Glaubt ihr, dass Gott existiert?

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Das Ergebnis besteht aus 57 Abstimmungen

Ja 45%
Nein 43%
Weiß nicht 10%

57 Antworten

Weiß nicht

Ich bin ziemlich sicher, dass es keinen Gott im klassisch-religiösen Sinne gibt.

Wenn es so etwas wie einen Gott geben sollte, ist es einfach so abstrakt, dass wir es sowieso geistig nicht fassen können. Eine das Universum lenkende Energie, wird auch den Rahmen jeder Religion sprengen und weder Allah, noch Jehova, noch Thor oder sonst irgendwie heißen. All die Riten, Traditionen und Geschichten sind ganz offensichtlich menschlich.

Wenn ich versuche, mir das Universum und seine Kräfte vorzustellen, erscheinen mir "heilige Bücher" und irgendwelche sich selbst widersprechende Sagen der Religionen hier auf unserer mickrigen Erde direkt lächerlich im Vergleich zu einer möglichen "göttlichen Macht".

Es ist offensichtlich, dass wir nicht in der Lage sind einen Gott geistig zu fassen, daher macht es auch keinen Sinn danach zu suchen oder ihn mittels in den menschlichen Alltagsverstand gepresste Märchen zu beschreiben.

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Nein

Viel mehr dazu sagen brauche ich gar nicht.

Ein "Gott" ist schlicht in meinem Weltbild nicht notwendig - und da bisher kein Gläubiger einen Beweis liefern konnte, dass er existiert, halte ich ihn schlicht für nichtexistent.

Ich halte es da nach Hitchens:

What can be asserted without evidence can be dismissed without evidence.

Ich kann "Gott" genauso wenig widerlegen wie die Gläubigen die Tatsache, dass kleine rosafarbene Feen unter ihren Betten wohnen... oder die Tatsache, dass ich Gott bin :D

Muss ich aber gar nicht, da die Beweislast nicht bei mir liegt :3

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Das Axiom eines "Gottes" ist aus einer originären Rückprojektionsfläche zu einer anthropologischen Konstante herausgehoben worden.

„Für den moralischen und anthropologischen Gott ist Aufklärung ebenso das Ende wie für ein Placebo, ein Scheinmedikament, das gerade so lange wirkt, wie der Patient nicht durchschaut, daß nur sein Glaube es war, der die Wirkung hervorbrachte" (Robert Spaemann „Christliche Religion und Ethik“;  S. 58) oder anders formuliert: „Der Glaube an Gott kann die ihm zugesprochene anthropologische Funktion nur so lange erfüllen, wie die Gläubigen wirklich an Gott glauben.“ (Hermann Lübbe„Religion nach der Aufklärung“, S. 219)

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Kommentar von hummel3
03.05.2016, 08:14

Bist du dir auch klar darüber, dass deine Antwort beim Niveau der meisten GF-User, wohl nur teilweise verstanden wird?

Mein Tipp daher:

Einfachere Formulierungen haben oft eine höhere Überzeugungskraft!

LG hummel3

1

Existenzfragen sind verkehrt gestellte Fragen! Was in einer verbreiteten Sprache präsent ist, hat auch einen begrifflichen Inhalt, existiert also in der einen oder anderen Weise: Odysseus existiert als griechische Sagengestalt, Schneewittchen als Märchenfigur, der Osterhase als Kinderstubenmythos, der Gnom als Fabelwesen und das Perpetuum
mobile als technische Fiktion. Wer die "Existenz" verbreiteter, altbekannter Vorstellungen bestreitet, tabuisiert diese, anstatt sie zu erklären!

Gott und Götter existieren als mystische Vorstellungen. Der moderne abrahamistische Gott existiert als Personifizierung einer allwissenden Allmacht. 

Glauben kann man, dass Götter - mit oder ohne Anruf - in einer befürchteten (strafenden) oder auch erwünschten (gnädigen, erlösenden) Weise in die reale Geschichte eingreifen. Dabei setzen gnädige und erlösende Aktivitäten logischerweise erst Peinigung und Bedrohung durch die Allmacht voraus. So geht der Gottesglauben immer mit Trost, Hoffnung und Angst gleichermaßen einher.

Die Personifizierung des Bösen, der mit beschränkter Macht ausgestattete Teufel (Faust I: "ein Teil von jener Kraft"), fungiert als jenseitiger "Kettenhund" des Allmächtigen. Diese metaphysische Asymmetrie steht im Gegensatz zum fernöstlichen ontologischen Dualismus (z.B. Daoismus) mit den polar entgegengesetzten Prinzipien (Yin und Yang). 



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Nein

Ich glaube nicht, das es einen Gott gibt Es gibt überhaupt keine Beweise dafür Es hat ihn noch niemand getroffen und mit ihm geredet. Es weiss auch niemand, wie er aussieht. 

Wenn es einen Gott gäbe, würde er bestimmt nicht zulassen das soviel Schlimmes auf der Welt passiert  Kriege, Hunger, Morde, tödliche Unfälle usw.

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Nein

Glaubst du an Anubis?

Es gibt in der heutigen Zeit keinerlei vernünftigen Grund, an göttliche Wesen zu glauben. Nichts deutet darauf hin, daß so etwas existiert.

Früher konnte man sich die Welt ohne ein Eingreifen eines Gottes nicht erklären. Im Laufe der Geschichte erfand der Mensch mehrere Tausend Gottheiten. Heute WILL man sich die Welt nicht ohne ein Eingreifen eines Gottes erklären, obwohl man dies längst kann.

Die Erkenntnisse, welche wir über die Enstehung von Planeten und Lebewesen gesammelt haben, zeigen uns überdeutlich, daß hier kein Gott am Werk war. Man weiß, daß der Mensch nichts weiter ist, als eine Primatenart, welche sich wie alle anderen Arten über Millionen von Jahren entwickelt hat (und dies auch weiterhin tut). Man weiß, daß der Mensch nicht besser oder wichtiger ist, als alle anderen Lebewesen. Man weiß, daß beispielsweise eine Schnecke nicht weniger weit entwickelt ist, als der Mensch.

Es geht also nur darum, ob man bereit ist, die Realität zu akzeptieren oder nicht. Es geht darum, ob man mit unserer Unwichtigkeit leben kann, oder den Menschen lieber auf ein Podest stellen will, auf welches er faktisch nicht gehört. Eine Denkweise, aus der in unserer aufgeklärten Zeit auf Dauer nichts Gesundes wachsen kann.

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Nein

Ich glaube nicht, dass es einen personifizierten Gott als allmächtigen Schöpfer und Bewahrer gibt. Die Existenz eines solchen Wesens würde zudem, nach meiner Ansicht, viel mehr Fragen aufwerfen, als beantworten.

Allerdings schließe ich nicht aus, dass es zumindest eine "höhere Ordnung" geben könnte, auch wenn wir ihre Wirkung (noch) nicht verstehen.

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Weiß nicht

Das ist eine interessante Frage. Es gobt weder Beweise für noch gegen die Existenz Gottes (bzw. irgendeiner höheren Macht)

Wenn Steinzeitmenschen uns mit Autos, Flugzeugen und Smartphones gesehen hätten, hätten sie uns für Gltter gehalten. Es kann durchaus intelligentere Wesen geben, die WIR für Götter halten würden. Vielleicht beobachten sie uns, wie wir Fische im Aquarium beobachten. 

Das Universum könnte auch nur eine Simulation, ein Computerspiel sein. Die Betreiber dieses Systems wären dann gottgleich, denn sie haben unser Universum erschaffen. 

Den christlich-jüdisch-muslimischen Gott gibt es vermutlich nicht. Viele Menschen beziehen Kraft durch ihn, aber es werden auch Menschen durch Homöopathie geheilt (mich eingeschlossen). Das kann auch ein Placebo sein. 

Ich bin katholisch, glaube aber nicht an die ganzen Geschichten. Ich habe die Existenz unseres Gottes aber nicht ausgeschlossen und möchte, wenn es das denn gibt, ins Himmelreich kommen. Daher betr ich hie und da und sage nichts gotteslästerndes. Ich will auf Nummer Sicher gehen. 

Wie gesagt, es gibt keinen Beweis für und keinen gegen die Existenz eines Gottes. Vielleicht halten sich Ameisen auch für intelligent und glauben, es gibt keine höhere Macht. Dabei sind sogar Hühner wesentlich höher als Ameisen. Das ist alles relativ. Ich weiß, dass ich nichts weiß. 

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Ja, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde einfach aus Zufall entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die auch von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z.b. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen.

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Kommentar von Daoga
02.05.2016, 12:07

Die angeblichen Prophezeiungen wurden schon x-mal widerlegt. Und "Wunderheilungen" werden seltsamerweise immer seltener, seit die Medizin immer mehr dazulernt und keine Scheu mehr hat, sich z. B. mit psychosomatischen Krankheiten und Placebo- wie Nocebo-Effekten zu befassen. Seltsam auch, daß "Wunderheilungen" z. B. bei Krebs keineswegs nur Gläubige treffen, sondern bei Ungläubigen und überzeugten Atheisten genauso stattfinden. Die behaupten dann nur nicht, daß es "Wunder" seien.

3
Kommentar von ShinyShadow
02.05.2016, 14:27

Die "Prophezeihungen" sind für mich sowas wie Horoskope...

Aussagen, die so schwammig formuliert sind, dass sie immer irgendwie passen...

Und: Die die nicht "erfüllt" wurden, werden eben unter den Teppich gekehrt...

4
Kommentar von comhb3mpqy
02.05.2016, 17:13

wenn Prophezeiungen noch nicht erfüllt wurden, dann können sie doch noch in Erfüllung gehen.

0
Nein

ach @Zero, "dass Gott existiert" in einer solch spartanisch formulierten Frage ist Gott einfach eine leere Variable ohne Inhalt und Bedeutung, also formallogisch: "glaubt ihr, dass die Variable X existiert"?

Also wenn jetzt jemand Aussagen über die Variable X=Gott trifft, dann existiert diese Variable in seiner Aussage, und evt auch in seinem Glaubenssystem.

Wenn du jetzt aber, etwas inhaltlicher, so fragen würdest: glaubt ihr, dass ein Gott existiert mit den Eigenschaften, die ihm zb Christen oder Moslems zuschreiben, dann würde ich persönlich sagen können: nein, ich glaube das nicht, dass ein solcher Gott objektiv existiert, er existiert eben nur als Glaubenssatz innerhalb eines bestimmten Glaubenssystems, das ich nicht teile.

Warum nicht? Das könnte ich schon begründen, aber danach wurde ja nicht gefragt :)

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Nein

Ich glaube an meinen Verstand, die Menschenrechte und daran dass wir es irgendwann schaffen diese Welt hier zu verbessern. An Gott glaube ich nicht. 

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Weiß nicht

Weder die Existenz, noch die Nicht-Existenz ist bewiesen. Man kann jetzt natürlich sagen "Warum sollte man eine Nicht-Existenz beweisen müssen?"

Aber dennoch bin ich der Meinung, man weiß es nicht und ich lass mich überraschen.

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Kommentar von Garfield0001
02.05.2016, 10:41

A) man "Muss" auch Seine Existenz nicht beweisen B) auch kann man "nichts" in gewisser Weise beweisen. zb kann außerhalb des Universum "nichts" sein. es dehnt sich zum einen aus. zum andren War ja vorher "nichts" da, nur die (angebliche) Singularität.

0
Ja

Nach Römer 1 hat sich Gott offenbart durch seine Werke. Mit anderen Worten, daran kann man ihn  erkennen. Aber damals gab es auch schon Götzendiener. Die haben ihn natürlich nicht erkannt. Und das wollten sie auch nicht, denn ein Gott, der von ihnen Buße und Einhaltung von Geboten wünscht, der ist ihnen unangenehm. Gott hat gesagt, dass jeder weiß dass Gott ist. Mit anderen Worten, diejenigen, die hier mit "Nein" stimmen lügen bzw. müssen sich aktiv zu dem "Nein" entschlossen haben. Sie sagen: Wir wollen nicht dass es Gott gibt. Nur dadurch wird er nicht verschwinden.

Ich würde ungern ausprobieren, was es bedeutet: Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, das wird er ernten.(Das ist ein Bibeltext, den jeder leicht finden kann!)

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Nein

Hallo ZeroGarmadon,

ich glaube nicht an Gott. Zuviele Argumente und Belege sprechen eher gegen seine Existenz, ich könnte auch garnicht daran glauben, selbst wenn ich wollte.

Daher, bin ich Atheist. Und diese Fragen über Gott und Religion werde ich mit Verngügen, wiederholte und abermale beantworten.

Liebe Grüße Dhalwim,

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Ja

Ich bin der Meinung es gibt einen Gott oder zumindest eine höhere Existenz.
Es wäre naiv von einem Menschen zu glauben, das es kein höher entwickeltes Wesen gäbe.

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Kommentar von Meatwad
02.05.2016, 15:08

Von einer "höheren Existenz" ist der Sprung zu einem Gott aber immer noch ein verdammt großer.

1
Nein

Nö. Unabhängig welchen Gott Du jetzt meinst, ob Zeus oder Allah, Wotan oder Krischna oder Osiris oder Damballa oder den alttestamentarische Gott Jahve (richtig Jahu?) samt Ehefrau Ashera. Eher glaube ich an Dänikens Astronautengötter vom andern Stern, die "nur" Außerirdische waren, aber keine echten Götter. Götter sind sowas wie die Erwachsenenversion der unsichtbaren Freunde, an die kleine Kinder gern glauben. Sobald sich die Vernunft entwickelt, wächst man (meistens...) aus dieser Periode heraus.  

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Kommentar von Garfield0001
02.05.2016, 10:27

der gott der Bibel hat keine Frau. DAS sind nur menschliche Gedanken, da man sich nicht vorstellen kann dass Gott Vollkommen und "eins" ist

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Kommentar von Omnivore10
02.05.2016, 16:50

Eher glaube ich an Dänikens Astronautengötter vom andern Stern

Das ist harter Tobak ^^

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Nein

Nein ich glaube an keinen der vielen hundert Götter die angeblich existieren sollen.

Warum ich dies nicht tue, weil es objektiv gesehen nicht mal ein Indiz, geschweige denn einen Beweis für die Existenz eines göttlichen Wesens gibt. Und auch ich selbst noch nie etwas erfahren, oder erlebt habe was mir einen Grund geben würden an ein solches Wesen zu glauben.

Und selbst wenn ich einen Grund hätte. an Gott  zu glauben, wüsste ich noch immer nicht an welchen der vielen Götter ich den glauben soll.

Natürlich kann trotzdem jeder glauben an was er will, solange niemandem einem Andersgläubigen sein Weltbild oder seine Moralvorstellungen aufdrängt empfinde ich Religion und/oder den Glauben an ein höheres Wesen zwar als unlogisch, aber nicht als etwas Negatives.

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Kommentar von Garfield0001
02.05.2016, 10:25

Wie würdest du denn etwas nicht-materielles beweisen wollen?

0
Kommentar von Meatwad
02.05.2016, 15:04

Natürlich kann trotzdem jeder glauben an was er will, solange niemandem einem Andersgläubigen sein Weltbild oder seine Moralvorstellungen aufdrängt

Was ja leider im Sekundentakt geschieht. Allein schon wenn man bedenkt, was sich hinter verschlossenen Türen im Familienkreis abspielt.

2
Ja

Ich glaube dass es "Gott" gibt, aber ich denke eher dass es eine Kraft ist, die den Zufall beeinflusst, zu unseren Gunsten.

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Weiß nicht

Ich glaube es nicht. Schließe es aber auch genauso wenig aus.

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Nein

nur in den Köpfen von Menschen. Vor allem welcher? Die Götter wurde alle von Menschen erfunden

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