Glaubt ihr ein älterer Hund wird lange brauchen um sich an einem zu gewöhnen?

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11 Antworten

Das kann richtig schnell gehen.

Ich habe eine alte Hündin vor 3 Jahren aufgenommen. Davor hatte ich immer nur Hunde, die als Welpen zu uns kamen.

Meine Hündin und ich hatten viel schneller eine Beziehung zusammen als es mit Welpen je war. Es ging ratz fatz.

Wenn Du ihn holst, nimm irgendwas von seiner alten Heimat mit - also z. B. Decke, Spielzeug etc. irgendwas was nach dem alten Zuhause riecht. Dann gehe mir ihm ausgiebig spazieren und dann laß ihn Deine Wohnung anschauen - ohne Leine - er soll einfach in Ruhe schauen, schnüffeln etc. Mache alle Türen auf so dass er alles sehen und riechen kann. Leg sein Bettchen irgendwo hin wo es im Mittelpunkt ist - also nicht in irgendein verstecktes Zimmer sondern z. B. ins Wohnzimmer. Zeig ihm wo das Wasser steht und laß ihn einfach erst mal in Ruhe,.

Nicht bedrängen. Wenn er schmusen will, dann schmuse mit ihm. Wenn er es nicht will, dann laß ihn in Ruhe.

Er muß ankommen dürfen.

Bei manchen Hunden geht das sehr schnell - innerhalb von Tagen. Andere brauchen 2-3 Wochen. Das ist vom Hund abhänig,

Versuche ruhig und selbstsicher zu sein, denn dann kannst Du auch im Sicherheit vermitteln und dann vertraut er Dir schneller.

Es gibt Regeln - bitte achte darauf, dass er die von Anfang an einhält. Also nicht alles durchgehen lassen nur weil er erst ein paar Stunden oder Tage da ist. Macht er etwas, was er nicht darf, maßregle ihn aber ruhig. Ein freundliches aber bestimmtes "nein" sollte ausreichen. Sei von Anfang an konsequent, denn dann nimmt er Dich auch ernst und auch das ist wichtig.

Viel Spaß und Erfolg

LG

Ich habe mir letztes jahr im herbst selbst einen hund zugelegt und habe sie am selben tag wo ich sie gesehen habe mitgenommen.. nach 2 tagen hat sie sich bei mir zu hause komplett wohl gefühlt und hatte keinerlei anpassungs probleme (: du musst halt die ersten wochen sehr viel zeit mit ihm verbringen damit er dich als bezugsperson wahrnimmt (:

Ich bin Züchter und habe auch schon mal einen älteren Hund abgegeben. Es dauert länger als z.B. bei einem Welpen. Ein Käufer sagte mir nach mehreren Monaten erst: Jetzt ist er angekommen! Sicher ist es auch abhängig von der Rasse, und wie eng der Hund in der Familie gelebt hat, mit ihr verbunden war.

Hallo, es ist zunächst kein Problem, wenn Du "seine Sachen" mitnimmst. Vor der langen Fahrt sollte er auch erst mal noch ausgiebig raus, am besten mit Dir. Wichtig ist aber, wenn Ihr dann daheim seid, nimm Dir viel Zeit für ihn/sie, am besten hast Du Urlaub oder sowieso Zeit. Auf keinen Fall geht, dass alle Freunde und Co gleich angerannt kommen, um ihn zu betrachten!!! Viel Glück - Gg

du brauchst nicht mehrmals hin zufahren - nur wenn der hund bei dir ist brauchst es halt mehr oder weniger zeit, bis er dir vertraut.

mein einer hund war 1 1/2 als er zu uns kam - es ging sehr schnell, dass er uns vertraute und eingewoehnt war. nach 3 wochen waren wir sein rudel..

tipps zum eingewoehnen siehe nora und andere!

Es wurde hier schon alles gesagt nur so viel noch, viele ältere Hunde blühen gänzlich auf sobald ein junger ins Haus kommt. Vielen tut es also gerade in den letzten Jahren noch gut wenn mal wieder schwung im Haus ist.

Wenn du ihm vom Anfang an Vertrauen schenkst und ihm Zeigsd was er tun darf und was nicht dürfte es keine Probleme geben. Da er aber schon 2 jahre ist kenne ich sein jetziges verhalten und gehorsam nicht ist er aus schlechter haltung? Wenn er ängstlich ist muss er langsam dein vertrauen gewinnen ( zwing ihm zu nichts) ist er agressiv gibt es viele möglichkeiten ihn zu resozialisieren aber ich würde die empfehlen eine Hundschule zu besuchen. :) viel spass mit deinem Hund

Nein er ist aus einer Zucht. Ich weiß noch nicht genau warum der Besitzer ihn abgeben will. Er soll wohl gut erzogen sein.

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@LisaMarie497

vermutlich eignet er sich nicht zur weitern zucht. aber bitte frag nach krankheiten die er haben könnte ,und die ihn deshalb als zuchtrüden ausschließen .das kannst du ja auch telefonisch noch erledigen , sichere dich bitte ab ,noch kennst du den hund nicht .

ich verstehe sowieso nicht , weshalb du dich für eine hund entscheidest , der bei einem züchter in 250km entfernung angeboten wird -- da würden bei mir alle alarmglocken bimmeln . warum gehst du nicht in ein tierheim - dort siehst du den hund ,kannst mit ihm gassie gehen und ihn vorher erst mal kennen lernen .

ist es denn ein offizieller züchter ?

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@hshade99

danke euch beiden -- man muß doch an sowas auch denken nicht wahr ??

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Mache dir nicht so viele Sorgen. Gehe mit ihm bevor du nach Hause fährst noch ausgiebig Gassi (2 Stunden), dann fällt ihm die Heimfahrt schon leichter. Nimm ihm seine "eigenen Sachen" Decke, Spielzeug usw. mit, dann wir er es leichter haben. Benimm dich in den ersten 2 Wochen so normal wie möglich und mache außer Gassi gehen nichts weiter mit ihm. Tut er etwas was euch gefällt, lobst du ihn. Zum Beispiel auch, wenn er sich mal "hinlegt". Seine Spielsachen lässt du anfangs einfach mal in Ruhe, ebenso seinen Liegeplatz. Lasse den Hund erst in eurer Familie "ankommen" und bedränge ihn nicht. Er wird durch den Umzug Stress haben, den du vielleicht nicht gleich sichtbar wahrnimmst. Du musst auch nicht öfter zu ihm hinfahren, da er ja schon erwachsen ist, das wäre nur bei Welpen sinnvoll. Eine gute Idee wäre, zwischen dem Gassi gehen, ein gutes Buch zu lesen und dem Hund einen Büffelhautknochen zum Kauen zu geben. Dann bringst du ihm schon die erste Übung bei: Ruhe lohnt sich!

der hund wird sich schnell einleben. wenn er da ist,laß ihn die ganze wohnung anschauen,schnüffeln,zeig ihm sein körbchen,seine näpfe. mach an dem tag mehrere kurze spaziergänge,immer die gleiche strecke,damit er sich orientieren kann. an dem tag und in den nächsten tagen bitte keine besucher,die "nur mal gucken" wollen. der hund wird so schon verunsichert sein,da braucht er erst mal nicht noch mehr neue gesichter. halte in den ersten tagen einen bestimmten tagesrhythmus ein,dann lebt sich dein hund schneller ein. wenn er etwas nicht soll,zb auf die couch oder ins bett,erlaube es auch beim ersten versuch nicht. schrei nicht mit ihm,schimpf nicht,schlagen natürlich erst recht nicht. nur konsequent sein. der hund braucht vom ersten moment an regeln die befolgt werden müssen,er wird dann schneller seinen platz im "rudel" erkennen.

Zwei ist doch noch kein Alter... der wird nicht allzu lange brauchen. Zumal ein Labrador auch kein Hund ist, der extrem auf eine Person fixiert ist, sondern meistens eher ein Ich liebe die Welt und alle die sie bevölkern! - Hund.

du must nicht mehrere male hinfahren -- das wäre ja fast unzumutbar.

ein hund benötigt unterschiedlich lang ,um sich an die neue umgebung , die neuen menschen zu gewöhnen.

laß ihn bei euch alles anschnuppern ,öffne alle türen ,zeig ihm seine fressecke und seinen liegeplatz . er wird die erste zeit sehr unruhig durch die wohung "tiegern", wird auch öfter mal raus müssen , evtl sogar durchfall bekommen -- alles vor aufregung.

aber -- je geduldiger und ruhiger je selbstverständlicher du mit der situation umgehst , um so sicherer wird dein hund . er muß das gefühl haben, sich vollkommen auf dich verlassen zu können.

wenn du aber unruhig bist unsicher bist , auch nervös bist, dann vermittelst du ihm nur -- ""ohhh hier passiert ja was ganz ungewöhnliches ,, das ist mir nicht geheuer."" das willst du aber doch nicht . also ,ruhe bewahren ,ihn laufen lassen und nur beobachten . er kommt von allein zur ruhe ,wird aber viel trinken müssen--vor aufregung.

das alles bedeutet aber nicht , dass du ihm alles durchgehen läßt . von der ersten minute ab an , muß du ihm klar machen --"" das mag ich nicht -und das darfst du "" "hier darfst du hin und dort nicht ""-- ein klares FREUNDLICHES und KONSEQUENTES __""nein"" !! sagt ihm alles --was er darf und was nicht .und nur das ist wichtig.

vielleicht hättest du dich doch mal ein wenig im vorfeld erkundigen sollen über hundehaltung und auch erziehung.

wenn er sich bei dir so einigermaßen eingewönt aht -- das bedeutet mindestens 3-5 wochen -- kannst und solltest du mit ihm in eine hundeschule gehen - DU mußt lernen ,und das kannst du in einer hundeschule deiner wahl am besten . dann werdet ihr ein team , wenn du lernst , seine sprache zu verstehen und er lernt dich zu verstehen .

Toll geschrieben und erklärt!

Für später, nicht gleich zu Anfang, noch der Tip: mach Dich mal über das "Clickertraining" schlau. Habe noch keinen Hund kennengelernt, der darauf nicht "völlig abgefahren" ist. ;-) Das kannst Du ja in einigen Monaten mal ausprobieren. ;-)

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Klasse Antwort :)!

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