Glaubt ihr,dass Elektroautos eine Zukunft haben?

13 Antworten

ja, aber nicht so wie die vollpfosten von der regierung, die sich von einer 16jährigen göhre beraten lassen, sich das wünschen und oder vorstellen....

die problematik ist einfach die, dass die infrastrutur dafür nicht da ist und es reicht mit nichten, an jeder sch...ön gelegenenen straßenlaterne eine zusätzliche Steckdose anzubauen! bei den leistungen die hier gefordert werden, ins besondere im bezug auf die vielen vielen schnellader die geplant sind, müssen wir bis in die mittel- teilweise sogar hochspannungsebene mit ausbauen! schnelladestationen mit entsprechend vielen anschlüssen benötigen sogar einen eigenenen direkten mittelspannungszugang!

das ist aber noch nicht alles! dazu kommt schlicht weg die tatsache, dass wir schon jetzt die problemtik haben, dass der strom nicht immer verfügbar ist, wenn wir ihn brauchen...

jetzt wirst du sicherlich sagen, dass du doch das licht anmachst und es auch angeht... so weit so schön, aber die pläne für die energiewende haben eigendlich mal vorgesehen, auf kohle, atom und co zu verzichten. das ginge aber nur, wenn auch ausreichend möglichkeiten geschaffen würden, den strom für den moment zu speichern, wenn man ihn braucht...

dem läuft die alles soll elektrisch funzen strategie schlichtweg entgegen!

erdgas und oder wasserstoffautos, busse, lkw etc. wären eine gute lösung. die speicherdichte ist sehr hoch, man kann den treibstoff aus wasser, strom und (im falle von erdgas) CO2 sehr gut herstellen. das tanken geht so schnell, dass ein schnellader beim E Auto theoretisch eine leistung von 3 bis 6 Megawatt bräuchte, um da ran zu kommen.

das erdgas bzw. das künstliche methan lassen sich wunderbar dann herstellen, wenn auch genügend grüner strom dafür verfügbar ist. man muss also die windräder nicht mehr anhalten, um dem kohlestrom die vorfahrt in den leitungen zu gewähren!

das system funktioniert übrigens wunderbar. die vancarrier am hamburger hafen z.B. sind schon von diesel auf akkubetrieb umgestellt worden. in einer automatisierten akkwechselanlage werden sie ausgetauscht, wenn sie leer sind. die reserveakkus werden bei ausreichend verfügbarem windstrom geladen.

für kleine cityautos etc. ist elektro eine feine sache. für dicke hausfrauenpanzer macht es genauso viel sinn, wie weiche butter mit der kreissäge schneiden.

wir hätten ganz genrell weniger probleme, wäre der mensch nicht so grenzenlos egoistisch. ich sehe das jedes mal wenn die ganzen so useless vehicle (kurz SUV) in den parkhäusern und auf den parkplätzen gleich zwei davon belegen und die fahrer sich dann noch über hohe spritpreise und zu enge parkbuchten beschweren...

ich für meinen teil mache mir dann gerne einen spass daraus, mich mit meinem auto, auf den daneben zu stellen. so wie es sich eigendlich gehört...

der lustigste vorfall in dieem zusammenhang war mal auf dem parkplatz vom Baumarkt. da hatte ich einen X6 von der beifahrerseite aus so zugeparkt, dass die beifahrerin nicht einsteigen konnte.... der id...ealist von fahrer meinte dann, statt einfach erst mal einzusteigen, dann rückwärts raus zu fahren, um seine al...llerliebste einsteigen zu lassen, die pozieli zu rufen...

der nette junge polizist sah es genauso wie ich. da er ja letzten endes aus der lücke hätte raus fahren hätte können, war das keine nötigung....

lg, Anna

wie oft benötigt man schnelllader ?
eigentlich nur auf langstrecke und im urlaub - das sind wieviel % der usecases ?

ansonsten tut es die klassische "schnarchladung" im einstelligen kw-bereich über nacht, beim parken oder auf arbeit (ja, da müssen noch ein paar ladepunkte her)

erdgas ist wieder fossil - nicht erstrebenswert - kann man woanderst besser verwenden

wasserstoff ist energieverschwendung, die infrastruktur irre teuer, die gefahren vielfältig

p2g - hat einen unterirdischen wirkungsgrad

bleiben also die akkus - lass die mal noch eine weile entwickleln - da kommen noch einige innovationsschübe
eigentlich ist die aktuelle technik schon recht gut - aber es geht immer noch ein wenig besser

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@dagobert68219

so viel zur theorie... ich wette aber, dass selbst wenn am schnellader teurer ist, 80% der emobilisten einfach fahren bis leer, und ihnen dann einfällt, dass man ja noch laden wollte...

und wenige von vielen sind immernoch viele...

was das erdgas angeht, da wird jetzt schon regenerativer wasserstoff beigesetzt. mit syntheseverfahren kann das fossile erdgas langfristig duch regeneratives ersetzt werden. abgesehen davon wird auch nach dem auto weiter öl gefördert, wobei so wie so jede menge erdgas anfällt. es abzufackeln oder noch schlimmer so in die athmosphäre zu entlassen wäre geradezu kriminell.

das elektroauto auch.... rechnen wir mal nach:

von einer tonne braunkohle die in garzweiler, einem der effektivsten braunkohlekraftwerke der welt kommen gerade mal 420 kg als strom hinten raus....

davon gehen noch mal gut 35% auf dem weg zum verbraucher verloren.

weitere 15% versickern im ladegerät des E Autos.

ungefähr nur 4/5 von dem strom aus dem Ladegerät landet als nutzbarer strom im Akku, beim wieder raus holen bleiben noch mal rund 35% als wärme hängen...

dann haben wir also 42% x 65% x 85% x 80% x 65 %

kurz um, selbst beim schonladen haben wir hier einen gesamtwirkungsgrad von gerade mal 12%

rechnen wir beim schnelladen die abwärme vom akku und dem gekühlten ladekabel etc. mit ein, kommen wir mit viel goodwill auf etwas über 9%

lg, Anna

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@Peppie85

nein, gerade um das "beste stück" zu schonen, machen sich e-automobilisten einige gedanken zu ihrem ladeverhalten (praxis...) - so etwas hat man sich ganz schnell angewöhnt

also in unserem (nicht sehr kleinen) erdgasnetz wird keinerlei regeneratives gas zugesetzt - zu kostenintensiv .... und zuviel energie haben wir auch nicht gerade (ich arbeite beim versorger)

wie kommt man auf 35% verlust beim übertagen von elektrischer leistung ?
im ladegerät am fahrzeug sind die typischen verluste (ac-ladung) zw. 5-10%
wenn man sein equipment kennt, kann man das auch auf unter 5% bekommen
35% wärme beim umsetzen in bewegung ? - so langsam kommen wir in den bereich der märchenstunde.....
tipp: der gesamtwirkungsgrad beim e-auto ist (konservativ gerechnet / inkl. aller verluste) besser als 35% (moderner diesel ~16%, benziner ~12%, wasserstofffahrzeug ~8%)

das einzige was sich beim dc-laden ändert, ist der verlustprozentsatz, der bewegt sich dann, je nach stromstärke im bereich von 10-30%

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Eigentlich ist die ganze Chose mit Elektroautos ein Witz. Vor Jahren wurden die Glühbirnen verboten und durch Energiesparlampen ersetzt, und jetzt hyped man die Elektroautos, die den Stromverbrauch in ungeahnte Höhen schrauben werden. Diese Elektroautos sind der Megaorgasmus für die Strohmindustrie. Jetzt können sie argumentieren, dass man die Atombomben (AKA Atomkraftwerke) weiterlaufen lassen muss, weil ja der Energieverbrauch gedeckt werden muss.

gegenfrage: haben verbrenner eine zukunft ?

wenn ganze regierungen schon verbote für neuzulassungen aussprechen
klingt das, für mich, nicht nach einer rosa zukunft der verschwendungsmaschinen

nur in deutschland ist man noch nicht ganz schlüssig - aber das ist ja nichts neues

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Meiner Meinung nach, die natürlich subjektiv ist, ist der Versuch, die Klimawandlung mit Elektroautos zu bekämpfen, ungefähr so, als wollte man einen Krebskranken heilen, indem man ihn mit AIDS infiziert.

Mit Elektroauto meinst Du batterielektrisch?

Da die Batterien immer günstiger werden, muss erst mal eine Technik kommen die "besser" ist. Wird nicht so leicht, da auch die Batterieentwicklung (Leistung und Preis) nicht stehen bleibt.

Da wird immer gern Wasserstoff geschriehen, aber auch das gute H2 muss erst mal aufholen, einholen und dann auch überholen.

Gruß

Wo muss denn das "gute" Wasserstoff noch aufholen? Ein Hyundai Nexo hat 120kw, fährt echte 550km und ist in 3min wieder vollgetankt. Die Technik ist schon alltagstauglicher. Da fehlen nur noch die Tankstellen. Aber die fehlen bei den Batterieautos ja auch.

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@flauski

Wasserstoff herzustellen ist noch nicht günstig genug, im Moment macht Batteriebetrieben noch mehr.

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@flauski

ein wasserstoffauto hat den 3-fachen energiebedarf eines vollelektrischen fahrzeugs

wasserstoff kann ich nicht zu hause herstellen

eine wasserstofftankstelle kostet >1 million euro

das tanken dauert mindestens 5 minuten und dann muss die tankstelle erstmal den hochdrucktank nachfüllen - dauert 10-15 min
was manch man wenn man 2. ist ? - genau 15-20 min warten
in der zeit habe ich elektrisch schon 300km im akku und bin wieder weg

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@dagobert68219

A, So schnell Laden Elektroautos nicht.

B, Was glaubst Du was es kostet ausreichend Ladestationen an Autobahnraststätten zu schaffen, damit die eine Tankstelle ersetzen? Allein Die Zuleitung kosten ein xFaches.

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@flauski

also ein model 3 von tesla lädt mit einer laderate von über 1000km pro stunde
rechne das mal runter auf 20 min
ein audi e-tron kommt in 20 min auf 200-250km
der porsche taycan sollte in 20 min ca. 350km nachladen können
mein model s lädt in 20 min rund 250-300km

für 6 ladepunkte benötigt man grob ein mittelspannugstrafo - 3-6 umrichter und die ladesäulen
würde mal schätzen so rund 500.000.- sollten passen

1 wasserstofftanke (ohne erzeugung des mediums) kostet aktuell > 1 million
da kann im mittel alle 20 min ein auto tanken
klingt für mich garnicht sinnvoll

selbst fossile tankstellen sind nicht zum schnäppchenpreis zu bauen
auch da sind gerne mal ein paar millionen verbuddelt, bevor der erste tropfen benzin läuft

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Das mit dem aufholen wäre genau so ein Argument gegen Elektroautos gewesen. Aber schau mal wo sie jetzt sind.

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@DuploKTM

Ja, Wasserstoffautos können dann ruhig mal kommen.

Elektro sieht man ja schon einige rumfahren.

Gruß

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@AldoradoXYZ

mercedes hat schon alles fertig anscheind. wartet nur noch auf den gesetzgeber der das Go geben muss

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@DuploKTM

Ganz bestimmt hat der Gesetzgeber Schuld. Als ob die großen Hersteller nicht dafür sorgen würden, dass das ganz schnell geht. Die warten doch nicht Jahre auf Gesetze.

Gruß

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@AldoradoXYZ

klar, müssen sie doch. wenn der Gesetzgeber sagt Wasserstoff ist zu gefährlich im Falle eines Unfalls, was soll Mercedes dann tun?

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@DuploKTM

Gesetzstexte kommen oft genug direkt aus der Industrie. Heißt jetzt nicht, dass so ein Wagen ein Stadtviertel hochjagen darf, aber da ist schon "Spielraum". Lobby tut dann auch ihren Job. Ist nicht so, dass die Autoindustrie nicht einen enormen Einfluss hat - wäre seltsam, wenn es nicht so wäre.

Gruß

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