Glaubt ihr an Gott und habt ihr ein Argument?

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24 Antworten

Ich glaube nicht an einen allmächtigen Schöpfergott, Propheten, göttliche Gebote, Sünden und deren Vergebung.

Meiner Meinung nach ist die Vorstellung eines Gottes heutzutage nicht mehr erforderlich, um die Welt und ihre Erscheinungen zu erklären.

Wenn wir uns umblicken sehen wir außerdem, das absolut nichts ewig und von Konstanz ist. Selbst iesige Berge bleiben nicht unverändert und sogar ganze Galaxien entstehen und verschwinden wieder.

Da erscheint mir die Behauptung, dass es jenseits dieser Welt der Erscheinungen ein ewiges, allmächtiges Wesen geben soll, dass dann noch Botschaften übermittelt, einfach zu weit hergeholt.

Allerdings respektiere ich, wenn andere Menschen solche religiösen Vorstellungen haben und sehe keinen Grund dafür, ihnen meine persönlichen Ansichten aufzuzwingen, oder mit missionarischem Eifer aufklärerisch tätig zu sein.

Wenn allerdings eine Auslegung der Religion dazu genutzt wird, um Menschen in ihren persönlichen Freiheit einzuschränken, sie einzuschüchtern und gefügig zu machen, dann äußere ich Kritik an dieser Lehre.

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Die Frage nach Gott kann ich dir natürlich nicht beantworten. Wenn du nach Argumenen fragst, wirst du hier soviele dafür und dagegen bekommen, wie es auf der Welt Menschen gibt - wahrscheinlich eher sogar noch mehr.
Auf deine Frage nach den Dinosauriern in der Bibel kann ich dir aber eine fachliche Antwort geben:

Dinosaurier lebten nachweißlich von vor etwa 235 - 65 Millionen Jahren auf unserem Planeten, eine schier unglaublich lange Zeit lang also, die ebenso unglaublich lange zurückliegt - die ersten richtigen Menschen tauchten schließlich erst vor nur einigen Jahrhunderttausenden auf. Dies lässt sich durch radiometrische Untersuchungen am Gestein belegen: Die Halbwertszeit von einigen radioktiven Isotopen gibt uns Aufschluss darüber, wie alt das Fossil eines Dinosauriers ist. Diese Methoden sind heute schon ziemlich genau. Fakt ist also, dass kein Mensch jemals einem Dinosaurier begegnet sein kann, sieben Tage hin oder her.

In der Bibel (Hiob 40, 15-24) ist  trotzdem von einigen urgewaltigen Wesen die Rede: Dem Behemoth und dem Leviathan. Außerhalb der Bibel taucht noch der ebenso gewaltige Vogel Ziz auf und macht das Trio komplett. Heute werden diese Wesen oft als mythologische Entsprechungen für urzeitliche Kreaturen gedeutet: Der Behemoth etwa als Sauropode (langhalsiger Dinosaurier), der Leviathan als Seeungeheuer wie ein Mosasaurier oder Pliosaurier (Meeresreptil) und der Ziz als Pterosaurier (Flugsaurier).

Vielleicht ließen sich die Autoren der Hiobsgeschichte ja von Fossilfunden inspirieren: Dinosaurier und andere Urzeitreptilien wurden schließlich auf jedem heutigen Erdteil gefunden, warum nicht also auch dort, wo man damals die Hiobsgeschichte verfasst hatte?

Allerdings ist die Beschreibung, die wir in der Bibel finden, eher an heutige Tiere angelehnt, so erinnert Behemoth doch eher an eine Mischwesen aus Elefant und Flusspferd, wohingegen Leviathan auch als Wal verstanden werden kann. Im alten Israel, wo diese Geschichten enttanden, waren diese heutigen Tiere für die dort lebenden Menschen ebenso fremdartig und fantastisch, wie es für uns heute Dinosaurier und andere Urzeitreptilien sind.

Ob die Bibel also tatsächlich Bezug auf ausgestorbene Wesen nimmt oder diese Fabeltiere eher einen Ursprung in der Tierwelt der heutigen Zeit haben, kann also nicht geklärt werden.

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Da es keinerlei Anzeichen für die Existenz irgendeines Gottes gibt, und die Gläubigen, die mir heutzutage von ihren Göttern vorschwärmen, dies vor ein paar tausend Jahren mit den gleichen schwammigen bis komplett unsinnigen "Argumenten" von ganz anderen Göttern getan hätten, ist meine Antwort ein ganz klares Nein.

PS: Natürlich steht in der Bibel nichts von Dinosauriern.

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Ich glaube an eine beseelte "jenseitige" Welt, in der es z.B. Menschen gibt, die gerade nicht hier auf der Erde leben, aber auch Engel, Elementarwesen, Dämonen, und vieles mehr. 

Einen "Gott" gibt es zwar irgendwo auch, aber der ist meiner Meinung nach nicht für die alltäglichen Probleme der Menschen zuständig.

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Ich glaube an Gott.
Du kannst dich ja mal mit der Meinung der katholischen Kirche beschäftigen, was sie zur Möglichkeit sagt, dass es die Evolution geben könnte.
Es gibt auch die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.
Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass sie einfach aus Zufall entstanden ist.

Nun zu weiteren Argumenten:
Du kannst bei Google ja mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen und die Artikel lesen. Es geht um einen Neurochirurgen, der davon überzeugt ist, dass das, was er erlebt hat bei seiner Erfahrung real ist und keine Einbildung vom Gehirn ist.
Auch kannst du mal nach "Mensch Gott" suchen. Dort berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Auch wenn jemand heilig gesprochen werden soll und es eine Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das Wunder von Ärzten untersucht und auch bestätigt, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde.

Oder du beschäftigst dich mal mit den erfüllten Prophezeiungen der Bibel. Bei mind. 1 Stelle kann man gut an den Nahostkonflikt denken und es steht in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Aber es gibt noch mehr erfüllte Prophezeiungen, du kannst dazu ja mal was im Internet suchen.
Wenn du Fragen hast oder mit mir diskutieren möchtest, dann melde dich einfach in den Kommentaren oder schicke mir eine Nachricht.

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Es gibt wirklich Situationen, wo ich denke, dass einen "Gott" geben muss. Allerdings stellt "Gott" in meinem Glauben eine schöne, persönliche Göttin, die mich vor Gefahren und falsche Entscheidungen schützt (eben ein Schutzengel), dar. Die leider manchmal ihre Tage hat und mich nicht immer vor Dummheiten schützen kann. ;-)

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Ich persönlich glaube nicht an einen Gott, und erst recht nicht an den Personifizierten Gott, irgend einer bestimmten Religion. Mir liegt aber auch fern zu behaupten das es überhaupt keinen Gott gibt.

Ich glaube an keinen Gott, da aus meiner Sicht keine Indizien existieren, die auf die Existenz eines solchen hindeuten. Und selbst wenn es solche gäbe, an welchen Gott sollte man dann glauben, die Menschheit hat schon hunderte von Verschiedenen Göttern angebetet, von denen keiner Wahrscheinlicher ist als der Andere.

Ich will damit nicht sagen das es keinen Gott gibt, die Möglichkeit besteht, auch wenn Sie aus meiner Sicht recht unwahrscheinlich ist.

Schlussendlich halte ich Religion, aber nicht Prinzipiell für  etwas schlechtes, denn viele Menschen können aus Religion und Ihrem Glauben an Gott, Kraft ziehen und sei diese auch nur von rein psychologischer Natur.

Man sollte sich aber nicht einbilden nur weil man  an die, aus seiner eigenen Sicht einzig wahre Religion glaubt, sei man Etwas besseres als all die anderen Menschen. Genau mit diesem Verhalten nämlich entstehen Konflikte

Diese Frage wurde nebenbei schon mehrmals in vielen verschieden Variationen gestellt und in mindesten ebenso vielen Beantwortet.

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Ich selbst bin zwar Agnostiker, aber es gibt von Theologen und Philosophen, also höchst intelligenten Menschen, ganze Abhandlungen darüber, welche Denkansätze beweisen, dass es so etwas wie "Gott" geben muss. Die Argumente von diesen Leuten sind genau so plausibel wie die meisten Argumente von Atheisten. 

Natürlich gibt es ebenso Abhandlungen von Wissenschaftlern und Philosophen die genauso intelligent formuliert erklären, warum es Gott nicht geben kann.

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Ich glaube nicht an Gott da das etwas total unrealistisches ist. Früher im Mittelalter oderso finde ich war das verständlich, da die Menschen es nicht besser wussten. In unserer heutigen Zeit und so einem enormen Wissensstand ist das eigentlich total dämlich. 

Oder: Der Turmbau zu Babel. damals durfte man nicht so hoch bauen und heute? wie hoch sind die Wolkenkratzer? oder der "ewig" brennende Dornbusch. ich finde das was in der bibel steht teilweise sowas von dämlich und dumm.  und manche glauben das sogar- im jahr 2016.

manchmal verzweifle ich echt an der menschheit. 

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Kommentar von waldfrosch64
12.02.2016, 08:15

da die Menschen es nicht besser wussten. 

Was wussten denn die Menschen damals nicht besser ?

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Ich glaube nicht an Gott, Religion die einen übernatürlichen allwissenden Gott haben (siehe Christentum, Islam usw.) waren nur da, da mit die Leute an etwas glauben konnten und die Leute bei Laune zu halten.

Das Argument ist halt die Wissenschaft und die Evolutionstheorie von Charles Darwin. Auch an der heutigen Gesellschaft merkt man, dass viele Menschen krank sind, weil durch die Medizin, Menschen die sich nicht hätten fortpflanzen sollten überlebt haben und so Gendefekte weitergegeben haben. (So böse das auch klingt)

Und mal ehrlich, dass wir alle von 2 Personen abstammen ist ja Inzest auf hohem Niveau.

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Kommentar von Abahatchi
13.02.2016, 20:32

dass wir alle von 2 Personen abstammen ist ja Inzest auf hohem Niveau.

Ich würde eher vom denkbar niedrigsten Niveau ausgehen. So niedrig, dasz nichts niedriger sinken kann.

Bedenke, nach Noah ging es ja mit seiner kleinen Familie gleich noch einmal von Vorne los.

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Die Natur braucht keinen Werkmeister, sie ist ihr eigener Demiurg. Anders ausgedrückt, Materie braucht keinen Geist, der antreibt und beflügelt und sich danach dauerhaft in Rente begibt.

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Ich glaube an Gott. Zum Glauben gekommen durch Christliches Elternhaus und mittlerweile bin ich im Glauben gewachsen und hab Gott/Heilige Geist/Jesus selbst gespürt, Erfahrungen mit Ihnen gemacht. Außerdem macht alles ohne Gott gar keinen Sinn.

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Ich bin fest davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr empfehlenswert dazu finde ich den folgenden Artikel, der sich mit dem Thema beschäftigt, ob die Bibel Recht hat: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Kommentar von Abahatchi
13.02.2016, 21:05

Ich bin fest davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein:

Jeglicher Zirkelschlusz ist so vielsagend wie nichts. 

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Es ist immer wieder komisch dass Menschen Naturwissenschaftliche Beweise suchen ,wo doch jeder wissen sollte das die Naturwissenschaft von sich selbst sagt das sie methodisch Atheistisch ist .Das sie keine MEthode noch Werkzeuge hat um Aussagen über das Transzendente  sprich das übernatürliche zu machen .

Dafür gibt es die Philosophie und die Theologie .

Gehst du eigentlich zum Metzger wenn du Blumen kaufen willst ? 

Ich selbst  bin nach  vielen Jahren am ende Christin geworden und dafür gibt es sehr viele gute  Gründe . 

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Kommentar von Abahatchi
13.02.2016, 20:40

Gehst du eigentlich zum Metzger wenn du Blumen kaufen willst ?

Dieses Argument ist am Thema vorbei. Denn wären Theologen und Philosophen die Metzger und die Wissenschaften der Blumenverkäufer, dann müszte der Metzger behaupten, dasz die Blumen den Regeln seiner geschlachteten Wildsau unterliegen.

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Glaube entsteht durch sehr persönliche Erfahrung, die man nicht anderen einfach so gratis auf einem Silbertablett wervieren kann. Wenn ich dir sage, dass ich ohne jeglichen Zweifel an Gott glaube und viele Bestätigungen für Seine Existenz erhalten habe, kannst du damit wahrscheinlich sehr wenig anfangen, weil das meine und nicht deine Erlebnisse sind.

Wenn du willst, kannst du aber glauben, nur musst du da selbst durch! Dafür könntest du die Bibel lesen, dich gründlich mit den Lehren Jesu Christi auseinandersetzen, in verschiedenen Kirchen mit gläubigen Menschen sprechen, eventuell auch mit einem Pfarrer, Priester oder anderen religiösen Verantwortlichen.

Damit wirst du viele deiner Fragen klären können, und nach vielen Antworten aber trotzdem noch weiterhin suchen müssen, denn dieser Lernprozess dauert ein Leben lang und erlaubt dir, immer mehr zu entdecken.

Du sagst, dass du nicht an Gott glaubst. Aber versuch doch mal, dich mit deinen eigenen Worten an Ihn zu wenden und um Hilfe für all deine Fragen und Zweifel zu bitten! Du wirst dich wundern, wie gut Er dich zu Klarheit, Verständnis und Glauben führen kann!

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Kommentar von Abahatchi
13.02.2016, 20:23

Dafür könntest du die Bibel lesen,

Warum sollte er dadurch zum Glauben gelangen, wenn genau dieser Vorschlag mir deutlich machte, dasz Glaube überflüssig ist?

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Ich glaube nicht an Gott und hab eigentlich denselben Grund wie du auch :D

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Es gibt für nichts wirkliche beweise. Viele wissenschaftler bezeichnen auch schweineknochen als Dinosurier...

Überleg doch mal was mehr Glaube braucht.

Zu glauben, dass jemand, der nicht mit Menschen zu vergleichen ist, so intelligent war, eine funktionierende Welt zu schaffen oder, dass innerhalb von mehreren mio jahren plötzlich Lebewesen da waren, die alles, was du um dich siehst, geschaffen haben.

Lg, Dezin

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Kommentar von drachenfreund
11.02.2016, 12:02

Darum gibt es ja auch wissenschaftliche Methoden, damit man alte Schweineknochen mit noch älteren Dino-Knochen auseinander halten kann. Die C14-Methode zum Beispiel.

Denn nur so kann man überhaupt Fehler finden

Was mehr Glaube braucht? Na, der Glaube, denn sonst hieße er ja Wissen ;)

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Ich glaube, es ist eine Gnade,zu glauben.Ich glaube ja auch an ein Weiterleben der Seelen.Ein Mensch ,der glaubt, ist erfüllter .

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Kommentar von Abahatchi
13.02.2016, 21:10

Ein Mensch ,der glaubt, ist erfüllter 

JA, erfüllter an Zweifeln seines Glaubens. gutefrage.net ist dafür ein optimaler Indikator, weil man hier erst einmal vorgeführt bekommt, wie viele so toll Gläubige ständig Rat brauchen, um noch wahrer und fester an Gott zu glauben, als sie es ohnehin schon täten. Fragt mal Psychologen, eine ernsthafter Hinweis darauf, dasz das Hirn dieser Leute schon lägst entschieden hat, Gott? Ach was, wo denn?

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Ich glaube an Gott. Er heilt, hört und beschützt mich. Agumente sind eigene Erfahrungen. Das mit den Dinosauriern weiß ich nicht.

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