Glaubt ihr dass Karma existiert?

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26 Antworten

Ich bin Buddhist, aber ich mache mir keine besonderen Gedanken um das Thema. Meiner Meinung nach ist es keine Form "höherer Gerechtigkeit".

Ich denke, Karma bedeutet einfach, dass jede unserer Handlungen auch eine Auswirkung auf uns selbst hat, auch wenn der genaue Zusammenhang nicht immer nachvollziehbar sein mag.

Die Vorstellung, es sei eine Art Belohnungs/Bestrafungs-Modell halte ich für zu kurz gedacht, ich glaube, diese Interpretation entspricht einfach dem Wunsch des Menschen, dass es keine Ungerechtigkeit geben soll.

Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, über solch ein abstraktes Konzept groß nachzudenken, das ohnehin nicht bewiesen werden kann.

Man sollte positiv handeln, wenn man persönlich davon überzeugt ist, dass dies die richtige Handlung ist und nicht, weil man Angst vor negativen Erfahrungen hat. Karma sollte nicht als Druckmittel missbraucht werden.

Freundlichkeit und Mitgefühl sollten nicht als "Verpflichtungen" verstanden werden, um Karma-Punkte zu sammeln, sondern aus einem ehrlichen Interesse am Wohl der Mitlebewesen entstehen.

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waldfrosch64 22.03.2016, 15:54

Frage :

Wenn im Buddhismus alles materielle und auch alles Leid  letztlich Illusion ist ,würde ich dann, wenn ich etwa  dem Nachbar und seinem Schmerz den er um sein  Totes  Kind gerade  hat , und dem ich als Buddhist  meine Mitgefühl zolle nicht dem widersprechen ? 

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Enzylexikon 22.03.2016, 16:39
@waldfrosch64

Interessanterweise wurde ich privat einmal etwas ähnliches gefragt. Es ging um die Haltung eines buddhistischen Lehrers zum emotionalen Leiden einer Person.

Man muss sowohl Weisheit als auch Mitgefühl entwickeln und das emotionale Wohl des Menschen berücksichtigen.

Der vom Schicksal des Kindes betroffene Mensch lebte in der Illusion von Sicherheit und Gewissheit. Es schien undenkbar, dass das Kind vor den Eltern stirbt. Das war natürlich eine Illusion, denn der Tod kann jederzeit eintreten.

Die Konfrontation mit dieser Illusion führte zur konkreten Erfahrung des Leidens bei diesem Menschen, er erlebte eine tiefe Krise.

Solchen Menschen ist jetzt mit spirituellen Weisheiten nicht unbedingt geholfen, da sie emotionalen Zuspruch brauchen.

Ein trauernder Christ wird trotz der Verheißung des ewigen Lebens für das Kind vermutlich auch nicht in Jubelschreie ausbrechen - man ist emotional zu sehr getroffen vom persönlichen Verlust.

Spirituelle Weisheiten haben ihren Wert - aber manchmal ist es besser, den Menschen einen Keks zu geben und ihnen zuzuhören.

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Das kann auch weniger mit Karma, also dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu tun haben, denn eher mit dem Gesetz der Anziehung, sprich dem Resonanzgesetz.

Das Gesetz der Anziehung ist eines jener geistigen Gesetze, welche auch außerhalb der spirituellen Welt geläufig ist.

Und dennoch wird es von vielen nicht verstanden...

Resonanz bedeutet, dass eine Aktion eine Reaktion anziehen wird, welche der
Aktion ’gleichschwingt’ – früher oder später.

Man kennt dieses geistige Gesetz auch unter der Floskel ’Gleiches zu Gleichem’, oder ’Gleiches zieht Gleiches an’.

Gedanken sind Schwingung, Bewusstsein ist Schwingung, alles ist in Schwingung zueinander. Ob sie sich anziehen oder abstoßen, liegt in den Frequenzen begründet.

Vielleicht hast Du dies schon einmal erlebt, als Du z.B. in einem Zug einem Fremden begegnet bist, bei dem Du das Gefühl des (Er)Kennens verspürte, bei dem Du eine Vertrautheit empfandest, bei dem die 'Chemie' stimmte. Diese Emotion, diese ’Chemie’, die man dabei wahrgenommen hatte, basiert eben auf die von mir angesprochene Schwingung, welche auf derselben Frequenz abläuft.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Beziehungen, bei denen z.B. die Frau stets denselben Typus von Mann begegnet, obwohl sie mit diesem Typus nicht glücklich ist.

Woran liegt das?

Wenn man solcher Art an Beziehungen begegnet, dann kann man davon ausgehen, dass es sich hier um einen Lernprozess handelt. In diesem Fall für die Frau. Es kann z.B. das Erlernen von Selbstwertgefühl betreffen, indem sie lernt, ihre Frau zu stehen und sich nicht duckmäuserisch zu geben, sprich sich nicht unterzuordnen. Solange sie dies nicht erlernt, wird sie stets eine Beziehung mit einem dominanten Partner eingehen. Erst wenn sie zu dieser Erkenntnis gekommen ist und dementsprechend dann ihre Einstellung und
daraufhin ihr Verhalten geändert hat, wird sie einen anderen Typus von Partner begegnen, denn dann zupft sie in sich eine andere Saite an, welche dann einen entsprechenden Ton abgibt.

Das Resonanzgesetz ’sorgt’ dann dafür, dass der abgebende Ton auf einen diesem Ton passenden Resonanzkörper trifft, sprich auf den Mann trifft, der auf diesen neuen Ton ’anspricht’.

So wie die Gedanken und die Einstellungen sind, so wird sich dies gemäß dem Resonanzgesetz auch im Außen realisieren, denn es wird jenes Ergebnis einem begegnen, welches man zuvor als Schwingung ausgesendet hat. Wenn z.B. jemand ständig Schwingungen der Angst vor z.B. einem Überfall aussendet, wird diesem dies früher oder später auch zufallen.

Leider erkennen die meisten Menschen nicht, dass in den meisten Fällen sie selbst für ihre Situation (z.B. den Überfall) gesorgt haben.

Und warum nicht?

Weil sie das Resonanzgesetz nicht verstehen, oder gar nicht kennen!

Das Karmagestz ist neben das Reinkarnationsgesetz eines der wichtigsten Gesetze für die menschliche Seele. Sie ist mit dem Reinkarnationsgesetz jenes Gesetz von Gott, jenes göttliche Gesetz, das ebenso die Güte Gottes impliziert.

Die Güte Gottes kommt dadurch zum Ausdruck, dass der Mensch, besser gesagt die Seele im Jenseits ’vor Augen geführt’ wird, welche Wirkungen, die der Mensch als Vehikel der Seele zu Lebzeiten auf Erden aufgrund bestimmter Taten und/oder Nicht-Taten verursacht hatte, zu bereinigen und aufzulösen gehören.

Die Bereinigungen und Auflösungen sind deshalb sehr wichtig, damit am Ende die Seele mit reiner Schwingung und Energie sich mit Gott wieder vereinen kann (Resonanzgesetz - Gleiches zu Gleichem); sofern dies das Anliegen einer Seele ist.

Damit eine Seele all dies auch vollziehen kann, kommt das Reinkarnationsgesetz zum Tragen, und die Seele wird in einem menschlichen Körper wiedergeboren.

Das Karmagesetz ist das Gesetz von Ursache und Wirkung und wirkt in allen Bereichen des Lebens hinein.

Jede Tat (wie auch jede Nichttat), jedes Wort, jeder Gedanke erzeugt eine Wirkung. Diese Wirkung tritt zumeist nicht sofort ein, sondern kann wesentlich später erfolgen, sodass man sehr oft keinen Rückschluss auf die Ursache mehr anstellen kann.

Darin liegt der Schwierigkeitsgrad: In der Erkenntnis von Ursache und Wirkung, in der Erkenntnis vom Gesetz des Karma.

Gruß Fantho

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ThomasJNewton 22.03.2016, 19:00

Warum kannst du das nicht einfach aus dir heraus, ohne irgendwelches angelesenes Geschwurbel, erkennen und leben?

Nur weil der Mensch nicht alles versteht, besteht kein Anlass, da irgendwelche Gebilde oder Gespinnste zu vermuten.

Es gibt Menschen, deren Zusammenwirken niemand versteht, und die Natur, die sehr viel weiter verstanden ist als der Normalsterbliche weiß.

Es gibt keinen Grund, da irgendwas zwischenzuschieben. Auch wenn ich Biologie studiert habe, bleibt häufig die Frage:
Was will der von mir?

Ich kann das einfach offen lassen, ohne ein Brücke zu fordern, oder esotherischen Brückenbauern zu glauben.
Die Lücke gibt es, es wird sie immer geben, und ds ist auch gut so!

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Fantho 22.03.2016, 21:50
@ThomasJNewton

Warum kannst du das nicht einfach aus dir heraus, ohne irgendwelches angelesenes Geschwurbel, erkennen und leben?

Zeige mir eine Stelle, aus dem hervorgeht, dass dies angelesenes Geschwurbel ist. Resonanz- und Anziehungsgesetz (er)lebt man jeden Tag; man muss nur offen dafür sein, um dies auch zu erkennen...Ich erlebe das zB Anziehungsgesetz jeden Tag, weil ich stets in einer bestimmten Energie mich befinde, aus der es für mich noch kein leichtes ist, mich zu befreien...

Nur weil der Mensch nicht alles versteht, besteht kein Anlass, da irgendwelche Gebilde oder Gespinnste zu vermuten.

Ich kann nichts dafür, wenn Du das nicht verstehst...Und wenn Du es für Gebilde oder Gespinste hältst bzw.gerade, weil Du dies nicht zu verstehen scheinst, hältst Du dies für Gebilde oder Gespinste...

Es gibt Menschen, deren Zusammenwirken niemand versteht...

Und? Was hindert diese, sich die Mühe des Verstehenwollens zu machen? Oder liegt es vielmehr daran, dass kein Interesse besteht?

Was will der von mir?

Daran erkennst Du, dass das Studium der Wissenschaft bzw. die Wissenschaften selbst nicht alles beantwortet und beantworten...

Ich kann das einfach offen lassen, ohne ein Brücke zu fordern

Klar kannst Du das, aber fordere oder erwarte nicht, dass dies auch andere tun sollen... Eine Brücke ist eine Verbindung zu einem anderen (für viele auch unbekannten) Ufer. Manche wollen diese betreten und erforschen, manche nicht. Du gehörst anscheinend zu der zweiten Sorte...

oder esotherischen Brückenbauern zu glauben.

Oh je, da argumentiert wieder jemand unterschwellig mit Vorurteilen...

Die Lücke gibt es, es wird sie immer geben, und ds ist auch gut so!

Für Dich mag eine / diese Lücke gut sein, für andere nicht. Du schreibst hier nur für Dich, nicht für andere.

Und: Es gibt keine Lücke(n), alles greift ineinander (über). Man erkennt oft dies nur nicht...

Gruß Fantho

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Ich glaube nicht an ein individuelles Karma, das garantiert, dass jemandem, der nur Gutes tut, auch nur Gutes geschieht. Das ist eine Illusion, die zwar schön ist, aber letztlich dazu führt, dass viele sich betrogen fühlen.

Ein individuelles Karma würde voraussetzen, dass jeder eine Welt für sich hat. So ist es aber nicht. Die "Guten" haben eine gemeinsame Welt mit den "Bösen", deshalb kann es auch nur ein gemeinsames Karma geben. Dieses Karma ist nicht neben oder über der Welt, es ist die Welt.

Wenn man Gutes tut, ist das ein Beitrag für eine bessere Welt. Und in einer besseren Welt wird einem durchschnittlich besseres passieren.

Stärker ist die Wirkung in der direkten Umgebung. Wer sich mit Freunden umgibt, dem wird mit großer Wahrscheinlichkeit besseres geschehen, als jemandem, der sich seine Mitmenschen zu Feinden macht.

Und nicht zuletzt ist es von Bedeutung, wie man zu sich selber steht. Ohne Selbstliebe hat die Nächstenliebe keinen Bezugspunkt (...wie dich selbst !). Sie ist auch die Grundlage für die Mitfreude, der Fähigkeit, sich am Wohlergehen anderer Lebewesen zu erfreuen.

Freude ist seelische Nahrung und sie erlaubt es, auch mal Unglückliches einzustecken, ohne zu verbittern. 

 

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Ich glaube nicht an ein Karma, sondern habe gelegentlich ähnliche Gedanken.
Es geht ja um die Frage, ob unser Verhalten Einfluss auf unser Leben hat, jenseits der Entscheidungen und deren Folgen.

Und da habe ich nur eine lose Gedankensammlung, in die ich meine Erfahrungen bündele:

  • Man kann etwas bewirken. Man sollte nicht nur warten, was das Leben bringt, sondern es gestalten. Man kann etwas wagen, oder probieren. Man ist kein Sklave eingeschliffener Verhaltensweisen. Mit der Gefahr Fehler zu machen. Nur wer nichts macht, macht keine Fehler. Und mit immer wieder überraschenden Ergebnissen.
  • Man kann helfen und um Hilfe bitten. Und häufig fällt das Helfen leichter als das Bitten. Ist irgendein Urschlamm im Erbgut, vielleicht. Aber wenn du geholfen hast, mehrmals, dann kannst du auch bitten, ohne dich schlecht zu fühlen. Der andere hilft dir, weil er es will, und vor Allem, ohne sich dabei schlecht zu fühlen!
  • Du kannst auch vertrauen, weil es sich lohnt. Im Privatleben zumindest. Bei Gebrauchtwagenhändlern oder Bankberatern sollte man nicht auf sein Karma achten, sondern seinen Verstand einschalten. Wenn ich dir erzählte, wem ich schon alles vertraut habe, würde ich zu viel von mir preisgeben. Eine Stripperin von der Reeperbahn ist da noch das harmloseste Beispiel.

Ich bin nicht mal sehr kompetent in solchen Fragen, aber es ist keine geheimnisvolle Kraft irgendeines Schicksals, sondern ein Ergebnis deines Verhaltens.
Gib Vertrauen, und ernte Vertrauen
Gib Hilfe, und du bekommst Hilfe
Zeige Mut, und du erntest Mut
Oder zeige Mut, und du erntest Vertrauen ...

Weil es immer zwei Gruppen gibt:
1. Die, die etwas für sich wollen
2. Die, die etwas wollen, weil sie es für gut halten, oder richtig

Wenn du das klar für dich erkannt hast, willst du mit der 1. Gruppe nichts mehr zu tun haben. Und die Menschen dieser Gruppe erkennen das.
Auch die Menschen der 2. Gruppe erkennen das.

Das Karma entwickelt sich nicht geheimnisvoll, sondern dadurch, dass du in die Gruppe 2 "rübermachst", und alle das erkennen.

Und wenn ich jetzt davon anfange, dass die meisten von Gruppe 1 eigentlich in die Gruppe 2 wollen, dann bin ich endgültig überfordert.

Kein Mensch kann einen Flugzeugabsturz oder Lottogewinn verhindern. Unterhalb von solchen Erieignissen hat jeder Mensch hierzulande aber sehr viel Spielraum. Und auch Ernstraum.

Es kommt auf die Wertung an, was gut und schlecht ist. Bist du böse, wenn du in einen Hundehaufen trittst, auf dem Weg zur Bank, um deinen Lotto-Jackpott von 13.000.000 Euro abzuholen?
Wenn ja, dann ist dir nicht zu helfen ;-)

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Fantho 22.03.2016, 22:12

Es kommt auf die Wertung an, was gut und schlecht ist.

Wer stellt diese Wertung auf?

Im Übrigen finden ich, dass Deine Gruppenaufstellung falsch deklariert wurde, denn zu Gruppe eins kann ich ebenso den Zusatz 'weil sie es für gut halten, oder richtig' anfügen bzw. zu Gruppe zwei den Zusatz 'für sich' : Die, die etwas für sich wollen...

Es gibt in Deiner Gruppenbildung keine Unterschiede; Du hast nur getrickst, oder es ist Dir auch nicht aufgefallen...

Aber sonst hast Du im Großen und Ganzen dies schon richtig erkannt, wie zB diese Deine Aussage aufzeigt:

aber es ist keine geheimnisvolle Kraft irgendeines Schicksals, sondern ein Ergebnis deines Verhaltens.

Gruß Fantho

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ThomasJNewton 22.03.2016, 23:18
@Fantho

Tja, erwischt, könnte ich sagen.
Oder sehr genau meinen Schwachpunkt rausgearbeitet.

Das sind halt die Punkte, die ich nicht nicht klar in Worte fassen kann, nicht mal in Gedanken.

Es sind vielleicht nicht wirklich zwei Gruppen von Menschen, sondern zwei Gruppen von Regungen in jedem Menschen.

Die wahren Regungen, und die verbogenen Regungen, die auf Umwegen den Streit suchen, anstatt sich wirklich von Herz zu Herz zu treffen.

Ich bin halt kein Guru mit irgendeinem Grad, sondern nur ein Mensch des Westens, der nachdenkt, sich Mühe gibt, und nach vorn sieht. Ich kann einfach (noch) nicht jeden Menschen und Alles lieben.
Ich lehre nur meinen Kindern eine Ahnung davon. Immer genau hinzusehen, und gnädig zu sein.

An ihnen und ihren Freunden sehe ich, dass es nicht sinnlos war.
An meinen Freunden auch.

Trotz etwas Provokation ist deiner einer der fundiersten Kommentare, die ich je bekam.

Und so wie ich Lob zu geben gelernt habe, gebe ich auch Kritik. Das hängt nicht voneinander ab. Sondern ist das gleiche, Ehrlichkeit, Deutlichkeit und Sicherheit.

Treffen kann man einander nur, wenn man einen Standpunkt hat.

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Nan kann es nicht beweisen, aber man kann dran glauben. Insofern macht man es sich zu einfach, wenn man die Frage einfach beiseite schiebt. Andererseits darf man aber nicht erwarten, dass das Karma sofort ausgeglichen wird. Das Karma, sofern es existiert, ist eine sehr komplexe Matrix.

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Nein.

Das ist eine billige Ausrede die den Menschen den Blick auf die Wirklichkeit verschleiern soll und eine falsche Hoffnung.

Ich tu viel Gutes, dann passiert auch mir etwas Gutes, einfach so!

Der da ist so böse, das kommst alles wieder zurück!

Kindischer gehts ja kaum.

Würde es Karma geben, würde das bedeuten dass es eine allgemeine Definition von "Gut" und "Böse", gäbe, was jedoch nicht der Fall ist und dass es eine Art kosmische Macht gäbe, welche diese Definiton zum einen kennt und zum Anderen durchsetzen kann, was ebenfalls Blödsinn ist.

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Nashota 21.03.2016, 20:01

Alles, was du in deinem Leben und Dasein einmal an Ungerechtigkeiten, Lügen, Betrug, Kälte und Unwissenheit anderen Menschen zugefügt hast, kommt wieder zu dir zurück in 7 Jahren.

Das ist eine Indianerweisheit.

Und faszinierenderweise sind sehr viele dieser Worte aktueller und wahrer denn je.

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Andrastor 21.03.2016, 20:05
@Nashota

Und faszinierenderweise sind sehr viele dieser Worte aktueller und wahrer denn je.

Ich darf um einen Beweis für diese Aussage bitten.

Die Menschen können sehr gut interpretieren, was aber nicht bedeutet dass sie damit Recht hätten. Geräusche auf dem Dachboden müssen keine menschlichen Schritte sein. Ein Luftzug muss kein Geist sein, ein Blick muss kein Ja bedeuten und ein Unglück muss keinen tieferen Zussammenhang haben.

Alles Paranoia, nichts weiter.

Übrigens, wenn wir hier schon bei Indianerweisheiten sind, hier ist eine für dich:

Wenn du merkst das du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!

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Nashota 21.03.2016, 20:30
@Andrastor

Schaue dich um, mache Augen und Ohren weit auf. Dann hast du deine Beweise.

Eines Tages wird die Erde weinen. Sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben zu lassen. Und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch.

John Hollow Horn, Oglala Lakota, 1932

Ach ja: Reale Dinge brauchen keine Interpretationen. Und es gibt weit mehr zwischen Himmel und Erde, als der Mensch mit seinem kleinen Gehirn erfassen kann. Die Welt ist nicht nur schwarz-weiß.

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Andrastor 21.03.2016, 20:49
@Nashota

Hmmm... also noch fleht hier niemand um sein Leben, und niemand weint Blut... also damit ist der Kommentar hinfällig.

Die Betonung liegt bei "REAL"

"Gut" und "Böse" sind jedoch nicht real, sondern eine absolut subjektive Wertangabe von Personen, Dingen und Ereignissen. Somit kann es auch kein Karma geben.

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OlliBjoern 21.03.2016, 21:26
@Nashota

Die Menschen haben heute - ein Stück weit - umgedacht, wenngleich noch nicht in ganzer Konsequenz. Umweltschutz steht heute bei uns in Deutschland hoch im Kurs (und in anderen Ländern wird dieses Umdenken auch noch kommen, wenngleich etwas später). Natürlich hängen wir alle von der Erde ab, das kann man nicht oft genug betonen.

So ein Umdenken braucht Zeit, es ist aber im Gange...

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OlliBjoern 21.03.2016, 21:28
@Nashota

Ja, aber es ist ja auch logisch. Die Menschen erinnern sich daran, was man ihnen an Ungerechtigkeiten angetan hat. Und das kommt mitunter auf einen zurück (mitunter auch viel später).

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Andrastor 21.03.2016, 21:36
@OlliBjoern

Von alleine kommt nie etwas auf jemanden zurück.

Natürlich erlebt jede/r mal ein Unglück, dies aber als Karma zu interpretieren ist mehr als kindisch.

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Nashota 22.03.2016, 05:49
@Andrastor

Dein Kommentar zeigt, dass du blind und taub durch die Gegend läufst. Der Mensch zerstört REAL seit Jahrzehnten die Erde, die Umwelt, die Natur!

Gut und böse sind auch reale Dinge. Ein Mörder hat real gemordet. Ein Vergewaltiger hat real vergewaltigt. Ein Dieb hat real gestohlen.

Viele Menschen helfen real, sind real treue, aufmerksame und verlässliche und verantwortungsbewusste Leute, die nicht nur an sich denken und auf sich schauen.

Der Mensch weiß sehr genau, was gut und böse ist, worin sich beide Dinge unterscheiden.

Worauf seine Wahl in seinem Denken, Handeln und Verhalten fällt, ist aber seine Entscheidung.

Oder, wie es in einer alten Indianerlegende heißt: "Es gewinnt der Wolf in dir, den du fütterst."

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Nashota 22.03.2016, 05:55
@OlliBjoern

Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß.

Sicher gibt es auch Menschen, die versuchen, das, was versaubeutelt wurde und wird, wieder ein Stück geradezubiegen.

Das Umdenken braucht aber mehr Schub. Und vor allen Dingen sollten mehr Verursacher verstehen, was sie tun und umdenken. 

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Fantho 22.03.2016, 08:08

Die Menschen können sehr gut interpretieren, was aber nicht bedeutet dass sie damit Recht hätten

Deine Aussage....

Gruß Fantho

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Ich glaube das kommt die jeweilige Interpretation an. Mir selbst ist auch schon so was passiert, nur eher im kleinen Rahmen. z.B. hab ich mal meinen Bruder geboxt (ist nichts schlimmes, ist bei uns normal) und im nächsten Moment hau ich mir die Schranktür gegen den Kopf. Frei Interpretierbar . ^^

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Nashota 21.03.2016, 19:34

Das läuft unter dem Motto "Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort." ;-))

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Das ist nicht Karma. Karma ist eher das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenn du deinen Geist mit negativen Gedanken usw. fütterst, dann gehts dir logischerweise auch schlecht, und du ziehst negative Dinge an.

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Nashota 21.03.2016, 20:03

Es geht nicht um Gedanken, sondern ums Verhalten und Handeln von Menschen.

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TanjaStauch 21.03.2016, 22:23
@Nashota

Was das indische Karma angeht, hat dschungelboss Recht. Es geht nicht um das "Handeln" an sich, sondern um die geistige "Verstrickung" ins Handeln. Um moksha (die Erlösung vom samsara, dem Kreislauf der Wiedergeburten zu erreichen), muss sich dein Geist von dieser "Verstrickung" befreien.

Handeln darfst du (als "Hindu"). Aber deine Motive sollten nicht "irdisch" sein, sondern völlig davon losgelöst sein.

Grüße,

Tanja

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dschungelboss 21.03.2016, 22:54
@Nashota

Handlungen und Verhaltensweisen nehmen ihren Ursprung im Geist. Sie sind ein Ausdruck deines Geistes, und deiner Gedanken. 

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Ich halte die Lehre vom Kama für ein Konstrukt der Priester. Wenn diese dem Gläubigen androhen, dass er für ungute Taten bestraft und für gute belohnt wird, wird er besser die moralischen Gesetze der Gemeinschaft befolgen und eben das ist das angestrebte Ziel der Priester. Indem sie sich selbst aus diesem Kausalzusammenhang herausnehmen, also nicht sagen, dass sie ein Gesetz etabliert haben, kann der Gläubige das angeordnete Verhalten leichter verinnerlichen und befolgen. Es ist eben die göttliche Macht, die über diesem Belohnungs- und Bestrafungssystem wacht. 

Wenn man mal die Moral, die hinter dem Gesetz des Karma steht, analysiert, wird man sehr schnell feststellen, dass hier sehr viel Willkür im Spiele ist, d.h. man kann bei zahlreichen Aktivitäten nicht sagen, ob sie moralisch gut oder eben nicht gut sind. Die Idee, dass es eindeutig gute Verhaltensweisen gibt, ist von den Philosophen schon seit tausenden von Jahren in Frage gestellt worden, was man an den vielen ungelösten Konflikten auch in unserer Welt erleben kann (z.B. die Frage nach dem Essen von tierischer Kost, oder dem Konflikt, sich dem Diktat der Eltern zu unterwerfen oder sein eignes Lebenskonzept zu verwirklichen). 

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"Wie man in den Wald ruft so schallt es heraus"

"Wer Wind sät wird Sturm ernten"

...sind in gewisser Weise ebensolche Gesetze - nur eben als Sprichwort.

Daran zu glauben, dass Karma existiert ist meines Erachtens zu wenig. Es ist einfach logisch und absehbar, dass derjenige, der 'ne Bank überfällt oder jemand mobbt so gut wie immer seine gerechte Strafe erhält. Auch wenn das für viele nicht so aussieht.

Allein die Tatsache, dass derjenige sich nach der Tat nicht mehr so gern wie vorher im Spiegel betrachten möchte, ist ja ebenfalls schon als Strafe anzusehen. Eigentlich schon die größte die überhaupt möglich ist: Vor sich selber ein Schwein zu sein...

SPOOKY TOOTH - "The Mirror"

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Zum Begriff "Karma" habe ich bereits einen Kommentar hier kommentiert.

Wenn ich nur deine zweite Frage betrachte....

Es gibt Dikatoren, die Tausende oder Millionen von Menschen unterdrücken und ermorden lassen. Aber selbst nie ermordet werden.

Es gibt sehr anständige Menschen, die Opfer von Verbrechen werden oder nach einem Unfall ein Leben lang schwer behindert sind.

Ich rauche viel und lebe sehr ungesund. Meine vorbildlich lebende, nicht rauchende, jüngere Schwester bekam (Brust-) Krebs.

Andere kommen gleich mit schweren Behinderungen auf die Welt. Aber vielleicht haben sie als Embryo was Schlechtes getan.

Und bestimmt nicht alle Opfer des Tsunami oder des GAU von Tschernobyl waren Verbrecherinnen.

Also NEIN!

Ich finde den Gedanken sogar extrem GEFÄHRLICH und ÜBEL.

Der Typ ohne Beine, der in der Fußgängerzone sitzt... Falls dein Gedanke richtig ist, muss ein Opfer wie er vorher wohl selbst Täter gewesen sein und was ihm passierte, geschah ihm zu Recht...

Jede Unterdrückung lässt sich mit diesem Gedanken perfekt legitimieren. Wenn Nazis Juden oder Demokraten ermordet haben, oder Römer Christen, oder Christen "Heiden" oder "Ketzer" oder "Hexen" oder Serben Bosniaken oder wenn der IS Menschen abschlachtet....

Wenn ihnen Böses geschieht, haben sie sich das ja wohl dann selbst eingebrockt. 

Menschrechte würden dann zu völligem Unsinn. Vor allem wenn man den Gedanken weiterspinnt und behauptet (und das haben auch schon viele):

Die Unterdrückten brauchen die Unterdrückung, um sich von ihrer imaginären Schuld reinigen zu können. Wenn man sie also richtig schlecht behandelt, tut man ihnen damit eigentlich sogar etwas Gutes.

Noch perverser geht es nicht.

Grüße,

Tanja

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Fantho 22.03.2016, 08:02

Nehmen wir mal Deinen letzten Abschnitt:

Die Unterdrückten brauchen nicht die Unterdrückung, um sich von ihrer Schuld reinigen zu können. Sie werden dort hinein geboren, um dies zu lernen.

Das bedeutet jetzt nicht, dass sie sich nun schlecht behandeln lassen müssen, sondern dass sie erkennen, was Unterdrückung bedeutet, wie sie sich anfühlt, was sie mit einem macht, wie man mit ihr umgeht, wie man sie umwandelt zum Besseren usw. usf...

Wenn dann eine Seele daraus gelernt und das aus einer früheren Inkarnation selbst auferlegte Karma minus in ein Karma positiv umgewandelt hat, was ist dann daran schlechtes, zumal diese Transformation ins Positive wiederum ein Schritt näher zu Gott führt?

Karma wird man dann verstehen können, wenn man das Prinzip Re-Inkarnation kennt und versteht: Das Warum und das Weshalb einer Re-Inkarnation...

Nach Deinen Gegen-Argumenten zu urteilen ist mir klar geworden, dass Du in dieser Thematik noch nicht gefestigt bist. Aus diesem Grund werde ich auch nichts zu Deiner Schwester sagen

Nur noch ein Punkt:

Andere kommen gleich mit schweren Behinderungen auf die Welt. Aber vielleicht haben sie als Embryo was Schlechtes getan.

Dies ist keine These des Karmagesetzes, dass Embryos was Schlechtes getan haben sollen, weswegen sie dann behindert auf die Welt kommen. Die Seele (des Embryos) hat aufgrund einer früheren Inkarnation etwas wieder gut zu machen, um es mal kindlicher auszudrücken; nicht das Embryo...

Deine Gegen-Argumentationen sind vollkommen verständlich und nachvollziehbar,...

...wenn man in der Thematik Karma - Reinkarnation - Seele nicht vertieft und wissend ist...

Gruß Fantho

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Karma ist Bestandteil des Hinduistischen und auch des buddhistischen Glaubens  Konzeptes .

Karma hält das Rad der Wiedergeburt in Gange . Es wird dir  die Wiedergeburt bescheren welche du dir selbst erschaffen  hast .Und wer hier aussteigen will der muss sich  gewaltig abtöten .

Nur in der westlichen Esoterik   bedeutet Karma und Wiedergeburt eine freie Wahl ,aber im Hinduismus ist das ganz anders ,dort ist das Strafe .Daher findet es dort kein Fundament .

Mir wurde das nach über 20 Jahren zu mühsam und ich habe beschlossen diesen Weg aufzugeben .

Als Christin glaube ich nicht mehr daran .Ich glaube  und lebe in  Gnade und Erlösung und Auferstehung  auch im Leibe ....und als das ist mir  geschenkt .

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Ja - das glaube ich...

So wie in dem Märchen, wo der Junge nett zu den Enten und Ameisen ist und die ihm später dann helfen...

Und wo der andere Junge nicht nett zu den Enten und Ameisen ist und die ihm dann nicht helfen.

Wenn ich zu anderen nett bin, sind die meist auch nett zu mir... und wenn sie es nicht sind, obwohl ich ihnen nix getan hat, gibt es dafür sicherlich irgendwelche Gründe, die ich erforschen müsste... oft stecken wohl Ängste dahinter... die man in diesem kapitalistischen System auch haben kann... denn es ist ja nicht unbedingt Gemeinwohl-orientiert... ein paar Wenige haben viel Macht und unterdrücken anderer um sich selbst zu bereichern... ist halt schwierig so was...

Wenn ich zu anderen fies bin, ist es wenig verwunderlich, wenn die auch fies zu mir sind... aber auch wenn es mal Zoff gab, könnte man das durch Gespräche ganz schnell wieder aus der Welt schaffen...

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Kopiert:

Studie: Wer Gutes tut, ist glücklicher

München - Hinduismus und Buddhismus lehren, dass gute Taten unser Leben positiv beeinflussen. Wissenschaftliche Studien bestätigen nun die fernöstliche Glaubensphilosophie.

Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept nach dem jede Handlung - physisch wie geistig - eine Folge hat. 

Kanadische Wissenschaftler der York University haben in einer groß angelegten Studie mit mehr als 700 Teilnehmern die Macht des Karmas untersucht. Über Monate hinweg beobachtete Professorin Myriam Mongrain mit ihrem Team das Verhalten und Wohlbefinden der Versuchsteilnehmer.

Im Rahmen der Karma-Studie sollten die Teilnehmer sollten fünf bis 15 Minuten täglich aktiv Gutes tun - anderen Menschen helfen und unterstützen. Selbst sechs Monate später waren die Studienteilnehmer glücklicher und selbstbewusster als zuvor.

 "Es war verblüffend zu sehen, dass Menschen sich glücklicher fühlen, wenn sie jemandem Barmherzigkeit widerfahren lassen", sagt die Psychologin Myriam Mongrain.

Die Studie liefert überzeugende Beweise dafür, dass die jahrtausendealte Glaubensphilosophie tatsächlich stimmt.

Die Karma-Studie des kanadischen Forscherteams ist Teil einer größeren Untersuchung. Mit ihr wollen die Wissenschaftler der York University herausfinden, wie die Stimmungslage von Menschen verbessert werden kann. Von zehn untersuchten Methoden, darunter Musik hören, Dankbarkeit erfahren oder Selbstmitleid haben, schnitt die Gute-Taten-Methode mit Abstand am besten ab.

Neben dem besseren Wohlbefinden stellten die Wissenschaftler bei den Probanden auch eine Reduzierung von Depressionen fest. Selbst sechs Monate nach den guten Taten hielt die positive Entwicklung noch an, die Probanden waren weiterhin fröhlich, depressionsfrei und strahlten ein starkes Selbstbewusstsein aus.

Quelle: Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 01/2012)/ mehr unter 

http://research.news.yorku.ca/2011/05/18/professor-myriam-mongrains-study-asks-is-there-a-scientific-proof-for-karma/

Esoterik: (Rückführung)

http://www.amazon.de/Das-grosse-Karmahandbuch-Wiedergeburt-Heilung/dp/3898450147

http://www.amazon.de/Trutz-Hardo/e/B00456TOBG/ref=dp\_byline\_cont\_book\_1

Maharishi-Effekt:

http://xn--spiritualitt-gesundheit-57b.de/spiritualitat-gesundheit/TM-Wissenschaft/Eintrage/2011/10/28\_01.\_Maharishi-Effekt%22.html



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Es gibt schon so Situationen, aber glaube nicht dass es das wirklich so gibt. Eher Zufall bei dem man denkt hmm, glaube das habe ich jetzt verdient, für das was ich z.B. letzte Woche getahn hab.

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Hallo, aringa12345.

Ich glaub nicht dran: man bekommt in der Matrix lediglich das geboten, was man erwartet.

Aber es geht was.

Zitat von Deichkind aus dem Lied Denken Sie gross: Denken Sie groß - kaufen Sie nicht Weed sondern Jamaika, heisst nix anderes als: mach was aus dem, was du hast! LG.

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Nein, also ich nicht.

Um gut und schlecht zu definieren, bedürfte es sowieso eine Instanz.

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Fantho 22.03.2016, 08:10

Um gut und schlecht zu definieren, bedürfte es sowieso eine Instanz.

Eine Instanz ist das Gewissen. eine weitere das Herz, eine dritte die Vernunft..

Wie Du siehst, gibt es sogar einige weltliche Instanzen...

Gruß Fantho

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Suboptimierer 22.03.2016, 09:56
@Fantho

Es gibt aber nicht nur eine, sondern Milliarden von Instanzen. Karma als begriff hört sich jedoch nicht individuell, sondern universell an.

Ich kann an einem platten Beispiel gut zeigen, was ich meine.

Jemand ist allergisch gegen Himbeeren, verschenkt aber Himbeerbonbons im guten Willen, um jemandem eine Freude zu machen.

Dieses "Karma" müsste nun sagen: "Okey, der hat etwas Gutes getan, dann soll auf ihn auch etwas Gutes zurück fallen."

Also "bewirkt" das Karma, dass der andere dem Allergiker auch Himbeerbonbons schenkt (die nicht als solche ausgezeichnet sind). Das Karma meint es gut (oder weiß das Karma von der Allergie?), aber es tritt der schlimme Fall ein, dass der Allergiker stirbt.

Hinter etwas Gutem steckt immer ein guter Wille. "Weiß" das Schicksal, was gut für einem ist?

Mir ist klar, dass ich wahrscheinlich an einer Definition von Karma voll vorbei schieße, aber ich müsste mich an etwas Neues gewöhnen. Entweder etwas ist ein Prinzip, so etwas wie ein Naturgesetz, dann ist es universell und etwas Gutes wäre für jedem etwas Gutes oder es ist eine entscheidungsfähige Instanz. 

Wäre es ein Naturgesetz, wäre übrigens die Herkunft interessant, da es sich ja nur auf Menschen beziehen würde, da (andere) Tiere weder Gutes noch Schlechtes bewirken können.
Das als weiteres Argument dafür, dass ich nicht daran glaube.

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Fantho 22.03.2016, 23:09
@Suboptimierer

Mir ist klar, dass ich wahrscheinlich an einer Definition von Karma voll vorbei schieße

Lassen wir das jetzt unkommentiert stehen ;-)

Verwechsle bitte Karma nicht mit Schicksal, ansonsten wäre Karma zweck- und sinnlos, da ein Schicksal alles (ein)geplant hätte...

Im Übrigen: Weshalb soll ein gegen Himbeeren allergischer Mensch anderen keine Himbeerenbonbons schenken (dürfen)? Das erschließt sich mir jetzt gar nicht...

Wenn jemand aber weiß, dass der zu Beschenkende auf die Inhaltsstoffe der geschenkten Bonbons allergisch reagieren wird und daran sterben könnte und diesem dennoch diese Leben bedrohenden Bonbons ohne dessen Wissen über die Zusammensetzung des Geschenkes schenkt und dieser dann stirbt, wird sich der Schenkende ein Karma minus einfangen. Sollte er dieses Karma minus in dem jetzigen Leben nicht in ein positives Karma umwandeln können, wird er dies in eine der folgenden Inkarnationen müssen. Er kommt nicht umhin, denn das Gesetz des Karma wirkt immer...

Es muss nicht sein, dass er dann selbst als Allergiker an einem allergischen Schock sterben wird, weil ihm jemand etwas allergisches gegeben hatte. Es kann zB sein, dass er einem anderen Menschen das Leben retten wird, welcher einen allergischen Schock erleidet. Das Karmagesetz ist nicht gleichbedeutend, dass die begangenen Tat stets mit derselben Tat beglichen wrid...

Wäre es ein Naturgesetz, wäre übrigens die Herkunft interessant, da es sich ja nur auf Menschen beziehen würde

Die Herkunft ist göttlichen Ursprungs, da dieses Gesetz von Gott für jene Seelen kreiert worden war, welche sich von Gott entfernt und gelöst (Gottesverrat: Erstes Hauptkarma) und im Jenseits für Chaos und Unordnung gesorgt hatten...

Da es in Beziehung zu Bewusstsein (über die eigene Handlungsweise) steht, wirkt dieses Gesetz nicht für Tiere; jedoch haben auch bestimmte höher entwickelte Tiere einen Lernprozess zu bewältigen...

Gruß Fantho

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Suboptimierer 23.03.2016, 08:42
@Fantho

Aus deinem Text ergeben sich weitere Probleme für mich mit dem Karma

  • Ich dachte immer, der Glaube an Karma wäre ein gottloser Glaube. Wird Gott eingeführt, ist zwar die Entscheidungsfrage geklärt, auf was sich Karma bezieht, aber Götter erklären irgendwie immer alles und nichts.
  • Wenn Karma sich über den Tod hinaus auswirkt, mag das zwar ein guter Trost für stark Gebeutelte sein, aber es ist dadurch nur noch unnachvollziehbarer.
  • Diese Unnachvollziehbarkeit wird verstärkt dadurch, dass Karma sich nicht mit der gleichen Tat direkt revanchiert. Welcher guten Tag habe ich es zu verdanken, dass mir meine Haferflocken heute gut geschmeckt haben?

Ich frage mich, wie man darauf kommt, dass sich die Taten auf irgendein Leben später auswirken können oder dass es sich, wenn ich im Kino furze, in meinem Badezimmer irgendwann eine Fliese lösen kann?

Naja, die Frage war ja, ob wir an Karma glauben und ohne genau zu wissen, was Karma ist, hat mich mein Gefühl scheinbar nicht getrügt, dass ich nicht daran glaube.

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Fantho 09.04.2016, 17:18
@Suboptimierer

Ich dachte immer, der Glaube an Karma wäre ein gottloser Glaube.

Vermutlich aufgrund des 'Buddhismus'...

Aber nehmen wir mal an, dieses Gesetz gibt es. Was steht dann hinter diesem Gesetz? Dieses muss ausgearbeitet worden sein, muss 'gesetzt' worden sein..

aber es ist dadurch nur noch unnachvollziehbarer.

Nur wenn man glaubt bzw der Ansicht ist, dass es nach dem irdischen Ableben nichts mehr 'zu tun gibt' und man dann entweder bei Satan (Hölle) oder bei Gott (Himmel) sich befindet. Doch dies ist nicht so. Man wird noch viele, viele Lernprozesse und Lernaufgaben haben bzw. Aufgaben zu bewältigen haben. Allerdings nicht mehr auf der grobstofflichen Ebene unseres Universums und unseres Planeten. Sondern auf den 'höheren', sprich feinstofflicheren Ebenen, sprich Dimensionen (Universen) und deren Planeten. Und auch in diesen können wir Seelen Karma auf- wie auch abbauen...Aus diesem Grund wirkt das Karmagesetz über den Tod hinaus...

Man darf nicht vergessen: Das erste und somit auch Hauptkarma, welche eine jede Seele besitzt, ist der Gottesverrat. Diesen hatten wir in den Anfängen der Zeiten begangen gehabt, als wir uns von Gott abwandten, von uns Gott uns lösten, weil wir uns von Satan haben verlocken und verleiten lassen....

Was ist nicht nachzuvollziehen am Beispiel, dass ein Karma als aufgelöst bewertet sein kann, wenn eine Seele jemanden vom Ertrinken rettet, nachdem dieser zuvor (im jetzigen oder in einem anderen Leben) einen anderen durch Ertränken vom Leben zu Tode befördert hatte?

Welcher guten Tag habe ich es zu verdanken, dass mir meine Haferflocken heute gut geschmeckt haben?

Was das mit Karma zu tun hat? Gar nichts....

hat mich mein Gefühl scheinbar nicht getrügt, dass ich nicht daran glaube.

Da Du das Karma nicht verstanden zu haben scheinst, weil Du das Furzen anscheinend für ein karmisches Ereignis hältst, dann verstehe ich das Ergebnis Deiner Entscheidung...

Aber eine Gefühlssache kann diese Entscheidung nicht gewesen sein, sondern wohl eher eine rationale...

Nicht flunkern - denk an das Karma ;-)

Gruß Fantho

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Ich bin Christ und das gibt es in meiner Religion nicht. Im Christentum sind aber natürlich nicht alle Taten egal, die man tut.
Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube findet man, wenn man mal ein paar meiner Antworten durchliest, die ich auf andere Fragen gegeben habe. Ich kann Dir die Argumente aber auch schreiben, wenn du willst, dann melde dich einfach. :)

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Es gibt bestimmt so etwas , aber es braucht seine Zeit . Aber es gibt auch diese Moment , dass das Karma nicht auf deiner Seite ist obwohl du viel gutes tust und du denkst einfach nur so :'' Da ist ja Karma , die alte ########.

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Ich glaube aufjedenfall daran, dass wen man gutes tut einem auch gutes wiederfährt. 

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aringa12345 21.03.2016, 19:56

Hoffentlich :)

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waldfrosch64 21.03.2016, 20:41

Das glauben  auch die Juden im Tuns Ergehens Zusammenhang .

aber  mit Karma ist eigentlich nicht dieses  gemeint .

Bei Karma geht es eher um das anhaften an die Materielle Welt .

Auch Positive  Gefühle bedeuten Anhaftung  an die Materielle Welt . ...und   das anhaften generiert wiederum am Ende neues  Karma .

Das nicht darum wissen  um diese Dinge ist das Grund übel ...diese Grosse Unwissenheit ..

Deshalb zieht eine Hindu sich am Ende seines Lebens vollständig zurück .

um s ich ganz abzulösen in der letzten Phase seines Lebens .Denn um aus dem Rad der Wiedergeburt  aussteigen zu können ,musst du dein empirisches  Ich ganz  und vollständig übersteigen .Da ist selbst jede Konkrete Aussage zur  Welt noch Anhaftung ! ..und bewirkt neues Karma ..also neue Wiedergeburt .

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