Glaubt ihr an Gott, oder an andere 'übermenschliche' Wesen?

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18 Antworten

Ich bin Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten, allmächtigen Schöpfergott.

Die Wissenschaften bieten aus meiner Sicht ausreichend plausible Erklärungsmodelle, so dass die mögliche Existenz eines Gottes mehr Fragen aufwerfen, als beantworten würde.

Allerdings respektiere ich die religiösen Anschauungen anderer Menschen und wenn sie an diese Dinge glauben, dann sehe ich keinen Grund, sie deswegen lächerlich zu machen, oder herablassend zu behandeln.

Wenn jedoch die Auslegung und Praxis der Religion massiv persönliche Freiheiten verletzt und Menschen eingeschüchtert, manipuliert, oder diskriminiert werden, dann ist Kritik an der jeweiligen Religion durchaus erforderlich.

So lange man mir nicht mit Bekehrungsversuchen auf den Leib rückt, oder mich anderweitig nötigt, habe ich kein Problem mit Gottesglauben und Religion.

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Hallo Kelmann,

Viele sind nur dann bereit an Gott zu glauben, wenn seine Existenz wissenschaftlich irgendwie nachweisbar wäre. Da es diesen Beweis aber nicht gibt, halten sie den Glauben an Gott eher für ein Märchen. Geht es Dir auch so? Doch macht man es sich dabei ein wenig zu einfach. Dinge nur dann für existent zu halten, wenn es dafür einen wissenschaftlichen Nachweis gibt, ist ziemlich kurz gegriffen.

Wenn Du danach fragst, ob es Gründe gibt, an Gott zu glauben, dann gibt es diese sicherlich zuhauf. Die gesamte Schöpfung, oder neutraler gesagt, die ganze Natur, trägt Beweise für schöpferische Macht und Intelligenz in sich. Das menschliche Auge ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Hierzu einige Fakten:

Unsere Augen sind in Zusammenspiel mit dem Gehirn in der Lage, zahllose Farben zu unterscheiden, sich bewegenden Objekten zu folgen und Dinge dreidimensional wahrzunehmen. Möglich wird all das durch verschiedene hochkomplexe Mechanismen des Auges. So kann sich beispielsweise die Pupille von 1,5 auf 8 Millimeter weiten und damit die 30-fache Menge an Licht ins Auge lassen. Das Licht wird nun durch die Linse gebündelt und auf die Netzhaut gelenkt, wo es dann 100.000 mal verstärkt wird.

Die Netzhaut ist aus 6 Millionen Zapfen aufgebaut, die für das farbliche Sehen zuständig sind, sowie etwa 120 Millionen Stäbchen, die 1000 mal empfindlicher sind als die Zapfen und uns auf diese Weise das Sehen selbst bei sehr schwachem Licht ermöglichen. Die Nervenzellen der Netzhaut, die mit den Zapfen und den Stäbchen verbunden sind, können in kürzester Zeit auf Veränderungen der Lichtreize reagieren. Diesen Anpassungsmechanismus nehmen wir z.B. dann wahr, wenn wir einen längeren Autotunnel verlassen und wieder ans Tageslicht kommen. Wir sind zwar im ersten Moment etwas geblendet, doch das Auge passt sich in Sekundenschnelle an die neuen Lichtverhältnisse an.

Das ausgeklügelte Sinnessystem des menschlichen Auges übertrifft die leistungsfähigsten Kameras bei weitem. Die Zeitschrift Popular Photography schrieb dazu einmal: "Die Kamera mit dem menschlichen Auge zu vergleichen stellt keine gute Analogie dar. Das Auge des Menschen entspricht eher einem erstaunlichen modernen Supercomputer mit künstlicher Intelligenz, mit Möglichkeiten der Nachrichtenverarbeitung, mit Geschwindigkeiten und Operationsweisen, die diejenigen eines jeden von Menschen geschaffenen Geräts — Computer oder Kamera — in den Schatten stellen."

So faszinierend das Auge auch ist, es ist nur ein Organ von vielen, das eindrucksvoll ein großes Maß an Intelligenz und Genialität erkennen lässt. Das komplexeste und beeindruckendste all dieser Organe ist jedoch ohne Zweifel das menschliche Gehirn. Der Autor Peter Russel schrieb folgendes darüber: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen." (The Brain Book). Und der Neurochirurg Dr.  Robert J.  White gab zu: „Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als die Existenz einer höheren Intelligenz anzuerkennen, die den immer aufs neue verblüffenden Zusammenhang zwischen Hirn und Geist geplant und entwickelt hat. Über die Vorstellungskraft des Menschen nämlich geht dieses Phänomen weit hinaus. .  .  . Ich muß einfach glauben, daß dies alles einen intelligenten Anfang gehabt, daß jemand es in Gang gesetzt hat" ("Kümmert sich Gott wirklich um uns?" Seite 6).

Ist es wirklich glaubhaft, das Auge, das Gehirn oder irgendein anderes Organ als das Produkt einer langen Kette zufälliger Ereignisse zu sehen? Viele Wissenschaftler sind zwar davon überzeugt und liefern eine Menge Denkmodelle dazu, doch andere Wissenschaftler haben ihre Zweifel. Zu ihnen zählt John Polkinghorne von der Universität Cambridge (England). Seine Überlegungen führen ihn zu folgendem Schluss: "„Der theoretische Physiker Paul Dirac entdeckte die sogenannte Quantenfeldtheorie, die für das Verständnis der physikalischen Welt grundlegend ist. Ich kann nicht glauben, daß Diracs Fähigkeit, jene Theorie zu entdecken, oder Einsteins Fähigkeit, die allgemeine Relativitätstheorie zu entdecken, eine Art Abfallprodukt von unseren Vorfahren ist, die sich vor Säbelzahntigern verstecken mußten. Etwas Tiefgründigeres, Rätselhafteres ist im Gange. .  .  .
Wenn wir uns die vernünftige Ordnung und die transparente Schönheit der materiellen Welt ansehen, die durch die physikalische Wissenschaft enthüllt wurde, sehen wir eine Welt, die mit Indizien für einen Verstand übersät ist. Für einen gläubigen Menschen ist es der Verstand des Schöpfers, der auf diese Weise zu erkennen ist" (in Commonweal, aus: "Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?", Seite 52).

Wie Du also siehst, bewerten Menschen das, was sie sehen und beobachten können, auf unterschiedliche Weise. Wie die angeführten Beispiele jedoch zeigen, ist es auch nicht unwissenschaftlich, von der Existenz Gottes überzeugt zu sein. Letztendlich muss jedoch jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

LG Philipp

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Uebermenschliche Wesen gibt es zuhauf im Universum, ist auch nicht schwer die Menschen in Bezug auf Intelligenz und Nachhaltigkeit zu ueberbieten. Wir sind eher untere Kreisligaklasse!

Aber wir selbst, im Moment im Spiel als Mensch, gehoeren zu den hochentwickelten Wesen, wenn man uns laesst, aber wir sind in diesem Spiel im Moment gefangen und koennen unsere wahre Groesse nicht verwirklichen.

Unser Gewahrsein ist sogar der Erschaffer des Universums, auf solcher Bandbreite haben wir damals gespielt, aber nun ist es vergessen, wir verlieren uns im Menschsein in Kleinigkeiten, aber nun gut, wenn ihr es denn wollt!

Gott, das Absolute, das keiner Beweise braucht, ist bereits in Dir und du kannst es jederzeit entdecken, dazu musst du nur nach innen gehen und nicht im Aussen suchen, dort findest du nichts.

Das Aeussere ist Ablenkung, das Innere die Schoepfung, die Natur, das was ist in diesem Moment. Du bist praktisch dein Leben und das ist schon Gott, aber du hast immer ausserhalb gesucht. Wende dich nach Innen und du wirst reichlich bescherrt. Alles Gute!

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Ich Glaube in Der richtung Gott ist ein Name für etwas Überaus Mächtiges was wir erfunden haben. Aber dann wären viele fragen offen und wie das alles entstanden ist. Es Könnte ein Kosmisches Wesen sein das sozusagen wie die Lebewesen die aufgaben des lebens errledigen. Also ich Glaube an Gott * Kosmisches Wesen*

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Jein, man kanns nicht beweisen aber im Endeffekt auch nicht widerlegen und von da her sehe ich es als unwesentlich an ob es einen gibt oder nicht.

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Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen

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Ich bin der Meinung man kann es nicht beweisen. Wir als unwissende Menschen sind nicht fähig über so was großes zu urteilen. Bin also Agnostiker

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Kommentar von Dianaartem
03.06.2016, 20:11

Was ist das denn? :D 

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Nein.

Ich habe nichts gegen menschen mit religion o.ä. allerdings muss ich sagen, dass ich es schon bein bisschen lächerlich finde (#NoHate)!

Wir leben im 21. Jahrhundert, verbessern unsere technologie jeden Tag aufs neue und können uns alles selbst erklären. Wir haben das einfach nicht mehr nötig.

Allerdings muss man sagen, dass Gott vielen menschen hoffnung gibt manchmal in guter hinsicht und manchmal auch in schlechter.

Was ich z.B. abartig finde, ist dass sich Religionen bekriegen, obwohl in den Schriften beider Religionen steht, dass man niemals gewalt anwenden soll...

Eine höhere Macht würde soetwas nicht zulassen und das ist schonmal 1 indiz dafür.


Ein weiteres Argument ist, dass z.B. das kastensystem verdächtig den reichen zu gute kommt, da die unteren Kasten sich mehr anstrengen, weil sie selbst im nächsten leben reich und irgendwann gott sein wollen. so muss man sich nicht um die armen kümmern und kann sie wie sklaven ihr leben lang schuften lassen...


Zudem würden Terrormilizen wie z.B. der IS ihre gräultaten nicht mit hilfe des koran rechtfertigen können ( Ich finde es abartig, dass das soein schlechtes licht auf muslime wirft, was dann wiederrum z.B. der AFD zu gute kommt)


Abschließend will ich noch darauf eingehen, wie leute immer sagen, dass Gott allmächtig ist und nur gutes tut.

Wenn er wirklich allmächtig wäre und gut ist, dann hätte er doch viele dinge verhindert? (Hitler,erdogan,9/11,Hungersnot in Afrika und und und)



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Kommentar von Kelmann
03.06.2016, 15:19

Wenn er wirklich allmächtig wäre ja dann würde mehr Gerechtigkeit herrschen, das ist auch der Grund. ich nicht mehr glaube

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Glauben heißt nicht wissen, aber ich weiß das es Gott gibt. Die meisten Menschen brauchen beweise das es Gott gibt, deswegen gibt es so viele Atheisten.

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Kommentar von Dianaartem
04.06.2016, 17:38

Woher weißt du das denn?

Du glaubst es zu wissen :D

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Kommentar von stoffband
04.06.2016, 20:31

nein ich weiss es

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Glauben an einen Gott war bei mir nie vorhanden

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Ich bin Christ und glaube an Gott. Falls Sie an Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an Gott glaube, dann können Sie bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen oder mich in den Kommentaren nach Argumenten fragen. :)

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Übermenschliche Wesen wird es viele geben.

Da das Universum so gigantisch ist, wird es mit Sicherheit Wesen geben, die den Menschen überlegen ist.

An einen oder mehrere Gott/Götter glaube ich nicht. Im endeffekt sind göttliche Wesen nur ein Versuch der Menschen Dinge zu erklären oder einen Sündenbock zu suchen...

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Kommentar von Nightythehawk
03.06.2016, 16:28

Hier noch ein Zitat welches ich an dieser Stelle ganz passend finde und nach dem ich selber versuche zu leben:

Nicht der Glaube an ein höchstes Wesen,
noch seine Verneinung, sondern nur die eigene Bemühung um rechtes Leben
und die selbst errungene geistige Entwicklung können zur Befreiung
führen.

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Sicher gibt es Gott, wer sonst könnte das Universum. die Planeten, das Leben geschaffen haben, die Menschen die Krönung der Schöpfung schaffen keine Materie und kein Leben. 

Allein der Mensch besteht aus über 100 Billionen Zellen und jede Zelle weiß wo sie hin gehört, das geht nicht ohne Intelligenz, 

selbst wenn alle 600Teile eines PC da wären (...) von selbst bzw. durch Schütteln würde das nie und nimmer ein PC.

Albert Einstein: "im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft."    *und das ist Gott*

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Nein, für mich ist es vollkommener Quatsch.. So wie es Karl Marx gesagt hat: "Religion ist Opium für das Volk"!

Ich glaube an mich selbst, an meine Sterblichkeit und an die Sterblichkeit der Menschen die ich liebe.

Wir wissen das wir Sterben, wir können es nicht ändern, also wieso sollte man Angst vor etwas haben was du nicht ändern kannst?

Leb dein Leben, erkenne die Natur als deine Mutter an und sinke friedlich in die Erde hinab.

Viel mentale Stärke,

Toni

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Kommentar von Dianaartem
03.06.2016, 20:10

Das ist mir aber auch zu krass, aber goßenteils hast du auch recht.

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Ich bin der Meinung, dass in der Realität keinen Gott gibt. Er existiert in unserer Fantasie...

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An etwas höheres als den Menschen, ja unbedingt!

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Natürlich nicht! An Märchen glaube ich schon lange nicht mehr. An Märchen wie den Weihnachtsmann habe ich mal als Kind geglaubt. An Märchenfiguren wie Gott jedoch nie. Die Thesen sind einfach zu absurd!

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