Glaubt ihr an Gott und wenn ja/nein was überzeugt euch von seiner Existenz/Nichtexistenz?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Ja 57%
Nein 42%

31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Ich habe früher an Gott geglaubt, aus demselben Grund, aus dem die meisten Menschen an ihn glauben: Man hat es mir erzählt. Dass die Argumente für Gott alle nichts taugen habe ich erst später festgestellt und meine Meinung geändert. Ich würde meine Ansicht wieder ändern, wenn mir jemand bessere Gründe als die bisherigen nennen könnte. Und ja, ich habe so ziemlich alles, was es an Argumenten für und wider Gott gibt, genau studiert und mehr als 300 Bücher pro und 300 Bücher contra gelesen (und einige wenige, die versuchten, abzuwägen).

Die Anzahl der gültigen Argumente für Gott beträgt exakt 0 (Null).

Wenn man die Argumente genauer studiert, wird offensichtlich, dass sie die Logik in fehlerhafter Weise benutzen. Korrigiert man die Logik bei gleichbleibenden Voraussetzungen, so werden die Argumente entweder neutralisiert oder sprechen gegen Gott.

Wie nennt man landläufig eine Behauptung, für die keine (logisch korrekten) Gründe existieren, aber lauter Gegenargumente? Man nennt sie falsch. Es kann auch niemand plausibel machen, warum man ausgerechnet bei Gott eine Ausnahme machen sollte.

Im Grunde wird einem der Gottglauben mit einem verhängnisvollen Trick eingeredet. Der geht (mit zahlreichen Varianten) etwa so:

  1. Die Existenz Gottes wird mit einem oder mehreren der falschen Argumente für Gott begründet. Früher nannte man diese Argumente "Gottesbeweise", heute nennt man sie nicht mehr bei diesem Namen.
  2. Sobald die Menschen daran glauben - weil sie die Fehler in den Argumenten nicht durchschauen - erklärt man ihnen, dass man Gott weder beweisen noch widerlegen kann. Wäre dem so, wäre der erste Schritt natürlich falsch, was kaum jemandem auffällt.
  3. Da man jetzt an Gott glaubt, aber den Glauben nicht widerlegen kann - sofern man glaubt, Gott sei prinzipiell nicht widerlegbar - hat man keine Möglichkeit mehr, seinen Glauben an Gott zu widerlegen.
  4. Übersehen wird, dass eine nicht-widerlegbare Behauptung keine Tugend ist, sondern ein Laster. Wenn eine Behauptung unwiderlegbar ist, so ist prinzipiell auch immer das Gegenteil nicht widerlegbar. Es wird aber so getan, als ob es eine Tugend sei, diese (kritikimmune) Behauptung zu glauben und ein Laster, es nicht zu tun. Das wird über zahlreiche weitere Tricks ermöglicht. So wird z. B. behauptet, man könne ohne Gott weder eine Moral noch einen Sinn im Leben haben. Beides ist falsch, wird aber so oft behauptet, dass die meisten es "einfach so" glauben.
  5. Unwiderlegbare Behauptungen sind - auch das wird übersehen - prinzipiell inhaltlich leer, also sinnlos.
  6. Wenn solche Tricks nötig sind, um einen Glauben an Gott zu etablieren, muss man auf die Idee kommen, dass etwas an diesem Glauben faul ist.
  7. Widersprüche fallen den meisten Leuten nicht auf. Wenn man Unendlichkeit nicht erkennen kann, wenn man Gott nicht erkennen kann, wenn Gott außerhalb weltlich-logischen Bezugrahmen existiert - was meist behauptet wird - dann gibt es keine mögliche menschliche Erfahrung, die auf Gott deuten könnte. Dann muss jede Erfahrung, die auf Gott deutet, eine bloße Täuschung sein, eine Illusion. Das wird aber nicht berücksichtigt, sondern so getan, als ob die persönliche Erfahrung eben doch irgendwie auf Gott deuten könnte. Andererseits bestreitet man, dass es eine Erfahrung gegen könnte, die gegen Gott spricht. Damit beseitigt man die vielen Probleme, die sich aus der Annahme ergeben, es gäbe einen Gott. So soll Gott beispielsweise nicht der Logik unterliegen.
  8. Aber: Jeder Unsinn, jede falsche Behauptung, jede Lüge, lässt sich zur "Wahrheit" (v)erklären, wenn man die Logik bestreitet. Aber nur Falschheiten haben dieses Manöver nötig. Hätte man ehrliche, d. h. intellektuell redliche Gründe, an Gott zu glauben, wären solche Tricks nicht nötig.
  9. Wenn Gott unbeweisbar wäre, wie behauptet wird, so gäbe es keine Möglichkeit, zu wissen, ob Gott beweisbar ist oder nicht. Es gäbe auch keine Möglichkeit, zu wissen, ob man ihn erkennen kann oder nicht. Man weiß es also nicht, kann es dem eigenen Bekunden nach auch nicht wissen, aber tut so, als ob man es doch ganz genau wüsste.
  10. Deswegen muss man den religiösen Glauben auch definieren als: vorgeben, etwas zu wissen, was man nicht weiß. Man tut so, als ob man sicher wüsste, dass Gott unbeweisbar ist, jenseits von Logik, Vernunft und Erfahrung, aber wenn dem so wäre, könnte man es nicht wissen. Diese Sicherheit ist nur vorgespielt. Hier ist der Wunsch Vater der Gedanken: Man wünscht sich einen (ganz bestimmten) Gott und tut so, als ob es ihn gäbe. Sigmund Freud charakterisierte dies als "Illusion".

Es gibt eine unendliche Anzahl logisch möglicher Götter. Sagt man, Gott wäre irgendwie jenseits der Logik, so steigt die unendliche Zahl in Potenz. Das bedeutet, selbst wenn es einen Gott gäbe, so wäre es unendlich unwahrscheinlich, dass der Gott, an den man glaubt, auch existiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Gott der ist, an den man glaubt, beträgt also exakt NULL.

Es spielt aber keine Rolle, ob irgendein Gott existiert. In den Religionen werden immer spezifische Gottheiten verehrt. Ich bin aber noch nie zwei Monotheisten begegnet - und ich diskutiere über solche Dinge recht intensiv seit mehreren Jahrzehnten - die an denselben Gott glauben. Jeder hat seinen eigenen Gott, und Ähnlichkeiten gibt es nur auf einer sehr abstrakten Ebene. Aber nur der eigene Gott existiert.

Man muss daher davon ausgehen, dass Gott eine reine Erfindung ist. Selbst wenn es irgendeinen Gott gäbe, und man Gründe für die Annahme seiner Existenz hätte - die Wahrscheinlichkeit, dass es der Gott ist, an den man glaubt, beträgt immer noch 0%. Es gibt zwar viele (falsche) Argumente für Gott, aber selbst wenn die alle richtig wären - es gibt keine Argumente, die zeigen, dass dieser Gott einer von denen ist, die in den existierenden Religionen verehr wird.

Von daher ist die einzige rationale Möglichkeit, die man hat, die, nicht an irgendeinen dieser Götter zu glauben.

Ja

Ich glaube an Gott seit ich denken kann und ich bin Gott mehrmals begegnet. Ich spüre Gottes Gegenwart, seine Liebe, Wärme und Geborgenheit jeden Tag. Gott ist in deinem Herzen. Du kannst jederzeit mit Gott reden. Rede mit Gott einfach so, wie du sonst auch immer redest. Rede entweder laut oder leise in Gedanken. Gott wird dich hören. Sag ihm, was dich belastet, was du ihm sagen möchtest, wofür du ihm dankst. Du kannst mit Gott über alles reden. Er hört dich und du hörst seine Antworten auf deine Fragen in deinem Herzen.

Es ist eine innere Stimme in dir, die du hörst und du wirst einfach wissen, wann es Gott ist, der zu dir spricht. Ich jedenfalls wusste es einfach. Ich wusste einfach, dass es Gott war, der zu mir sprach, als ich eine innere Stimme in mir hörte. Am intensivsten hörte ich Gottes Stimme in mir, als Gott mich schon mehrmals vor dem Teufel gerettet hat und mich zu sich holte. Ich sah mehrmals das Licht, am Ende eines Tunnels und ich denke, dass Gott das Licht ist.

Einmal sagte Gott zu mir, als er mich zu sich holte: "Ich bin für dich da, wie in guten und in schlechten Zeiten." Und Gott hat sein Versprechen gehalten. Gott war und ist wirklich immer für mich da, wenn ich ihn brauche, wie in guten und in schlechten Zeiten. In der Vergangenheit, im Hier und Jetzt, in der Zukunft, bis in alle Ewigkeit.

Selbst wenn ich große Schmerzen haben würde und die Schmerzen nicht gleich verschwinden würden, habe ich trotzdem Vertrauen in Gott, denn ich weiß, dass Gott bei mir ist und mir helfen wird, wenn es soweit ist, weil ich es spüre und weil ich es weiß. Gott würde mich früher oder später von den Schmerzen erlösen. Alles zu seiner Zeit. Man muss Geduld im Leben haben. 

Es gibt Situationen im Leben, die manchmal ausweglos erscheinen und Situationen, die manchmal nicht so schön und manchmal sogar tragisch sind und hier sollte man die Hoffnung niemals aufgeben. Wenn wir im Leben mal tief fallen, sollten wir versuchen, immer wieder aufzustehen, weiterzukämpfen, weiterzumachen, unser Leben weiterzuleben, auch wenn es uns manchmal schwer fällt und wir sollten versuchen, alles und unser Bestes zu geben. 

Meine Freundin starb im Januar mit noch nicht einmal 30 Jahren an einem Krampfanfall. Sie war gerade mal so alt wie ich. Ich vermisse sie und komme mit ihrem Tod gerade überhaupt nicht zurecht, denn ich hatte noch nicht einmal die Chance, mich von ihr zu verabschieden. Ich war schon mehrmals kurz vor dem Selbstmord, doch dank Gottes Hilfe bin ich immer wieder da rausgekommen. Egal wie tief ich im Leben auch falle, ich versuche immer wieder aufzustehen, weiterzukämpfen, weiterzumachen und mein Leben weiterzuleben. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt, ich werde alles und mein Bestes geben. 

Auch wenn unsere Träume und unsere Wünsche sich manchmal nicht erfüllen, sollte man die Hoffnung niemals aufgeben. Für manche Träume und für manche Wünsche muss man kämpfen, alles und sein Bestes geben, alles dafür tun und die Hoffnung niemals aufgeben, damit sie in Erfüllung gehen, denn wer für seine Träume und seine Wünsche kämpft, alles und sein Bestes gibt, alles dafür tut und die Hoffnung niemals aufgibt, für die wird sich die ganze Mühe meistens lohnen und am Ende werden ihre Träume und ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Vor ca. einenm Monat hab ich mich entschlossen, dem Teufel zu dienen, aber auch nur, weil er mich im Griff hatte. Ein paar Tage später hatte ich einen Traum, in dem ich in der Hölle war und den Teufel sah. In dem Traum sah ich einen Roboter, der reden konnte. Ich redete mir bei dem Roboter den Schmerz von der Seele, wegen dem Tod meiner Freundin.

Der Roboter erzählte etwas, wo ich ihm bei einer Sache zustimmte, da ich es auch erlebt hatte und nachvollziehen konnte, wie der Roboter sich fühlte. Ich sagte zum Roboter: "Gestern hat uns unsere Freundin verlassen. Sie ist von uns gegangen. Sie ist gestorben." :( Plötzlich weiß ich nicht, was passiert ist. Ich befand mich plötzlich wie aus dem Nichts in der Hölle und sah den Teufel.

Wieder zurück auf der Erde im Traum, weinte ich wegen dem Tod meiner Freundin. Plötzlich weiß ich wieder nicht, was passiert ist. Ich befand mich plötzlich in der Zwischenwelt, denn ich sah den Himmel und die Hölle. Ich sah beides. Plötzlich spürte ich wieder Gottes Gegenwart. Ich habe an nichts gedacht. Auf einmal hörte ich die Stimme Gottes, die zu mir sagte: "Dir wird es beim Teufel nicht besser gehen. Dir wird es nur schlechter gehen. Du wirst in die Hölle kommen, wenn du Selbstmord begehen würdest."

Angesichts meiner Situation wegen dem Tod meiner Freundin hab ich momentan tatsächlich keinen wirklichen Lebenswillen mehr. Und Gott sagte: "Du hast die Wahl zwischen Himmel und Hölle."

Würde ich mich noch einmal dafür entscheiden, dem Teufel zu dienen und mich der Seite des Bösen hingeben, würde ich Gott verlieren und die Hölle kommen und da ist mir klargeworden, was das für ein Ausmaß wäre. Ich würde nie wieder Gottes Gegenwart, seine Liebe und seine Geborgenheit spüren und gerade Gottes Gegenwart, seine Liebe und seine Geborgenheit zu spüren, ist eigentlich das Schönste, was man spüren kann und wenn ich dies alles nicht mehr spüren würde, würde Ich es vermissen und etwas zu vermissen wäre schrecklich.

Gott hat mich schon mehrmals vor dem Teufel gerettet. Ich befand mich vor ein paar Wochen im Traum wieder an dem gleichen Ort, wo ich mich 2017 umbrachte und sah den Teufel. Ich hab den Ort von 2017 im Traum wiedererkannt. Er wollte mich irgendwie wieder angreifen und ich dachte nur: "Oh nein! Nicht schon wieder.!" Plötzlich tauchte aus dem Nichts ein helles Licht auf, so wie ich sie in meiner Nahtoderfahrung gesehen hab. Ich denke, dass Gott das Licht war. Ich wachte schlagartig auf und schreckte hoch. Ich legte mich wieder schlafen und das Licht im Traum war immer noch da. Gott hat die ganze Nacht über mich gewacht. Gott hat mir noch eine letzte Chance geben, umzukehren und mir eine Warnung ausgesprochen, deshalb denke ich, dass ich Gott wichtig bin.

Vor wenigen Tagen habe ich zu Gott gebetet und ihm meine ganzen Sorgen und Wünsche erzählt. Meine Familie hat sich seit Tagen gestritten. Als ich zu Gott gebetet hab und ihm meinen Wunsch geäußert hab, dass sich meine Familie wieder versöhnen soll, sagte einer aus meiner Familie: "Komm, lass uns wieder versöhnen."

Und ich war total erstaunt, dass Gott meine Gebete wirklich erhört hat. Seit Gottes Warnung mit der Hölle und dass ich Gott verlieren würde, wenn ich mich auf der Seite des Bösen hingebe, tu ich alles, um den Teufel zu umgehen und ich würde bis in alle Ewigkeit bei Gott bleiben, weil ich Gott nicht verlieren will und weil Gott mir wichtig ist.

Gott hat die meisten meiner Gebete erhört und in schlechten Zeiten tröstet mich Gott mit seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner Geborgenheit.

Hab manchmal auch den Drang zu Gott zu gehen, aber ich weiß, dass Gott so lange wir leben auch in unseren Herzen ist und dort haben wir auch einen Platz, wo wir uns zurückziehen können und mit Gott reden können.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
Ja

Hallo Tim826,

in der wissenschaftlich orientierten Zeit, in der wir leben, erwarten einige, die nach Gott fragen, einen wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz. Da die Wissenschaft diesen Beweis jedoch bis heute nicht erbringen konnte, denken sie, es könne dann eben keinen Gott geben. Wer so denkt, glaubt, dass die Wissenschaft in der Lage wäre, alles, was irgendwo existiert, irgendwann zu erklären und zu begreifen. Doch damit traut man der Wissenschaft ein wenig zuviel zu.

Damit etwas im wissenschaftlichen Sinne als ein Beweis gelten kann, muss es z.B. experimentell nachprüfbar und belegbar sein. Das ist jedoch auch auf etlichen Gebieten der Wissenschaft einfach nicht möglich. Denke nur einmal an die Frage nach der Entstehung des Lebens. Es sind hier seit über 150 Jahren zwar viele Laborversuche und Experimente durchgeführt worden, doch kann niemand bis heute beweisen, dass das Leben spontan aus unbelebter Materie hervorgegangen ist.

Nun würde man es sich aber zu einfach machen, immer dann, wenn man bestimmte Phänomene in der Natur nicht erklären kann, Gott heranzuziehen. Darum geht es jedoch auch gar nicht. Ein Beispiel: Würde man durch die Bildergalerie eines ungekannten Künstlers spazieren, dann wäre es keine Frage, wie diese Bilder zustande gekommen sind. Bloß weil man den Künstler nicht kennt und ihn bisher niemand gesehen hat, würde doch niemand auf die Idee kommen, zu sagen, die Bilder seien das Ergebnis einer Explosion in irgendeiner Künstlerwerkstatt? Die Pinselführung, die Farbmixtur und die Art der Darstellungen würden als unwiderlegbarer Beweis dafür gewertet, dass hier ein echter Künstler am Werke gewesen ist.

Leider legt man bei der Bewertung der "Werke" in der Natur plötzlich ganz andere Maßstäbe an. In den komplexen Strukturen und dem Aufbau des Lebens will man gar nicht eine intelligente Kraft dahinter sehen. Vorschnell wird behauptet, es gäbe keine "Beweise". Stimmt das aber?

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Hier noch ein anderes Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen.

Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter biologischer "Maschinen".

Beeindruckend finde ich auch den sog. Geißelmotor (Flagellum) z.B. eines Bakteriums. Dieser winzig kleine "Motor" im Nanobereich ist ähnlich aufgebaut wie ein Außenbordmotor, bestehend aus Einzelteilen wie einer Antriebswelle, einen Rotor, einem U-Gelenk uvam. Erstaunlich sind auch seine Leistungen: über 20.000 Umdrehungen/min. Trotz dieser schnellen Umdrehung kann er in einer 1/4 Umdrehung zum Stillstand kommen und danach sofort die Drehrichtung wechseln.

Das sind nur einige wenige Beispiele, die zeigen, welch ungeheure Intelligenz und Findigkeit in den Werken der Natur mit im Spiel ist. Für viele ist das ein sehr starker Hinweis darauf, dass hinter unserer Welt ein genialer Schöpfer und Konstrukteur steht.

LG Philipp

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Ich habe selten so viel Unwissenheit und Ignoranz in einer einzigen Antwort gelesen

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@Sturmwolke

Hier kommen eben so viele falsche Behauptungen und Fehlschlüsse zusammen, die schon lange widerlegt sind. Um das festzustellen muss man nicht lange recherchieren. Dass es sich um Fehlschlüsse handelt, weiß der Verfasser also entweder nicht, oder er ignoriert es.

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@TroIIinger

Philip59 hat eine durchaus intelligente Antwort gegeben und hat genug Raum für eigene Gedanken und Rückschlüsse gegeben. Die machst genau das, was er aufzeigte - etwas logisch aufzudröseln, was (nachvollziehbar erklärt) nicht funktioniert. Wenn du schon so ein selbsternannter Durchblicker bist, dann lege mal vor was deine Meinung stützt - oder schweige besser!

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@joergbauer
Philip59 hat eine durchaus intelligente Antwort gegeben

Nein, denn die Antwort ist voller Fehlschlüsse, was man innerhalb weniger Minuten herausfinden kann.

Er fängt zum Beispiel mit diesem Strohmann an

" Da die Wissenschaft diesen Beweis jedoch bis heute nicht erbringen konnte, denken sie, es könne dann eben keinen Gott geben. "

Weiter geht es mit einigen Versionen des Komplexitätsarguments, das an sich schon mehrere Fehlschlüsse beinhaltet.

Google mal nach Strohmannargument und Komplexitätsargument und du findest auf der ersten Seite einige Erklärungen warum es sich dabei um Fehlschlüsse handelt.

Eine intelligente Antwort wäre ohne Fehlschlüsse ausgekommen.

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@TroIIinger

Strohmannargument/Komplexitätsargument - nur intelligent sich anhörende Wortneuschöpfungen um etwas einzutüten, was man nicht eintüten kann. Gott steht über menschlichen Argumenten und deren Logik. Gott ist durch Glauben erfassbar - die vielen Christen, die eine begründete Hoffnung haben, und die es seit Jahrhunderten gibt, sind der Beweis, daß die Bibel inspiriert und wahr ist. Die leiden ja nicht alle an Hirngespinsten oder erleben einen Generationen übergreifenden kollektiven Gotteswahn. Du kannst mit deinen abgekupferten Erklärungen von uninspirierten Atheisten Gott sich nicht in Luft ausflösen lassen. Das haben schon andere versucht und sind gescheitert.

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@joergbauer

Das sind keine Wortneuschöpfungen, sondern seit Jahrhunderten bekannte Fehlschlüsse.

Gott steht über menschlichen Argumenten und deren Logik

Demnach wären keinerlei Aussagen über ihn möglich. Du wüsstest nicht einmal woran du glaubst.

Gott ist durch Glauben erfassbar

So wie andere Fabelwesen auch. Glaube ist leider die schlechteste Methode, um Erkenntnis zu erlangen, denn man kann auch widersprüchliches und sogar Falsches glauben. Dass Glaube unzuverlässig ist zeigt sich an den Ergebnissen bei dessen Anwendung. Die Gläubigen kommen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen, was deutlich zeigt, wie fehlerhaft glaube als Methode ist.

die vielen Christen, die eine begründete Hoffnung haben, und die es seit Jahrhunderten gibt, sind der Beweis, daß die Bibel inspiriert und wahr ist.

Bei diesem Fehlschluss handelt es sich um eine Kombination aus dem Popularitätsargument und dem Traditionsargument. Nur weil etwas schon lange und von Vielen geglaubt wird, ist es nicht automatisch wahr. Es gibt viele ältere Religionen, die ebenfalls viele Anhänger haben. Die werden dadurch auch nicht wahr

Du argumentierst mit Fehlschlüssen, die seit Jahrhunderten als solche bekannt sind. Bitte informiere dich etwas besser, wenn du diskutieren möchtest.

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@OhNobody

Es ist doch nicht arrogant, auf Fehlschlüsse aufmerksam zu machen. Eine fehlerhafte Argumentation ist eben nichts wert. Ich helfe doch nur den Leuten, ihre Fehler zu erkennen.

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@TroIIinger

Ich bin mir bewusst, dass meine "Behauptungen und Fehlschlüsse", wie Du es nennst, im Widerspruch zu dem stehen, was die meisten Wissenschaftler sagen. Doch auch ihre Schlussfolgerungen und Behauptungen beruhen auch nicht immer auf feststehenden Tatsachen und Beweisen. Die Evolutionsbiologie beispielsweise gehört daher nicht zu den exakten Wissenschaften.

Das, was vor langer Zeit (als lebende Organismen entstanden) einmal geschehen ist, kann eben nur rekonstruiert werden. Welche Schlussfolgerungen man z.B. aus den Artefakten zieht, hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob man die Existenz eines Schöpfers ausschließt oder nicht. Da Wissenschaftler im allgemeinen jedoch einem intelligenten Designer keinen Platz geben, gelangen sie verständlicherweise zu ganz anderen Denkrichtungen, als dies jemand tut, der an Gott glaubt.

Aber zu behaupten, dass nur der Recht hat, der dem Mainstream der Wissenschaft folgt, stellt aus meiner Sicht eine Diskriminierung derer da, die eine gegensätzliche Auffassung vertreten (wobei unter diesen auch eine beträchtliche Anzahl Wissenschaftler zu finden sind; siehe beispielsweise hier: http://www.soulsaver.de/wissenschaft/evolutionskritiker/)

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@TroIIinger

Fabelwesen werden darum so genannt, weil sie nicht existieren. Somit sind sie natürlich weder durch Wissenschaft noch durch Glauben wirklich erfahrbar. Das ist dann dein Fehlschuss! Bei dem Gott den die Bibel erwähnt ist das ganz anders. Woher kamen denn in all den Jahrhunderten bis heute die Christen her? Woher die Märtyrrer? Alle suggestiv und chronisch verblendet? Du machst es dir zu einfach und erkennst deine eigenen Fehlschüsse nicht. Gott hat es bestimmt, daß man ihn durch Glauben erfährt - ob es dir passt oder nicht. Mit deiner überheblichen Haltung erkennst du natürlich gar nichts! Millionen von Christen wissen es besser.

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@Philipp59

Wow, du hast dich wirklich nicht im Ansatz informiert.

Dein Argument funktioniert nämlich nicht einmal dann, wenn man die Existenz eines Schöpfers auisschließt und die Evolutionstheorie als falsch annimmt.

In der Wissenschaft wird die Existenz eines Schöpfers nicht ausgeschlossen, sie wird nur nicht angenommen, bis sie nachgewiesen werden kann, so wie alles Andere auch.

Dein Argument funktioniert nicht, weil du keine Belege für die Existemz eines intelligenten Designers hast. Du verweist auf Komplexität, doch Design erkennt man nicht an Komplexität. Dein Argument ist zirkulär, weil es voraussetzt, was es beweisen soll.

PZ Myers hat das Argument mal in einem Vortrag ganz schön zusammengefasst. Keine Angst, du musst nicht den ganzen Vortrag anschauen, ich verlinke die relevante Stelle ( 1: 13)

https://youtu.be/ba2h9tqNYAo?t=1013

Der Mainstream Wissenschaft zu folgen, ist nicht blöd, denn die liefert Ergebnisse. Biologische Evolution ist Teil vieler Forschungen, schon heute. Frag dich mal selbst welches Maß an Selbstüberschätzung nötig ist, um allen Wissenschaftlern eines kompletten Fachbereichs die Kompetenz auf ihrem eigenen Fachgebiet anzusprechen.

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@joergbauer
Fabelwesen werden darum so genannt, weil sie nicht existieren.

Nein. Sie werden so genannt, weil ihre Existenz nicht belegt wurde. Wenn zum Beispiel die Existenz des Sasquatch nachgewiesen wurde, gilt er nicht mehr als Fabelwesen.

 Somit sind sie natürlich weder durch Wissenschaft noch durch Glauben wirklich erfahrbar. Das ist dann dein Fehlschuss!

Es gibt einige Menschen, die an die Existenz des Sasquatch glauben und ihn auch schon erfahren haben wollen. Auch die Götter und Fabelwesen anderer Religionen lassen sich durch Glauben erfahren. Daran sehen wir, dass Glaube als Methode nichts taugt, weil andere Menschn auf er gleichen Grundlage etwas ganz Anderes glauben.

Es ist doch einfach. Ein nicht existenter Gott kann nicht von einem nicht nachweisbaren Gott unterschieden werden.

Woher kamen denn in all den Jahrhunderten bis heute die Christen her? Woher die Märtyrrer? 

Heute wie auch schon früher werden Kinder von ihren Eltern im Sinne derer Religion indoktriniert. Man kann as Argument auch umdrehen. Woher kommen all die islamischen Märtyrer, enn ihre Religion nicht wahr ist? Dein Argument lässt sich fü jede Religion machen, deswegen funktioniert es nicht

Gott hat es bestimmt, daß man ihn durch Glauben erfährt - ob es dir passt oder nicht. 

Mal davon abgesehen, dass es sich hierbei um einen Zirkelschluss handelt, würde das bedeuten, dass dein Gott überaus dämlich ist, denn dass Glaube als Methode zur Erkenntnisgewinnung nicht taugt, sieht man an allen menschen, die etwas Anderes glauben.

 Millionen von Christen wissen es besser.

Millionen Fligen können nicht irren...
Das ist dein Argument.
Würden diese Christenm wirklich etwas besser wissen statt nur zu glauben, dann hätten sie ein schlüssiges Argument.

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@TroIIinger

Du bist ein Sünder - auch wenn du das vielleicht nicht fühlst und denkst und es nicht belegen kannst oder willst. Ist es nun wahr oder nicht? Vielleicht denkst du auch du bist vielleicht ein Sünder, aber da es für dich keinen Gott gibt, musst du dafür auch nicht geradestehen. Nur eben aufpassen mit dem irdischen Gesetz nicht in Konflkt zu geraten. Ich sage dir nun ganz ernsthaft: Gott existiert und du bist ein verlorener Sünder und wirst einmal Rechenschaft ablegen müssen über dein Leben (wie wir alle). Der Glaube kommt durch die Worte Jesu in der Bibel! Ohne Jesus als den Erlöser, der am Kreuz sein Leben gab zur Vergebung der Sünden, gehst du ewig verloren (Johannes 3,16). Kein Mensch kann sich die Vergebung verdienen. Wissen kommt hier durch Glauben und nicht umgekehrt. Gott ist geist und die Wahrheit muss entsprechend geistlich (im Glauben) gehört und verstanden werden. wenn du nur an Zahlen glaubst und an das was du siehst und logisch erklären kannst, bist du echt arm dran. Glaube wie ihn die Bibel definiert hat mit Religion nichts zu tun. Man kann auch religiös sein und doch am Ziel des Glaubens vorbeirennen. Aber das verstehst du vermutlich nicht...

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39
@joergbauer

Das ist ein nettes Bündel Behauptungen, doch ohne den Nachweis dass es richtig ist, ist es nur hohles Geschwätz.

Was du hier präsentierst habe ich schon oft gesehen.

Wird deutlich, dass du kein Argument hast, wird einfach gedroht, beschuldigt und noch mehr behauptet.

An was für einen bösartigen Gott glaubst du überhaupt, wenn du annimmst, dass ich auf ewig verloren bin, wenn ich nicht ohne vernünftigen Grund glaube was du glaubst? Was ist das für ein Gott, der Leichtgläubigkeit zum primären Kriterium erklärt?

Du kannst gerne behaupten dass ich ein Sünder bin, dass dein Gott wirklich wirklich ganz arg existiert, dass man ohne deinen Jesus verloren ist und was dir sonst noch einfällt. Ohne den Nachweis dass es wahr ist, bleibt es einfach nur hohles Geschwätz. Noch mehr Behauptungen machen es nicht besser, dadurch wächst nur der Berg der Behauptungen die du belegen musst, wenn du nicht als Schwätzer da stehen willst.

Statt also immer noch mehr zu behaupten, empfehle ich dir, erstmal deine allem zu Grunde liegende Prämisse zu belegen, die Existenz deines Gottes. Das wäre schon mal ein Anfang. Und versuch doch mal bitte, ohne Fehlschluss auszukommen.

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@TroIIinger

Den Nachweis siehst du in der verdorbenen Welt und der Geschichte der Menschheit mit allen Kriegen und dem Bösen was auf der Welt tobt. Und daran, daß die Bibel viele Dinge voraussagte und viele Menschen Lebensveränderungen vorweisen können und Gebetserhörungen erlebten. Die Evolutiontheorie hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse z.B.kann man die Kambrische Explosion nicht erkären, weil es da nämlich keine Entwicklung gab wie Darwin das behauptete. Man kann die Erschaffung der Lebens nicht wissenschaftlich erklären und somit Gott nicht ausschließen. Höre dir bei YouTube mal Vorträge von Dr. Roger Liebi an zum Thema Bibel, Evolution etc. oder gehe auch die Seite von Wort & Wissen. Aber ich vermute das wirst du auch nur mies machen und als hohles Geschwätz ansehen. Es ist mir aber auch egal - warten wir einfach ab was passiert. Wenn ich sage du bist ein Sünder, dann tue ich das, weil es auch eine Lösung gibt im Evangelium von Jesus Christus, der dir vergibt wenn du daran glaubst. Ich bin nicht besser als du, aber besser dran.

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@joergbauer
Den Nachweis siehst du in der verdorbenen Welt und der Geschichte der Menschheit mit allen Kriegen und dem Bösen was auf der Welt tobt.

Das ist doch genau das was man zu beobachten erwartet, wenn man annimmt, dass es keinen gütigen Gott gibt.

. Und daran, daß die Bibel viele Dinge voraussagte und viele Menschen Lebensveränderungen vorweisen können und Gebetserhörungen erlebten.

Die Bibel enthält keine nachweislich eingetretene präzise Vorhersage, die nicht selbsterfüllend oder gewöhnlich ist

Lebensveränderungen gibt es auch ohne Religion und kein Gebet wurde jemals nachweislich erhört.

Die Evolutiontheorie hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse... Bla Bla hohles Geschwätz bla bla

Selbst wenn sich die Evolutionstheorie als falsch herausstellen würde, gäbe es immer noch kein Argument für die Existenz eines Gottes.

Mit deinen Fehlschlüssen kannst du höchstens einfache Gemüter täuschen. Wieder mal nur Geschwätz von dir

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@TroIIinger

Du siehst deine eigenen Widersprüche nicht. Wenn Evolutionstheorie falsch ist, woher soll dann alles entstanden sein? Denke mal weiter, oder bist du auch ein einfaches Gemüt? Daß die Welt und Gesellschaft böse, ungerecht, egoistisch und grausam ist, dazu muss man nicht gläubig sei um das zu sehen. Aber du bringst das nicht fertig hier objektiv zu sein. Woher willst du wissen daß Gebete nachweislich nicht erhört wurden? Was für eine aberwitzige Anmaßung! Kennst du jeden einzelnen der schon gebetet hat? Und was die erfüllten Prophezeiungen betrifft, so hast du null Ahnung. Du kennst weder die Prophezeiungen noch die Erfüllungen. Aber du meinst dennoch mit einem Satz das alles wegwischen zu können. Dein Hochmut ist abenteuerlich. Belassen wir es dabei. Du musst ja nicht glauben.

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@joergbauer
Wenn Evolutionstheorie falsch ist, woher soll dann alles entstanden sein?

Nun, erstmal erklärt die Evolutionstheorie nicht wie alles entstanden ist, sondern nur, wie die Artenvielfalt er Lebewesen zu Stande kam. Ohne die Evolutionstheorie hätte ich immer noch Erklärungen, wie zum Beispiel das Universum, unser Sonnensystem oder Gebirge entstanden sind. Mi kommt es so vor, als wüsstest du nicht einmal, was die Evolutionstheorie überhaupt aussagt.

Wäre die Evolutionstheorie falsch, hätte ich keine Erklärung für die Artenvielfalt. Ich habe für Vieles keine Erklärung, da käme dann eben die Artenvilfalt hinzu. Weder muss noch kann ich alles wissen.

"Gott wars" ist als Antwort erst dann eine Option, wenn nachgewisen werden konnte, das ein Gott die Ursache war. Ohne einen solchen Nachweis einfach in Ermangelung einer Erklärung auf einen Gott als Ursache zu schließen, wäre ein Fehlschluss, der als Lückengott oder argumentum ad ignorantiam bekannt ist. Der Lückengott basiert widerum auf einem Fehlschluss, den man falsches Dilemma nennt. Damit ist die Verkürzung auf zwei Wahlmöglichkeiten gemeint.

Der Fehlschluss geht so: Entweder ist Erklärung 1 oder Erklärung 2 richtig. Ist Erklärung 1 falsch, ist Erklärung 2 per Ausschlussverfahren richtig.
Das funktioniert wunderbar, wenn Erklärung 1 und Erklärung 2 die einzigen Möglihkeiten sind. Das Dilemma ist deswegen ein Falsches, weil man nicht ausschließen kann, dass es weitere Möglichkeiten gibt, die man nicht kennt.

Wäre die Evolutionstheorie falsch, wäre man nicht einen Schritt weiter , die Existenz eines Schöpfers nachzuweisen.

Woher willst du wissen daß Gebete nachweislich nicht erhört wurden?

Das weiß ich nicht, aber das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich habe geschrieben, dass nicht kein Gebet nachweislich erhört wurde, nicht dass alle Gebete nachweislich nicht erhört wurden. Es fehlt einfach der Nachweis, dass jemals ein Gebet erhört wurde. Jetzt verstanden?

Und was die erfüllten Prophezeiungen betrifft, so hast du null Ahnung. Du kennst weder die Prophezeiungen noch die Erfüllungen.

Das lässt sich doch ganz einfach klären. Nenn einfach die beste, aussagekräftigste, präziseste Prophezeiung, die du kennst. Ich zeige dir dann gerne, was daran faul ist.

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@TroIIinger

Du solltest Politiker werden - viel Gerede und doch nichts zu sagen. Nur weil du persönlich keine Nachweise von Gebetserhörungen hast, fehlt gennerell der Nachweis dafür? Du redest dir deine eigene falsche Wahrheit schön. Wenn Evolution verkehrt oder zumindest fragwürdig ist, dann muss das Leben eben einen anderen Ursprung haben . Das ist logisch, denn von nichts kommt nichts. Alternativ könnte man vielleicht Außerirdische nennen, die da was gemacht haben (manche glauben das wirklich). Unter anderem Richard Dawkins hat sich mal in der Art geäußert. Es ist eher logisch von Gott als Schöpfer auszugehen als alles andere (Pascalsche Wette). Ich hatte dir bereits geschrieben, daß die Erkenntnis pro Gott nicht logisch ist oder sein muss, sondern geistlich. Entsprechend bekommt man durch Glauben Zugang zu dieser Geistlichkeit (Gott ist Geist). Das scheinst du völlig zu verdrängen. Aber wenn du die Bibel ein wenig verstehst, wird klar, daß der Verstand und die menschliche Logik und somit der Hochmut des Lebens eher verhindern Gottes Existenz und seine Worte zu verstehen und anzuerkennen. Du bist das beste Beispiel dafür. Ohne Verstand geht es auch im Glauben nicht, aber es ist nicht die Grundbedingung um zu Gott zu finden. Ich bin seit über 30 Jahren Christ und war auch war auch auf einer Bibelschule und weiß von was ich rede.

http://www.dasjahrderbibel.de/Bibel/ErfuellteProphetie.htm

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39
@joergbauer
ur weil du persönlich keine Nachweise von Gebetserhörungen hast, fehlt gennerell der Nachweis dafür?

Ich habe ja welche gesucht und auch Gläubige danach gefragt, aber offensichtlich gibt es da nichts, du hast ja auch keinen Nachweis genannt.

Es ist eher logisch von Gott als Schöpfer auszugehen als alles andere (Pascalsche Wette)

Auf die pascalsche Wette fallen vielleicht einfache Gemüter herein, aber die Fehlschlüsse sind für jeden offensichtlich, der nur einen Moment darüber nachdenkt. Es fängt damit an, dass man sich nicht entscheiden kann, etwas zu glauben. Zudem setzt die Wette bereits die Existenz eines ganz spezifischen Gottes voraus, an den geglaubt werden soll. Somit ist die Argumentation zirkulär.

Ich hatte dir bereits geschrieben, daß die Erkenntnis pro Gott nicht logisch ist oder sein muss, sondern geistlich. 

Wenn du dein Hirn ausschalten und blind glauben willst, nur zu. Ein Argument ist das aber nicht. Du beginnst mit dem Glauben als Voraussetzung für den Glauben, was deine ganze Argumentation zirkulär macht.

Schade, dass du nicht deine beste, aussagekräftigste, präziseste Prophezeiung genannt hast.

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35
@TroIIinger

Ich gab dir einen Link zu den Prophezeiungen. Stichworte: Jesus, Israel, Zerstreuung, Sammlung,..etc. Ebenso sagte ich, daß ich mein Hirn eben nicht ausschalten muss, aber deine Vorurteile lassen sich scheinbar durch nichts aufhalten. Ist mir auch egal. Ja, man darf davon ausgehen daß es einen Gott gibt. Wenn du etwas nicht erwartest, erhoffst, offen dafür bist und von vornherein desinteressiert, ablehnend und hochmütig dich verhälst, dann wirst du auch nichts finden.

  1. Korinther 1, 18-20: "Die Botschaft vom Kreuz ist nämlich für die, die ins Verderben gehen, eine Dummheit, aber für uns, die gerettet werden, ist sie Gottes Kraft. Denn Gott hat gesagt: "Ich werde die Weisheit der Weisen zunichtemachen und die Klugheit der Klugen verwerfen". Wo bleiben da die Weisen? Wo die Schriftgelehrten? Wo die Wortführer unserer Welt? Hat Gott nicht gerade das als Dummheit entlarvt, was diese Welt für Weisheit hält"?

Hebräer 11,3: "Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist".

Argumente für den Glauben sind für mich: Frieden, Ewiges Leben, Erlösung, Liebe, Sinnvolles Leben, Hoffnung, Geborgenheit, Kraft, Ziel, Aufgabe, Bestimmung, Gott zu ehren etc. Und dazu kann ich dir bei jedem Punkt auch sagen warum und wieso. Du kannst dch auch gerne auf meinem Kanal bei YouTube mal umsehen wie ich das meine und vertrete:

https://www.youtube.com/user/jorbaful/videos

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@joergbauer

Du hast eine Seite verlinkt, auf der es um mehrere Prophezeiungen geht. Ich hatte nach deiner besten gefragt. Ist die vom Tisch, können wir das Thema abhaken.

Du hattest geschrieben, dass deine Erkenntnis nicht logisch sein muß. Hirn ausschalten trifft es da ganz gut, denn ohne Logik sind keinerlei sinnvolle Aussagen möglich.

Ja, man darf davon ausgehen daß es einen Gott gibt.

Klar darf man das, nur ist jede auf dieser Annahme basierende Argumentation nicht schlüssig, bis nachgewiesen wurde, dass die Annahme richtig ist. Du startest mit einer Prämisse, die nicht nachweislich wahr ist.

Merkst du denn nicht, dass alle deine Argumente für den Glauben komplett zirkulär sind? Du begründest was du glaubst mit dem was du glaubst. Du führst nämlich deine Glaubensinhalte als Argument für deinen Glauben an.

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@TroIIinger

Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. - Hebräer 11, 1

Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben! - Johannes 20, 29

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39
@Kessy04
Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht

Also Wunschdenken

Leichtgläubig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!

Glauben bedeutet so zu tun als wüsste man etwas das man nicht weiß. Das wird hier besonders deutlich. Ich finde es bedauernswert, was Religion dem Verstand antun kann. Mancher wirft einfach die Logik über Bord, wenn sein Glaube gar keinen Sinn ergibt.

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27
@TroIIinger

Du musst nicht von Dir auf andere schließen! Mein Glaube (=feste Überzeugung und Gewissheit!) ergibt Sinn! Weil ich nicht außen vorstehe so wie du. Ich habe geschmeckt und erfahren, dass Gott ein realer, lebendiger Gott ist und nicht irgendeine Statue, die ich anbete oder ein Hirngespinst.

Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband. - Hebräer 4, 2

So ist das leider bei dir... schade.

Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Jeremia 29, 14

Das ist bei dir leider nicht der Fall. Auch schade...

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39
@Kessy04

Woher willst du denn wissen, ob dein Gott real ist und nicht nur in deinem kopf existiert? Was macht dich so sicher, dass es sich nicht um ein Hirngespinst handelt?

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27
@TroIIinger

ER zeigt sich mir unmissverständlich. ER, der Schöpfer selbst, gibt mir die Gewissheit.

Ich erfahre Gott täglich. ER spricht zu mir durch Sein Wort, die Bibel, durch Ruhe, Kraft und Weisheit, wenn ich sie brauche und von IHM erbitte, durch Hilfe in Schwierigkeiten (ich könnte dir hier ein Beispiel nennen, es ist mir aber für diese öffentliche Plattform zu privat, das zu erzählen).

Nur, weil Gott nach deiner Meinung nicht existiert, heißt es nicht, dass ER nicht existiert.
Ich nehme das für mich so an, bin überzeugt davon, habe die Gewissheit, und zwar so, wie ich sicher bin, dass mein Sohn mein Sohn ist. Da überzeugt mich auch keiner vom Gegenteil. Ich bin sicher!

Aber egal, wieviele Worte ich hier mache, ich überzeuge dich nicht. Wenn, dann bewirkt das nur Gott selbst an dir. Und dafür musst du dein Herz IHM öffnen.

LG

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39
@Kessy04
ER spricht zu mir durch Sein Wort, die Bibel,

Also spricht er nicht wirklich und du bist einfach nur überzeugt, ohne dass es einen vernünftigen Grund dafür gibt.

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27
@TroIIinger

Wenn du einen Brief von einem Freund geschickt bekommst, spricht dein Freund in dem Moment im Brief zu dir!!

Sorry, aber jetzt ist es mal gut.

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39
@Kessy04

Er spricht dann nicht, ich lese in dem Fall eine Nachricht, die er mir geschrieben hat.

Die Bibel wurde von verschiedenen Autoren verfasst. Das ist eher so, als würden verschiedene Leute Geschichten über jemanden schreiben, der nie nachweislich existiert hat, den du aber für deinen Freund hältst.

Du liest nur die Bibel und tust so als hätte dein Gott sie für dich als Nachricht an dich geschrieben.

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@TroIIinger

Die Bibel ist von 40 verschiedenen Menschen geschrieben worden in einem Zeitraum von 1600 Jahren. Und zwar von Menschen, die durch Gottes Heiligen Geist dazu ausgerüstet und beauftragt wurden. Der rote Faden ist durch all die Berichte des AT und NT und der Geschichte Israels Gott und Gottes Sohn Jesus Christus. Alle Berichte ergänzen sich und harmonieren miteinander. Schon viele haben verucht die Bibel auszurotten, aber keinem ist es bis heute gelungen. Der Buchstabe allein bringt nicht viel, aber der Geist dahinter schon. Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig wie die Bibel feststellt. Darum der Glaube, der das Geistliche berührt und versteht. Du verstehst eben nicht!

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27
@TroIIinger

Die Bibel wurde von verschiedenen Schreibern aufgeschrieben. Der Autor ist Gott!

Wenn ein Brief eines Freundes für dich nur Papier und Tinte und nichts weiter ist, du also aus den Worten in dem Brief keinerlei Emotionen erlebst (hast du überhaupt die nötigen Synapsen dafür??), dann wundert es mich, dass du überhaupt einen Freund hast.

Und es wundert mich dann nicht, dass Gottes Wort dich nicht berührt...dein Herz ist eben verstockt, leider.

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39
@joergbauer

Du blickst es wohl nicht, dass man als Schwätzer dasteht, wenn man einfach nur irgendwas daher behauptet, wie die Existenz eines Geistes.

Wer auch immer an der Entstehung der Bibel beteiligt war, wusste Vieles nicht. Deswegen sind so viele falsche Schilderungen in der Bibel wie der schöpfungsmythos, der Exodus oder die Sintflut. Welcher Gott würde sich denn schon selbst als bösartiges Monster darstellen lassen, das Sklaverei erlaubt, Kinder tötet und einen verwirrten Leichtgläubigen zum Kindsmord anstiftet?

Alle Berichte ergänzen sich und harmonieren miteinander. 

Guter Witz angesichts all der Widesprüche

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39
@Kessy04
 Der Autor ist Gott!

Glaubst du wirklich ein Gott könnte nichts Besseres vollbringen als dieses Machwerk voller Fehler und Widersprüche, das ihn als bösartiges Monste darstellt?

An was für einen jämmerlichen Gott glaubst du denn?

Wenn ein Brief eines Freundes für dich nur Papier und Tinte und nichts weiter ist, du also aus den Worten in dem Brief keinerlei Emotionen erlebst (hast du überhaupt die nötigen Synapsen dafür??), dann wundert es mich, dass du überhaupt einen Freund hast.

Ich bekomme von meinen Freunden keine Briefe, wir nutzen modernere Methoden zur Kommunikation oder treffen uns.

dein Herz ist eben verstockt, leider.

Meinem Herz geht es prima. Ich kann dochj nichts dafür, dass du kein vernünftiges Argument zusammen bekommst.

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@TroIIinger

Was für Widersprüche? Nur weil du es nicht kapierst ist es nicht verkehrt. Die Christen, die Gott erleben und sein Wort in der Bibel verstehen, sehen das freilich ganz anders als du. Wenn einer ständig nach Beweisen fragt und vom Glauben nichts wissen will, ist das viel eher ein Indiz für arrogante Besserwisserei und Geschwätz als das Gegenteil. Christen haben ihre Beweise, in ihrem Herzen und ihrer Seele und auch in hren Gedanken darin, daß sie Frieden haben und genau wissen an wen sie glauben und auch warum. Wenn dir das nicht gefällt, und du nur Verachtung zeigst und Beleidigungen aussprichst, wen kümmert es wirklich...!?

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39
@joergbauer
Was für Widersprüche?

Beantworte mir doch anhand der Bibel folgende Frage:

Ein Mann schlägt einem anderen Mann, der kein Sklave ist, einen Zahn aus. Soll ihm nun ebenfalls ein Zahn ausgeschlagen werden, ohne nicht?

Christen haben ihre Beweise

Dann nenne doch mal einen und die Diskussionen ist beendet. Das kannst du aber nicht, sonst hättest du es doch längst getan.

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