Glaubt ihr, dass man sich Altgriechisch selbst beibringen kann?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Habe vor einiger Zeit angefangen, Altgriechisch im Selbstudium zu lernen. Man kann sehr weit kommen, wenn man ein gutes Gedächtnis hat. Allerdings sollte man bei der Syntax viel Geduld mit sich selbst aufbringen. Ich habe neben dem Selbstudium hin und wieder den Kurs an der Uni besucht. Wenn Du Dir einen Vorsprung erarbeiten willst, ist das der richtige Weg, und Du wirst für Deine Mühen belohnt werden. Inzwischen bin ich, was meine Kenntnisse betrifft, sehr weit fortgeschritten. Wenn Du Dich entschließt, Altgriechisch im Selbstudium zu lernen, helfe ich Dir gerne. Das beste Lehrbuch (allerdings sehr umfangreich) ist: Zuntz, Griechischer Lehrgang. Viel Erfolg.

Mach lieber einen Kurs an der Uni. Wen Du nicht überaus sprachbegabt bist, vergeudest Du nur sehr viel Zeit.

Einfach ist es jedenfalls nicht. Ich hatte es in der Schule und mit Anleitung war es machbar. Aber alleine hätte ich es mir nicht zugetraut. Griechisch ist leider auch nicht ganz so systematisch wie Latein, es gibt viele Ausnahmen, an denen man am Anfang verzweifeln kann...

Ein paar allgemeine Fragen zum Altgriechischen...

Hallo!

Wir schreiben Mittwoch eine Arbeit im Fach Altgriechisch das ich seit diesem Schuljahr habe. Leider liegt mir das so überhaupt nicht und ich verstehe auch nach mehrmaligem Nachfragen meinen Lehrer nicht.

Also hier ein paar Fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt. (Kann übrigens kein Latein :D)

Also wir haben einen kompletten DIN A4 Zettel bekommen auf dem alles steht was wir können müssten...

Erst einmal als allgemeine Frage: Was ist überhaupt ein Partizip?! Ich weiß das nämlich weder im Deutschen, noch im Englischen geschweige denn im Altgriechischen...

Da wir aus dem Griechisch ins Deutsche übersetzen müssen: Wie erkenne ich ein Partizip in einem Text? und wie übersetze ich dieses dann richtig?

Wir haben (das ist aber auch schon 1-2 Monate her) außerdem mal das AcI besprochen... soweit ich weiß hat das was mit einem dass-Satz zu tun...? Unser Lehrer meinte wir erkennen das, wenn er den Text vor der Arbeit vorliest und dann eine Lesepause macht (also wann das ist muss ich noch nichtmal selbst herausfinden :D) aber wie genau übersetzte ich das dann? Ist das vom Kontext abhängig oder gibt es da klare Regeln?

Soo... Bei Aktiv und Passiv unterscheiden sich doch eigentlich nur die Endungen, oder?

Wir haben bis jetzt als Zeitform nur das Präsens, so am Rande.

Außerdem haben wir jetzt noch von einer 3 Deklination zu hören bekommen... die a- und o- Deklinationen sind mir bis jetzt klar (hoffe ich) - also die eine zum maskulinum und die a- zum femininum (oder wie die geschrieben werden xD) aber wozu gehört die 3. Deklination? bzw. wie übersetzte ich diese?

Ich denke das war es bis jetzt auch, was ich noch sagen wollte war, dass wir so Wiederholungsbätter bekommen hatten auf denen dann z.B die Aufgabe war das Partizip zu bestimmen und in den Lösungen stand dann z.B

"Nom. Sg. m v. Part. Präs. Akt. v. paideuo (hab leider keine griechische Tastatur)" heißt das dann so viel wie "Nominativ, Singular, maskulinum, ... , Präsens, Aktiv, von paideuo"? und was ist dann v. Part??

Hoffe ihr versteht mich soweit, ich habe jetzt wirklich nur die wichtigsten Fragen, das müsste wohl reichen ;-)

Und falls ihr euch Zeit nehmen könnt/wollt wäre ich euch sehr Dankbar wenn wir über die Kommentare oder auch über die Nachrichten kommunizieren könnten (einfach Anfrage schicken :D)

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Ich möchte gerne ein Studium der Klassischen Philologie (Bachelor) beginnen, also Gräzistik und Latinistik (und eventuell im Nebenfach Philosophie), bin mir aber bei der Wahl der Uni noch etwas unsicher. Ich habe zwar schon einige Städte ins Auge gefasst, dennoch würde es mich sehr freuen, wenn es hier Experten geben würde, die mir ein paar hilfreiche Tipps geben könnten, welche Uni sich aus welchen Gründen besonders gut eignet, wenn man plant, nach dem Studium NICHT ins Lehramt zu gehen, sondern optimalerweise in der Forschung und Lehre an einer Uni unterzukommen. Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp :-)

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Ich hoffe, ihr versteht mein Problem.

Wenn man in einem Text viele lateinische, griechische oder ggf. auch französische Fremdwörter verwendet, dann wird der Text als sehr gut geschrieben und sprachlich exzellent(Fremdwort) und blabla angesehen.

Wenn man viele Anglizismen verwendet, dann heißt es gleich, die Deutsche Sprache verkommt und wird zerstört durch diese Anglizismen...

Aber warum ist das so? Ich versteh es einfach nicht!

.

Mal ein paar Beispiele. Sagt mal ganz ehrlich, wie die folgenden Wörter in einem offiziellen Text auf euch wirken würden!

  • Statement

  • Deadline

  • par excellence

  • Anglizismus(Das Beispiel par excellence zu dieser Frage ;-) )

  • Attitüde

  • Wenn sich ein Fernsehmoderator verspricht, was würdet ihr dann sagen, wenn er "sorry" sagt. Warum aber hätte gegen "Pardon" keiner etwas? o.O

.

Ich hoffe, euch ist klar, was ich meine!

Jetzt meine Frage: Ist das irgendwie psychologisch/gesellschaftlich oder wasauchimmer begründet? Woran liegt diese "gespaltene" Einstellung zu Fremdwörtern?

Vielen Dank um jegliche Antwort

Punkrockgarçon!

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