Glaubt ihr, man kann den IS mit Krieg besiegen?

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15 Antworten

Für den IS benötigt man eine politische und militärische Strategie. Die Probleme beim IS sind einerseits, dass er schon Zugriff zu guter militärischer Ausbildung und zu guter Ausstattung hat. Darüberhinaus baut der IS staatsähnliche Strukturen dort auf, wo er lange sitzt und genießt dadurch einerseits das Vertrauen der Bevölkerung, schützt sich mit Zivilisten und bekommt natürlich auch gute Informationen. Dazu hat der IS ein internationales Wirtschaftsnetzwerk und verkauft Öl.

Wie du siehst, wenn man "den IS" loswerden will, reicht keine Sonntagsrede, sondern man muss auf verschiedenen Ebenen gegen ihn arbeiten - auch militärisch.

Besiegt man den IS militärisch ohne politische Alternativen zu haben oder ohen danach eine stabilie Regierung zu haben, dann entsteht wieder etwas wie der IS was dann vielleicht anders heißt. Aber politische Sonntagsreden und Isolation reichen nicht, wenn der IS vor Ort Waffen hat, damit Menschen schlachtet und sich gegen jede Einflussnahme von Außen wehrt.

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Ob man das Pseudo-Kalifat IS durch Krieg besiegen kann?

Nichts leichter als das!

Da die NATO-Staaten aber keine Lust haben Truppen zu schicken, bleibt das ein sogenannter Krieg auf kleiner Flamme, nämlich zwischen den dortigen lokalen Mächten.

Außerdem könnte ein NATO-Einsatz dazu führen, daß die halbe Region in den Krieg hineingezogen würde und daran hat auch keiner Interesse.

Wozu auch? Der derzeitige, lokale Krieg sieht für den IS ohnehin schon sehr düster aus. Dieses Jahr wird der IS kaum überleben.

Danach bleibt trotzdem die Terrororganisation IS, bzw. deren Nachfolger und das ist kein militärischer Gegner, sondern ein Gegner von Polizei und Geheimdiensten!

Bushs sogenannter Krieg gegen den Terror war ohnehin nie ein solcher, sondern nur der verschleiernde Name für den Krieg in Afghanistan und danach gegen Saddams Irak. Reguläre Truppen haben bereits mit asymmetrisch kämpfenden Partisanen Probleme - gegen Terroristen sind sie nahezu wirkungslos - wenn man nicht nach Dschinghis Chans Methode vorzugehen beabsichtigt, nämlich komplette Regionen zu entvölkern - damit würden wir aber alles verraten was unsere Zivilisation ausmacht!

Gruß

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Guten Tag,

meiner Meinung nach wird der Islamische Staat (IS) mittelfristig durch militärische Gegenmaßnahmen besiegt werden.

Die desaströsen militärischen Niederlagen, welche der IS Libyen (Sirte), dem Irak (Mossul, Ramadi, Tikrit) und in Syrien (Tadmur und gegenwärtig Ar-Raqqa) erlitten hat und zu einer beihnahe vollständigen Vernichtung (der jeweiligen Kampfeinheiten vor Ort) geführt hat, sind keine attraktive Werbung für den IS.

Die Informationen von unorganisierten, panischen Kämpfern, die ihre schweren Waffen aufgrund mangelnder Ausbildung nicht richtig bedienen konnten, was von Journalisten vor Ort um die Welt getragen wurde, schrecken potenzielle Kandidaten davon ab sich dem IS anzuschließen.

Hierzu ist es wichtig zu verstehen, wer sich dem IS anschließt. Dies sind in der Regel junge Männer, die in der Gesellschaft gescheitert sind und Halt suchen, einen starken Anführer.

Diesen stellt der IS nicht mehr dar, wenn er nun mit militärischen Mitteln auch noch aus Raqqa vertrieben wird.

Ein Erfolgsmodell stellt der IS somit nicht dar, was von immer mehr Menschen erkannt wird und zu den zuletzt verzeichneten fallenden Rekrutierungszahlen führt.

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Es ist eher unwahrscheinlich, da der IS aus einer Ideologie entspringt, welche noch in den Köpfen von zig Mio. Menschen wütet. ,,Nachschub" wird es immer geben und im nahen Osten wird es in den nächsten 10 Jahren durchgehend knallen (vermutlich wesentlich länger).

Ein guter Ansatz wäre es, den Islam nachhaltig zu reformieren und radikale Strömungen versiegen lassen.. zumindest Europaweit, damit sich dies Stück für Stück im Osten ausweitet. Die liberale Moschee in Berlin hat einen Wink gezeigt, sowie die Diskussionen gestern auf GF bezüglich der Kopftuchpflicht (was schlicht nicht zeitgemäß ist).

Militärische Mittel sind derweil dringend notwendig, sonst erstarkt der IS zu sehr und sieht sich bestätigt... dies führt zu weiteren Nachschüben.

Ich hätte mir gewünscht, das es zwischen den Rebellen und dem Assad-Regime eine friedliche Lösung gäbe und Assad weiterhin regiert. Da fällt so manchen die Kinnlade runter... aber es gibt gute Begründungen. Ich bin der festen Überzeugung, das die Russen viel eher ein Interesse haben, das Land zu stabilisieren (enge Beziehungen), als die Amis (die stets Chaos zurücklassen). Ja... Assad hat Giftgas gegen das Volk eingesetzt...das war Sch***, aber beim abwägen für das kleinere Übel, sollte man realistisch bleiben was wohl besser wäre.

Wäre das Volk und Regime wieder vereint, wären sie in der Lage den IS zu (zumindest vorläufig Militärisch) bezwingen.

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Kommentar von nax11
05.07.2017, 17:32

Ob Assad Giftgas eingesetzt hat ich nach wie vor unklar! Selbst Saddam Hussein hat zwar Giftgas gegen den Iran eingesetzt, aber inzwischen ist bekannt, daß die Einsätze gegen das eigene Volk auf eigenmächtigen Entscheidungen seiner Generäle beruhten. Dadurch wird das nicht besser und es ist ohnehin die Frage, inwieweit der Oberkommandeur für Entscheidungen seiner Untergebenen verantwortlich ist!?

Den Islam reformieren kann nicht der Westen - wenn wir in die Richtung vorpreschen schalten die Moslems mehrheitlich auf stur. Das ist deren eigene Angelegenheit.

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Wenn Syrien um Hilfe im Kampf gegen den IS ersuchen würde, sollte Deutschland darüber nachdenken, in den Krieg einzugreifen. In der Realität steht Deutschland aber auf der anderen Seite, und die Priorität ist es, Syrien (Assad) in die Knie zu zwingen; Erst an zweiter Stelle kommt das Besiegen des IS. Der IS wurde von der NATO von Anfang an als Mittel zur Schwächung Syriens gesehen, und weniger als Feind.

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Krieg ist wohl das was alle Menschen am wenigsten anstreben. Aber wie willst du IS-Anhänger die vierjährige Kinder zum Killer ausbilden ("kleine Löwen des Kalifats") zum Umdenken bewegen? Durch gut zureden? Oder durch den Hinweis auf die Menschenrechte?

Oder willst du den deutschen Außenminister hinschicken, der ihnen klar machen soll, dass sei ein wenig langsam machen müssen, weil wir die Flüchtlinge nicht so schnell unterbringen können?

Ich sehe selber keine andere Möglichkeit als den bewaffneten Kampf gegen den IS.

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Ja, natürlich.

Zumindest ist das ein notwendiges und wesentliches Element gegenüber einer terroristischen Struktur, die eben auch staatliche Strukturen zur Begehung weltweiten Terrorismus aufgebaut hat!

Insbesondere wissen davon die Bewohner der Anrainergegenden des "Kalifats" ein deprimierendes Lied zu "singen"!

Insofern sind militärische Aktivitäten gegen den IS unvermeidbar und dringend geboten.

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Kommentar von MickyFinn
06.07.2017, 09:22

Den IS nur mit militärischen Aktivitäten zerschlagen zu können ist nicht möglich. Die Ideologie muss ins schwanken gebracht werden und die Bevölkerung muss vereint sein.

Dies gelingt nur, wenn das Assad-Regime und die Rebellen sich wieder versöhnen und radikale Strömungen im Islam versiegt werden. Hierbei sehe ich die ,,großen namhaften Gelehrten im Islam" in der Pflicht den IS anzuprangern und den Islam zeitgemäß zu reformieren.

Du verstehst leider noch immer nicht, das man dem IS den Nährboden entziehen muss... das geht nicht ausschließlich durch militärische Einsätze.

Und außerdem... wie stellst du dir diese militärischen Schläge vor? Wer soll diese ausführen und unter welcher Leitung? Ich weiß das du kein Freund von Putin und Russland bist... dennoch sollte man das Oberkommando ihm überlassen, da sie das größere Interesse haben, das Syrien wieder stabilisiert wird, da sie seit Jahren enge Beziehungen miteinander führen.

Auch wenn viele die USA in der Verantwortung sehen... ich hoffe dir ist nicht entgangen welches Chaos die stets zurückgelassen haben und wie sie die Menschen sich selbst überließen.

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Den IS wird man als solches niemals ausmerzen können, es gilt immer noch ein kluger Gedanke, den wir lernen sollten umzusetzen:

FRIEDEN verkünden, FRIEDEN zeigen, FRIEDEN leben!

Nur dann und nur dann, kann der IS aus UNS lernen und versteht, dass wir uns auch für unsere Feinde einsetzen. Aber so wie wir als ganzes Volk, als ganze Globalisierung uns gegen UNSERE Feinde lehnen, wundert es mich nicht mehr, dass tagtäglich weiter grundlos Menschen sterben müssen. Eine Hand wäscht die andere...

Wir berauben, sie berauben, wir kümmern uns nicht drum, sie kümmern sich nicht drum wie es uns geht... So wird das immer weitergehen, wenn wir nicht weiterlernen, Sozialer zu werden.

Wer dauernd Angst hat, dass irgendwo ein Anschlag stattfinden könnte, sollte sich mal am Kopf kratzen und anfangen, seinen Hintern zu bewegen, um seine Bildung zu erweitern.

Frieden ist nicht umsonst auf dieser Welt, Nichts auf dieser Welt/Universum ist umsonst, man muss etwas dafür tun. Wir wollen alle Frieden, aber niemand groß setzt sich dafür ein. Tja, selber schuld Leute!

Gruß



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Klar koennte die kaempfende Truppe in kuerzester Zeit besiegt werden, wenn man denn gemeinsam wollte?

Die Idee, die dahinter steht ist allerdings nicht zu fassen, sie muss bei neuem Auftreten rigeros bekaempft werden, ansonsten ziehen immer wieder diese Art von Verbrecher durch die Lande. 

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Krieg beschwört immer nur noch mehr Krieg. Du kannst Gewalt nicht mit Gewalt bekämpfen. Und das Problem ist das viele das nicht verstehen bzw. es oft keine andere Möglichkeit gibt da uns z.B. solch extremistische Gruppen längst alle Umgebracht hätten wenn man nicht auch mit "Gewalt" reagiert. Das ist leider ein elender Teufelskreis.

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Kommentar von atzef
05.07.2017, 16:44

Das ist offensichtlich grundfalsch! Nach dieser "Logik" hätte man auf die militärische Bekämpfung des Hitlerfaschismus verzichten und ihn ohne Gegenwehr alle anvisierten Länder besetzen lassen müssen...

Zur allgemeinen Erleichterung hat sich aber eine klare Mehrheit nicht zu solch einem albernen Standpunkt hinreißen lassen, den Hitlerfaschismus militärisch mit Gewalt besiegt und zerschlagen und gerade deshalb die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte begründet.

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Um den IS auszulöschen braucht es Zeit und viele viele unschuldige Opfer, sollte ein Krieg stattfinden. Schwieriges Thema aufjedenfall. Aber Trump wirds schon ruppen, wenn er den Islam verbieten will, herrscht eh auf der ganzen Welt Mord und Totschlag.

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Kommentar von BenJanocha
05.07.2017, 16:40

Dann würde einfach nur in den Islamischen Ländern Mord und Totschlag herrschen und in den anderen Ländern selbst nicht...

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Kommentar von PurpleKoi
05.07.2017, 16:57

Hast du ne Ahnung..

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Ja man kann den IS besiegen, solange diese IS Schweine keine Waffen bekommen. Aber leider muss es ein Waffen/Öl geben zwischen USA, Israel, NATO und dem IS...und den Saudis

-Keine Waffen an diese Schweine

- Assad Syrien überlassen.

Assad und Putin sind ja politische Freunde, diese sind die einzigen die den IS bekämpfen. Alle anderen Unterstützen den IS. 

Das ist nun mal so. Wenn man kein Terror will dann keine Waffen an den Terror liefern. 

Außerdem schaffen  Putin  und Assad schon... 

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Kommentar von MickyFinn
06.07.2017, 09:25

Jepp... bin derselben Meinung. Da kann man so viel in den ,,Qualitätsmedien" hetzen wie man will... aber Putin ist die einzige Person die das Land wirklich stabilisieren kann und auch aufrichtiges Interesse an Frieden hat (auch wenn die Gründe seinen Eigennutz dienen... da sollte man drüber hinweg sehen können).

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Kommentar von Theoalfred
17.07.2017, 09:09

Endlich zu sehen, dass jemand wie du Menschenverstand hast

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Och glaube das Problem liegt beim Islam, denn der Islam ist nun mal eine gewaltätige Religion, der als prophet "Gottes" einen gewaltätigen Eroberer hat und lehrt, dass alle un-/andersgläubigen Feinde sind, die es zu bekämpfen gilt. Der Islam ist noch eine vergleichsweise sehr junge Religion und bräuchte, genau wie das Christentum damals, heutzutage eine Reformation von Innen, für die sich auch schon viele Muslime (leider unter sehr großem Risiko) einsetzen. Aber ich bezweifle, dass dies möglich ist, da es über einen großen Zeitraum geschehen müsste und wegen der Globalisierung auch alle Länder zwangsläufig verknüpft sind.

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Einen klassischen Krieg kann man gegen des IS nicht führen

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Kommentar von Coldplayboy
05.07.2017, 16:33

Kann man schon nur wurden richtig viele Sterben

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Feuer vs Feuer wenn die das wirklich machen wurden werden wir bald den 3 Weltkrieg haben

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