Glaubt ihr es gibt einen "Gott" / "Götter"?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Es gibt einen Gott 50%
Es gibt KEINRN Gott oder etwas ähnliches... 42%
Keine Ahnung 5%
Es gibt Götter 3%

14 Antworten

Keine Ahnung

Da die anderen Optionen eine jeweilige Aussage enthalten, die jeweils eine zu beweisende Behauptung beinhalten, bleibt für mich als einzige Alternative die von mir gewählte, obwohl ich durchaus glaube, dass Gott existiert, aber es ist eben nur eine Glaubensansicht, die wissenschaftlich durch Beweise weder bestätigt noch widerlegt werden kann.

Du meinst in einer mehr ethischen Weiße?

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@Adrian8115

Ich sehe nicht, dass ich in meiner Antwort von Ethik geschrieben hätte, obwohl dies durchaus auch eine Rolle spielt, wenn es darum geht, wie man als Christ leben sollte. Primär ging es aber in meiner Antwort, wie wohl auch in Ihrer Umfrage, um einen eventuellen Glauben an (einen) Gott (oder mehrere Götter). Da ist in der Betrachtung erst einmal in der Grundlage noch die Ethik noch nicht berücksichtigt.

Zudem stellt sich die Frage, was Sie mit "Weiße" meinen.

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Es gibt KEINRN Gott oder etwas ähnliches...

Hab Mal ne Zeit lang an Buddhismus geglaubt, da ich gehofft habe, dass die Wiedergeburt real ist - aufgrund von dem Wunsch nach Sicherheit und vielleicht auch dem Wunsch nach einem besseren Leben, da ich zu der Zeit sehr unzufrieden war.

Viele Menschen glauben an Götter oder an einem Gott, weil es ihnen "Halt" gibt, zu wissen, dass das was ihnen widerfährt schon einen Sinn hat oder 'der da oben' das Problem was ich habe schon löst oder alles zu seiner Zeit kommen wird usw. also dem Wunsch danach Kontrolle abzugeben, weil es zu schwierig oder zu belastend erscheint das alles selbst zu übernehmen.

- zumindest so meine Wahrnehmung

Der Glaube an Jemanden -an Gott/Götter- usw. ist so weit verbreitet, weil die Menschen im Kern doch sensibel und unsicher sind.. denke ich.

Mich würde Mal interessieren wie sich das auf die derzeitige Verbreiteung nach Bildungsstand und Materiellem Vermögen ausprägt. :)

Ach ja, warum ich nicht mehr an Buddhismus glaube ist, weil ich eingesehen habe, dass das -in meinem Verständnis der Welt- keinen Sinn machen würde, weil ich nicht mehr an Seelen in dem Sinne glaube. Wie sollten solche Seelenwanderungen denn dann aussehen? Und wenn es einen Gott gäbe, warum wünscht er sich oder warum verursacht er dann mehr Leid auf Erden als Glück? Das macht für mich keinen Sinn.. außerdem all das was auf der Erde passiert macht nach der Evolutionstheorie zBsp. Viel mehr Sinn.. und wo sollte dieser Gott/die Götter sich dann aufhalten? Warum haben wir sie noch nie gesehen? Ich glaube das hat sich mit der Erforschung des Alls bereits für manche, mich zumindest, geklärt dass -über uns- keiner wachen kann.. In der Ozonschicht? Durchlöchert von menschengebauten Raketen? Wohl kaum..

Aber ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn jemand an Gott und so glauben möchte. Solange dadurch keine Diskriminierung oder schlimmeres entsteht bin ich der Meinung es ist ein hilfreicher Gedanke manche Menschen bei Laune zu halten, wenn sie es anders nicht hinbekommen.

Langer Text, sorry.

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Gebe dir da vollkommen Recht. Bildungsstand und Glaube korreliert sicherlich stark negativ, wenn man sich die gesamte Welt ansieht. In Deutschland wird man vielleicht weniger starke negative Korrelationen sehen, aber vom Gefühl her ist da sicher auch was dran. Ich persönlich kenne kaum jemanden in meinem Alter (ca. 30 Jahre alt), der noch nicht aus der Kirche ausgetreten ist. Die, die noch drin sind, haben meist soziale Berufe und können deshalb nicht austreten oder haben scheu vor der Reaktion der Familie. Dass jemand in meinem Alter wirklich gläubig ist, habe ich noch nie erlebt.

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Eher so ein übermaterieles etwas ohne Verständnis, Leid, Trauer, Glück & Freude?

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@Adrian8115

Wie meinst du? Dass Gott ein gefühlskaltes, unüberlegtes *Loch ist? Joa so gesehen, dann würde ich vielleicht auch wieder an Gott glauben.. aber die Argumente der Wissenschaft überwiegen für mich trotzdem einfach zu sehr.

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@Adrian8115

Aber ohne Verständnis würde er nicht so kluge und nette Dinge veranlassen oder hättest du dafür ne Erklärung?

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Es gibt KEINRN Gott oder etwas ähnliches...

Da stellt sich doch die Frage, welchen Gott es geben soll und warum gerade den und keinen anderen. Das könnten die allermeisten Gläubigen nicht beantworten. Meistens setzen sie bei der Beantwortung dieser Frage auf ihre Märchenbücher, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen.

Diese Märchenbücher sind für mich aber kein schlüssiger Beweis und ein Beweis wäre für mich notwendig um an einen Gott zu glauben. Stattdessen fordern die Gläubigen einen Beweis von mir, dass es keinen Gott gibt.

Dabei ist doch klar, dass derjenige, der eine Behauptung aufstellt, diese Behauptung auch beweisen muss.

Wenn ich behaupte, dass ich heute morgen auf einem rosa Einhorn zur Arbeit geritten bin, dann muss ich diese Behauptung auch beweisen. Ich kann nicht von anderen verlangen, dass sie mir beweisen, dass es keine rosa Einhörner gibt und dass ich nicht auf einem solchen Einhorn zur Arbeit geritten bin.

Die Beweislast liegt also bei mir und wenn ich meine Behauptung nicht beweisen kann, dann bin ich ein ausgemachter Lügner.

Obwohl die Religiösen behaupten, dass es Götter gibt, verlangen sie von den normal denkenden Menschen Beweise, dass es keine Götter gibt. Das ist schlicht Unsinn. Die müssen ihre Behauptung beweisen und weil sie das nicht können, sind sie für mich persönlich ausgemachte Lügner.

Also kein menschlicher "Gott" aber was ist mit einem übermaterielen etwas

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@Adrian8115

So bald mir jemand dafür einen schlüssigen Beweis liefert, okay. So lange ich aber keinen Beweis sehe, reicht es mir vollkommen einfach zu sagen, ich weiß nicht, wie das Universum entstanden ist. Dafür brauche ich keinen Gott als Krücke, um meine Wissenslücken zu füllen. Ich weiß es nicht, reicht vollkommen aus.

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Es gibt einen Gott

Ich darf nur an einen Gott glauben und das mache ich, allerdings finde ich es Schwachsinnig andere Religionen dann als falsch zu betiteln, wenn sie einen oder mehrere andere Götter haben.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin evangelisch getauft und Christ.
Es gibt KEINRN Gott oder etwas ähnliches...

Nein, es gibt keinen Gott. Kann nicht nachvollziehen, wie man heutzutage in einem Land wie Deutschland noch daran glauben kann.

Es kommt auf die Definition an..

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@Adrian8115

Mit Gott meine ich den Gott wie er in der Bibel und Kirche dargestellt wird. Eine andere höhere Macht würde ich nicht Gott nennen.

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Magst du meinen Text lesen? Dann kommt vielleicht mehr Verständnis auf.

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@Banderine

Hab ich gelesen und finde, dass du schon recht hast. Aber ich habe auch extra "in Deutschland" dazugeschrieben, weil ich es da wirklich nicht verstehen kann. Sein Gehirn so auszuschalten und als Erwachsener tatsächlich ernsthaft an Gott zu glauben, bring ich einfach nicht in meinen Kopf rein.

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@Kimster

Tja, auch als erwachsene Person kannst du Unsicherheiten haben und mach Wegen wir diesen suchen um sie zu kompensieren.. Wir sind glaube ich alle gar nicht so stark bzw. stabil in der Psyche wie wir es versuchen aussehen zu lassen und das ist auch ok so. :)

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@Banderine

Mag alles sein, aber es ist nunmal komplett sinnfrei so zu denken. Um so schlimmer, dass Leute in dem falschen Glauben gelassen werden, dass es wirklich einen Gott gibt. Hab dafür einfach kein Verständnis.

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@Kimster

Was willst du denn machen? Den Menschen sagen "Woran ihr glaubt ist dumm! Und wenn ihr es nicht lässt prügel ich die * raus aus euch?" Anders würde es bei manchen wohl nicht funktionieren und selbst dann nicht wirklich.. :) Möchtest du einem Kind dauerhaft Süßigkeiten weg nehmen weil du sagst "die ist nicht Gesund für dich du darfst nur Gemüse und Getreide essen. Alles andere macht dich krank. " Ist zwar kein gutes Beispiel, aber dann würde das Kind ja auch an nem Mangel leiden, der jetzt noch nicht dramatisch wäre, aber dann wäre der Wunsch danach vielleicht noch umso mehr da.. ach ist einfach kein gutes Bsp. Was ich nur sagen wollte: Keine gute Idee.. :)

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@Banderine

Niemand würde unter einem Mangel leiden, wenn keiner mehr an Gott glauben würde. Man vermisst im Grunde nur Sachen, die man mal hatte. Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß. Kein Kind würde auf die Idee kommen, an sowas wie Gott zu glauben, wenn es ihm nicht eingetrichtert wird. Das ist was ganz anderes, als einem Kind Süßigkeiten wegzunehmen. Ein Kind, das noch nie Süßigkeiten gegessen hat, würde diese nicht vermissen. Man muss aber erstmal Unterscheiden zwischen Erwachsener und Kind. Ein Kind nimmt sich meist die Eltern als Vorbild. Ich war tatsächlich auch mal ein Kind und getauft, dann kam Kommunion. Ich fand das schon mit 5 oder 6 Jahren alles doof, aber ich habe gar nicht gewusst, dass man dazu auch "nein" sagen kann. Das wusste ich auch mit 10 nicht, als ich dann auf eine katholische Klosterschule kam. Meine allererste Handlung als ich das Abi hatte, war, aus der Kirche auszutreten. Die Eltern bestimmen im Grunde über den Glauben des Kindes. Das find ich schonmal komplett falsch. Wenn das nicht so wäre und Kinder unbeeinflusst dessen aufwachsen und dann im Erwachsenenalter selber entscheiden können, ob sie sowas im Leben haben wollen oder nicht, dann würde sich meiner Meinung nach nur ein ganz kleiner Bruchteil der Bevölkerung dafür entscheiden. Den Menschen würde dadurch nichts fehlen. Dieser ganze Hokuspokus würde innerhalb von einer Generation verschwinden. Gläubige würde zu dem was im Grunde sein sollten, eine kleine Randgruppe von Querdenkern, die an Theorien glauben, die sich jeder Logik entziehen. Ich kann mich nur wiederholen: Ich finde es absolut dämlich, wenn man heutzutage in einem entwickelten Land wirklich noch an einen Gott glaubt. Dass das immer noch der Fall ist, liegt meiner Meinung nach an dem Umgang von Eltern und Staat mit dem Thema. Man sagt, in Deutschland sind Kirche und Staat getrennt. Das sehe ich aber ganz und gar nicht so. Es kann nicht angehen, dass ein Kreuz im Klassenzimmer hängt, dass Kinder in den Religionsunterricht müssen, wenn es kein Ethik gibt. Dass Leute aus Verzweiflung an Gott glauben ist nur dem geschuldet, dass gesagt wird, dass das helfen würde. Ohne das, würde jeder wohl eine andere Stategie entwickelt, um sich selbst zu helfen. Das ist einfach falsch, Leute in den Glauben zu versetzen, dass ein recht eindeutig nicht existierender Gott in irgendeiner Weise Dinge wieder ins Lot bringt. Ich finde sowas gefährlich.

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