Glaubt ihr an Gott?

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Ich glaube an Gott!

Ich meine von wo kam die ganze Welt? Sie kann ja nicht aus dem nichts
exploodiert sein! Aber man könnte auch an was anderes denken da : wie
ist Gott entstanden? Ich glaube Gott wwar irgendwie schon immer da aber
als er sich langweiligte nutzte er seine Kräfte und erschuf die Welt!

Außerdem
denke ich der Tot ist nicht der Tot! Ich glaue das es unentlich viele
"Welten" gibt! Also dass man wenn man stirbt immer eine "Welt etage"
höher kommt und man selber merkt gar nicht dass man tod ist! Man merkt
es nicht da es in der nächsten "Weltetage" alle personen die man vor
demm Tot kannte dort als unechte Menschen gibt!

Immer wenn man stirbt geht man eine Etage höher! Vielleicht sind wir auch Tod, wissen es bloß nicht!

Aber es gibt keine Beweise ! Für nichts!! Außerdem ist es das was ICH
glaube! Ihr/du mu/üsstdas nicht glauben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LG Magaline2

Die Welt kann ja nicht aus dem nichts explodiert sein! Doch kann sie, und genau das ist sie auch. Das auch nebenbei wissenschaftlich bewiesen wurde.

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@xLyriczZ2

Bewiesen ist da gar nichts! Es war nämlich niemand da der es mit dem Smartphone aufnehmen konnte. Zudem würde man dann auch wieder fragen müssen, was war davor? Beweise?

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@Idiealot

Die Frage kannst stellen, nur gibts keine zufriedenstellende Antwort. Was davor war, gehört schlicht nicht zu diesem jetzigen Universum und entzieht sich somit der Betrachtung.
Das Fehlen einer wissenschaftlichen Antwort heißt immer noch nicht, dass "Gott war es !!1!!!" eine gültige Antwort ist.

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@brownsugarsugar

Big Bang Theorie ?  Na, an der wackelt inzwischen nicht mal der Vatikan. :D Der Drops ist gelutscht, sorry .

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@Idiealot

"Zudem würde man dann auch wieder fragen müssen, was war davor? Beweise?

ein "davor" gibt es nur wenn es eine zeit gab. als unser derzeitiges universum entstand enstand auch erst unsere derzeitige zeit.

sehr viel später entwickelte sich dann das derzeitige leben ujnd noch sehr viel später der glaube an imaginäre freunde

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@Idiealot

Bewiesen ist da gar nichts!

Den Urknall wird man auch schwer mit dem Smartphone nachweisen können. 

Der derzeitige Stand der Beobachtungen deutet darauf hin, dass der Urknall aus einer Singularität heraus stattgefunden hat. Wie du schon irgendwo sagst, was ausserhalb unserer Physik stattfindet, wird aber auch schwer mit ihr beweisbar sein. 

Zudem würde man dann auch wieder fragen müssen, was war davor?

Nö, müsste man nicht, wenn die Raumzeit erst mit dem Urknall entstanden ist, gibt es also "davor" nicht - genau so wenig wie "ausserhalb". 

Beweise?

Beweise, Beweise. Für mich ist eine Annahme beruhend auf Beobachtungen schon mehr wert, als das Alltags-Lückenfüller-Konzept unseres Gehirns (Wir wissen es nicht, Gott wars).

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@Ranzino

Die Big Bang Theorie sagt nichts über den Zustand vor dem Urknall aus. Außerdem kann sie die Erstehung des Welt, zumindestens nach meinem Wissen, erst ab einen bestimmten Stadium erklären. Was genau am Anfang des Urknalls war, ist wohl eine Hypothese.

Ach ja: Es heißt nicht um sonst Theorie. Bestimmte Beobachtungen sprechen sehr für diese Theorie, sonst wäre es ja nur eine Hypothese.

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@brownsugarsugar

es ist lediglich eine Theorie!

Das Wort Theorie ist kein deutsches Wort, und das aus dem Griechischen stammende Wort Theorie kann nichts dafür, dasz es die Deutschen nicht richtig benutzten. 

Deutsche benutzen das Wort Theorie wie These. Deine Unkenntnis hat aber diesbezüglich keinen Einflusz darauf, was eine Theorie ist.

Werst wenn eine These durch Belege oder Beweise als wahr gilt, es als wirklich die Beschreibung der Wirklichkeit ist, erst dann ist es im wissenschaftlichen Maszstab eine Theorie. 

Theorie bezeichnet sogar wörtlich, die objektive Beschreibung der oder eines Teils der Wirklichkeit. 

Grusz Abahatchi

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Außerdem...müsste man alle Religionen abschaffen...

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Das heißt du rechtfertigst die Existenz Gottes indem du sagst dass nicht alles aus dem Nichts entstanden sein kann. Wenn man dich aber fragt woher Gott kam sagst du es gab ihn schon immer, wodurch du an sich aussagt dass er aus dem Nichts entstanden ist... Gott als eine Art alten Mann im Himmel existiert (höchst wahrscheinlich) nicht. Es ist auch nicht alles aus dem Nichts einfach entsprungen. Das was Gott genannt wird ist lediglich eine noch nicht erklärbare Energieansammlung im materielosen Raum...

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Zum Thema es kann nichts aus dem Nichts entstehen: Doch, genau das ist eine Aussage der Quantenfeldtheorie. Die gesamte Welt funktioniert im Extremen machmal ganz anders wir es erwarten würden.

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Du hast recht^^ Es gibt keine Beweise. Ebenso wenig für deinen Gott oder andere Welten, etc.... das is alles noch viel unwahrscheinlicher als die Urknall Theorie, denn DU glaubst nicht das du welt aus einer explosionsartigen Energieausschüttung entstanden ist (was durchaus bewiesen werden könnte, denn es gibt genügend andere Beispiele für derartige Phänome und Explosionen), aber du bist fest davon überzeugt dass es ein Wesen gibt dass einfach so eine Land- und Wassermasse im Maßstab der erde, und vllt sogar noch andere Planeten erschaffen hat, oder sogar das Universum? Unter diesen beiden Optionen is der Urknall die weitaus wahrscheinlichere. Das muss jeder mit einem logischen Verständis der Welt in der wir leben einsehen, denn da gibt's nix zu rütteln.

Versteh mich nicht falsch: Ich glaube selber an einen Gott.Der Grund warum ich dir meine Kritik sage is dass ich übertrieben finde wie versteift du auf deinen glauben bist. Zu stur rennst du deinen Gottesvorstellungen und "Leben nach dem Tod" träumen hinterher. Du bist zu unflexibel^^ natürlich Musst du nicht flexibel sein aber.... dann wird sich dein Verständnis der Welt um uns herum niemals ausweiten. =)

Sag mir wenn ich mich irre, aber das is meine Meinung und der Eindruck den ich von deiner antwort hier hatte^^

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@dutch888

Interessant zu sehen wie bei einer Antwort auf eine Frage die mit Gott zu tun hat, in den Kommentaren über Physik, den Urknall, das Universum usw. diskutiert wird ^^

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@xLyriczZ2

Nun ja, der erste Satz der Bibel lautet nun mal "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde"  Wenn das nun christliches Sebstverständnis ist UND man aber Löcher in diesen Satz, groß wie der Himalaya, bohren kann, fällt das mit Gott und was er tat oder eben nicht, sehr schnell in sich zusammen und alle folgenden Sätze der Bibel sind mehr als fragwürdig. 

Wenn Gott "urgeknallt" hat, wäre das toll, nur ist er schlicht und ergreifend seit Milliarden Jahren arbeitslos, denn der Rest kommt seit dann von allein.
Gewöhnlich wurde auch immer angenommen, das Universum wäre zu unserem alleinigen Vergnügen zusammengehäkelt worden. Inzwischen sollte man wissen, dass dies offensichtlicher Blödsinn ist, weil es nun mal Millarden von Galaxien und Millarden von Sternen pro Galaxie gibt. Wozu der ganze Aufwand, wenns doch angeblich nur um die Erde samt Menschheit geht, ein einziger  popeliger Planet unter Trillarden anderen ?
Hat keine Logik ? Nu gugge....

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@Ranzino

korrekt^^ es hat keinerlei sinn. Auf einem sogar recht kleinen Planeten wie der erde soll die einzige Action abgehen? unlogisch.

und wehe mir kommt jetzt einer mit Ausserirdischen, die auch Gott erschaffen hat und sich irgendwo anders tummeln xD

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@dutch888

"unlogisch" ist es nicht.
Wenn Gott existiert und allmächtig ist, spielt Aufwand für ihn keine Rolle. Ein paar Milliarden Galaxien hin oder her sind für einen Allmächtigen ein Klacks.

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@Anonym20199

So, ich bin der Meinung, dass der Urknall passieren musste, weil das Nichts unmöglich existieren konnte. Die Zeit muss irgendwann einmal angefangen haben, weil es keine "unendliche Historie" geben kann. Also damit etwas "sein" kann muss es irgendwann mal zeit gegeben haben. D.h. der Urknall musste logischerweise unbedinkt passieren. Und zwar tatsächlich aus dem nichts, weil es davor noch nichts gegeben haben konnte.

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@Ranzino

Wenn Gott "urgeknallt" hat,

Wenn Du schon solche Kunststücke der deutschen Sprache machst, dann bitte richtig.

"Wenn Gott "geurknallt" hat,

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@Anonym20199

"unlogisch" ist es nicht.
Wenn Gott existiert und allmächtig ist

Allmacht birgt Paradoxien! Des weiteren wäre wie schon erwähnt ein Gott nicht nichts und es gäbe somit schon immer etwas in einer wie auch immer gearteten Ewigkeit. 

Somit wäre ein von Gott initiierter Urknall nicht der Anfang von Allem, sondern nur der Anfang von Etwas.

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Ja, ich glaube an Gott!

Warum ich gläubig bin? Schon als Kind habe ich an den Himmel gesehen und war fasziniert von dieser - für menschliche Begriffe - unendlichen Weite und von den pulsierenden Sternen bei klarem Nachthimmel. Damals habe ich einfach nur geschaut. Wissenschaftliche Aspekte waren damals für mich noch nicht relevant. Parallel dazu habe ich mich schon im Grundschulalter oft gefragt, was die (wahre) Persönlichkeit meiner Mitschüler und Lehrer ausmacht, so als ob sich hinter dem was ich sehen kann viel mehr verbirgt. Eben das was man Seele bzw. Geist nennt. Den Begriff "Seele" oder "Geist" kannte ich bisher nur aus Erzählungen und Sagen oder eben aus christlichen Liedern. Es hat mich lediglich fasziniert, ohne zu wissen, was der Begriff eigentlich bedeutet.

Erst später als ich ca. 17 Jahre alt war durchlebte ich eine starke Sinnkrise: Mir wurde bewusst, dass wir Menschen - zusammen mit unserer Erde und auch dem gesamten Sonnensystem, ja sogar der ganzen Galaxis - gemessen am Universum (oder sogar Multiversum?) unter dem Aspekt der Größenrelation gesehen nahezu nichts sind! Der Gedanke an die Größe des Universums und die Tatsache, dass dort draußen Milliarden von Sonnen (wobei unsere Sonne von der Größe her gesehen laut heutiger Wissenschaftler eher "unterer Durchschnitt" ist) allein schon in einer einzigen Galaxis sind, der hat mich in Bezug auf der Frage nach dem Lebenssinn völlig aus der Bahn geworfen. Daher war ich damals sehr depressiv und niedergeschlagen. 

Etwa 10 Jahre später sah ich alles plötzlich von der entgegen gesetzten Richtung: Nämlich dass es auch unendlich kleine und immer noch winzigere Teilchen gibt, aus denen alles besteht. Und dass wir keineswegs nur in eine einzige Richtung denken dürfen! Nein, mir wurde damals auch klar, dass uns vieles im Leben auch immer aus ganz bestimmten Sichtweisen dargestellt wird. So werden beispielsweise riesige Sterne im Universum besonders erwähnt, da diese als "Sensation" eben das Interesse der Leser wecken bzw. ein breiteres Publikum ansprechen, damit eben der Umsatz stimmt. Aber was ist mit den ganzen Bestandteilen, aus denen die kleinsten Bestandteile der allerkleinsten Mikro- und Nano usw. - Teilchen bestehen? Und vor allem sollte man immer bedenken, dass unser Gehirn und damit unsere Wahrnehmung (also was wir als "wahr" von der Welt überhaupt annehmen können) BEGRENZT ist! Unser Gehirn ist auch nur ein Organ. Organ bedeutet Werkzeug. D.h. dass es eben auch "nur" für ganz bestimmte Zwecke genutzt wird uns somit nicht allwissend und "allwahrnehmend" ist. Außerhalb der drei räumlichen Dimensionen und der Zeit (Zeit ganz vereinfacht gesagt ist Bewegung, Bewegung im Raum, was zu einem zeitlichen Ablauf führt, also einer Abfolge von Ereignissen in eine ganz bestimmte Richtung) ist eigentlich noch viel mehr. Aber es liegt außerhalb unserer Wahrnehmung, da unser Gehirn nur an diese begrenzten drei räumlichen Dimensionen angepasst ist. Alles was wir mit unseren Sinnensorganen (und daher mit unserem Verstand) wahrnehmen können befindet sich innerhalb des so genannten Ereignishorizontes. Doch was liegt außerhalb? Existiert etwas nicht, nur weil wir es nicht sehen können? Wenn jemand taub geboren wird, dann hört er zwar keine Musik und kennt sie nicht, aber sie existiert trotzdem! Wäre nun die gesamte Menschheit ab jetzt für immer taub (vergleiche Mainstream-Standpunkt zu einem bestimmten Thema, das die meisten Menschen einhellig als "unmöglich" ansehen), so wären sich nach und nach alle darauffolgenden Generationen (vorausgesetzt sie würden alle taub bleiben) irgendwann vermuten, dass Sprache und Musik nur Legenden sind, die es niemals gab (OK, heutzutage gibt es Aufzeichnungsgeräte, aber wenn es in einer Zeit VOR der Erfindung des Tonbands geschehen wäre, was dann??)...

Je mehr ich begann nach Gott zu suchen und mich von allem was andere zum Thema Gott und Glaube sagten zu befreien, da wurde mir klar, dass Gott für uns am besten erreichbar ist wenn wir ihn in der Ruhe suchen - nicht mal auf die Schnelle so nebenbei - und ihn wirklich anbeten. Und wenn wir bereit dafür sind, dass Er unser Leben verändern wird. Egal in welcher Hinsicht! Nicht wenn wir andere Menschen nach ihm fragen. Viel mehr wenn wir WIRKLICH ganz und gar nach ihm suchen und zu ihm beten (und ihn dabei beispielsweise bitten in unser Leben zu treten oder uns bei der Frage nach seiner Existenz zu helfen). Vergleiche die Bibelstelle in Jesaja "Gott spricht: Wer mich von ganzem Herzen sucht, von dem werde ich mich finden lassen" .Es ist in diesem Zusammenhang SEHR wichtig, sich nicht von "gängigen" Mainstream-Meinungen beeinflussen zu lassen. Denn sehr viele Menschen sind (leider) inzwischen ganz vom Glauben an Gott abgefallen. Bei der Frage nach Gott sollte man sich klar machen, dass das was die Allgemeinheit (oder große Teile davon) für gut und richtig hält NICHT deshalb richtig oder gut ist nur weil es die am weitesten verbreitete Ansicht ist!!!!! Das ist GANZ WICHTIG! Vieles "gibt" es von offizieller Seite her laut den Medien u.a. nicht, weil es dies aus Sicht bestimmter (mächtiger) Interessengruppen nicht geben darf!! In der Bibel finden wir dafür als Beispiel Noah, der zusammen mit seiner Familie als einziger Mensch Gnade vor Gott gefunden hat und nicht in der Sintflut umkam. Die Allgemeinheit kam mit ihrer Verderbtheit und Gottlosigkeit offenbar nicht weit (Frevler bleibt Frevler, egal ob es ein Mensch oder fünf Milliarden Menschen sind).

Da Gott allwissend, allsehend, allmächtig, LEBENDIG und voller bedingungsloser Liebe und Gnade und einfach EWIG existierend ist, folgt daraus, dass Er natürlich in unser Herz und unseren Verstand sehen kann und genau weiß wer ihn WIRKLICH sucht oder vielleicht nur sich die Frage nach seiner Existenz nur aus vorübergehender Neugier stellt oder sogar um sich vor anderen deshalb interessant zu machen usw...

Natürlich werden Menschen, die eines bestimmten Geistes Kind sind die Existenz eines (gerechten und allwissenden) Gottes immer leugnen. Das sind oft Menschen, denen Macht, Erfolg und Geld eben ÜBER ALLEM anderen steht. Sogar so sehr, dass sie dafür auch Verbrechen begehen würden um an die Macht zu kommen! Ungeachtet der Folgen. Denn wir dürfen niemals vergessen, dass Gott ein barmherziger Schöpfer ist, der alles was er macht aus bedingungsloser Liebe tut. Wer aus Hass handelt (mordet, stiehlt, betrügt, täuscht, lügt usw...), kann daher nicht erwarten, dass er ein gutes Verhältnis zu Gott hat! Doch wir sind mündig und entscheiden selbst was wir tun. Dies beinhaltet, dass Gott seine Geschöpfe NIEMALS zu etwas zwingt. Gott ist das Leben und die Quelle des Lebens und die bedingungslose Liebe. Wenn wir Menschen mit eigenem Willen sind, so sollten wir bedenken, dass Gott uns seine Liebe niemals aufzwingt. Daraus resultiert letztlich der Ursprung der Sünde: Nämlich, dass der Mensch sich eben auch gegen Gott entscheiden kann. Somit fällt der Mensch von der Quelle des Lebens ab, gleich einem Ast, der vom Stamm abgeschnitten wurde. Das Böse oder Schlechte (Verrat, Betrug, Lüge, Gewalt, Täuschung) in Welt wurde als niemals bewusst von Gott geschaffen, sondern resultiert aus der Entscheidungskraft seiner Geschöpfe, der Menschen. 

Nun, mit dem Leben nach dem körperlichen Tod ist das so eine für uns unvorstellbare Sache. Vielleicht - ein in diesem Zusammenhang wohl schon oft - genanntes Beispiel ist die Raupe und der später daraus entstehende Schmetterling. Eine krabbelnde Raupe ist von ihrer ganzen Beschaffenheit ein völlig anderes Lebewesen als ein fliegender Schmetterling - und dennoch ist es noch immer dasselbe Lebewesen!

An einer bestimmten Bibelstelle (leider fällt mir die genaue Stelle gerade nicht ein) sagt Jesus im Gleichnis, dass man einen schlechten Baum daran erkennt, dass er schlechte Früchte bringt und einen guten daran, dass er gute Früchte bringt. Im Umkehrschluss heißt das, dass ein guter Baum keine schlechte Frucht hervorbringen kann und umgekehrt. Mit anderen Worten: Die Erfahrung des Lebens zeigt einem mit der Zeit, dass manche Menschen nicht ohne Grund so sind wie sie sind (siehe Generationen von Kriminellen, Alkoholikern u.a.). Unsere Eltern und überhaupt alle Vorfahren können wir uns vielleicht nicht heraussuchen, aber wir können uns klar machen, dass für Gott nichts ummöglich ist. Und wir können entscheiden, welche Menschen wir Freunde nennen und welche uns schaden! Beten wir zu ihm und vertrauen wir Jesus Christus unser Leben an. Bitten wir um die Gabe der Geistesunterscheidung, damit wir erkennen, wer in unserem Umfeld wessen Geistes Kind ist und von wem wir uns besser nicht beeinflussen lassen sollten! In Jesus Christus ist uns Gottes Liebe und Gnade begegnet, dass heißt Er opferte sich für unsere Sünden, die seit Generationen auf der Menschheit lasten. Vom Heiligen Geist können wir erfüllt werden wenn wir mehr uns mehr mit Gott gehen und nach seinen Regeln leben. Ein Welt in paradiesischer Eintracht hört sich für die Menschen von heute wahrscheinlich größtenteils "völlig verrückt" oder "unrealistisch" an. Eben weil wir sowas nicht kennen und unsere Welt inzwischen leider größtenteils das Gegenteil davon ist. Auch wenn Menschen uns nie ganz verstehen können (Verständnis für etwas oder jemanden haben kommt von verstehen!!!), so ist Gott doch derjenige, zu dem wir immer kommen können! Auch wenn uns alle anderen Menschen bereits aufgegeben oder verstoßen haben! Vertrauen wir uns unserem Schöpfer an! All dies ist Grund genug für mich an Gott zu glauben und ihm dafür dankbar zu sein, dass ich sein darf!

Vielleicht ist dieser Text auch noch mal eine Antwort auf deine Frage:

"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins
Herz geschrieben,

denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.

Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.

Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück
finden,

wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen
Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich
wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als
Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten
einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott
spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der
Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit,
der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe
wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach
Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es
taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das
menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter
ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch
steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und
muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als
er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen
aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und
die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir
erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das
Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –,
dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum
»ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des
Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung
Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen
stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer
die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren
Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer
zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine
Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die
Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst
herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die
gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf
andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die
Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der
Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst
umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines
Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man
von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich
birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt
macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn
jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann
Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen
ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch
sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere
Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr
bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses
Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch
unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)

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