Glaubt ihr, ich habe eine gute Chance, den Job zu bekommen?

4 Antworten

Es werden sehr viele gebraucht, also Ja. An der Stimme kannst du arbeiten. Deine Erkrankung solltest du unbedingt erwähnen. Dadurch darfst du nämlich auch nicht alleine auf Station arbeiten (wird ja auch nicht vorkommen). Für den Beruf schränkt es dich ja nicht ein und gerade in der Branche kann man damit umgehen.

Wenn du da einmal fest angestellt bist, dann wird es deine eigene Zeit gar nicht mehr zu lassen, eine Stunde bei einem Bewohner zu verbringen.

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Danke, sieht wohl also gut für mich aus!

Ich hoffe auch, dass ich nicht ganz allein mit den Bewohnern in einem Wohnbereich bin, weil ich mich ja erst mal auch zurechtfinden muss. Die Menschen besser kennenlernen, zu wissen, wie ich sie am besten beschäftige, etc.

Eigentlich gehe ich auch davon aus, dass meine Erkrankung in dem Job kein Hindernis ist. Ich mache ja keine Pflege und könnte jemanden fallen lassen oder versehentlich verletzen.

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@Yandira

Auch dann wäre es kein Problem. Ich hatte auch schon Epileptikerinnen als Pflegefachkraft als Kollegen. Sie haben keine Einschränkungen bis auf diese eine gesetzliche Vorschrift.

Sicherlich wirst du eine Einarbeitungszeit haben. Die wirst du auch brauchen. Ich hoffe, ihr findet auch noch einen guten Umgang zu dem Demenzbereich, denn diese Menschen benötigen die meiste Aufmerksamkeit und das nicht in der Gruppe, sondern vermehrt in Einzelbeschäftigungen.

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Wenn ich entscheiden dürfte, würde ich dich gleich einstellen. Die Menschlichkeit der Bewerber sollte in der Beruf die wichtigste Auswahlkriterium sein. Davon hast du genug, nach meinem Sicht. Viel Glück.

Hallo,

ich würde sagen ja, positiv und Chancen stehen gut.

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Danke, super! :-)

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Warum wird Suizid als schlecht gesehen?

Hallo,

Ich habe mal eine ganz ernst gemeinte Frage:

Wenn jemand aus welchem Grund auch immer sich das Leben nehmen möchte, warum wird dann versucht dies zu vermeiden? Diejenigen, welche mit dem Gedanken spielen Suizid zu begehen haben ja ganz klar ihren Grund. Wer gehen möchte, sollte doch gehen dürfen ohne irgendwie ins Bleiben überredet zu werden.

Eine Person, welche an der Brücke steht und kurz davor ist zu springen, hat einen mutigen Schritt gemacht aus dessen schlechtem/sinnlosem Leben zu entkommen. Wie egoistisch sind Menschen, dass sie wollen, dass ein gequälter Verstand am Leben gehalten wird nur weil sie selbst das Leben als gut sehen?

Wie kann man eigentlich das Leben als absolut gut und den Tod als absolut schlecht sehen, wenn wir doch gar nichts über den Tod wissen?

Warum trauert man, wenn sich ein Familienmitglied oder ein Freund das Leben genommen hat? Sollte man nicht froh drum sein, dass diejenige Person nun schmerzfrei/zweifellos/ungestört ist? Trauert man nur aus dem eigenen Egoismus heraus, da man gerne mehr Zeit mit der Person, gegen ihren Willen, verbringen würde?

Nein, ich bin nicht depressiv.

Ich habe keinen ähnlichen Beitrag auf der Website gefunden, weshalb ich hier einfach mal selbst frage.

LG Yusuf

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Komische Zeiten fürs Probearbeiten in einem Altenheim. Oder was meint ihr?

Liebe Community,

ich habe mich vor kurzem bei einem Altenheim als Betreuungskraft nach §87 b beworben und konnte mich letzten Freitag dort vorstellen. Das Gespräch wurde mit der Heimleiterin und der Leiterin vom sozialen Dienst geführt. Es wurde ein Probearbeiten von 2 Tagen vereinbart.

Die Leiterin vom sozialen Dienst suchte die Termine mit den Uhrzeiten für mich raus. Ich werde kommenden Donnerstag und Freitag zur Probe arbeiten.

Ich finde die Uhrzeiten etwas seltsam. Am Donnerstag soll ich von 11.30 bis 16 Uhr und am Freitag von 13 bis 19.30 Uhr arbeiten.

Ich verstehe nun den Sinn nicht. Am Donnerstag komme ich kurz vor dem Mittagessen dort an und anschließend ziehen sich die Bewohner üblicherweise zur Mittagsruhe auf ihre Zimmer zurück. Vor 14 Uhr beginnen doch gar keine Nachmittagsprogramme. Also würden mir gerade mal 2 bis 3 Stunden für die Betreuung bleiben!

Für den Freitag finde ich die Länge des Dienstes seltsam. Die Nachmittagsaktivitäten enden spätestens um 17 Uhr und um 18 Uhr wird zu Abend gegessen. Anschließend gehen die Bewohner auf ihre Zimmer. Was soll ich da noch bis nach 19 Uhr machen?

Dabei wurde mir beim Vorstellungsgespräch gesagt, dass die Arbeitszeit zwischen 8 und 17 Uhr liegt!

Ich wollte nicht nachfragen, weil man sich damit ja schnell unbeliebt macht. Doch kann es - auch nach eurem Empfinden - so sein, dass ich tatkräftig in der Küche mit anpacken soll, obwohl das gar nicht zu meinem Aufgabenbereich zählen würde?

Liebe Grüße,

Novatova

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Hexenschuss, nicht Arbeiten können?

Hallo,

Ich habe mich wohl heute an der Arbeit schön verhoben, habe eine Bewohnerin aus dem Bett in den Rollstuhl gesetzt und wie ein Stich hatte ich einen unerträglichen Schmerz nahe der Lendenwirbel. Fürs erste hatte ich zwar Schmerzen aber konnte den Dienst noch beenden. Später auf dem Heimweg hatte ich schon Probleme mich ins Auto zu setzen.

Hab mich nun vorhin für morgen krank gemeldet, denn so kann ich nicht Arbeiten. Ich kann mich ja nicht mal bücken und wie soll ich so die Bewohner versorgen?

Kam Natürlich wieder ein blöder Spruch von der Kollegin am Telefon ich solle mich doch nicht so anstellen. Jetzt stehe ich vor einem Gewissenskonflikt, noch 3 Dienste bis zum Urlaub durchbeißen oder kurz vorm Urlaub krank machen.

Also Ihr Lieben...

Krank machen oder Arbeiten gehen?

Könnte das ein hexenschuss sein?

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Wo darf ich einen Katheterbeutel im Bett lagern?

Vorrige Woche bekam meine Schülerin (im 3. Ausbildungsjahr) Besuch von ihrer Lehrerin. Sie haben eine Prüfungssituation eingeübt. Dabei hat die Lehrerin bemängelt, dass die Schülerin zum Waschen den Katheterbeutel (Mono-Flo) ins Bett legte. Später in der Reflexion sagte die lehrerin, dass der Beutel im Bett über Blasenniveau wäre. Mit dieser Aussage konnte ich noch leben. Aber als die Lehrerin auch bemängelte, dass die Schülerin den Katheterbeutel über der Bewohnerin auf die andere Bettseite transportierte, um ihn an der anderen Bettseite aufzuhängen, fand ich es etwas übertrieben. Wie soll die Schülerin denn den Katheterbeutel von einer Seite zu der anderen Seite transportieren, ohne den Beutel über die Bewohnerin zu heben? Die Aussage der lehrerin war, dass dadurch der Beutel über dem Blasenniveau sei (auch nur für wenige Sekunden) und dadurch der Bakterienfilter benetzt wird und nicht mehr funktionsfähig wäre. Wie wird es denn in den anderen Einrichtungen gemacht? ich erlebe tagtäglich, dass die Wohnbereiche die Katheterbeutel ins Bett legen. Ich glaube, ich suche für die Prüfung keinen Bewohner aus, der einen DK trägt. Freu mich auf Eure Tipps.

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Ist das ein schlechtes Zeichen nach einem Praktikum?

Liebe Community,

ich habe am Donnerstag und Freitag in einem Altenheim zur Probe gearbeitet.

Die Leiterin vom sozialen Dienst sagte mir zuerst zu, mich am Montag anzurufen und mir mitzuteilen, wie man sich entschieden hat. Aber auch ich sollte mir Gedanken machen, ob ich den Job machen möchte. Dann fiel ihr aber ein, dass sie am Montag gar nicht im Haus sein würde.

Also bin ich davon ausgegangen, dass sie sich heute bei mir meldet. Ich habe aber leider nichts gehört.

Meint ihr, es ist ein schlechtes Zeichen, dass sie heute nicht angerufen hat?

Hätte sie sich bei Interesse an meiner Mitarbeit nicht schon bei mir gemeldet?

Ich werde jetzt morgen mal nachfragen.

Liebe Grüße,

Karianda

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Mit Epilepsie als Betreuungskraft älterer und pflegebedürftiger Menschen arbeiten?

Hallo,

da ich mich in meinem erlernten Beruf im Bürobereich jahrelang als ungeeignet erwiesen habe, habe ich vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur Betreuungskraft nach § 87b gemacht. Vor ein paar Jahren habe ich bereits im Rahmen einer Maßnahme vom Jobcenter in einem Alternheim als Präsenzkraft gearbeitet. Die Tätigkeit hat mir viel Freude bereitet. Doch leider muss ich sagen, dass die Kolleginnen und Mitarbeiter vom Sozialen Dienst nicht so wirklich zufrieden mit mir waren. Ich war insgesamt zu langsam und manchmal etwas verpeilt. Meine Stärke war mehr, den Menschen mit viel Einfühlungsvermögen zu begegnen und sie zu umsorgen.

Ich habe einige Male zur Probe gearbeitet, den Job aber nie bekommen. Mir fehlte einfach die Zeit, mich einzuarbeiten und mich auf die zu betreuenden Menschen einzustellen.

Vor kurzem wurde nun bei mir eine Epilepsie diagnostiziert. Tagsüber habe ich "nur" Absencen und relativ selten Grand-mal-Anfälle in der Nacht (nicht erwiesen, aber der Neurologe hatte die Vermutung aufgrund meiner vernarbten Zunge).

Ich weiß, dass man sich im Altenheim manchmal über mich aufgeregt hat, weil ich nicht schnell genug agierte oder schon mal kurz verträumt im Weg stand.

Ich hätte jetzt die Möglichkeit, für einen mobilen Hilfsdienst zu arbeiten. Die Tätigkeit würde hauswirtschaftliche Arbeiten und die Betreuung der hilfsbedürftigen Menschen umfassen.

Muss ich darauf hinweisen, dass ich Epilepsie habe, wenn ich als Betreuungskraft arbeiten möchte? Eigne ich mich aufgrund der Erkrankung überhaupt für so einen Job?

LG Karianda

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