Glaubt ihr an Gott? Ja/Nein/Warum?

37 Antworten

Ich glaube daran, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren. Gründe dafür gibt es für mich viele, z. B.:

Ich glaube an Gott, aber ich kann Gott sicher ebenso wenig beweisen, wie jemand anderes. Mein Glaube ist emotionaler Natur und er ist viel eher deistisch als theistisch.

Begründen würde ich meinen Glauben vielleicht mit den Worten eines bekannten Astronomen und Physikers, den ich in meiner Jugend sogar persönlich kennengelernt habe, und der sinngemäß davon sprach, dass er in der "Erschöpfung" von Raum, Zeit und Materie auch die Gesetze erschaffen sah, die das Weltall und den Stoff in ihm dazu befähigen, in einer großartigen Evolution Milchstraße, Sonnen, Planeten, dazu unsere Erde und das Leben auf den Weg zu bringen.

Ich gehe auch davon aus, dass dieser Eingriff Gottes zu Beginn des Universums geschah und es keines weiteren Eingriffs bedurfte. Diese Vorstellung gefällt mir besser, als die mehr oder minder diffizilen, laufenden Eingriffe diverser Götter diverser Religionen.

Und sie gefällt mir auch besser, als ganz auf Gott zu verzichten, obwohl ich diese Möglichkeit natürlich auch nicht ausschließen würde.

>dass er in der "Erschöpfung" von Raum, Zeit und Materie auch die Gesetze erschaffen sah, die das Weltall und den Stoff in ihm dazu befähigen, in einer großartigen Evolution Milchstraße, Sonnen, Planeten, dazu unsere Erde und das Leben auf den Weg zu bringen.

"Erschöpfung" im Sinne von "Erstschöpfung" oder im Sinne von "Ermüdung"?

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@Maarduck

Ich denke, der gute Professor meinte damit wohl "Erstschöpfung" oder auch "Erschaffung".

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Ich glaube an Gott.

Es gab eine Zeit, wo ich mich sehr schwer tat damit. Allerdings muss ich zugeben, dass in meinem Leben so vieles passiert ist, welches ein klares Muster erkennen lässt. Das kann ich auf Zufall zurückführen, ich kann für alles eine materiell-atheistische Erklärung finden. Aber das Muster bleibt als eigentliche Aussage, als ein klares Hallo an mich. Man mag es als Illusion abtun, als Überinterpretation, als Wunschdenken, aber kaum etwas ist klarer und eindeutiger für mich als die Existenz Gottes (allenfalls die eigene Existenz ist mir klarer).

Ein weiteres Argument für mich: Ein moralisches Selbstbewusstsein (wie gesagt, man kann es auch materiell begründen), das klar erkenntlich Gute und Heldenhafte z.B. von den Geschwister Scholl, das klar erkennbar Böse z.B. von den Nazis und anderen charakterschwachen Schwerstverbrechern. Die Auswirkungen der Lehren Abrahams, eines Mannes, und jetzt glauben so viele daran, dass er mit Gott in Berührung kam (die Juden, die Christen, die Moslems), die Lehre Jesu.

Aber wie gesagt, das Eigentliche war mein Leben, die Wendungen, der rote Faden, der eine persönliche Note zeigte, ein freundliches, an mich gerichtetes Hallo.

Einen Beweis, der auch wirklich umwerfend überzeugt, kenne ich nicht. Viele Gottesbeweise wirken auf mich eher philosophisch, aber nicht derartig zwingend, dass ich mit dem Finger schnippen würde und sage, Ja so ist es.

Es bleibt für mich eine moralische Entscheidung. Ich bejahe Gott.

Ich glaube nicht an Gott.

Gründe:

  • Keine (stichhaltigen) Belege für seine Existenz
  • Gott ist nicht notwendig um irgendwas zu erklären. Ein Weltbild ohne Gott ist sparsamer. Viele meinen, Gott bräuchte man, um zu erklären, dass es überhaupt das Universum gibt. Wenn man meint, dass das Universum einen Verursacher braucht, dann müsste Gott auch einen brauchen. Und wenn Gott keinen braucht, dann kann es gut sein, dass das Universum auch keinen Verursacher braucht.
  • Der Glaube an Gott ist für ein moralisches Leben nicht wichtig. Man kann genauso moralisch leben ohne einen Glauben an Gott.
  • Gottesglaube fördert die Illusion, dass da irgendjemand ist "der die Dinge schon irgendwie regeln wird" oder dass es einen Plan gibt. Das kann beruhigend wirken, ist aber letztendlich vermutlich eine Illusion. Man ist handlungsfähiger (und möglicherweise motivierter zum Handeln), wenn man sich nicht durch solche Illusionen in Sicherheit wiegt, sondern der Realität ins Auge blickt (obwohl ich natürlich nie sicher sein kann, ob das die Realität ist. Aber ich misstraue solchen Schönwetter-Ideen. Das ist Opium für den Verstand).
  • Gott ist nicht notwendig, um sein Leben als sinnvoll zu empfinden. Auch als Atheist habe ich Werte. Wenn ich diese verwirklichen kann, ist mein Leben sinnvoll.

Ich persönlich glaube an einen Gott.

Ich vertehe aber auch die Menschen, die meinen sie glauben nicht an das was man nicht sehen kann.

Aber du atmest doch tief Luft ein. Du lebst von dieser Luft. Sehen tust du sie aber auch nicht, aber du spürst das es da ist.. verstehst du? interpretiere das mit Gott. du siehst ihn nicht, spürst aber das er da ist.

Selbst wenn die Menschen nicht an einen Gott glauben..sie glauben trotzdem an etwas, wie z.B das gute in einem Menschen oder ähnliches.

Man spürt keinen Gott weil es kein Gott gibt

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@Hilnna

Mna kann nicht Beweisen das eine nichtexistenz nicht existiert. Derjenige der behauptet es gibt Gott muss das beweisen.

Nach deiner Logik müsste es auch EInhörner, fliegende Spaghetti Monster und so weiter geben.

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@LucaBrue2001

Nicht direkt. Du weißt wie Dinge aussehen könnten. Bei einem Gott kannst du das nicht. Außerdem habe ich nie gesagt, dass Gott existiert, du hast nur gesagt, dass er nicht existiert. Und die Begründung "Es gibt keinen Gott, weil er eine Nichtexistenz ist" ist nicht wirklich eine Begründung, sondern Umformulierung.

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@LucaBrue2001

Wenn man nicht Beweisen kann, dass eine 'nichtexsistenz' nicht existiert, dann sei nicht so überzeugt von deinem Kommentar 'dass es gar keinen Gott gibt'. Was wenn es doch einen Gott gibt?

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@Hilnna
Du weißt wie Dinge aussehen könnten.

Ja man kann sich vorstellen wie die Dinge aussehen könnten.

Bei einem Gott kannst du das nicht.

Doch das kann man auch bei einem Gott.

Außerdem habe ich nie gesagt, dass Gott existiert,

Du sagtest man spürt ihn das heißt du sagst das er existiert.

Und die Begründung "Es gibt keinen Gott, weil er eine Nichtexistenz ist" ist nicht wirklich eine Begründung, sondern Umformulierung.

Das war ja keine begründung. Die Begründung ist eher das wenn es einen gott geben würde gäbe es dafür Beweise.

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@ran3en

Gäbe es ein Gott dann gäbe es Beweise. Da es keine Beweise gibt gibt es auch keinen Gott.

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@LucaBrue2001

Ich hab gesagt dass man Gott spürt..nicht sie.

Ich vermute, dass du dich kaum mit diesem Thema beschäftigt hast, kann das sein?

Es gibt einfach zu viele verschiedene Dinge, die die Existenz von Gott beweisen. Es gibt Dinge, die sind einfach kein Zufall.

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@ran3en

Du sagst man spürt ihn also sagst du es gibt ihn.

ich habe mich sehr viel damit sogar beschäftigt. Du kommst mir sovor als wurdest du von jemanden (wahrscheinlich deinen Eltern) zu den glauben missioniert und du denkst nicht nach.

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@LucaBrue2001
  1. Du bist dir ganz sicher, wie Spaghetti und Pferde aussehen.
  2. Die Person, die die Antwort geschrieben hat, hat gesagt, dass sie Gott spürt, nicht ich.
  3. Du hast geschrieben (zusammengefasst) "Es gibt keinen Gott, man kann nicht Beweisen, dass eine Nichtexistenz existiert." Nirgendwo hast du gesagt, dass es für einen Gott Beweise gäbe, wenn er existieren würde.
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@Hilnna
  1. Ja, aber ein fliegendes Spaghetti Monster wird nicht einfach nach einer Portion Spaghetti aussehen und ein Einhorn nicht wie ein Pferd mit Horn.
  2. Ok irrtum meiner Seits. Ich dachte das wäre deine Antwort habe nicht auf den Namen geachtet.
  3. Doch genau das habe ich geschrieben. Ich schrieb das man nicht beweisen kann das eine nichtexistenz nicht existiert und das es für gott Beweise gäbe wenn es ihn geben würde.
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@LucaBrue2001

Meine Eltern ist es egal an was ich glauben.

& es gibt einfach zu viele Beweise dass es ihn gibt, so dass ich einfach nicht sagen kann, dass er nicht existiert.

Da du aber eher vom Gegenteil überzeugt bist, kann ich sagen was ich will. du wirst nicht von jetzt auf gleich an einen Gott glauben..deshalb: Jedem das seine.

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@LucaBrue2001
  1. Du hast dadurch aber schon einen Ansatz.

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Mna kann nicht Beweisen das eine nichtexistenz nicht existiert. Derjenige der behauptet es gibt Gott muss das beweisen.

Nach deiner Logik müsste es auch EInhörner, fliegende Spaghetti Monster und so weiter geben.

Wo hast du das geschrieben?

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@Hilnna
  1. Und bei Gott kann ich mir genau so gut was vorstellen wie bei einem Einhorn oder sowas.

Du kannst auch mehr als ein Kommentar lesen

Gäbe es ein Gott dann gäbe es Beweise. Da es keine Beweise gibt gibt es auch keinen Gott.
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@LucaBrue2001

Das hast du aber erst später geschrieben, nachdem ich gesagt habe, dass das, was du geschrieben hast keine Begründung ist.

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@Hilnna

Weil ich dachte du denkst nach. Das ist eigentlich selbstverständlich.

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@LucaBrue2001

Vielleicht, aber ich bin halt nur auf deinen Kommentar eingegangen. Außerdem muss man auf dieser Seite davon ausgehen, dass es hier sämtliche kernbehinderte Kinder gibt.

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@Hilnna

Ich gehe von eienr gewissen kompetenz meines gegenüber aus, aber das war wohl ein Fehler.

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Es gibt unzählige Möglichkeiten, Luft nachzuweisen. Und nicht eine einzige für Gott.

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@Lamanini

Die gibt es. Jedoch woher weisst du ob der Wind tatsächlich "Luft bläst" oder diech mit einem anderen Gas einweht?

Ähnlich könnte es sich mit Gott verhalten. Oder einfach am falschen Ort gesucht.

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@BumBamBim

Wir können die Bestandteile analysieren. Wenn es dem Verhältnis entspricht, als das wir Luft definiert haben, dann ist es Luft.

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@Lamanini

wie soll so etwas passieren. die wenigsten menschen schleppen ein versuchslabor mit sich rum um den jeweiliegen lufzug zu analysieren. im nachhinein ist somit ein beweis unmöglich...

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@BumBamBim

Der Beweis ist jederzeit wiederholbar. Mach ihn so oft du willst.

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@Lamanini

Jein. Du kannst oft wiederholen und wirst feststellen, dass es zu abweichungen der einzelnen bestandteile der "Luft" kommt.

Somit nicht immer exakt das selbe Ergebnis, würdest du die einzelnen Gase untersuchen.

Hier liegt noch ein weiteres Problem vor.

Was definierst du unter "Gott"? Ohne definition ist ein Beweis oder sogar die Suche danach unmöglich.

Könnte mir sogar vorstellen, wenn jeder hier seine definition abgeben müsste, du würdest viele Möglichkeiten bekommen.

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@BumBamBim

Luft ist über bestimmte prozentuale Bestandteile definiert. Schwankungen machen da nichts aus, es bleibt immer noch Luft.

Definier Gott wie du willst, keine einzige Definition hat mich bis jetzt überzeugt.

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