Glaubt ihr wirklich das das funktioniert (Kreativität)?

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4 Antworten

Es funktioniert schon, ich würde die Grundidee dahinter gerne etwas ausführen:

ich kann aus Erfahrung sagen, das ein Spaziergang oft den Kopf durchspült und es ermöglicht, dass sich Gedanken besser entfalten können.

Ich mache gerade meine Masterarbeit zur Thema Physiksimulation. Immer wenn am Schreibtisch vor dem PC anscheinend nix mehr voran geht stehe ich auf und wandere etwas im Lehrstuhlgarten auf und ab, etwa 5 - 10 Minuten.

Meist habe ich mein Smartphone dabei um frei werdenden Gedanken aufzuzeichnen.

.... aber

Eine Voraussetzung für das "Frei werden" der Gedanken ist, dass man sich intensiv mit einem Thema oder Problem beschäftigt. Denn ansonsten kommen auch wenige neue Ideen. Es sollte ein gewisser Leidensdruck aufgebaut werden, der den Kopf richtig zum Schwitzen bringt.

Ohne ein umfangreiches Vorwissen zum Thema das zur Lösung vom Problem dienen könnte geht es auch nicht. Einfach so Neues aus dem Nichts zu erzeugen ist sehr schwierig. Geht leichter wenn bereits ein solides Fundament da ist.

Was möglichst vermieden werden sollte ist andere Information während des Spazierganges aufzunehmen, d.h. irgendwas nebensächliches an Smartphone recherchieren oder Videos ansehen. Denn dann wird der "frei gewordene" Geist wieder in der Smarthphone-Lampe eingefangen. 

Zudem sollte die Umgebung möglichst leise sein. Wenn dauernd Laster an dir mit 100 vorbeifahren wirst du keinen klaren Gedanken fassen können.

An sich ist das spazieren gehen durchaus förderlich, aber auch unzuverlässig. Immerhin kann man seinen Kopf nicht zwingen dass er beim gehen mit 20 neue Ideen daherkommt.

Ich glaube dem Verfasser aufs Wort ! Sitzt man die meiste Freizeit zuhause am Computer ist man in einem Trott drin und merkt gar nicht, dass sich dieses Leben negativ auf mögliche Ideen auswirkt. Ist man draußen an der frischen Luft hat man Zeit sich selber zu besinnen. Außerdem fliegen einem von sämtlichen Seiten visuelle und akustische Inspirationen zu.

Gehört man zu den langjährigen Spaziergängern, wird man einen Unterschied nicht wahrnehmen können - denn es fehlen einem ja die Vergleichsmöglichkeiten.

Man müsste also schon mit einem Selbsttest versuchen herauszufinden, ob da was dran ist. Also 2 Wochen zuhause sein und dann 2 Wochen spazierengehen oder so weiter...Nur wurde genau dies schon mit Versuchspersonen getan.

Oder einfach beide Möglichkeiten kombinieren --> http://www.siemund.org/blog/2008/12/20081222_01.jpg

:-)

Habe die Ehre, MaxBuz.

Frag mal nach Sonnenschein

geh ich in dem

oder auch bei Grau

putz ich aus Geistes Stau

Strahlen Pfauenfedern am Ufer der Moosach

sag ich dann Weihenstephans Kühen Guten Tag

Sitzen 2 Leute im Baum

ich trau meinen Augen kaum

Aber wahr geschehen:

sie findens schön.

Wassers Linsen rupft derweil Bisam

während Taucherhühnl drüber schimpft,

dass ich vorbei kimm.

Während ich es find schlimm,

kaum, dass meine Füss im Wasser sind

Baders bester Freund Blutegel sich dran hang

Zupf ihn sacht ab: zurück in Bach

Und das mitten in der Stadt:

welch Wunder doch.

LG und lieben Dank für deine Frage.

Wenn Stanfort und Harvard das sagen! Ja!

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