Glaubt ihr, dass wir eine Mitschuld an der gescheiterten (bzw. teilweise gescheiterten) Integration haben?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Sicherlich, aber auch deswegen, weil der Staat seine langfristigen Interessen nicht vertreten hat. Ein Kernfehler hierbei ist zum Beispiel, dass wir es bis heute noch geschafft haben, eine meritokratische Einwanderungspolitik zu entwickeln.

Unsere Politik beschränkt sich darauf, Einwanderer zu dulden und irgendwann einen deutschen Pass zu geben, wenn sie halt ein paar Jahrzehnte hier waren, oder Großvater mal einen deutschen Schäferhund hatte. Das ist Teilweise bedingt durch unser veraltetes Modell des Blutsdeutschen.

Was völlig fehlt, ist der Fokus darauf, neue Deutsche am Ende herauszubringen - also Leute, die sich zwar gerne noch mit ihrer Herkunft identifizieren, sich aber völlig zweifelsfrei selbst als Deutsche betiteln.

Nur so als Beispiel: in Kanada versammeln sich am Ende des Einwanderungsprozesses Leute aller Herkunft im Rathaus, schwören ihrem neuen Land die Treue und singen dann zzsammen das erste mal als Kanadier die Nationalhymne. Danach gibt es einen Urkunde und eine Fete.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
lepetiteprince 30.05.2016, 22:46

Das ist interessant mit Kanada das wusste ich nicht!

0

Gescheitert bedeutet, dass der Integrationsprozess abgeschlossen ist, aber wer sagt das? Man kann es auch so darstellen, dass der Prozess noch voll im Gange ist. Es wird ewig weiter integriert werden.

Manche Zuwanderer wurden in der Vergangenheit erfolgreich integriert. Deswegen kann man schwer davon sprechen, dass alle Maßnahmen bislang in Gänze versagt haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man als Politiker den Leuten keine Perspektive bietet und sie nicht arbeiten lässt und im Ghetto mit ihrer Großfamilie und kriminellen Banden aufeinander hocken lässt, und wenn man acht Jahre und länger die Hinweise der Polizisten vor Ort ignoriert, während man sich lieber mit Hochglanzpolitik und Leuchtturmprojekten und Elite-Unis befasst -

Dann muss man sich nicht wundern, wenn "auf einmal" Dinge wie Duisburg-Marxloh oder das Maghreb-Viertel in Düsseldorf entstehen und wenn diese Leute immer niedrigere Hemmschwellen zur Kriminalität entwickeln.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-gesetz-der-strasse-1.2819952

Nur bitte nicht mit der Lachnummer namens "polizeilichen Kriminalstatistik" argumentieren.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-05/polizei-kriminalstatistik-aufklaerungsquote-aussagekraft/komplettansicht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie Du und ich finden noch viele andere die deutsche Kultur vertretbar.

Man sollte sie den Flüchtlingen näherbringen.

Man könnte auch Sonntagmorgen mit ihnen in die Kirche gehen, am Wochenende auf einem Markt einkaufen usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
lepetiteprince 30.05.2016, 17:29

Ja genau an so was hatte ich gedacht

0

Was möchtest Du wissen?