Glaubt ihr, dass alles bald zu Ende geht?

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6 Antworten

Mal ganz objektiv betrachtet: der Mensch ist Teil eines globalen Ökosystems. Derzeit verschwinden in diesem Ökosystem jeden Tag (!) mehr als 300 Arten. Wie bewegen uns damit am Rand eines globalen Massenaussterbens, dass bereits seit einigen Jahrzehntausenden anhält. Also liegt die Frage tatsächlich nahe, ob der Mensch eines Tages selbst zu diesen Arten zählen wird.

Die Hauptursache dieses Massenaussterbens ist derzeit der Klimawandel und andere Ursachen, für die der Mensch die Verantwortung trägt. Seit der Mensch dir Erde durch seine Handelswege vernetzt hat, verstärkt sich dieser Effekt. Neue Arten dringen in fremde Lebensräume vor und verdrängen dort die einheimischen Spezies. Viele andere Arten sterben wegen Umweltverschmutzung und Lebensraumzerstörung aus. 

Der Mensch zeigt dagegen bisher keine Anzeichen dafür, dass seine eigene Population unter den von ihm selbst herbeigerufenen Veränderungen leidet. Im Gegenteil, die Weltbevölkerung wächst, und zwar in einem nie dagewesenen Ausmaß. 

Der Grund dafür ist maßgeblich die Entdeckung des Penicilins und anderer medizinischer Errungenschaften, die zu einem Rückgang der Mortalitätsrate geführt und auch die Lebenserwartung deutlich gesteigert haben. Durch unseren technischen Fortschritt wurde uberdies die Lebensqualität und die Hygiene verbessert - dies alles bedeutet viel mehr, dass sich die Menschen derzeit eher sicher wähnen dürfen, in naher Zukunft nicht auszusterben.

Bei einem so großen Bestand werden auch bei den schlimmsten Aussterbeszenarien wir einer weltweiten Pandemie, eines nuklaren Weltkrieges oder einer globalen Naturkatastrophe zumindest einige wenige Menschen übrig bleiben, die überleben und sich an die Veränderungen anpassen können. Zumal hat der Mensch noch einen Vorteil, den keine andere Spezies hat: er kann derartige Szenarien vorhersehen und sich auf sie vorbereiten. 

Doch trotz seiner enormen Anpassungsfähigkeit sollte dem Menschen eine Tatsache bewusst sein, die uns ein Blick in die Erdgeschichte zeigt: Keine Art lebt ewig.

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Ich denke mal wenn wir so weiter machen wird es in 150 Jahren (geschätzt) furchtbare Ausmaße haben.

Klingt nach viel Zeit, das ist es aber gar nicht.

Vorallem wenn Forscher schon so stolz berichten: "Die Sonne geht erst in 5 Milliarden Jahren kaputt, Juhu" und wir das nicht ausnützen, sondern uns eher dagegen wehren, noch lange mit Mutter Natur im Einklang leben zu können.

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Ich lebe in einer weitestgehend intakten Umgebung. Sieht man mal davon ab, daß hier jetzt auch Windräder gebaut werden sollen.

Wenn die Menschheit untergeht, dann eher durch Sonnenaktivität, als durch Raubbau der Erde.

Ich werde es nicht erleben. Was nicht heißt, dass es mir egal ist. Aber da ich in einer heilen Welt lebe, kann ich nur wenig tun, damit die Welt sich bessert.

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In 50 Jahren haben wir kein öl mehr das heißt kein Benzin , kein Kunststoff usw die Forscher sind dabei eine neue Möglichkeit um Benzin und Kunststoff herzustellen, mal schauen was kommen wird

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Wenn das passiert lebe ich nicht mehr, aber so viele Hundert Jahre bleiben der Erde nicht mehr wenn es so weiter geht.

Entweder der Planet zwingt die Menschheit in die Knie oder die Menschheit macht es selber, obwohl ich doch das zweite für Wahrscheinlicher halte.

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Unsere enkel werden gravierende dinge der erde schon wahr nehmen...

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Kommentar von DerFragen14
14.04.2016, 00:27

Scchade :(

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Kommentar von Eywa1984
14.04.2016, 01:10

wir sind ja selber schuld. ..

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