glaubt ihr, die menschheit an sich überlebt den Klimawandel?

17 Antworten

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Die Menschheit wird auf jeden Fall weiter existieren. Der Klimawandel bedroht nicht die Existenz der Menschheit.

  • Natürlich überlebt die Menschheit den Klimawandel. Die meisten Laien verstehen überhaupt nicht, um was für geringe Änderungen in der Durchschnittstemperatur es sich handelt.
  • Der Meeresspiegel kann steigen und einige küstennahe Regionen können überflutet werden. Dafür werden andere Gebiete auftauen und fruchtbar werden. Unwetter und Wetterkatastrophen können sich häufen, die Lebensbedingungen werden sich in manchen Regionen spürbar ändern, in anderen nur wenig.
  • Aber all das bedroht nicht die Existenz der Menschheit als Ganzes. Es gibt mehr als genug Regionen, die nicht unter steigenden Temperaturen leiden und mehr als genug bewohnbare Regionen auf der Erde, selbst wenn der Temperaturanstieg noch drastischer wäre. Die Menschheit überlebt Eiszeiten ebenso wie Klimaerwärmung.
  • Auch jetzt leben Menschen doch in völlig verschiedenen Klimazonen, von Sahara über Tropenwald bis zur artkischen Zone. Selbst wenn die Zonen sich merklich verschieben würden, wird dies nicht zum Massensterben führen, sondern der Mensch kann sich einfach ganz allmählich auf die langsam steigenden Temperaturen einstellen.

Ja klar. Du denkst auch, ist es halt 3 Grad wärmer, so what ?

welche Auswirkungen das auf ein geschlossenes und komplexes Ökosystem hat, wo sich vieles drastisch verschiebt... aber Hauptsache wir können weiter Party machen 🤘🤘🤘

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@uncutparadise

Was sollen solche Unterstellungen? Ich habe seriös und sachlich geantwortet und deine Untergriffkeiten sind würdelos. Reiß dich mal zusammen.

Hast du die Titelfrage gelesen? Du wirst doch wohl nicht bestreiten, dass die Existenz der Menschheit nicht gefährdet ist.

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@Kajjo

Meine Untergriffigkeiten sind würdelos ? Oha ! Wo der eine mit Geringfügigkeiten beschwichtigt, muss der andere etwas polemischer werden.

Mich interessiert die Überschrift nicht, wenn es um DEINE Aussagen geht. Natürlich wird die Menschheit überlegen. Von 8 Mia wird schon was übrigbleiben. Aber kann das das Ziel sein ? Und da kann es auch keinen beruhigen, um was für geringe Änderungen es sich handelt. Ich habe die letzten 30 Jahre mitbekommen, welche Auswirkungen geringste Änderungen haben können. Das macht mir sorgen.

warum sollten wir uns auf ein Minimum verlassen, wenn wir mit Verhaltensänderung was ganz anderes erreichen könnten 🤷‍♂️ ?

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Geht man nicht davon aus dass die globale Temperatur bis Ende des Jahrhunderts um 5°C ansteigen wird? Das wäre Fatal. Es werden noch viel mehr Menschen leben als jetzt, alle wollen versorgt werden. Die Infektionserkrankungen werden steigen, mehr Menschen werden auf einem Raum leben. Wasserknappheit darf man auch nicht vergessen. Du hast nur die Geografischen folgen angesprochen. Da steckt aber viel mehr hinter. Irgendwann ist man mit der Anpassung überfordert.

Wenn die Politik bald nichts ändert, wird die Menschheit denke ich nicht nicht weiter existieren. Es ist sicher, dass Arten aussterben sollten. Warum sollte der Mensch nicht betroffen sein?

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@achzum

Nein, von 5 °C ist nicht die Rede.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/zu-erwartende-klimaaenderungen-bis-2100

Die Menschheit wird nicht aussterben, sondern mehr als genug Fähigkeiten haben, um zu überleben.

Wie gesagt, auch jetzt gibt es Menschen von den Tropen bis zur Arktik. So abhängig ist der Mensch nicht von klimatischen Bedingungen.

Es kann zu Populationsrückgängen kommen, was ja prinzipiell wünschenswert wäre. Das Hauptproblem ist ja heute schon die Überbevölkerung.

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Danke für das Sternchen. Das hat mich sehr gefreut.

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 dass es in ein paar Jahrzehnten zu einer Katastrophe kommt

Wie definierst du denn "Katastrophe"?!?

wenn die zivilisationen mehr oder weniger fast alle zusammengebrochen sind,

Wieso sollte das denn geschehen?!?

Zu aller erst einmal: Geologisch betrachtet befinden wir uns am Ende eine Eiszeit. Die Polkappen sind mit Eis bedeckt. Das ist für den Planeten Erde NICHT der Normalzustand. Normal ist es für die Erde, dass sie Eisfrei ist.

Also auch wenn es eine Klimaerwärmung gibt und auch wenn diese vom Menschen verursacht bzw. beschleunigt ist so wird das keine "Katastrophe" geben, der Planet wird weiterhin existieren und es wird weiterhin Leben geben. Es werden sich vielleicht Klimazonen verschieben, es mag der Meeresspiegel steigen, es mag sein dass Tiere und Pflanzen aussterben und manche eben auch abwandern in andere Klimazonen und einige werden sich auch anpassen.
Genau das selbe wird für den Menschen passieren. Es mag sein, dass das Bevölkerungswachstum ein Ende haben wird (was ohnehin ein MUSS ist!) und sich die Population möglicherweise auf ein erträgliches Maß verkleinert, es mag sein, dass es zu Migratonsbewegungen kommt und heute eher unbewohnte Gebiete in Zukunft bewohnt werden während heute bewohnte Gebiete verlassen werden, es mag sein, dass der Mensch Technologien entwickelt die das ein oder andere verändern wird, dass er auf künstlichen Meeresinseln wohnt, oder in unterirdischen Behausungen oder sonst was.

Man kann nur spekulieren was genau kommen wird, denn das alles ist von sehr vielen Faktoren abhängen die man noch gar nicht kennen kann. Möglich ist vieles...

Was aber nicht passieren kann ist, dass es eine "Katastrophe" in Form eine Art "Apokalypse" gibt, zumindest nicht so lange sie nicht vom Menschen direkt herbeigeführt wird.

Das überhaupt nicht

Das Hauptproblem werden die Naturkatastrophen und der Anstieg des Meeres sein. Dadurch wird es mehr Todesopfer durch die Umwelt geben aber der Mensch wird weiter existieren. Der Mensch wird sich dem Klima anpassen so wie er es auch schon die letzten Jahrtausende gemacht hat.

Wie passt die Natur-Entfremdung der Jugendlichen mit dem Hype um den "menschengemachten Klimawandel" & Umweltschutz der FFF-Bewegung zusammen?

Viele Jugendliche haben keine Ahnung mehr von der Natur. Das ergab der Jugendreport Natur. Dafür wurden im vergangenen Jahr etwa 1.200 Sechst- und Neuntklässler an elf Schulen in NRW befragt. Nur ein Drittel von ihnen wusste, wo die Sonne morgens aufgeht. [wdr wissen]

Haben die Jugendlichen also gar keinen Kontakt mehr zur Natur? Nicht ganz: Sechs von zehn Befragten (61 Prozent) waren im vergangenen Sommer eigenen Angaben zufolge immerhin mindestens einmal pro Monat im Wald. Dennoch schaffte es nicht einmal jeder achte Befragte, drei Früchte, die bei uns im Wald oder am Waldrand wachsen, zutreffend zu benennen. [Natur und Landschaft]

Die Jugend von heute hat mit der Natur nichts mehr im Sinn. Dieser Vorwurf aus der Erwachsenenwelt ist weder neu noch besonders originell. Er trifft allerdings in einem hohen Maße zu, wie der neue Jugendreport Natur 2016 zeigt. [stuttgarter Zeitung] :

Natur ist heute für viele Kinder und Jugendliche das, was Australien im 18. Jahrhundert für den berühmten britischen Seefahrer und Entdecker James Cook war: „Terra incognita“ – ein unbekanntes Land. „Die Entfremdung von der Natur nimmt immer stärker zu. Das Interesse an ihr ist deutlich zurückgegangen, ja verloren gegangen“, sagt Rainer Brämer. Seit mehr als drei Jahrzehnten untersucht der Soziologe, Jugend- und Naturforscher aus der hessischen Gemeinde Lohra bei Marburg das Verhältnis des modernen Menschen zur Natur.

Wie passt das mit der Umweltbewegung der Kinder/Jugendlichen Zusammen?

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