Glaubt ihr an Gott?

Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Nein 57%
Ja 37%
Manchmal 6%

17 Antworten

Nein

Nein, ich glaube nicht an Horus. Auch nicht an Zeus, an "Jesus", an Shiva oder an Bondye.

Bitte immer im Plural schreiben. Der Mensch war im Laufe der Jahrtausende kreativ genug, sich mehr als nur eine fiktive "Götter"-figur auszudenken.

Ja

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

Ja

Hallo DasChristKin611!

Sogar der bekannte Wissenschaftler Harald Lesch glaubt an einen Gott aber ähnlich wie er definiere ich Gott anders als die meisten Menschen - so wichtig werden wir ihm nicht sein

Fast alle Menschen gehen immer noch davon aus, dass Gott nur für die Erde zuständig ist. 

Ist das logisch?? Selbst von dem direkten Nachbarstern der Sonne, also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri) aus, kann man die Erde nicht einmal mit einem Fernrohr sehen. Sie ist ein Staubkorn in der Endlosigkeit - mehr nicht.

Ein Sandkorn ist im Verhältnis Zur Erde wesentlich größer als die Erde im Verhältnis zur übrigen Masse im Universum.

Gibt es einen Gott, so ist er für mehr zuständig als für die winzige Erde.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend

Ja

Aus nichts kann nicht etwas entstehen, wer etwas anderes Behauptet verneint die Physik, dementsprechend "Muss" es etwas geben, aus was alles entsteht zumindest wenn man der Logik nach gehen will. Nun wenn man diesen Schritt hinter sich hat kann man versuchen gewisse Eigenschaften dieses "X'es" herauszufinden.

Aber das ist wiederrum eine andere Frage.

dementsprechend "Muss" es etwas geben, aus was alles entsteht zumindest wenn man der Logik nach gehen will.

Andere Möglichkeit: Es hat nie nichts gegeben.

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@Stadewaeldchen

Wie erkennt man, dass es Dunkelheit gibt? -> durch das Dasein von Helligkeit, Kalt erkennst du anhand der Wärme und etwas erkennst du anhand von nichts. Wenn es nichts nie gäbe könnte man auch nicht von etwas sprechen :)

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@Gala46
Wie erkennt man, dass es Dunkelheit gibt? -> durch das Dasein von Helligkeit, Kalt erkennst du anhand der Wärme und etwas erkennst du anhand von nichts.

Oder auch genau andersherum.

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@Stadewaeldchen

Dann würde es sein: Wenn es etwas nie gäbe, könnte man auch nicht von nichts sprechen. Ja das ist wahr, nur leider gibt es etwas oder bist du nicht etwas?

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@Gala46

Nö, so meine ich das nicht. Wir kennen etwas und nennen das Gegenteil nichts. Wir haben die Eigenschaft das wir uns auch abstrakte Begriffe ausdenken können.

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@Stadewaeldchen

Ok, du hast meine Aussage einfach ignoriert :), also wir können etwas nur erkennen wenn es das Gegenteil dieses etwas gibt, Wenn du in einem dunklen Raum bist kannst du Dunkelheit nur als Dunkelheit definieren wenn es Helligkeit gibt.

Genauso so kannst du etwas definieren, mit dem Wahrsein von nichts.

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@Gala46
Wenn du in einem dunklen Raum bist kannst du Dunkelheit nur als Dunkelheit definieren wenn es Helligkeit gibt.

Nein, das bezweifle ich ganz stark, da wir uns wie schon erwähnt auch abstrakte Begriffe und auch abstrakte Konzepte überlegen können. Das ist dann auch das genaue Gegenteil von

Ok, du hast meine Aussage einfach ignoriert
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@Stadewaeldchen

Ok dann lass es mich anders sagen, du weißt dass es dunkel ist da es irgendwo in eine Lichtquelle gibt.

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@Gala46

Wenn du merkst dass das Pferd auf dem du sitzt tot ist solltest du absteigen. Mit deinen unzutreffenden Analogien beeindruckst du mich jedenfalls nicht sonderlich.

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@Stadewaeldchen

Jedenfalls konntest du kein gegen Argument bringen, außer du bringt Beispiele für dein Argument zur Verständlichung desweiteren ist es nicht meine Aufgabe dich zu Beeindrucken, noch zu überzeugen. Ich glaube an etwas und das sage ich mit überzeugung durch recherche und glauben weiter.

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@Gala46
Jedenfalls konntest du kein gegen Argument bringen

Doch, du übergehst sie leider immer nur.

Wir kennen etwas und nennen das Gegenteil nichts. Wir haben die Eigenschaft das wir uns auch abstrakte Begriffe ausdenken können.

und:

Andere Möglichkeit: Es hat nie nichts gegeben.
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@Stadewaeldchen

Okay, ich glaube wir sprechen gerade an uns beiden vorbei, dass wir uns Begeiffe ausdenken und etwas wir mit sehen oder logischem Denken in Begeiffe umwandeln ändert nichts an der Wahrheit. Das heißt es ändert sich nicht, dass wir Dunkelheit oder das ausgedachte Begriff Dunkelheit mit der Helligkeit oder mit dem Begriff Helligkeit herausfinden.

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@Gala46
Das heißt es ändert sich nicht, dass wir Dunkelheit oder das ausgedachte Begriff Dunkelheit mit der Helligkeit oder mit dem Begriff Helligkeit herausfinden.

Mag sein, aber auf den Begriff "nichts" trifft das nicht (oder nur sehr eingeschränkt) zu. Herausfinden ist zudem das falsche Wort in dem Zusammenhang. Wir benennen etwas und assoziieren dann etwas mit einem Begriff.

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...dementsprechend "Muss" es etwas geben, aus was alles entsteht...

Wieso verneinst du die Physik?

Wenn es nichts gibt, das aus sich selbst heraus entsteht, wo kommt dann das von dir besagte "etwas" her?

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@Indecisive

Meine Aussage ist, dass es eine Quelle ein etwas gibt, welches schon immer da war und von nichts gemacht wurde, seine Eigenschaft ist, dass es existiert (genauso wie es die Eigenschaft von Wasser ist Nass zu sein oder von Feuer heiß zu sein ist es die Eigenschaft der Quelle da zu sein und zu erschaffen).

Wenn man jetzt sagt, dass es so eine Quelle nicht gibt, dann würde man mit Fragen offen bleiben, wie oben erwähnt.

Wo habe ich denn die Physik verneint? sollte man meine Aussage verneinen, so würde dies gegen die Physik sprechen.

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Nein

Gott, bzw. Götter allgemein, sind eine Erfindung der Menschen. Religionen waren eine Art Gesetzgebung und Leitfaden, sie schreckten vor schlechten Taten ab, bzw. boten Aussicht auf eine Belohnung nach einem Leben als guter Mensch (Himmel/Hölle), boten Trost und gaben eine Antwort auf die Frage nach dem Woher und Wohin.

Wenn sie von schlechten Taten abschrecken brauchen wir sie ja vielleicht :)

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Wenn sie von schlechten Taten abschrecken brauchen wir sie ja vielleicht :)

Vielmehr kann man nicht von einem Sinn des Lebens sprechen, wenn es vergänglich ist und man am Ende seines Lebens nichts erfährt. Man kann von Sinn sprechen wenn es Unendlichkeit gibt. Also im Endeffekt gibt das dasein eines Himmels ebenfalls Sinn für den Menschen, um nicht in endlose Depression zu gelangen. Denn man darf nicht vergessen, dass man heute z.B. in europäischen Ländern die größte Selbstmordrate hat, welches gleichzusetzen ist mit der steigenden Atheisten Quote und dem Zerfall des Glaubens an das Unendliche.

Noch nie in der Geschichte waren wir in so einem Reichtum, aber gleichzeitig haben sich auch noch nie so viele Menschen Selbstmord begangen.

Zusammenfassend kann man annehmen, dass dieser Glaube vielleicht doch gar nicht so unsinnig ist und wenn er Sinn macht dann sollten wir ihn vielleicht aneignen, was denkst du? :)

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@Gala46

Ich fühle mich von Religionen in meinen Freiheiten eingeschränkt und lehne sie daher ab, egal, welche Vorteile sie davon abgesehen bieten mögen. Und vor schlechten Taten schreckt unser Rechtssystem ja auch ab. Theoretisch. Wer möchte schon freiwillig den Rest seines Lebens im Knast verbringen?

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@nordlyset

Würdest du die Vorteile für wahr nehmen würdest du sie nicht ablehnen.

Freiheit wird eingeschränkt, das stimmt nicht du bist frei bei der Auswahl ob du glauben willst oder nicht.

Nun vielmehr müsste man definieren was Freiheit bedeutet, heißt Freiheit, dass man Alkohol trinken darf? heißt Freiheit, dass man Menschen töten darf?

Naja so frei bist du nicht, jede Regierung auf der Welt hat Regeln, wenn du mit Freiheit meinst dass du keine Regeln befolgen musst, dann hast du sie nirgends auf Erde.

Ohne Regeln gibt es Chaos, wo Chaos herrscht gibt es keine Freiheit.

Wenn du jetzt sagst, dass du keine Religion willst (ich rede jetzt für den Islam, da ich Moslem bin), weil du bestimmte Regeln und Verbote nicht verstehst ist dies eine andere Sache, hierbei müsstest du von jemandem aufgeklärt werden, der dazu in der Lage ist.

Vielleicht kann ich dir meine Aussage anhand von einigen Beispielen deutlicher machen:

Es ist verboten zu klauen:

  • eine Funktion dieses Verbotes ist es, bei einem fundamentalen Aufbau einer Gesellschaft deren Eigentum zu beschützen.

Es ist verboten Alkohol zu trinken:

  • Schutz des menschlichen Verstandes (Kriminalitätsrate unter Alkoholeinfluss o.ä. (85% aller Morde, 50% der Vergewaltigungen, 60% der Unfälle, 50% Gewalttaten, 71% der Diebstähle und 90% der Selbstmorde wurden unter Alkoholeinfluss verwirklicht)

Uneheliche geschlechtliche Interaktionen sind verboten:

  • Prostitution führt dazu, dass Frauen als Objekte als Werkzeuge angesehen werden
  • Fremdgehen führt zu massiven Streitigkeiten in der Gesellschaft, sowie sehr häufig zu Gewalt und Todesfällen
  • Verarmung der Gesellschaft durch die Ausgabe für Prostitution ist ebenfalls ein großer Schaden

Es ist verboten zu töten:

  • die Ehre und der Wert eines Menschen wird geschützt
  • Ohne Menschen keine Gesellschaft

Verleumdung ist verboten:

  • schützt die Würde des Menschen vor Lügen über einer Person, verhindert z.B. Mobbing

Etc.. also es gibt eine Erklärung für jede Regel und für jeden Verbot, also im Islam. Wenn Verbote nicht gibt kann man wie gesagt nicht von Freiheit sprechen.

Aber dies sind Themen, welche man klären sollte nachdem man das da sein eines Gottes annimmt, also man sollte erstmal klären ob es einen Gott gibt oder nicht, wie ich verstanden habe glaubst du auch nicht an einen Gott, deswegen macht es nicht viel Sinn über die Regeln und Verbote zu reden.

Ich hoffe wir können noch weiter darüber reden, wenn du fragen hast bitte.

Guten Abend

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@Gala46

Alkohol senkt nur die Hemmschwelle für Eigenschaften, die der betreffende Mensch auch ohne Alkohol schon hat. Wer unter Alkoholeinfluss Gewalttaten begeht, ist auch ohne Alkohol dazu veranlagt. Ich tue unter Alkoholeinfluss zwar manchmal dumme Dinge, aber ich tue keiner Fliege was zuleide und belästige niemanden.

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@nordlyset

Wenn du schon gerade online bist kannst du gleich die Verbindung zwischen Kriminalität und Alkohol recherchieren, dauert ein paar Minuten. Individuelle Erfahrungen haben bei gesellschaftlichen Realitäten wenig bis keinen Wert.

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@Gala46

Wie schon gesagt, Alkohol senkt nur die Hemmschwelle zu bereits vorhandenen Charaktereigenschaften. Das mag beim einen Sentimentalität sein, der andere (ich zb) traut sich dann, Dinge zu sagen oder zuzugeben, die er ohne Alkohol nicht sagen würde, zb Gefühle, und andere haben dann ihre Hemmschwelle zu Gewalt nicht mehr unter Kontrolle. Wer kriminell veranlagt ist, ist es unter Alkoholeinfluss umso mehr.

Ich möchte Alkohol nicht verharmlosen, man sollte sich schon unter Kontrolle haben, aber egal wie viel ich gesoffen habe (sehr selten viel) käme es mir niemals in den Sinn, irgendwen zusammen zu schlagen oder auch nur daran zu denken usw. So bin ich nicht. Alkohol verstärkt nur andere Charaktereigenschaften von mir, und das ist meist leider ein Zu Viel an Ehrlichkeit und Dingen, die ich sonst lieber für mich behalten würde.

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@nordlyset

Selbst wenn es die Hemmschwelle senkt - nein genau deswegen sollte Alkohol verboten sein. Regeln kommen nicht auf Individuen z.B. mein Vater sagt, dass er ein sehr guter Fahrer ist und klagt, dass er bei der roten Ampel ebenfalls stehen bleiben muss, obwohl er doch gut fahren kann, heißt dass nun dass mein Vater bei der roten Ampel vorbei fahren kann? :) - schnelle Antwort nein tut es nicht.

Alkohol senkt die Hemmschwelle hast du gesagt, dass heißt würde die Hemmschwelle nicht gesunken könnte man sagen, dass die Kriminalitätsrate gesunken wäre - richtig? Dann würde man einen Schritt weiter denken und sagen, dass die Risikoleute keinen Alkohol mehr trinken dürfen, nur ist sowas schwer nachzuverfolgen bzw. in die Realität umzusetzen und außerdem würden viele Leute hierbei nicht von Gleichheit sprechen (was es auch nicht ist), also kommt die Bahnbrechende Lösung, Alkohol wird verboten (für alle), Schade dass man seinen Lusten nun ein wenig weniger nachgehen kann, dafür rettet man wahrscheinlich jährlich tausende von Menschenleben und die Qualität von Menschen steigt gleichermaßen.

Oder liege ich falsch?

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@Gala46

Da hast du Recht, das ist nicht umzusetzen. Zumal Alkohol sehr leicht und mit einfachen Mitteln herzustellen ist. Man braucht eigentlich nur gewisse "legale" Getränke "schlecht werden" zu lassen und das lässt sich weder verbieten noch kontrollieren.

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@nordlyset

Nein mit nicht umzusetzen meinte ich, dass man einzelnen Individuen den Alkoholverbrauch verbietet. Man kann ganz sicher Alkohol verbieten (wird ja auch in einigen Ländern), nur müsste man halt wie auch bei Drogen gegen den illegalen Konsum bzw. der Produktion ankämpfen.

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