Glaubt ihr an Gott/Götter?

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16 Antworten

Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand -, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.

Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht.

Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt - den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal -, und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.

In diesem ständigen Kampf, den wir Leben nennen, versuchen wir einen Kodex des Verhaltens aufzustellen, der der Gesellschaft entspricht, in der wir aufgewachsen sind, ganz gleich, ob es sich dabei um eine kommunistische oder sogenannte freie Gesellschaft handelt. Wir akzeptieren eine genormte Lebenshaltung als Bestandteil einer Tradition, der wir als Hindus, Moslems oder Christen oder was wir sonst zufällig sein mögen, angehören. Wir schauen nach jemandem aus, der uns sagt, was rechtes oder falsches Betragen, was rechtes oder falsches Denken ist, und indem wir uns nach dieser Norm ausrichten, wird unser Verhalten, unser Denken mechanisch, werden unsere Reaktionen automatisch. Wir können das sehr leicht an uns beobachten.

Seit Jahrhunderten sind wir durch unsere Lehrer, durch unsere Autoritäten, durch unsere Bücher und unsere Heiligen gegängelt worden. Wir erwarten, dass sie uns alles offenbaren, was hinter den Hügeln, den Bergen und der Erde liegt. Und wir sind mit ihrer Darstellung zufrieden, das bedeutet, dass wir von Worten leben und unser Leben hohl und leer ist. Wir sind Menschen aus zweiter Hand. Wir haben von dem gezehrt, was man uns gesagt hat, und ließen uns entweder durch unsere Neigungen und Absichten leiten oder durch das, was uns durch die Umstände und die Umwelt aufgezwungen wurde. Wir sind das Resultat aller möglichen Einflüsse. In uns ist nichts Neues, nichts, das wir selbst entdeckt haben, nichts Ursprüngliches, Urtümliches, Leuchtendes.

Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, dass wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, dass wir - wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind - dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzupassen. Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur finden, was seinem irregeleiteten Geist entspricht.

Quelle: Krishnamurti - Einbruch in die Freiheit 

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Hallo ArchitectsEmo,

wie es scheint, hast Du deswegen Schwierigkeiten an Gott zu glauben, weil er so viel schlimme Dinge zulässt und es manchmal so aussieht, als kümmere er sich nicht um uns. Doch es gibt eine Antwort auf die viel gestellte Frage "Warum lässt Gott das Böse zu?".

Dass Gott nicht am Leid er Menschen vorbei sieht, geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo Gott mit Blick auf sein in Ägypten leidendes Volk sagt: "Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist und der das Leid der Menschen nicht wahrnehmen will?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen, damit sich seine falschen Behauptungen letztendlich als falsch herausstellen würden. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

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Religionen bzw der Glaube entstand aufgrund von Ahnungslosigkeit. Schon damals, als die Wikinger sich die Sonnenfinsternis nicht erklären konnte sagten sie, es wäre eine höhere Macht im Spiel. Nannten es einen Gott. Hätte ich das gemacht und es "NudelMonster" genannt, was wäre wohl passiert ? Und das ist noch nicht einmal mehr als eine Logische Schlussfolgerung. Heute können wir aber erklären wie das abläuft. 

Dazu kommt, dass Menschen nicht nachdenken wollen. Sie wollen einfach nur eine Erklärung. Ohne etwas dafür zu tun. Und diese Erklärung ist Gott. Menschen sollten im heutigen Entwicklungsstadium eigentlich schon lange Intelligent genug sein um zu wissen das wir nicht aufgrund eines Unsichtbaren Wesens auf diesem Planeten leben. Tun sie aber nicht. Sie akzeptieren jede wissenschaftliche Erklärung deklarieren aber jedes Phänomen das wir noch nicht erklären können, direkt als Beweis für Gott. (Beispielsweise was den Urknall auslöste.)

"Gott" ist nicht mehr als die hartnäckig bestehende Hoffnung, das unser Leben mehr bedeutet als Leben-Sterben, und es einen höheren Grund für das gibt, was geschieht. 

So ist es aber nunmal nicht. 

Wenn eine Ameise stirbt ist ihre Existenz beendet. Es folgen neue. Sie ist weg. So ist es auch mit uns Menschen, da gibt es keinen Unterschied. 

Wir stellen aber einen Auf, weil wir durch unsere Fähigkeit über uns selbst nachzudenken, denken, wir wären etwas besonders. 

Fakt ist jedoch, wir sind früher oder später genauso biologischer Müll, wie es die Ameise ist. Wenn ich sterbe, bin ich Tot. Fertig. Das wars. Das ist es. 

Aber Menschen sind natürlich emotionale Lebewesen und wollen die Wahrheit nicht akzeptieren. Können der Realität nicht ins Auge blicken.(Sie ist nunmal durchaus von schrecklicher Natur) 

Und haben Angst vor dem, was Sie erwartet, wenn ihr Leben vorbei ist. Deshalb klammern sie sich verzweifelt an den Gedanken das ja vielleicht doch das Paradies auf sie Wartet.. So überbrücken sie ihre Angst und haben gleichzeitig für alles eine Erklärung. 

Da sind all die ungläubigen Rentner, die kurz vor ihrem Tod auf einmal anfingen zu beten, weil Sie Angst bekamen, schon Beweis genug. 

Und  sollte man an einen Gott glauben, woher nimmt man die Gewissheit unter tausenden ausgerechnet an den Richtigen zu glauben ? Zumal die heutig noch bestehenden monotheistischen Religionen ihren Ursprung aus Zivilisationen und Geschichten haben, die es schon tausende Jahre vorher gab..

Und nur weil in der Bibel steht, Jesus wäre der richtige Gott, ist er es lange nicht, sonst würde im Koran nicht stehen Allah wäre es und Hindus würden nicht von mehreren ausgehen.


Wenn ich ein Zitat aus dem Zen - Buddhismus verwenden darf:

Alles was blüht, vergeht.

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Es gibt auf jeden Fall einen allgegenwärtigen Schöpfer der unsere und alle anderen Welten erschaffen hat. Ob es ein Gott ist oder doch etwas anderes kann man nicht wissen (zumindest nicht solange man lebt). Unsere Welt und ihre Bewohner und Mechanismen sind zu komplex, um von einer zufälligen Konstante auszugehen.

Ich kann mir allerdings gut vorstellen dass es sich um einen Gott handelt.

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ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Ich persönlich finde, dass es absolut schwachsinnig ist an etwas spezifisches wie Allah oder Jesus zu glauben, aber man kann nicht ausschließen dass es etwas  übersinnliches gibt. Ich glaube an nichts weil ich nicht weiß an was man glauben soll, gibt ja 10.000 e Götter. Religion ist wahrscheinlich ein Schutzmechanismus des Gehirns um sich vor Depressionen zu schützen.

Ich z.B glaube an nichts und ich leide unter diversen psychischen Erkrankungen, vielleicht wäre es sogar besser seine Kinder zu religiösen Menschen zu erziehen um sie vor psychischen Krankheiten zu schützen? Ach egal ich schweife ab.

LG alex

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Ja, ich glaube an den Gott, der sich uns in der Bibel offenbart.

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikels sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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Einige Überlebende des Holocaust berichteten, dass sie in den Lagern zu Atheisten wurden, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass so etwas jemals ein Gott zulassen würde.

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Es gibt definitiv KEINEN Gott und auch kein Leben nach dem Tod.
Absolut nichts weißt  auf einen Gott hin, und ein solcher ist für einen Anfang des Universums auch nicht nötig.

Zum Leben nach dem Tod : Man kann dir präzise einzelne Vokabeln, Charaktereigenschafften, Erinnerungen (Kurz gesagt : Alles was dich als Mensch ausmacht) aus dem Hirn schneiden. Jeder der der Ansicht ist dass das Bewusstsein mit dem Gehirn verbunden ist, kann gar nicht der Meinung sein dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Carpe Diem, YOLO :) Mach dir ein schönes Leben und verschwende keine Zeit mit einem magischen Daddy im Himmel :)

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Kommentar von ArchitectsEmo
22.07.2016, 20:40

Ich mag dich. Bist wohl auch Nihilist ;3

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Grüß dich ArchitectsEmo! 

Als erstes bin ich Muslimin und glaube nur an einen Gott!

Diese Welt in der wir leben gehört uns nicht das wissen wir. Außerdem leben wir Menschen im Durschnitt zwischen 60-70 Jahre auf dieser Welt... Jeder der geboren wird, wird genauso sterben. Niemand konnte das bis jetzt nie verhindern. Doch was kommt nach diesem Leben. Ein endloses Nichts? Oder gibt es doch eine Hölle oder einen Paradies? 

İst jeder auf diese Welt gekommen, um ins ewige Nichts zu gehen? Wird dieses Leben nicht befragt? Müssen wir nicht dafür bezahlen? Wird unser Leid nicht belohnt? Werden die Menschen die ich geliebt hatte, nie wieder sehen? Wenn nein, ist das nicht schade? 

Wir leben in einer Prüfungswelt. Ob gutes oder schlechtes Leben. Beides ist eine Prüfung. Nicht zu vergessen ist, dass in Prüfungen Lehrer auch still sind. Doch im Jenseits spätestens gibt es eine Abrechnung. Alles was du durchlebt hast, wird abgefragt. 

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Kommentar von Meatwad
25.07.2016, 20:55

Diese Welt in der wir leben gehört uns nicht das wissen wir.

Genau. Diese Welt gehört uns nur so viel, wie sie auch allen anderen Lebewesen auf erden gehört. Sonst gehört sie jedoch niemandem.

Außerdem leben wir Menschen im Durschnitt zwischen 60-70 Jahre auf dieser Welt...

Und nun? Der Schimpanse, unser nächster Verwandter, lebt im Durchschnitt 30-40 Jahre. Manche Fliegen leben einen Tag.

Doch was kommt nach diesem Leben. Ein endloses Nichts? Oder gibt es doch eine Hölle oder einen Paradies?

Warum sollte denn noch etwas kommen? Was kommt denn beim Schimpansen? Was kommt bei der Fliege?

Himmel und Hölle gibt es jedenfalls grundsätzlich nicht, da es sich hierbei eindeutig um Erfindungen des Menschen handelt.

İst jeder auf diese Welt gekommen, um ins ewige Nichts zu gehen?

Anscheinend schon.

Wird dieses Leben nicht befragt?

Warum sollte es? Wird das Leben der Schnecke befragt?

Müssen wir nicht dafür bezahlen? Wird unser Leid nicht belohnt?

Dafür gibt es keinerlei Anzeichen.

Werden die Menschen die ich geliebt hatte, nie wieder sehen? Wenn nein, ist das nicht schade?

Kann man schade finden. Muss aber deswegen nicht grundsätzlich schade sein.

Wir leben in einer Prüfungswelt. Ob gutes oder schlechtes Leben. Beides ist eine Prüfung. Nicht zu vergessen ist, dass in Prüfungen Lehrer auch still sind. Doch im Jenseits spätestens gibt es eine Abrechnung. Alles was du durchlebt hast, wird abgefragt.

Womit wir dann doch, nach all den Fragen, wieder bei vollkommen haltlosen Behauptungen wären.

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Auch heute ist wohl die Vorstellung von Gott noch immer an ein irgendwie zu denkendes Wesen gebunden, das allmächtig alles erschaffen und vernichten,  uns retten oder ins Verderben stoßen kann.

Propheten haben einen direkten Draht zu ihm –und wir sollen an das glauben, was sie als Gottes Sprachrohre  uns verkünden.

Das kann man – arg aufgeklärt – für Unsinn halten. Die Frage nach Gott hat sich damit  aber nicht erledigt – es sei denn wir setzen uns selber an seine Stelle.

Das halte ich für einen ziemlich ungesunden Größenwahn.

Für mich ist „Gott“ (oder was man auch immer sagen mag) aber sehr wohl erfahrbar,  wenn wir der Wirklichkeit begegnen, die „jenseits der Bücher“, jenseits unseres Denkens ist.

Für irgendwelche Zwecke ist er nicht zu gebrauchen.

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Gott hat es nie gegeben. Er ist nichts weiter als einer Erfindung, ein Mythos, eine fiktive Figur, wie der Weihnachtsmann.

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Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott?foundIn=list-answers-by-user#answer-212712259


Wenn es Gott gibt, warum will er dann seine Menschen einfach so
vergessen und überlässt sie ihrem Schicksal ohne Mörder/Attentäter oder
ähnliches zu stoppen.

Das ist eine berechtigte Frage, die sich viele Menschen stellen und sie wurde auch schon oft beantwortet.

Vorab - Gott hat die Menschen nicht vergessen und das Leid ist ihm auch nicht egal.

Ich habe mal auf jw.org in das Suchfeld das Stichwort "Leid" eingegeben und als Ergebnis über 500 Artikel  bekommen, die sich mit Deiner Frage beschäftigen:


https://www.jw.org/de/suche/?q=Leid

Im Bibelant wortenpool.de (googeln) wurden bis jetzt unter anderen folgende Fragen zum Stichwort Leid beantwortet: 

  • Warum verhindert Gott nicht, dass Kinder sterben?
  • Könnte Gott nicht mit einem Schlag alle Probleme der Welt lösen
  • Wenn Gott Liebe ist, warum läßt er dann das Böse zu?
  • Warum verhindert Gott nicht das Leid durch Morde oder Naturkatastrophen?
  • Warum durfte Satan soviel Leid über Hiob bringen?



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Anbei: Keine Ahnung warum aber dieses Lied beschreibt exakt meine Vorstellung:

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Ich glaube nur an den einzigen und wahren Gott. Gott hat uns erschaffen, um zu sehen wie wir uns anstellen und wie wir uns verhalten. Ich finde mehrere Götter sind ein blödsinn, weil die würden sich ständig streiten.

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Kommentar von Checker5050
22.07.2016, 21:03

Gott hat uns erschaffen und wie bitte schön Gott erschafft auf einmal 100.000 Menschen mit einer angeblichen Unsterblichen macht die wir nicht sehen nicht fühlen daran glauben was uns die Religionen erzählen alles Propaganda wir Menschen stammen vom Affen ab und uns Menschen kann niemand kontrollieren oder bestrafen egal ob einer böse oder gut war der glaube an Gott ist somit ein reiner Mythos tut mir leid aber die Menschen was an Gott glauben und nicht in der Lage sind zu begründen warum sie an einen Gott glauben sind einfach nur zum miserabel.

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götter sind energieformen die existieren weil man an sie glaubt

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