Glaubt ihr an Gott oder mehrere Götter?

Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

Ich glaube an einen Gott 54%
Ich glaube nicht an Gott 27%
Ich glaube an mehrere Götter 10%
Ich bin mir nicht sicher 10%

18 Antworten

Nein! Nicht an einen!

Ich akzeptiere die Behauptung nicht, alles müsse "geschaffen" sein. Denn dieses "Alles" schließt auch Gott ein! Wenn diese Behauptung gut wäre, müsste Gott sie selbst auch annehmen. Gott aber lehnt es ab, einen Schöpfergott über sich zu akzeptieren. Ich tue das aus exakt denselben Gründen auch in Beziehung auf Gott!

Es nützt nichts, wenn der Gläubige das dadurch zu kontern versucht, dass Gott nun mal »das Höchste« sei. Weil diese Behauptung ebenso sinnvoll ist, als wenn man sagen würde, es gäbe eine »höchste Zahl«, oder eine »größte Zahl«.

Entweder, wir haben es mit etwas zu tun, was unendlich ist.

Dann lässt es sich, gleichgültig, wo es sich auf der Skala befindet, auch noch weiter steigern. Genau das ist die Definition von »unendlich«.

Oder aber, es lässt sich nicht steigern. Wer will dann die Grenze festlegen? Wird diese vom eigenen Vorstellungsvermögen beschränkt, oder dadurch, dass man nicht mehr weiterdenken will bzw. kann?

Eine oft gehörte Definition von Gott lautet: »Das, worüber hinaus man sich nichts Größeres mehr vorstellen kann«.

Es tut mir leid, zu hören, dass das Vorstellungsvermögen von Gottesfans so eingeschränkt ist, dass sie den Gott, den sie verehren, schon für »das Höchste« halten.

Ich könnte mir ohne Mühe tausende von Göttern vorstellen, die erheblich besser, größer, schöner sind als der christliche oder muslimische Gott. Ein Gott, beispielsweise, bei dem es kein Theodizeeproblem gibt. Oder der seine mit bestimmten Charakteristika ausgestatteten Geschöpfe nicht dafür bestraft, wenn sie auch nach diesen Charakteristika und nicht nach den vorgegebenen Ge- und Verboten leben wollen!

»Das, worüber hinaus man sich nichts Höheres hinaus mehr vorstellen kann«, ist die Definition von Nichtexistenz.

Oder kurz gesagt:

ES GIBT IHN NICHT!

Warum sollte ich also an etwas glauben, was nicht existiert???

Wenn man sich einer Religion verschreibt, dann tauscht man fokussiertes, unabhängiges Denken gegen nebulöses Gruppendenken. Anstatt dass man lernt, wie man Wahrheit selbst erkennt, wird einem vorgegeben, an welche man zu glauben hat.

Religion ist der "Aus-Schalter" des menschlichen Geistes.

Religionen sind sehr effektiv dabei, Menschen in Schafe zu verwandeln. Sie sind eines der mächtigsten Instrumente sozialer Konditionierung. Sie höhlen das Vertrauen in den eigenen Intellekt aus und überzeugen einen langsam, das Vertrauen an ein externe Instanz abzugeben, wie zum Beispiel eine Gottheit, eine bedeutende Figur oder ein großes Buch.

Natürlich werden diese Instrumente normalerweise durch jene kontrolliert, die das Lakaien-Trainingsprogramm überwachen (Kirchen, Pfaffen, Katechismen, usw.).

In dem Maße, wie man überzeugt wird, die eigene Macht an etwas außerhalb des eigenen Selbst zu übergeben, macht die Religion einen schwächer, gefügsamer und leichter kontrollierbar. Die Religion preist diesen Schwächungsprozess als vorteilhaft an, normalerweise indem man ihn als Glauben vermarktet und nie erfüllbare Hoffnungen auf irgendwas Tolles und Wunderbares "danach" hegt und pflegt (Paradies, Jungfrauen, Karma, u.ä. Nonsens), um den Glaubenswahn hier auf Erden zu versüßen.

Was sie aber wirklich fördert, ist Unterwerfung.

Ich glaube an mehrere Götter

Ich war Ateist, weil der Monotheismus zuviele vergraulte und zuviele davonliefen. Die Geschichte zeigt das Eingottheit schädlich und undemokratisch ist. Die dadurch folgenden Religionskriege forderten Millionen sinnlose und unersetzliche Opfer!

Polytheismus ist demokratisch, denn er schafft eine "heidnische Einheit"! Das bedeutet Religion, Tempel und Glaube gehört nicht in die Politik! In die Politik gehören Fakten, die Realität, Wissenschaft, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft. Genau dagegen hat der Monotheismus schon immer verstoßen und nur zu Krieg geführt!

Ich glaube an einen Gott

Hallo daruschka1997!

Harald Lesch, Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München und Moderator der bekannten TV-Astronomie-Reihe Alpha-Centauri  - sogar er glaubt an Gott.

Du gehst vielleicht wie fast alle Menschen davon aus dass Gott nur für die Erde zuständig ist. 

Ist das logisch?? Selbst von dem direkten Nachbarstern der Sonne also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri) aus kann man die Erde nicht einmal mit einem Fernrohr sehen. Sie ist ein Staubkorn in der Endlosigkeit - mehr nicht.

Ein Sandkorn ist im Verhältnis Zur Erde wesentlich größer als die Erde im Verhältnis zur übrigen Masse im Universum.

Gibt es einen Gott so ist er für mehr zuständig als für die winzige Erde.

Schönen Tag

Ich glaube an einen Gott

Ich glaube an einen einzigen Gott (dem es gefallen hat sich als dreieinig zu offenbaren). Ich glaube nicht an die Existenz von Gegengöttern, Gegenspielern, Teufel, Dämonen oder dergleichen. Ich sehe es als konsequent an, wenn man von einem allmächtigen Schöpfergott ausgeht, die Existenz anderer übernatürlicher Mächte zu verneinen. Diese Sichtweise kann man auch mit "Monismus" beschreiben.

Ich glaube an einen Gott

Ich glaube an nur einen Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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