Glaubt ihr an Gott (Diskussion)?

39 Antworten

Hallo Namenloser231,

zunächst  einmal: Ich glaube an Gott.  Nachfolgend möchte ich das gerne begründen. 

Die Bibel sagt über Gott: "Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit" (Römer 1:20). Die "gemachten Dinge" sind das, was wir als "Natur" oder "Schöpfung" bezeichnen. In den Werken Gottes kann man nicht nur seine Existenz, sondern sogar einige Eigenschaften wahrnehmen. Denke nur einmal darüber nach, wie wir Menschen gemacht sind.

Dazu ein Beispiel: Um zu überleben, brauchen wir nicht unbedingt farblich sehen können. Aber was wäre ein schöner Sonnenuntergang oder eine herrliche Blumenwiese im Sommer, wenn wir nur schwarzweiß sehen könnten? Gott bringt uns gegenüber seine Liebe dadurch zum Ausdruck, dass er unsere Sinneszellen so ausgestattet hat, dass wir all die Schönheiten der Natur in ihrem vollen Farbspektrum wahrnehmen können. Ähnlich ist es auch mit unseren anderen Sinnen, die zu einem großen Teil zu unserer Lebensfreude beitragen.

Der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace, sagte einmal, obwohl er die Evolutionstheorie vertrat, folgendes: "„Wer mit offenen Augen und einem wachen Sinn durch die Welt geht, erkennt in den kleinsten Zellen, im Blut, überall auf der Erde und im ganzen Sternensystem . . . intelligente und bewusste Lenkung; kurz: Da ist Geist.“

Die Natur ist eigentlich voll von Beweisen für die Existenz Gottes. Beeindruckend fand ich das, was ich einmal über den Monarchfalter gelesen habe. Dieser Schmetterling hat nur ein Gehirn von der Größe einer Kugelschreiberspitze und dennoch ist der dazu in der Lage, von Kanada aus eine 3000 Kilometer lange Strecke zu fliegen und dabei ein ganz bestimmtes Waldstück in Mexiko anzusteuern. Um das zu bewerkstelligen, orientiert er sich u.a. an der Sonne. Da die Sonne jedoch ihren Stand immer wieder ändert, ist sein Gehirn dazu in der Lage, dies immer wieder auszugleichen.

Ein anderes Beispiel ist die Speicherfähigkeit der DNA. Wir sind schon manchmal beeindruckt, wieviel Daten auf eine einzige CD passen, z.B. ein ganzes Lexikon. Gott hingegen hat ein Speichermedium erdacht, das eine derart große Informationsdichte enthält, dass die Datenmenge eines Gramms DNA der einer Billion(!) CDs entspricht. So könnte ein Teelöffel getrockneter DNA die 350-fache Menge an Bauplänen der gesamten heutigen Menschheit beinhalten. Das lässt jeden Computerexperten vor Neid erblassen.

Unsere Welt ist voll von solchen Beispielen, die eines immer zeigen: hier ist Intelligenz auf höchster Ebene mit im Spiel. Viele wissenschaftlich orientierte Menschen tun sich dennoch schwer damit, darin irgendeine Art von Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Sie argumentieren, dass kein wissenschaftlicher Beweis vorgebracht werden könne. Stimmt das wirklich?

Wie ist es denn damit, wenn Archäologen Artefakte einer längst ausgestorbenen Kultur entdecken? Sehen sie nicht in einfachen Steinwerkzeugen oder Tongefäßen einen Beweis, dass in dem Ausgrabungsgebiet Menschen gelebt haben, auch wenn sie dort kein einziges menschliches Skelett gefunden haben? Allein die "Ausgrabungsgegenstände" werden als ausreichender Beweis dafür gewertet, dass dort einmal Menschen gelebt haben. Würde man die gleiche Logik auf Gott anwenden, dann müsste man zugeben, dass auch für seine Existenz nicht mehr der leiseste Zweifel bestünde. Seine großartigen Schöpfungswerke belegen das millionenfach.

Man könnte hier fragen, warum Gott sich uns Menschen nicht einfach zeigt. Damit wäre doch ein unleugbarer Beweis erbracht. Was wäre jedoch, wenn Gott sich uns tatsächlich sichtbar machen würde? Als Moses einmal diesen Wunsch Gott gegenüber zum Ausdruck brachte, sagte dieser: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben" (2. Mose 33:20). Würde sich Gott in seiner ganzen Herrlichkeit uns Menschen sichtbar machen, dann wären wir nicht in der Lage, diesen Anblick zu ertragen und wir müssten sterben.

Um von Gottes Existenz überzeugt zu sein, brauchen wir also keinen sichtbaren Beweis von ihm selbst. Seine Werke der Schöpfung besitzen genügend Beweiskraft. Die Frage ist nur: Lasse ich diese Beweise wirklich gelten oder verschließe ich meine Augen davor?

LG Philipp

Hallo Namenloser231,

Glaubt ihr an Gott, Allah oder an eine höhere macht?

Nein tu ich nicht.

Ich schon.

Meinen herzlichen Glückwunsch.

Aber viele nicht habe ich in letzter Zeit gesehen.

Ja, wird wohl gute Gründe haben warum.

Bringt mir mal bitte ein ganz bisschen Gründe warum es ihn nicht geben sollte?

Kein Problem,

1.)

F:

Warum gibt es soviele verschiedene Religionen, aber nur eine einzige Wissenschaft bzw. Mathematik o. ä.(die Pseudo-Wissenschaften und andere lassen wir mal außen vor)?

A:

Wahrscheinlich liegt das daran, weil alles aus Religionen und Esoterik nur Fiktion ist und nicht auf Fakten oder Argumenten beruht, sondern einfach auf "glauben". Es gibt soviele verschiedene Religionen, welche von denen hat denn jetzt eigentlich Recht?

Könnte es nicht auch sein, dass keine einzige Recht hat?

2.)

F:

Gott soll ja angeblich allmächtig, allgütig und allwissend sein (so hat man es mir oft gesagt zumindest, also lt. meinen empirischen Daten).

Könnte er unsere Gesetze der Mathematik anwenden, ganz wie er Lustig ist, ohne diese gleichzeitig zu verletzen? 1 + 1 = 3?

Wenn er allwissend ist sollte er trzd. noch das nötige "know-how", besitzen unser Leid zu verhindern, schließlich ist er doch auch "allgütig". Weshalb verhindert er es dann nicht?

A:

Nein, das kann er nicht. Es wäre unlogisch, ich denke auch nicht, dass er sich über dieses "Uhrwerk hinwegsetzen", könnte. (Allmachtsparadoxon).

Zudem, wäre er dann entweder nicht allwissend oder nicht allgütig. (Theodizee-Problem).

3.)

F:

Wo gibt es einen richtig guten fundierten Beweis für die Existenz gottes?

A:

Nirgends, die Bibel vielleicht. Allerdings kann ich auch einfach mal ein Buch schreiben, ganz wie ich Lustig bin. Jedoch halte ich "die Bibel", ähnlich wie die "Bild-Zeitung", nicht für eine seriöse Quelle.

Von daher kann ich mich auch nicht darauf verlassen, ob sie denn auch wirklich die Wahrheit sagt.

Reicht ihnen das?

Liebe Grüße Dhalwim,

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