Glaubt ihr das der Konsum von Pornofilmen bestimmte Gehirnareale verändern und sich dadurch die Ansicht zur Sexualität ändert. Auch bei Erwachsenen?

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8 Antworten

Natürlich. Jede Wahrnehmung und jeder Gedanke verändert dein Gehirn. Was du siehst, verändert oder verfestigt deine Vorstellung von der Welt.

Wenn du Pornos siehst, verändert sich deine Vorstellungen von dem, was Pornos zum Inhalt haben. Dein Bild von Sex, von Frauen und Männern usw.

Je mehr Filme du siehst, umso mehr entfernen sich deine Vorstellungen von der realen Welt. Und ein falsches Bild zu haben von dem was ist, ist sicher nicht von Vorteil.

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Die Pornographie ist ein Geschäft...vermutlich steigen die Erwartungen an den Partner und am Ende könnte es sein, dass man nicht mehr so zufrieden ist mit der eigenen Sexualität...wenn man all zu viele Pornos guckt und sich davon verblenden lässt

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Naja es hängt davon selbst ab, wie leicht man sich beeinflussen lässt. Es hängt aber auch davon ab, wie hoch der Konsum ist. Sobald man ein ständiges verlangen danach hat, sich Pornos anzuschauen. Wenn man zB. direkt nach der Arbeit sich etliche Pornos anschauen muss und man es nicht mehr kontrollieren kann. So entsteht auch Sexsucht. Angeblich soll Sex eine ähnliche Wirkung wie Kokain in einzelnen Regionen des Gehirns hervorrufen und so auch süchtig machen. Ich hoffe diese Antwort kann deine Fragen erklären. :-)

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Kommentar von daria78
21.08.2016, 11:20

Sexsucht steht aber auf einem anderen Blatt als Pornokonsum!

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Bei normal durchschnittlich intelligenten Menschen wird der Konsum von Pornofilmen eher kaum sonderliche Auswirkungen auf diverse Hirnareale haben und das einzige was unter Umständen in Betracht kommen könnte, das wäre die Möglichkeit, das darauf basierend aus diesen Pornofilmen gewisse Anregungen für die persönliche Sexualität mit dem Partner oder der Partnerin denkbar wären und falsch muss das letztendlich auch nicht sein.

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Könnte ich mir schon vorstelllen.

Wer Pornos konsumiert, ist in der Regel unfähig, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen und weiß daher über Sexualität gar nichts.

Das Beglotzen von Porno vermittelt ein Bild, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Bei regelmäßigem Konsum ist es sicherlich so, daß sich ein vollkommen verzerrtes, sogar widernatürliches "Verständnis" von Sexualität entwickelt.

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Jeder, der schonmal einen Porno geguckt hat, ist mit einer anderen Einstellung an die Sache herangegangen. Manche achten genau auf den Körper der Pornodarsteller (und vergleichen ihn mit ihrem eigenen od. mit dem des Partners), haben zum Teil auch einen Lieblingsdarsteller, andere juckt das weniger bis garnicht. Oder bezogen auf den Inhalt: Manche wollen's extraordinär (und dementsprechend unrealistischer), andere eher klassischer.

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Also bei Kindern kann es in der Tat die Ansicht an Sex verändern. Und bei Erwachsenen sicherlich auch. Das Schönheitsideal kann sich unter anderem verändern. 

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Sie verändern nicht dein Gehirn, aber sie verändern unter Umständen deine Wahrnehmungen der (normalen/allgemeinen/durchschnittlichen/gelebten) Sexualität.

Mein Lieblingsbeispiel:

In den Siebzigern war die für Deutsche erreichbaren (Print)Pornographie nahezu komplett aus Skandinavien. Wie war das Bild des deutschen Mannes über eine skandinavische Frau? Blond,Schlank und imer Geil.........

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