Allerdings würde ich das Wort Bibel hier streichen - für mich zumindest hat die Bibel nichts mit dem Glauben zu tun. Für MEINEN Glauben brauche ich kein Handbuch - ich glaube sowieso, was ich will.

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@Kitharea


Gute theoretische Erklärung. Vermute nur, dass viele nicht wissen was gemeint ist.

Nun, um ES nochmal anders auszudrücken ; Wer Gott im Innern findet , findet ES auch im Aussen  ( und umgedreht ), da ES selbst die Vielfältigkeit personifiziert,... d.h. aber nicht , das Gott Einer Persöhnlichkeit unterstellt ist oder jemand einen persöhnlichen Gott hätte...


Allerdings würde ich das Wort Bibel hier streichen - für mich zumindest hat die Bibel nichts mit dem Glauben zu tun

Der "Glaube",  hat leider sehr viel mit der Bibel zutun, sonst hätte man sie nie verfasst ,... Aller-Ding-s ist es ein von Menschen geschriebenes Werk , welches einen "Glauben" an festgelegten Regeln aufzwingt und dieses Aufzwingen wird von den meisten Religionen regulär missbraucht...


ich glaube sowieso, was ich will.

Die Frage dazu wäre ; Wer ist "ich" ? Und WAS kann diese "ich", wirk-lich wollen ? oder auch ver-wirk-lichen wollen ?

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Ich verstehe es einfach nicht

Nun, es gibt Leute, die wollen glauben und andere wollen es eben nicht. Ich gehöre nebenbei bemerkt zu den Letztgenannten.

Es gibt ja tausende von funden die viel älter sind als die geschichte aus der Biebel

Ja und? Archäologie und Paläontologie sind Wissenschaften. Da geht es darum, aus einer These eine wissenschaftliche Theorie zu machen. Und bevor Du jetzt schreibst "Ja, nur eine Theorie..." bitte ich Dich, die tatsächliche Bedeutung dieses Begriffes zu googeln. Eine Theorie ist nicht einfach nur irgend eine Annahme, womöglich nur ein Hirngespinst, sondern es ist eine Aussage, deren Wahrheitsgehalt überprüft werden kann. Somit kann jede Theorie auch widerlegt werden, wenn wir neuere Erkenntnisse gewinnen sollten. Soweit zur Wissenschaft.

Und Glaube? Glaubeninhalte sind keine Wissenschaft. Ihr Wahrheitsgehalt entzieht sich jeder Überprüfung. Deswegen kann man glauben, muß es aber nicht.

Und es steht jedem frei, sich für jeweils eine der beiden Seiten zu entscheiden oder eine Weltanschauung zu haben, die eine Vereinigung von Wissenschaft und Glaube zuläßt.

Wie kann man in der heutigen Welt an die Biebel und Gott glauben?

Wie? Ganz einfach: Weil man es möchte. Und wir dürfen uns glücklich schätzen, in einem Staat, einer Gesellschaft zu leben, wo man es darf. Ich möchte nicht in einer klerikalen Diktatur leben müssen, in welcher Ungläubigen die Todesstrafe droht. Denn meiner Meinung nach hat kein Mensch das Recht, darüber zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben muß. Und ich bin mir durchaus bewußt, daß diese meine Meinung durchaus auch Wurzeln hat, die bis in das Christentum zurückreichen und über den Humanismus und die Aufklärung den Weg in die Vorstellung von einer freiheitlichen Gesellschaft gefunden haben.

Somit kann jede Theorie auch widerlegt werden, wenn wir neuere Erkenntnisse gewinnen sollten. Soweit zur Wissenschaft.

Hab Verständnis mit mir, dass ich glaube das das in der Wissenschaft nicht immer zutrifft.

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@Einmischer

Verständnis hätte ich, wenn ich Deinen Kommentar verstehen könnte. Leider ist mir nicht ganz klar, worauf Du hinaus möchtest.

Eine Theorie ist ein Modell eines Teils der Realität. Dieses Modell kann empirisch überprüft werden und somit kann eine Verifizierung der Theorie vorgenommen werden. Das ist ganz grob ausgedrückt die Definition des Begriffes "Theorie". Bedeutet im Umkehrschluß: Ist eine empirische Prüfung unmöglich, handelt es sich nicht um eine Theorie, sondern um eine Aussage mit nicht definierbarem Wahrheitsgehalt.

Eine Theorie muß nicht zwingend ein gültiges Modell sein, das heißt nichts anderes, als das nicht jede Theorie "wahr" ist. Gibt es genug Beobachtungen, die mit der Theorie nicht übereinstimmen, dann ist die Theorie falsch und wird entweder vollständig verworfen oder dahingehend geändert, daß sich zwischen Theorie und Beobachtung keine Widersprüche mehr ergeben.

Naja, das grundlegende Wesen der Theorie ist eben, daß man durch Beobachten - auch Messungen und Experimente sind Beobachtungen - eine Überprüfung vornehmen kann. Und diese Beobachtungen sollen wiederholbar sein. Jeder soll sie immer und überall mit gleichem Ergebnis machen können. Okay, kann nicht jeder, weil vielleicht für die Beobachtung spezielle Einrichtungen wie Labore nötig sind - aber im Prinzip müssen diese Beobachtungen unter vergleichbaren Bedingungen jederzeit und allerorts immer dasselbe Ergebnis liefern.

Wissen schafft man also dadurch, daß mehr und mehr Beobachtungen zusammengetragen werden, um Theorien entweder zu bestätigen oder zu widerlegen. Und ich denke, das klappt ganz gut und deswegen ist es Wissenschaft.

Aber ich vermute, Dir geht es um etwas anderes, oder?

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@Einmischer

Bissher wurde noch jede Bullshit-Theorie aus der Wissenschaft irgendwann widerlegt. Kann sein, dass wir heute einige neue Theorien für plausibel halten, die irgendwann widerlegt werden, aber eben da liegt die Stärke der Wissenschaft: Quatsch lässt sich nicht ewig aufrechterhalten wie im Fall der Religion (wobei ich zuversichtlich bin, dass auch die Religion irgendwann verschwindet oder zumindest marginal wird. Der Trend zeigt eindeutig in diese Richtung).

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@Hogersepp

Bissher wurde noch jede Bullshit-Theorie aus der Wissenschaft irgendwann widerlegt.

Richtig. Wissen kann man nur dadurch schaffen, daß man die bisherigen Erkenntnisse und die daraus gewonnene Theorie ständig überprüft und mit neueren Beobachtungen abgleicht. So verfeinert man das Modell und nähert es Schritt für Schritt der erfahrbaren Realität an, um diese anschließend mit hinreichender Genauigkeit beschreiben zu können.

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@GanMar

ich habe den starken Verdacht, dass Wissenschaft, heutzutage nicht mehr nach diesen edlen Grundlagen funktioniert. Ich glaube würde man das tun, wären schon manche Theorien längst auf dem Müllhaufen gelandet, die dennoch bis heute verteidigt und in Lehrbüchern stehen. Das gilt natürlich nicht für alles und jeden. Ausnahmen bestätigen ja auch die Regel.  Deshalb bin ich geneigt anzunehmen das das was heute populäre Wissenschaft ist, nur durch andere Interessen noch nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist...

Aber ich bin auch ein dummer Bibelgläubiger, nicht der Rede wert...

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@Einmischer

das was heute populäre Wissenschaft ist

Tatsächlich hinken die populärwissenschaftlichen Publikationen der Spitzenforschung hinterher. Die Wissenschaft, so wie sie uns beispielsweise in der großartigen Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft vermittelt wird, bildet quasi den Tross, welcher sich weit hinter der Forschungsfront befindet. Zudem besteht ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten. Während sich Erstgenannte in ihrem Technolekt nahezu ausschließlich an weitere Wissenschaftler wenden, müssen Letztgenannte in für interessierte Laien verständlicher Sprache über Erkenntnisse und Diskurse berichten. Es ist nachvollziehbar, daß einerseits Ungenauigkeiten so nicht zu vermeiden sind und andererseits die Darstellung der Relevanz mitunter nicht unabhängig von der Präferenz des Journalisten ist.

wären schon manche Theorien längst auf dem Müllhaufen gelandet

Es werden weitaus mehr Hypothesen auf den Müllhaufen geworfen, als Du Dir vorstellen kannst. Das passiert allerdings in der Regel bereits, bevor die Wissenschaftsjournalisten überhaupt zu berichten beginnen.

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Es gibt viele verschiedene Gründen, warum Menschen an einem Gott glauben. Z. B. ist ihnen eine Eingebung oder eine Ereignis passiert, die sie nicht erklären können. Also vermuten sie, dass es eine höhere Macht geben muss. Dementsprechend glauben sie an einem höherem Wesen, der über die Welt herrscht. Das ist nur eins von vielen Gründen, warum man an einem Gott glaubt.

Für die meisten gläubigen Christen hat der Bibel eher einen Symbolcharakter. Nur die wenigsten würden die Evolutionstheorie und die Erdgeschichte abstreiten. Selbst die Katholische Kirche und der Papst himself haben festgelegt, dass die Schöpfungsgeschichte und die wissenschaftliche Entstehungsgeschichte nicht einander widersprechen bis auf einige Punkten, dass z. B. die Evolution vom Gott vorangetrieben wird - was immerhin näher am Vernunft ist als ein bloßes 7-Tage-Märchen ist.

Manche Menschen nutzen die Religion als Vorwand, um zerstörerische Neigungen auszuleben z. B. die islamistische Terroristen.

Andere sind auch schlicht und ergreifend zu dumm. Es klingt böse, aber es gibt tatsächlich nicht ein geringer Teil von der Menschheit, deren Hirnfunktionen unterentwickelt sind - sie verstehen die komplexe wissenschaftliche Themen nicht und greifen nach Religion als einfacherer Ersatz, in diesem Sinne: 1 Wesen hat die Welt erschaffen, es gibt ein Gut und Böse, die Bösen kommen in die Hölle und die Guten ins Himmelsreich. Das können sie besser verstehen als eine Jahrmillionen natürlicher Auslese und dass die Welt nicht schwarz-weiß sondern kunterbunt ist.

Aber du "GLAUBST" dass du intelligent bist ja? Bist du dann nicht auch ein Gläubiger?
Wenn man deinen Post liest könnte man eine Ahnung davon kriegen, warum viele nicht mehr glauben wollen.

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@Kitharea

Chill mal runter, Junge. Du ziehst eine komische Schlussfolgerung aus etwas, was es gar nicht gibt. Zitiere mal bitte die Stelle in meinem Text, dass ich glaube dass ich intelligent bin...?

Mir ist völlig wumpe, ob ich intelligent bin oder nicht. Du kannst mich einen Idioten nennen - deine Sache. Ich habe eine Meinung abgegeben. Ob es einen gut findet oder nicht oder überhaupt jemanden interessiert, ist mir relativ egal. Ich fand die Frage interessant und ich gab eine Antwort. Ob die richtig ist oder nicht, ist wieder eine andere Frage - da die ursprüngliche Frage weder wissenschaftlich noch objektiv gestellt ist.

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@laralee01

Ich brauch hier nicht zu zitieren - jeder der des deutschen mächtig ist liest hier viel abwertendes in deinem Post und deinem Kommentar danach an mich. Ob du MEINE Meinung gut findest dazu oder nicht ist mir ebenfalls wie dir völlig egal. Deswegen sag ich sie aber trotzdem.
Richtig und falsch existiert doch ohnehin nicht oder habe ich da vorher was Anderes gelesen?
Fakt ist: Ich mag es nicht wenn man Menschen anderen Glaubens/Wissens/Mensch-seins abwertet. Und schon gar nicht wenn das Menschen tun, die selbst nicht besser sind.
Das war der einzige Grund für meine Antworten. Nimm es oder lass es - dann bist du vielleicht einfach noch nicht soweit :P Der letzte Satz war Absicht - dann verstehst du auch wieso ich auf den Schluss komme, dass du von dir denkst, dass du intelligenter bist. Wenn nicht musst du wohl noch ein bisschen üben.

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@Kitharea

Ah, ich sehe... offenbar ist mein letzter Absatz im meiner Antwort nicht rübergekommen wie es sein sollte: sarkastisch. Und ich finde nicht, dass ich irgendetwas abgewertet habe. Du kannst mir ja noch einmal mit dem Finger zeigen, wo abwertend sein soll. Habe ich Religion abgewertet? Mag sein, weil ich die vorgesetzte Religion nicht mag.  Aber habe ich z. B. Christen abgewertet? Muslime? Gläubiger der Spaghetti-Monster? Ich denke nicht. Oder willst du behaupten, dass islamistische Terroristen genauso vernünftig wie ein normal denkender Mensch ist... ;-) Natürlich nicht, das ist offensichtlich, oder?

Dir ist sicherlich auch in den Sinn gekommen, dass du nichts in meiner Antwort zitieren willst, eine typische Ausrede, um die eigene Argumentation zu schützen, ist? ;-)

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@Kitharea

Fakt ist: Ich mag es nicht wenn man Menschen anderen
Glaubens/Wissens/Mensch-seins abwertet. Und schon gar nicht wenn das
Menschen tun, die selbst nicht besser sind.

Das mag ich auch nicht. Hier sehe ich auch nur einen, der so etwas tut: Kitharea.

Beweis: "dann bist du vielleicht einfach noch nicht soweit"

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@laralee01

Man sollte nicht mit Leuten diskutieren die keine Ahnung haben worum es geht - gilt auch für Wildcarts - werdet erwachsen.

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Ich gebe dir mal einen Satz mit auf deinem Weg: ALLES was wir an Anderen kritisieren ist ein Teil von uns, den wir noch nicht entdecken wollen.
Der ist mir genau dann eingefallen, als du von unterentwickelten Hirnfunktionen geredet hast. Einfach nur deswegen, weil du keinen Schimmer einer Ahnung hast wie das Alles, was du versuchst hier auf die wertende zu erklären, zusammenspielt.

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Manche Menschen nutzen die Religion als Vorwand, um zerstörerische Neigungen auszuleben z. B. die islamistische Terroristen.

Das ist falsch. Sie nutzen sie nicht als Vorwand, sondern für den Zweck für den sie geschaffen wurde. Religion ist ein politisches Konstrukt, dass Macht erzeugen soll.

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Glaubt tatsächlich noch jemand an Gott?

Ja, warum auch nicht?

Wie kann man in der heutigen Welt an die Biebel und Gott glauben?

Die Bibel, nicht die Biebel. Oder schreibst Du statt Biber auch Bieber? Wenn Du das schon  nicht mal richtig schreiben kannst, wie willst Du dann erst meine Gründe verstehen, weshalb ich glaube? Rechtschreibung ist immerhin wesentlich einfacher, als meine Beweggründe zum Glauben zu begreifen.

Es gibt ja tausende von funden die viel älter sind als die geschichte aus der Biebel und doch schwören eine menge Leute auf Gott und das er die Welt in 7 Tagen erschuf was für ein schwachsinn, wieso glaubt man an sowas?

Ist schon blöd, wenn man so schlecht gebildet ist, wenn man tatsächlich meint, dass mit den Schöpfungstagen tatsächlich irdische Tage gemeint sein sollten. Ja, da geht es schon los mit dem schwierigen Verständnis, und dass dies nicht verstanden wird, ist der einzige Schwachsinn in dieser Sache.

Und wie zum teufel kann man glauben dass von allen Tierarten 2 stück auf einem Boot aus Holz platz haben?

Die Bibel ist in den Maßangaben ihrer Zeit in den meisten Fällen recht genau. Ich weiß, dass dem bei der Bundeslade und den anderen Heiligtümern des Offenbarungszeltes so ist, aber bei der Arche bin ich mir da nicht so sicher. Es ist aber keinesfalls unsinnig anzunehmen, dass die Arche, so sie existiert hat, nur begrenzten Platz hatte. Wäre da keine Begrenzung gewesen, wäre sie mit Sicherheit überfüllt gewesen, denn dann hätte alles und jedes an Bord der Arche gewollt und alle(s) was nicht darauf gekonnt hätte, wäre sich benachteiligt vorgekommen, was wahrscheinlich ohnehin der Fall gewesen wäre, wenn das mit der Arche tatsächlich so geschehen ist. Man sollte aber nicht vergessen, dass alles vor der Zeit Moses zur Zeit des Volkes Israel und dessen aus der Befreiung von den Ägyptern lediglich auf Inspirationen basiert - wenn überhaupt - und man daher auch nicht viel mehr darauf geben sollte.

Betrachte es doch von der Seite des Marketings für bestimmte Zielgruppen.

Wenn du heute einen Glauben, eine Religion, eine revolutionäre Idee an die Leute bringen wolltest, wäre das Mittel der Wahl entweder YouTube Videos oder analoge Informationen (Bücher, Flyer und Broschüren).

Aber es wäre in der Aufmachung und Ansprache immer etwas variabel und auf die jeweils spezielle Zielgruppe und deren Lebenswelt abgestimmt.

Genau so solltest du auch die Bibel und ihren Erzählungen betrachten. Sie wurde von Menschen mit einem mehr oder weniger umfassenden Wissen und Blick auf die Welt geschrieben und zwar für Menschen, die zum größten Teil nicht lesen oder schreiben konnten und in einem sehr einfachen Lebensumfeld lebten.

Versuche du mit deinem deutlich umfangreicheren und aufgeklärterem Wissen, als es die Menschen vor 1.500 Jahren hatten, die Abläufe der Evolution des Lebens auf der Erde für eine richtig ungebildete Zielgruppe aufzubereiten und dabei das Ziel der Religionsgründung / Religionsverbreitung im Kopf zu haben.

Abgesehen von der Bibel, anderen ähnlich alten Aufzeichnungen und der darin enthaltenen Erklärung zur Entstehung des Lebens ist unsere wissenschaftliche, nachvollziehbare Forschung für uns moderne, aufgeklärte Menschen deutlich höher in der Akzeptanz.

Aber es gibt gerade im Bereich der Forscher und Wissenschaftler, die sich mit dem Themenkomplex "Entstehung von Leben & Entstehung unseres Universums" seit Jahren und Jahrzehnten befassen, eine sehr hohe Anzahl, die Gott oder eine sonstwie zu benennende Instanz / Macht befürworten, weil irgendetwas oder irgendjemand diese ganzen nachweisbaren Vorgänge vor sehr sehr langer Zeit einmal gestartet haben muss.

Dieser Punkt (Warum haben diese Vorgänge begonnen) konnte bis heute nicht annähernd schlüssig erklärt werden und da ist die Vorstellung, dass es GOTT gibt sehr hilfreich.

Ich persönlich glaube an Gott.

Schön - Intelligenz und Glaube schließen einander trotzdem nicht aus

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@habakuk63

Genau so solltest du auch die Bibel und ihren Erzählungen betrachten. Sie wurde von Menschen mit einem mehr oder weniger umfassenden Wissen und Blick auf die Welt geschrieben und zwar für Menschen, die zum größten Teil nicht lesen oder schreiben konnten und in einem sehr einfachen Lebensumfeld lebten.

Nicht so wirklich. Die Autoren der Bibel waren nicht unbedingt in Bezug auf die Natur gebildet. Sie haben nur kopiert. Ihr Wissen stammt zum größten Teil von den Babyloniern.

Schön - Intelligenz und Glaube schließen einander trotzdem nicht aus

Glaube und Wissen schließen sich gegenseitig aus. Etwas was ich glaube weiß ich nicht. Was ich weiß, kann ich nicht mehr glauben.

Intelligenz ist das gesammelte Wissen, Weisheit die Anwendung des Wissens.

Ich kann Wissen über Religion haben, indem ich deren Inhalte und Lehren kenne. Dann habe ich Intelligenz in Bezug auf Religion. Behaupte ich, diese Dinge wären wahr, bin ich weise, weil ich nur mein Wissen anwende.

Weiß ich aber auch, dass diese Dinge nicht beweisbar sind, stelle sie aber als Realität dar, bin ich nicht weise, da ich einen Teil meines Wissens nicht in meine Aussagen einbeziehe.

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@wildcarts2

@Wildcarts2 ... das ist dumm - entschuldige - jeder glaubt an "irgendwas" - auch du. Muss ja keine Religion sein aber du glaubst an irgend etwas. Muss auch nichts übernatürliches sein. Von mir aus glaubst du an die Medien oder an das geschriebene Wort oder daran, dass zu Hause das Haus nicht grad abfackelt. Ich verstehe nicht - absolut nicht - warum man Glauben so hinstellt als wäre er dumm NUR weil es Menschen gibt die etwas brauchen, an das sie sich halten wollen. Glaubst du an Moral? Glaubst du an Gut/Schlecht? Glaubst du an Erziehung? Das Alles kannst du nicht anfassen. Ich persönlich glaube an keines davon. Deswegen halte ich dich aber auch nicht für dumm. Ich denke nur ihr Packt Religion in eine Schachtel und überseht, dass es nichts Anderes ist als der Rest der Welt wo es ganz viele Dinge gibt die man weder beweisen noch angreifen kann.
Intelligenz und Religion schließen sich nicht aus. Wissen und Intelligenz können sich ausschließen. Aber Ersteres schon allein deswegen nicht, weil die beiden Dinge nichts miteinander zu tun haben. Sie sind für sich gesehen unabhängig.
Dein Weltbild ist extrem simpel wenn du denkst, dass nur dumme Menschen an Gott glauben. Eine schön einfache Ausrede um sich mit dem Thema nicht zu beschäftigen. So ähnlich wie "alle blonden Frauen sind dumm" oder "alle Männer sind sexistisch" oder "alle Ausländer sind gefährlich" - merkst du was ? Vorurteile.

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@wildcarts2

Davon abgesehen sagte ich Glaube und Intelligenz und NICHT Glaube und Wissen.
Ich habe nie behauptet, dass Glaube Wissen ist - im Gegenteil - ich halte es auch für dämlich wenn Gläubige denken sie wissen mehr über Gott als sie können. Jeder Gläubige weiß nur das, was für ihn gilt. Für den Rest der Menschen oder gar für Gott kann er nicht sprechen.
Also Intelligenz - nicht wissen.

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@wildcarts2

Und Intelligenz ist NICHT gesammeltes Wissen wtf.
Google mal bevor du hier solch wüste Behauptungen aufstellst.

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@wildcarts2

@ wildcarts2 , dass du nichts glauben möchtest und dich als Atheisten bezeichnest ist okay. Das du aber ständig auf Fragen an gläubige Menschen negativ und teilweise destruktiv antwortest wirft ein bezeichnendes Licht auf dich.

Bist du in deinem "Ich glaube nicht an irgendeinen Gott" so unsicher und ungefestigt, dass du mit unsicheren Glaubenseiferern auf einer Stufe stehst?

Ich persönlich glaube an Gott und nichts und niemand kann mir diesen Glauben nehmen oder schlecht reden, deshalb renne ich aber nicht durch die Welt und quatsche jeden voll, der sagt "ich glaube nicht...Es gibt keinen Gott... Religionen sind doof...Mein Gott ist der beste...Gott ist etwas für die Dummen...etc" 

Mein Gott ist so groß und so allumfassend, dass er auch nicht von irgendjemandem beleidigt oder geschmälert werden kann.

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Ich würde das schon gerne strikt trennen. An Gott glaube ich schon, allerdings nicht so, wie er in der Bibel (ohne e) beschrieben wird.

Eigentlich wird er auch nicht wirklich beschrieben (Du sollst Dir kein Bildnis machen)...

Vor langer Zeit habe ich mir tatsächlich mal die Mühe gemacht, die Bibel zu lesen (und den Koran und den Talmud etc.), aber im Grunde genommen steht in allen dasselbe: Es gibt ein höheres Wesen/Geist/Macht, das uns wohlgesonnen ist (nicht im Alten Testament!!! *Angst*) und über unser Wohlergehen wacht.

Wenn Du jetzt mit der allfälligen Frage kommst: "...warum gibt es dann Tod, Krankheiten und Kriege?" - Tja, das machen wir alles selber. Nicht "Gott".

Man darf all diese "Glaubensbücher" nun mal nicht ganz ernst nehmen, die Essenz ist wichtig.

Versuche einfach, ein guter Mensch zu sein und zu helfen, wo Du kannst - dann bekommst Du auch Hilfe, wenn Du wirklich welche brauchst - und sie dann nicht trotzig ablehnst. :)

Durch das Lesen dieser Bücher kann man meiner Meinung nach nicht zu einem Guten Menschen werden, außer man pickt sich nur einzelne Teile heraus (die man auch woanders findet).

Liest man den Koran, dann muss man am Ende denken: "Ich bin ein guter Mensch, wenn ich allen von Allah erzähle und jeden der nicht zuhören will entweder zwingen oder töten muss."

Liest man das AT, dann denkt man am Ende: "Egal was kommt, ich muss zu 100% bis ins kleinste Detail "Gott" gehorchen, oder er bestraft mich. Und ich muss darauf achten das meine Familie auch gehrosam ist, sonst könnte ich auch unschuldigerweise bestraft werden". (Davon gibt es etliche Beispiele in der Bibel, wo Gott wegen Kleinkram mal eben eine ganze Sippe ausrottet)

Liest man das NT, dann denkt man: "Ich muss einfach jede Regel solange zerreden, bis sie mir passt und mir das Leben einfach macht".

Das ist mein Gesamteindruck, nach vielfachem Durchlesen der Bibel und des Koran.

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@wildcarts2

Durch das Lesen dieser Bücher kann man meiner Meinung nach nicht zu einem Guten Menschen werden

Das ist nicht nur Deine Meinung. Ein "guter Mensch" zeichnet sich durch das aus, was er tut. Sein Handeln oder auch Nichthandeln muß etwas bewirken oder verhindern. Eine Interaktion mit anderen Menschen (mit einer positiven Wirkung) ist meines Erachtens zwingend erforderlich, um einen "guten Menschen" auszumachen zu können.

Ich bin nicht gläubig - Punkt. Und ich mache mir keine Gedanken darüber, ob es eine historische Person Jesus gegeben hat oder nicht. Ist mir vollkommen egal. Aber: Im Neuen Testament wird von einer Person Jesus berichtet, welcher nach meinem Verständnis aufgrund zahlreicher Interaktionen mit seinen Mitmenschen als "gut" bezeichnet werden kann. Berichtet wird von einer Person mit einem Sinn für Gerechtigkeit und einem Umgang mit Mitmenschen, welcher für damalige Verhältnisse ungewöhnlich gewesen sein muß. Es wird also davon berichtet, daß jemand herumlief und seine Mitmenschen ermahnt hat: "Seid keine Arschlöcher!" Und das ist doch vollkommen in Ordnung. Es ist unerheblich, ob im Buch eine reale oder fiktive Person beschrieben wird. Es ist eine Person, die uns als Vorbild und Maßstab dienen kann. Denn eines ist doch klar: Wenn wir uns gegenseitig keine Arschlöcher mehr wären, dann ginge es uns allen besser. Man könnte fast von paradiesischen Zuständen reden, die wir erreichen könnten, wenn wir unsere Ressourcen nicht mehr dafür verschwenden würden, uns gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen.

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@GanMar

Genau so ist es:

Der Mensch ist des Menschen Wolf - oder eben nicht.

Das kann jeder selbst bestimmen.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften
beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer
widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch,
wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die
Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Sie können sich auch mit der Meinung der Kirche zur Wissenschaft beschäftigen.

Es heißt GLAUBE und nicht WISSE...
Glauben kannst du an gelb-lila-gestreifte Nilpferde auf anderen Planeten. EGAL ob es Beweise gibt, dass etwas anderes existiert oder ob es "ältere" Funde gibt. GLAUBEN <> WISSEN.
Keine Ahnung wieso man ständig auf die Idee kommt, dass Glaube überhaupt Bedarf hat "real" und "nachweisbar" zu sein.

Du könntest dir die Mühe machen und mal die Suchfunktion betätigen, dann findest du mittlerweile Tausende von Antworten auf diesen täglichen Dauerbrenner.

Wie kann man in der heutigen Welt an die Biebel und Gott glauben?

Vielleicht, weil sie an die Offenbarung glauben und mehr Wissen haben über die Zusammenhänge des AT. Oder weil sie Erfahrungen mit diesem Gott gemacht haben? Du dagegen behauptest ohne jegliches Wissen.

Es gibt ja tausende von funden die viel älter sind als die geschichte aus der Biebel

Bibel schreibt sich ohne e. Natürlich gibt es ältere Funde, weil die Bibel erst geschrieben werden konnte, als es Menschen gab und nachdem Gott sich offenbart hatte. Die Schöpfung bestand schon, bevor es Menschen gab - auch die Dinosaurier.

und doch schwören eine menge Leute auf Gott und das er die Welt in 7
Tagen erschuf was für ein schwachsinn, wieso glaubt man an sowas?

Die meisten Gläubigen wissen, wie die Schöpfungsberichte zu deuten sind und dass das Universum in Milliarden von Jahren entstanden ist und auch der Mensch sich entwickelt hat bis zu jenem Augenblick, wo er als homo sapiens mit Geist und Verstand ausgestattet war. In der Genesis wird  in bildhafter Sprache der damaligen Zeit ausgedrückt, dass Gott der Urheber dieser Entwicklung ist. Die Zeitbegriffe sagen nur aus, dass Millionen Jahre für Gott nur ein Augenblick sind. Gott kennt keine Zeiten, er ist nur Gegenwart.

Wenn eine Minderheit  - die sog. Kreatonisten - noch den Zeitbegriff "Tage" wörtlich auslegen, ist das zwar falsch, aber letztlich dennoch nebensächlich. Die stattgefundene Evolution ist kein Zufallsergebnis, sondern ein Produkt der gezielten Planung Gottes.

Und wie zum teufel kann man glauben dass von allen Tierarten 2 stück auf einem Boot aus Holz platz haben?

Die biblische Sintfluterzählung hat  kein Interesse an einer historisch realistischen Darstellung.. Die biblischen Texte bezeugen die Gotterfahrungen des Volkes Israel nicht als historisch nachprüfbares Geschehnis, sondern mit den Mitteln und Erkenntnismöglichkeiten, die die Menschen zur damaligen Zeit hatten. Sie haben den Gott der sich ihnen offenbart hat, so erlebt, er trotz der Sünden der Menschen sie nicht vernichtet, sondern immer wieder einen neuen Anfang schafft.

Die biblische Sintfluterzählung hat  kein Interesse an einer historisch realistischen Darstellung.

Wie das eben in allen Märchenbüchern so ist.

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@Hamburger02

Wie das eben in allen Märchenbüchern so ist.

Okay - kann man so stehen lassen - wenn man sich bewußt ist, daß Märchen viel mehr sind als nur Zeitvertreib für Kleinkinder - nämlich eine gute Möglichkeit, moralische Inhalte zu transportieren.

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@GanMar

Richtig. Die biblischen Geschichten sollen nur etwas transportieren: Das Gesetz der Juden und den Anspruch auf das Land Israel.

Um das zu erreichen wurde aus vielen verschiedenen Geschichten - vornehmlich balyonisch/sumerischer und ägyptischer Herkunft - ein kompletter Volksmythos geschaffen, um aus einem kleinen unbedeutenden Volk ein einflussreiches wichtiges zu machen.

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@wildcarts2

ein kompletter Volksmythos geschaffen

Ich hatte da eher das NT im Hinterkopf, als in von "moralischen Inhalten" sprach.

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Vielleicht, weil sie an die Offenbarung glauben und mehr Wissen haben über die Zusammenhänge des AT. Oder weil sie Erfahrungen mit diesem Gott gemacht haben? Du dagegen behauptest ohne jegliches Wissen.

Wer mehr Wissen hat, der glaubt nicht, der weiß.

Und wer "Erfahrungen mit Gott gemacht hat" INTERPRETIERT lediglich falsch, aufgrund mangelden Wissens.

Die meisten Gläubigen wissen, wie die Schöpfungsberichte zu deuten sind und dass das Universum in Milliarden von Jahren entstanden ist und auch der Mensch sich entwickelt hat bis zu jenem Augenblick, wo er als homo sapiens mit Geist und Verstand ausgestattet war. In der Genesis wird  in bildhafter Sprache der damaligen Zeit ausgedrückt, dass Gott der Urheber dieser Entwicklung ist

Du hast die Bibel offensichtlich nicht gelesen. Die Schöpfungs GESCHICHTE (sie ist kein Bericht) schließt die Entwicklung des Menschen gänzlich aus, weil darin gesagt wird, Gott habe den Menschen direkt und gezielt erschaffen.

Das was du hier behauptest ist nur der Versuch von Gläubigen, ihren Glauben irgendwie anzupassen, weil sie genau wissen, dass er falsch ist.

Die stattgefundene Evolution ist kein Zufallsergebnis, sondern ein Produkt der gezielten Planung Gottes.

Evolution spricht nicht von "Zufall", sondern von logischer Konsequenz. Informiere dich erst einmal, bevor du Wissenschaften widerlegen willst.

Die biblischen Texte bezeugen die Gotterfahrungen des Volkes Israel nicht als historisch nachprüfbares Geschehnis, sondern mit den Mitteln und Erkenntnismöglichkeiten, die die Menschen zur damaligen Zeit hatten.Sie haben den Gott der sich ihnen offenbart hat, so erlebt, er trotz der Sünden der Menschen sie nicht vernichtet, sondern immer wieder einenneuen Anfang schafft.

Wieder nur eine Fehlinterpretation aufgrund mangelden Wissens.

Das NT diente einzig und allein dazu, das Land der Israeliten zu bekommen und ein Gesetz zu vermitteln. Das biblische Israel gab es niemals. Juda ist Urheber der Bibel und hatte nie etwas mit Israel zu tun. Israel wurde 722 v.u.z. von Assyrien vollständig vernichtet. Juda hat dann um 535 v.u.z. den Mythos erstellst, sie wären verwandt mit diesem Volk, um deren Land zu bekommen.

Die ganze "Gott"-Geschichte diente nur der Legitimierung der Priesterkaste und ihrer Regeln.

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Zum Boot: Das war eine Arche und die muss nur groß genug sein.

Gott ist nicht abhängig von der Bibel und deren Aussagen, welche größtenteils "nur" symbolischer (verschlüsselter) Natur sind.

Das Phänomen "Gott" ist sehr viel tiefgründiger !

Um Gottes Sein und Wirken zu verstehen ist es nützlich, sich philosophisch damit zu befassen (lies hierzu bei Interesse Näheres unter meinem Profil).

Alles Liebe !

Um Gottes Sein und Wirken zu verstehen ist es nützlich, sich philosophisch damit zu befassen

Man kann "Gottes Sein und Wirken" nicht verstehen, weil es keinen Gott gibt. Man kann nur historisch, politisch und soziologisch ergründen, warum Götter erfunden wurden und was damit bezweckt wurde.

Zum Boot: Das war eine Arche und die muss nur groß genug sein.

Die Bibel nennt exakte Zahlen. Die Zahlen sind mit der Realität nicht zu vereinbaren. Das mit den Maßen der Arche Symbolische Zahlen gemeint waren ergibt keinen Sinn.

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@wildcarts2

An "wildcarts2":

Wenn Du meinst, dass es keinen Gott gibt, dann ist es eben so Deine persönliche subjektive Meinung. Mehr aber auch nicht !

Ich bin da anderer Ansicht, möchte aber hier nicht missionieren. 

Arche hin oder her. Wenn die Bibel exakte Zahlen über die Abmessungen der Arche nennt und dass technisch gesehen so Deiner Ansicht nach nicht hinkommt, dann liegt es evtl. daran:

1.) Die Geschichte zur Arche ist nur eine symbolische Erzählung.

2.) Die Archen-Maße wurden biblisch nicht richtig wiedergegeben.

3.) Es hat ohnehin nie eine Sintflut gegeben, wo eine Arche ggfs. zum Einsatz hätte kommen können (zumindest theoretisch).

Rationale stichhaltige Erkenntnisse dazu dürfte es nicht geben.

Eine angenehme, ergründende (?) Zeit wünsche ich Dir noch !

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Hallo,

es gehört Glaube dazu und die persönliche Erfahrung die man mit Gott im Glaubensleben durchlebt.  Es gibt unzählige Glaubensbekenntnisse von Menschen die durch Jesus Christus elementar verändert wurden.  Das kannst Du ja auch ausprobieren. Gott läßt sich finden.  Die Bibel ist übrigens ein ganz fantastisches Buch, wenn man ihr eine Chance gibt.

Zum Thema Schwachsinn:  Gott hat sich sechs Tage Zeit genommen um die Welt zu erschaffen, und wie kommst Du auf die Idee Noah hätte von allen Tierarten je 2 Stück mitgenommen. Das steht in der Bibel doch anders drin.  Ein Beleg dafür, dass Du dich mit der Bibel noch nicht beschäftigt hast.  Dann wäre doch das jetzt die Gelegenheit?

Gruß

Es gehört NUR Glaube dazu. Erfahrungen die Menschen damit gemacht haben wollen, sind entweder Fehlinterpretationen oder offensichtliche Lügen.

Es gibt keinen einzigen Menschen, der duch "Jesus" verändert wurde. Das haben die Menschen entweder selbst gemacht oder sich von anderen manipulieren lassen. Jesus hat es nie gegeben. Und hätten sich diese Menschen auf Basis des biblischen Jesus verändert, wären sie Juden geworden. Wer Christ wurde, ist auf die Interpretationen der Kirche hereingefallen und hat die Bibel nicht verstanden.

Gott läßt sich finden.

Derartige Aussagen finde ich sehr überheblich. Damit sagen Gläubige, sie seien so schlau ihn gefunden zu haben und andere müssten erstmal so intelligent werden...

Die Bibel ist übrigens ein ganz fantastisches Buch, wenn man ihr eine Chance gibt.

Ich finde es gibt wesentlich bessere Märchenbücher, in denen nicht so viel sinnloses Blut von einem rachsüchtigen Gott vergossen wird, der dann auch noch behauptet ein "Guter" zu sein.

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@wildcarts2

Ich behaupte, dass es viele Menschen gibt die sich durch Jesus bzw. den Glauben an ihn verändert haben. Vielleicht hätten sie es auch ohne getan ABER es liegt nicht in unserer Macht zu wissen warum Menschen tun was sie tun oder gar es zu beurteilen.
Und "Gott lässt sich finden" ist nicht überheblich. Warum sollte es das? Wenn DU dich angegriffen fühlst dadurch weil du das liest als wäre es ein Vorwurf a la "Du hast ihn halt noch nicht gefunden" ist das deine Interpretation. Sonst gar nichts. Es gibt Menschen die lesen Hoffnung in dem Satz, es gibt Menschen die lesen da gar nix drin, es gibt Menschen die fühlen sich dadurch abgewertet und es gibt Menschen die es aufbauend finden. Wie DU tickst dabei ist dein eigenes, sehr persönliches Ding. Das kann keiner ändern. Allerdings ist es deinerseits etwas unlogisch deinen Kopf Allen Anderen aufzudichten. Es ist nur ein Satz. Was DU damit machst weiß keiner und kann dir keiner sagen. Deine Welt.

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@wildcarts2

Gott läßt sich finden von Menschen die ihn suchen. Das hat aber 0,0 mit Intelligenz zu suchen. Wie kommst du auf sowas naives?

Oftmals dürfte ein Hilferuf mit offenem Herzen genügen. Wer aber Gott ablehnt, bei dem könnte es etwas länger dauern. Vermutlich würde er es nicht mal merken oder er würde es ignorieren.

Deine Behauptung "niemand" wäre je durch Jesus verändert worden ist lachhaft. Deine Begründung "weil es ihn nie gegeben hat"  ist weit hergeholt.

Du glaubst nicht an den biblischen Gott?  Ok Gott läßt dir ja die freie Wahl.  Aber warum haßt du ihn und die an ihn Glauben?

Du gehörst vemutlich zu den missionarischen Atheisten hier auf GF. Dabei soll es die gar nicht geben.

 

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Es gibt sowas tatsächlich noch: ich zum Beispiel.

Die Bibel spricht nicht von 7 buchstäblichen 24-Stunden-Schöpfungs-Tagen. Die können durchaus Millionen Jahre gedauert haben. Dein Leb-Tag dauert doch auch schon länger, als 24 Stunden — oder glaubst Du was anderes?

Zu den Tieren in der Arche:

Diese Arche war kein Schiff. Sie hatte weder Bug noch Heck, weder Kiel noch Steuerruder. Sie war ein riesiger Kasten, ohne jegliche Rundung. Gott nannte die genauen Abmessungen:133 Meter lang, 22 Meter breit und 13 Meter hoch. Demnach hatte sie einen Bruttoraumgehalt von fast 40 000 Kubikmetern, nahezu denselben wie der Ozeanriese Titanic.

Sie hatte drei Stockwerke — eine Bodenfläche von 8900 Quadratmetern.

Gott wies Noah an, die Arche in einem Länge-Höhe-Verhältnis von 10 zu 1 zu bauen. Spätere Schiffbauer kamen nur durch unliebsame Erfahrungen dahinter, dass solche Maße nötig sind, damit ein Fahrzeug entsprechend belastbar ist.

Dann die Tiere und das Futter reinbringen. Von den reinen Tieren wurden „je sieben“ und von den unreinen „nur zwei“ mit in die Arche genommen.

Damals gab es nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von "Arten“.  

Einige Forscher sind der Meinung, daß nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mußten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten. 

Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt. 

Es gibt natürlich mehr Tierarten. Aber die meisten davon sind Insekten, Amphibien und Reptilien, sowie Meeresbewohner, die alle ohne Arche überleben konnten.

Forscher schätzen, daß es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). 

Selbst wenn man also von großzügigen Schätzungen ausgeht, hätten von all diesen Tieren ohne weiteres die genannten Pärchen in der Arche Platz gefunden.

Und dass Noah sie nicht in die Arche treiben musste, das ist selbstverständlich. Denn Gott ist in der Lage, sie ohne Anstrengung in die Arche zu führen.

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Interessant ist, dass die Menschen den Noah auslachten, als er auf dem Festland so ca. 50 bis 60 Jahre lang mit seiner Familie an der Arche baute.

Selbst als die Tiere von allein hineinspazierten, wurden sie nicht stutzig. Das erinnert an die Warnung Jesu in Mat. 24:37-39:

"Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein."

Deine Frage bestätigt Jesu Worte.

Damals gab es nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von "Arten“.  

Einige Forscher sind der Meinung, daß nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mußten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

Welche Forscher sollen so einen Unsinn behaupten? Das widerspräche jeglicher Erkenntnis in der Genetik. Zumal die Anzahl pro Art nicht ausreichen würde, um daraus wieder ganze Populationen zu erzeugen.

Du klammerst auch einfach die Insekten aus, welche aber eine solche Überflutung nicht überlebt hätten.

Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Bibel sagt, nach dem 6. Tag habe Gottes Schöpferwirken sein Ende gefunden. Wie sind denn dann die anderen Arten entstanden? Gläubige behaupten doch immer, dass aus einer Art keine neue entstehen kann? Du hast dich damit selbst widerlegt.

Achja, was ist denn mit den Süßwasserfischen?

Und beachte bitte die Geologischen und Physikalischen Umstände.

Also bitte wirf nicht mit Pseudo-Wissenschaftlichen Aussagen umher, die du aus einer Sekten-Zeitung kopiert hast.

Mehr muss ich dazu nicht sagen, da die Sintflutgeschichte bereits ausgiebig von der Wissenschaft als Lüge enttarnt wurde. Ein solches Ereignis hat faktisch niemals stattgefunden.

Die biblische Geschichte ist eine Weiterentwicklung des sumerischen Gilgamesh-Epos, welche sich auf eine örtlich begrenzte Überschwemmung bezieht.

Gern reiche ich dir noch eine ausführliche wissenschaftliche Arbeit dazu nach, sobald ich zuhause bin

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@wildcarts2

Sorry ... kein Interesse ...

Ich halte es sogar für vertane Zeit, mich mit Dir darüber auszutauschen, obwohl es genügend Beweise FÜR eine weltweite Flut gibt.

Aber lass sein ... kein Bock ...

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Erdogan hat das jetzt für wahr erklärt und die Evolutionstheorie in den Schulen verboten zu lehren.

Stimmt ja scheinbar SO auch wieder nicht

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Und hier: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Wenn die Bibel, die m. E. Gottes Wort ist, recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Wenn die Bibel, die m. E. Gottes Wort ist, recht hat: [...]
sind Himmel und Hölle Realitäten

Wieso hast du die Bibel noch nie gelesen, wenn du sie für wahr hälst? Eine Höllenlehre findest du darin nicht. Das ist nur eine christliche Erfindung und eine 1zu1 Kopie der römischen Hades-Mythologie.

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

VIELEN DANK, dass du deutlich sagst, dass es sich hierbei um deine MEINUNG handelt! Leider stellen die meisten Gläubigen derartige Dinge als Realität dar, womit sie lügen würden. Du hast lediglich eine Meinung auf Basis deines Wissens geäußert, womit man dir keinen Vorwurf machen kann.

Gerne helfe ich dir, deine Meinung durch echtes Wissen zu ersetzen.

Die Bibel ist nachweislich ein politisches Machtinstrument, dass nur fiktive Geschichten enthält. Nichts darin hat sich je so ereignet.

Der Großteil des AT wurde in Babylon entwickelt. Dabei wurde das bestehende Gesetz der Judäer in verschiedene Geschichten, Berichte etc. der Babylonier, Sumerer, Ägypter und weiterer Völker eingebettet. Zudem wurde das nicht mehr existente Volk Israel hinzugefügt, indem man suggerierte, Juda sei ein Stamm Israels gewesen, was faktisch falsch ist. Damit wollten sei Anspruch auf das Land der Israeliten erheben.

"Erfüllte prophetie" gibt es in der Bibel nicht. Es gibt nur wenige Passagen in der Bibel, die überhaupt als "Prophetie" gedacht waren. Der Großteil war Rückwirkend gedacht. Mit den Erzählungen über Vergangenes wurder Vergangenes erklärt. Ein Beispiel:

Ich sage, dass vor 500 Jahren ein "Prophet" gesagt hat, dass Stadt xy auf eine bestimmte Weise fallen wird. Ich weiss bereits dass dies geschehen ist, weil ich es 10 Jahre vorher selbst erlebt habe. Also behaupte ich, eine Prophezeiung sei eingetroffen.

Die Bibel macht dies vielfach.

Dann gibt es "Prophezeiungen", die an den aktuellen Herrscher gerichtet waren und SEINE unmittelbare Zukunft zu seinen Lebzeiten darstellen sollte. Da so schwammig formuliert wurde und dem Leser Informationen darüber fehlen, wer oder was mit den Metaphern gemeint war, interpretiert er es einfach in seine Zeit bzw. in sein Wissen über die nachfolgende Zeit. Beispiel Daniels Staue.

Zuletzte gibt es noch "Prophezeiungen" deren Nicht-Erfüllung in der Bibel dargestellt wird sowie einige, die durch archäologie und andere Dinge als nicht eingetroffen bewiesen wurden.

Tatsächlich gibt es keine einzige "Prophezeiung" in der Bibel, die sich nachweislich erfüllt hätte.

Ich empfehle dir zum Einstieg in das Thema "Keine Posaunen vor Jericho" von Finkelstein. Im dortigen Anhang findest du viele weiterführende Literatur. Möchtest du gezielte Informationen, kann ich dir gern entsprechende Fachliteratur empfehlen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

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Das wie ist einfach zu erklären. Das liegt an der Tradition der kindlichen Gehirnwäsche.

Nur so ist es zu erklären, dass Kinder regelmäßig den Glauben der Eltern übernehmen und für wahr halten, während dort, wo es keine religiöse Indoktrination gibt, Gläubige in der absoluten Minderheit sind.

Nö, keine Gehirnwäsche, denn mein Eltern waren keine Christen. Wie kann man nur ständig über Dinge schreiben, wovon man absolut keine Ahnung hat?

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@KaeteK

Auf Grund der Fragen hier sieht es jedenfalls  nicht so aus, dass Kinder automatisch den Glauben ihrer Eltern übernehmen, ganz im Gegenteil. Die sog. "Indoktrination" hat also nichts genützt, zumal viele Atheisten früher selbst gläubig und einer Kirche angehört haben.

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@Raubkatze45

Gehirnwäsche funktioniert nur mit Gewalt. Und nur, wenn man es dauerhaft unter Kontrolle hat. Natürlich funktioniert Indoktrination. Aber da wir nicht mehr alle in 10-Seelen Gemeinden wohnen wo man nur alle 100 Jahre einen Fremdem zu Gesicht bekommt ist es ewig viel schwerer jemanden da drin zu halten.

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@Raubkatze45

Und wie erklärt es sich dann, dass 99% der Kinder christlicher Eltern ebenfalls christlich werden und 99% der Kinder von Moslems auch wieder Moslems werden? Hat da Gott seine Finger im Spiel oder  liegt es womöglich doch an der Tradition bzw. der Indoktrination in der Kindheit und Jugend?

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@Kitharea

@kitharea

So ist es.

Dass es trotz Indoktrination immer wieder Kinder gibt, bei denen es nicht funktioniert und die vom eingetrichterten Glauben abfallen, liegt in erster Linie an  der Bildung und der Aufklärung. Sie
lernen Alternativen kennen und nehmen diese wahr. Nicht umsonst stand in früheren Zeite, als Christen noch politische Macht hatten,  das Aufzeigen von Alternativen unter Todesstrafe, was in vielen islamischen Ländern auch heute noch so ist.

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@KaeteK

@KaeteK

Ja, das ist schon ein Kreuz mit der Meinungs- und Religionsfreiheit. Nicht umsonst weigert sich der Vatikan bis heute, zusammen mit einigen wenigen Schurkenstaaten, die UN-Menschenrechtskonvention zu unterschreiben.

Das war früher einfacher. Da haben die Katholiken alle, die nicht ihrer Meinung waren, einfach umgebracht und es war Ruhe.

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@Hamburger02

Vermute beides - zum Einen fühlen sich die Kinder durch Religion nicht mehr so bedroht wie früher und es ist leichter einfach nein dazu zu sagen. Früher war das quasi nicht möglich weil du aus deiner Gemeinde, deinem Freundes- und Familienkreis ausgeschlossen wurdest wenn du hier vom Weg abfällst. So etwas tut keiner.
Und zum Anderen verlangt keiner mehr von einem dass man täglich in die Kirche geht und viele der Dinge tut, die man früher als guter Christ tun "MUSSTE". Es ist einfacher in Freiheit zu leben - auch MIT Glauben. Insofern kann man auch einfach bleiben weil man es so gewöhnt ist.
Indoktrination ist wenn man so will Alles was uns bis zu einem gewissen Alter passiert. Das muss ja nicht gleich Schlechtes heißen. Aber wie viele Kinder machen im Erwachsenen Alter Dinge genauso wie es die Eltern gemacht haben, weil sie es nicht Anders kannten. So quasi alle. Es lebt sich einfach besser in der Welt die man kennt als eine Neue zu bauen. Auch, wenn die Welt die man kennt nicht perfekt ist.
Wenn du mich fragst hat Gott nirgends seine Finger im Spiel. Wozu auch. Das Alles hat eher mit Mensch sein und Psychologie zu tun - auch der Glaube selbst - auch der Nicht Glaube. Letztendlich Alles hat mehr mit uns selbst zu tun als mit irgendjemandem da draußen. Deswegen ist es ja auch so schwer Anderen die eigene Sichtweise zu erklären - weil jeder einen Anderen Blickwinkel darauf hat. Wär ja auch langweilig, wenn nicht.

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Leider gibt es noch viele Menschen die an Gott bzw. Götter glauben. Es gibt 2 Ursachen dafür:

1. Erziehung/Kultur

Menschen ändern sich nicht gern. Wenn sie erstmal ein Weltbild gelernt haben, weichen sie nur selten davon ab. Sie sind zu bequem und wollen zudem niemandem vor den Kopf stoßen. Z.B. finden sie Weihnachten o.a. Feste toll, weil sie mit der ganzen Familie zusammen sind und in der Zeit alle Leute (scheinbar) nett zueinander sind und viele negative Dinge ausblenden.

Viele von diesen Menschen glauben nicht an Gott, bzw. interessieren sich nicht dafür, sind aber immer noch in ihrer Religion, weil sie die Feste nicht missen wollen und keinen Streß mit der Familie haben wollen. Außerdem müsste man seine Entscheidung wahrscheinlich auch begründen, womit es erforderlich ist, sich zu informieren. Darauf haben die wenigsten Lust.

Hinzu kommt noch, dass die Medien viel Unsinn verbreiten und z.b. oft sagen, der Islam sei eine friedliche Religion oder irgendwelche Lügen der Kirche verbreiten, so dass im Allgemein(un)wissen viel Blödsinn kursiert.

2. Probleme und Sorgen

Menschen wenden sich Religionen, Sekten, Göttern und anderen "spirituellen" Dingen zu, wenn sie mit der Realität nicht klar kommen. Sie wollen nicht wahr haben, dass es keinen allgemeinen Sinn des Lebens gibt und dass mit dem Tod alles vorbei ist.

Vielleicht hatten sie auch ein negatives Erlebnis oder Sorgen mit denen sie nicht umgehen können.

Dann erzählt ihnen jemand von einer "Hoffnung" und sie greifen nach dem Strohhalm. Religion ist so aufgebaut, dass jegliche Art von Sorgen vergessen wird. Sie lösen nicht, sie lenken den Menschen nur so sehr ab, dass er seine Sorgen vergisst und dann denkt, die Religion hätte Antworten für ihn gefunden.

Das leugnen Gläubige zwar, aber mir ist bislang noch keiner begegnet, auf den das nicht zutrifft. Sie selbst sehen das nicht, da sie bereits verblendet und manipuliert worden sind.

Naja das nach dem Tod noch was kommt, kannst du ja gar nicht sagen. Das kann keiner, aber das Glauben den Körper gesund hält ist doch schon mal was.
Ich weiß das du an keinen Gott glaubst, aber BITTE betrachte dich nicht als Besser weil andere an einen Gott glauben.
Ich lasse dir schließlich auch deine Meinung, außer diese Meinung geht soweit das sie in absouluter Lügen verfällt, oder es jemand deren Ruf verletzt...

Und noch was das Zitat finde ich interessant bzw wie kommst du darauf "Religion ist so aufgebaut, dass jegliche Art von Sorgen vergessen wird" Ich hab z.B Schulden oder andere Sorgen (Krankheit, nicht genug Geld). Laut deiner Aussage dürfte ich mir gar nicht dieser Sorgen bewusst sein oder wie siehst du das??

Die Religion wischt unsere Probleme nicht weg, ich bin und bleibe Herzkrank. Damit ich nicht sterbe oder nicht arbeiten kann, muss ich Beta Blocker einnehmen, dieses Problem bin ich VOLLKOMMEN bewusst !!

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@Sveniboy1990

Naja das nach dem Tod noch was kommt, kannst du ja gar nicht sagen.

Doch, dass kann ich sagen. Tod bedeutet "Ende der Existenz". Es wäre unlogisch das danach noch etwas kommt.

Wie sollte das auch funktionieren? Alles was uns ausmacht zerfällt unwideruflich, sofrt nachdem das Gehirn gestorben ist. Gedanken, Informationen, Gefühle, etc. sind "nur" chemisch-elektrische Prozesse in unserem Gehirn, die in Biomasse gespeichert werden. Diese Biomasse muss leben. Sobald sie nicht mehr mit Energie versorgt wird, beginnt sie sofort zu zerfallen. Es gibt nichts was übrig bleibt, außer Wurmfutter.

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass irgendetwas übrig bleibt. Das sind nur Wunschdenken und Fantasie.

Ich weiß das du an keinen Gott glaubst, aber BITTE betrachte dich nicht als Besser weil andere an einen Gott glauben.

Das tue ich auch nicht. Überlegenheitsgedanken überlasse ich Gläubigen. Ich nenne einfach nur die Fakten. Wenn sich jemand dadurch angegriffen fühlt ist das sein Problem, nicht meins.

Ich lasse dir schließlich auch deine Meinung,

Eine Meinung darf jeder haben und die interessiert mich auch meist nicht. Aber wenn jemand seine Meinung als "absolute Wahrheit" anderen aufzudrängen versucht oder anderen, die wissen das dies nicht die Wahrheit ist, als dumm darzustellen, kann ich nicht anders als auf die Realität hinzuweisen. Es wäre grob fahrlässig, wenn man diese Dinge so stehen lassen würde.

Gläubige könnten sich das Leben so einfach machen, indem sie lediglich vor ihren Aussagen ein "Ich glaube/meine/denke..." oder "Meine Religion/Glaube sagt...." setzen würden. Aber leider formulieren es die meisten so, als würden sie von Realitäten sprechen, womit sie lügen.

Ich hab z.B Schulden oder andere Sorgen (Krankheit, nicht genug Geld).
Laut deiner Aussage dürfte ich mir gar nicht dieser Sorgen bewusst sein oder wie siehst du das??

Natürlich sind sich Gläubige auch ihrer Probleme bewusst, aber sie werden davon abgelenkt bzw. suchen die Ablenkung, indem sie sich falsche Hoffnungen einreden. Ich kenne sehr viele Gläubige, die dies ins Extreme führen.

Grundsätzlich gibt es aber immer ein Problem. Wer keine Probleme hat, die er für nicht lösbar hält, hat keinen Grund sich einer Religion bzw. einem Glauben anzuschließen.

Und sei es der Gedanke, dass die Welt sooo schlecht sei und man nicht verstehen will, warum der Mensch nicht in Frieden zusammenleben kann. Anstatt realistisch zu sein, und zu verstehen das das die Natur des Menschen ist, und die ganze Natur egoistisch ist, WÜNSCHT man sich, dass es anders wäre.

Selbiges gilt für den Tod. Viele halten es für unnatürlich, und trauern zb über einen geliebten Menschen und wollen nicht wahr haben, dass er für immer weg ist.

Somit hat man ein Problem mit der Realität

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3. hast vergessen: Menschen die einfach an etwas glauben wollen

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@Kitharea

Und es gibt Menschen, die aufgrund von Fakten nicht anders können, als an ein höheres Wesen zu glauben.

Man muss schon sehr naiv-wissenschaftsgläubig sein, wenn man glaubt, dass soetwas unendlich Komliziertes wie die DNA oder das Gehirn ein Produkt des blinden Zufalls sind.

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@OhNobody

Und es gibt Menschen, die aufgrund von Fakten nicht anders können, als an ein höheres Wesen zu glauben.

Falsch. Denn derartige Fakten gibt es nicht.

Man muss schon sehr naiv-wissenschaftsgläubig sein, wenn man glaubt, dass soetwas unendlich Komliziertes wie die DNA oder das Gehirn ein Produkt des blinden Zufalls sind.

Siehst du? Du gehörts zu Gruppe 2. Denn du hast ein Problem damit, die Realität anzuerkennen. Du WILLST etwas anderes Glauben, weil du ein Problem damit hast, dass du Naturwissenschaften nicht verstehst.

Wer Worte wie "Wissenschaftsgläubig" benutzt, weiß weder was Glauben ist nicht was WIssenschaft ist. Man kann nicht an Wissenschaft "glauben". Das ist unmöglich. Denn Wissenschaft sagt NIEMALS, dass etwas real sei, ohne es zu belegen. Glaube ist aber das "für wahr halten von Dingen die sich nicht beweisen lassen".

Deine Aussage ist zudem falsch, weil bereits oft genug beobachtet werden konnte, wie DNA und Organe entwickelt wurden, wo es vorher keine gab.

Außerdem ist deine Aussage unlogisch, wenn du einen Gott in deine Wissenslücke setzt:

"Man muss schon sehr naiv-gläubig sein, wenn man glaubt, dass soetwas unendlich Komliziertes wie Gott ein Produkt des blinden Zufalls ist."

Man muss sehr naiv sein und keine Ahnung von Wissenschaft haben, wenn man von "blindem Zufall" spricht. Wissenschaft tut das nicht. Das denken sich nur Gläubige aus, um es dann selbst zu widerlegen und sich dabei toll zu fühlen.

Ich könnte auch sagen: "Gläubige sagen, Gott besteht aus 3 Personen", und dann widerlegen, dass so etwas nicht geht. Dann habe ich die Trinität falsch verstanden und widerlege etwas, was niemand derart gesagt hat.

3. hast vergessen: Menschen die einfach an etwas glauben wollen

Nein, die gehören auch zur 2. Gruppe. Denn es gibt keinen Grund dafür "einfach an etwas zu glauben". Wenn ich etwas für real halte, was nicht beweisbar ist, muss ich einen Grund dafür haben - und sei es der Grund, dass mir die Realität nicht gefällt.

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@wildcarts2

Denke nicht, dass du Menschen sagen kannst warum sie glauben wollen und warum nicht und ich halte "weil ich will" für den Besten Grund den es gibt.
Vielleicht weil sie sich geborgener fühlen oder sicherer oder einfach mal wen brauchen zum Reden. Das hast du weder zu entscheiden noch kannst du es beurteilen.
Der 3. Punkt ist was mich betrifft sogar der wichtigste überhaupt. Weil da sowohl Glaube als auch Selbstbestimmtheit integriert ist. Intelligenz und Glaube - selbstständiges Leben und Glaube schließen sich absolut nicht aus.

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@Kitharea

Du irrst dich und du läßt hier Informationen aus. Den Grund für denen Glauben hast du nicht genannt und auch nicht deine persönliche Situtaion. Ich gehe jede Wette ein, dass du in Gruppe 1 und/oder 2 eingeordnet werden kannst. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

Intelligenz und Glaube schließen sich nicht aus, weil Intelligenz nichts über die Menge des Wissens aussagt. Du kennst z.b. grundlegende Dinge, wie zb Methoden zur Narhungsaufnahme, oder wie man sich bewegt. Und du kennst Inhalte deiner Religion, du beherrschst eine Sprache etc. Das alles ist Intelligenz.

Aber dir fehlt die Weisheit, vorhandenes Wissen anzuwenden. Wäre dem anders, würdest du deine Intelligenz dazu nutzen deinen Glauben zu prüfen. Da hast du nicht getan, denn wer Glauben prüft wird automatisch ungläubig. Denn Wissen schließt Glauben aus.

Selbstständiges Leben und Glauben schließen sich aber de facto aus. Glauben ist ein vorgegebenes Lebenskonzept und basiert auf Religionen. Darin enthalten sind immer auch unnatürliche Moralvorstellungen und Einschränkungen der menschlichen Natur.

Wenn du ohne jeglichen Glauben und Religion aufgewachsen wärst und dir niemand etwas davon erzählt hätte, würdest du deine Probleme und Sorgen deutlicher sehen. Jetzt gibst du nicht zu, dass du mit irgendwelchen Dingen aus der Realität nicht einverstanden bist.

Vermutlich hast du Angst vor dem Tod, vor Sinnlosigkeit, dem Altern, der Unsicherheit aufgrund der Minderwertigkeit im Vergleich zum Rest des Universums, Einsamkeit oder anderen Dingen. Du kannst mir nicht erzählen, dass du nur glaubst weil du es willst, denn das ergibt keinen Sinn. Warum sollte jemand ohne jeglichen Grund Realitäten leugnen und in eine künstliche Fantasiewelt flüchten?

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@wildcarts2

Ich habe keine Ahnung woher du dein angebliches Wissen hernimmst und ich bin nicht bereit hier mein Privatleben als Beispiel dar zu legen nur weil du mir nicht glaubst was es für mich ist. Letztendlich darf ohnehin jeder glauben was er will.
Das Problem an Realität ist, dass jeder in seiner eigenen Welt aufwächst - dass im Grunde, was Gefühle betrifft, jeder eine andere Sichtweise auf die Dinge hat. So etwas lernt man erst, wenn man sich mit sich selbst auseinander setzt. Und danach kann man auch glauben was man will OHNE Angst davor zu haben was mit einem passiert wenn man irgendwann drauf kommen sollte, dass Alles nicht wahr ist. Es ist egal. Sollte man von heute auf morgen beweisen, dass Gott nicht existiert würde ich trotzdem noch an ihn glauben. Schlicht und ergreifend weil ich keinen imaginären Freund habe, mit dem ich mal Rücksprache halten kann. Ab und an braucht es einen Spiegel.
Letztendlich spricht man - egal an was man glaubt - immer mit sich selbst. Wie ich das dann nenne sei mal dahin gestellt.
Die Idee von Gott ist etwas absolut Gutes. Das was die Bibel daraus macht ist Müll - entschuldige.
Ich vermute, dass du schlichtweg Angst hast zu akzeptieren, dass es Dinge gibt die man weder begreifen noch berühren kann. Kismet. Es ist dein Problem. Für mich wäre es viel zu kontrolliert so zu leben. Das war einmal.
In meiner Welt darf existieren was immer da sein mag. Weil ich keine Angst habe davor. Wozu sollte ich mich vor irgend etwas verstecken nur weil du zb. nicht meiner Meinung bist?
Also - einigen wir uns darauf - deine Realität ist nicht meine. Ob du das für gut oder schlecht hältst ist für meine Welt egal und umgekehrt genau so. Du denkst auch was du willst. Willst halt den spirituellen Teil der Welt nicht wahrnehmen. Deine Sache. Das wird dir keiner ausreden können.

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@Kitharea

Ich habe keine Ahnung woher du dein angebliches Wissen hernimmst

Im Gegensatz zu Gläubigen bin ich multiperspektivisch. U.a. habe ich Religionswissenschaften studiert. Vieles weiß man aber auch so, wenn man die Augen offen hält.

und ich bin nicht bereit hier mein Privatleben als Beispiel dar zu legen
nur weil du mir nicht glaubst was es für mich ist. Letztendlich darf
ohnehin jeder glauben was er will.

Musst du auch nicht. Aber unterziehe dich mal einer ehrlichen Selbstprüfung. Ich weiß das das schwer ist, weil ich auch in der Glaubenswelt gefangen war. Erst als ich angefangen habe mich ordentlich zu informieren konnte ich mich von den Fesseln des Glaubens befreien und wirklich Freiheit genießen.

Das Problem an Realität ist, dass jeder in seiner eigenen Welt aufwächst - dass im Grunde, was Gefühle betrifft, jeder eine andere Sichtweise auf die Dinge hat.

Nein, Realität ist Realität. Jeder hat die Möglichkeit diese zu erkennen. Dazu ist aber zum einen der Wille erforderlich und zum anderen die Bereitschaft auch Dinge anzuerkennen, die man nicht gut findet. Immer nur anzunehmen was einem gefällt führt weg von der Realität.

Sollte man von heute auf morgen beweisen, dass Gott nicht existiert würde ich trotzdem noch an ihn glauben.

Es ist bereits bewiesen. Warum du an einer Fantasie festhalten willst ist deine Sache. Nur sei bitte so fair und behaupte nicht, dass deine Fantasie real wäre. behalte deinen Glauben für dich und schon hast du die Welt ein bißchen besser gemacht.

Die Idee von Gott ist etwas absolut Gutes. Das was die Bibel daraus macht ist Müll - entschuldige.

Woher hast du denn deinen Glauben? Aus dem Koran? Den würde es ohne Bibel nicht geben....

Die Idee von Gott ist defintiv nichts Gutes. Noch nie ein Geschichtsbuch aufgeschlagen? Noch nie Nachrichten gesehen? Religion ist die größte Waffe der Menschheitsgeschichte. Götter sind Konzepte, die Macht erzeugen sollen, mehr nicht.

Ich vermute, dass du schlichtweg Angst hast zu akzeptieren, dass es Dinge gibt die man weder begreifen noch berühren kann. Kismet. Es ist dein Problem. Für mich wäre es viel zu kontrolliert so zu leben. Das wareinmal. 

Es ist genau umgekehrt. DU hast diese Angst, nicht ich. Ich akzeptiere alles was real ist. Und ich WEIß das Götter nicht dazugehören. Die Beweisflut dazu ist überwältigend.

Zudem lebt man als Gläubiger niemals unkrontrolliert. Man steht immer unter der Kontrolle von irgendwelchen Regeln, die zumeist entgegen der Natur des Menschen stehen. 

In meiner Welt darf existieren was immer da sein mag. Weil
ich keine Angst habe davor. Wozu sollte ich mich vor irgend etwas
verstecken nur weil du zb. nicht meiner Meinung bist?

Du sagst nicht die Wahrheit. In deiner Welt darf z.B. nicht der Beweis existieren, dass es keine Götter gibt.

Also - einigen wir uns darauf - deine Realität ist nicht meine. Ob du das für gut oder schlecht hältst ist für meine Welt egal und umgekehrt genau so. Du  denkst auch was du willst. Willst halt den spirituellen Teil der Welt nicht wahrnehmen. Deine Sache. Das wird dir keiner ausreden können.

Das hat nichts mit wahrnehmen oder wollen zu tun, sondern mit den harten Fakten, die du nicht akzeptieren willst. Das steht dir natürlich frei, aber es gibt dennoch nur eine Realität und in dieser willst du offensichtlich nicht leben. Tu das ruhig, es stört niemanden. Es stört nur, wenn Realitätsleugner Antworten zu solchen Fragen geben und es so darstellen, als seien sie im Recht.

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Ich verstehe es einfach nicht.

Mehr braucht man hier nicht sagen, du WILLST es gar nicht verstehen. Jeder glaubt an was er will.

Na klar will ich es verstehen sonst würde ich die frage nicht stellen ich frage in der Regel nur Dinge die ich wissen will

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@Scruntch

Lassen wir die Religionen einmal außen vor und konzentrieren uns auf den Glauben. Dann solltest du verstehen dass der Glaube an Gott den Menschen Hoffnung gibt. Für sie reicht das und du beschreibst es aber als dumm.

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@19hundert9

Du kannst Glauben nicht von Religion trennen, da Glaube ein Produkt von Religion ist. Ohne Religion gäbe es weder Glaube noch Gott.

Ich persönlich MEINE, dass es dumm ist, seine Hoffnung auf etwas zu setzen, was faktisch falsch ist. Was bringt es mir, wenn ich auf etwas vertrauen, mir etwas einrede und mein Leben nach etwas richte, was nachweislich nicht exisitiert? Ich habe dann gar keine Chance darauf, dass meine Hoffnungen erfüllt werden.

Glaube ist grundsätzlich schlecht! Denn Glaube ist leugnen der Realität. Man flüchtet in eine Fantasiewelt, weil man mit der Realität nicht klar kommt.

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@wildcarts2

Natürlich kann man Glaube und Religion trennen, wenn man keiner Religion angehört aber an Gott glaubt, so einfach ist das.

Tja und das ist nun mal deine persönliche Meinung, die ich akzeptiere. Ich glaube auch nicht an Gott und trotzdem sind diejenigen die es tun nicht dumm.

Und du kannst nicht zu 100% sagen, dass Gott nicht existiert, was man auch nicht tun muss, aber KANN kein Mensch wissen ob es Gott gibt oder nicht.

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@19hundert9

Das ist keine Meinung sondern Tatsache. Ohne Religionen kann es keinen Glauben geben, weil Glaube ein Produkt von Religion ist. Niemand könnte an Götter glauben, wenn Religionen sie nicht erfunden hätten.

Und ich kann sehr wohl zu 100% sagen das es keine Götter gibt, weil es ausreichend Beweise dafür gibt, dass sie nur menschliche Erfindungen sind.

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@wildcarts2

"Ich persönlich MEINE..." "Das ist keine Meinung sondern Tatsache"... du widersprichst dir aber gut, überleg bitte was du schreiben willst und was es heißen soll.

Wenn es einen Gott gibt, war er vor der Religion da.

Und wer hat diese "Beweise" verbreitet? Richtig ein Mensch, welcher vermutlich nichts von Gott hält. Die Wissenschaft kann vielleicht vieles Beweisen, den Ursprung der Erde, Evolution, etc. aber die Nicht-Existenz von Gott ist genauso wie die Existenz von Gott nicht beweisbar.

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Die meisten würden das bejahen. Die wenigsten handeln danach.

Glaubst du echt das alles durch eine aneinander Jettingen von Zufällen entstanden ist

Alsi ich weiß, dass die Natur aus logischer Konsequenz so wurde, wie sie aktuell ist und das sie sich auch aktueller weiter entwickelt. Das dürfest du auch wissen, wenn du ein wenig die Augen öffnest. Evolution ist jederzeit um uns herum zu beobachten und sicherlich wurdest auch du schon "Opfer" evolutionärer Prozesse.

Gläubige behaupten gern, aus einer Spezies könnte keine andere entstehen. Wir können aus zeitlichen Gründen natürlich nicht beobachten, wie aus einem Homo Sapiens eine andere Spezies wird, abe wir können z.B. bei Bakterien und Viren beobachten, wie sie sich zu neuen Spezies entwicklen. Natur passt sich halt an.

Ich frage aber dich: Glaubst du echt, dass alles durch ein Wesen entstanden ist, dass niemand nachweisen kann und von dem nichts bekannt ist? Welchen Sinn hatte es denn, uns zu erschaffen? Und wie ist dieses Wesen entstanden? Wer war sein Schöpfer?

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