Glaubt ihr an einen Gott, Götter, oder eine übernatürlichen Macht?

Das Ergebnis basiert auf 49 Abstimmungen

Ich glaube an keine Götter 45%
Ich glaube an einen Gott (Religion) 24%
Ich glaube an eine überirdische Macht 20%
Ich glaube an einen Gott (Ohne Religion) 8%
Ich glaube an mehrere Götter 2%

25 Antworten

Ich glaube an einen Gott (Ohne Religion)

Religionen brauchen wir nicht, aber Gott...

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reicht
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Mit Religion (= von Menschen aufgestellten Regeln, Traditionen und Ritualen, die zur Selbsterlösung führen sollen) hat das alles nichts zu tun. Es geht um die Wahrheit und darum, dass Gott uns die Erlösung anbietet. Dazu müssen wir nur an Ihn glauben und Ihm vertrauen!

Ich glaube an keine Götter

Hallo TypNamensDennis,

ich glaube an keinen Gott - bin einem früheren Glaube, der aber, wie mir seit kurzen bewusst wurde, keiner war, entwachsen, habe mich quasi davon emanzipiert.

Dennoch mag ich den Begriff Gott und Göttlichkeit für mich wiederverwenden: Göttlichkeit als eine Eigenschaft von Menschen; Gott als eine besondere Wahrnehmung von Göttlichkeit in der Gedankenwelt eines Menschen.

Ein kleiner Exkurs in diesen Hintergrund:

Ich nenne einen Menschen Göttlich, wenn sie oder er aus eine eigenen Lebensenstellung heraus für andere Menschen Fülle und Freiheitsgrade schafft. Das mag sehr allgemein und abstrakt klingen, wird sich aber im Leben in vielen Dingen ausprägen.

Zunächst kann man eine solche Eigenschaft als altruistisch humanistisch bezeichnen - doch sei die Frage erlaubt, was dahinterstecken könnte. Dazu kommt man interessanterweise auf einem Umweg: über die Frage nach der eigenen Identität. Diese Frage lässt sich nicht mehr mit den Mitteln der natürlichen Welt (allgemeiner: der Raumzeit) beantworten und führt auf etwas, was wir "jenseits" vermuten.

Dieses Etwas lässt sich philosophisch, da "jenseits" der Raumzeit, plausibel beschreiben. Gerade die Zeitlosigkeit führt zu zwei Eigenschaften, ausgehend (engl. coming across) und eingehend (Wahrnehmung).

Wenn wir zurück zur Göttlichkeit als Eigenschaft eines Menschen blicken, stimmt dies mit diesen beiden Eigenschaften überein. Das menschliche Lieben schenkt den Eigenschaften ihre Inhalte, wenn der Mensch eben Göttlich ist. Damit lässt sich dieses Etwas "jenseits" der Raumzeit als Göttlichkeit schlechthin bezeichnen.

Diese Eigenschaft war mir bewusst geworden - und ich hatte das alles eben früher für etwas im Zusammenhang mit Glauben gehalten. Mit dem Auflösen eines solchen Glaubens und auch von davon abhängigen Gottesbildern, ist jegliche übernatürliche Macht oder Herrschaft, jegliche mögliche Fremdbestimmung seitens einer solchen Macht und auch jegliche Unterwerfung ihr gegenüber verschwunden.

Ich will am Ende nochmals auf Jesus zu sprechen kommen. So, wie er überliefert ist, halte ich ihn für Göttlich. Er hat eine Message rübergebracht, die diese Göttlichkeit als etwas für Menschen erreichbares anspricht. Er hat auch - mit dem Begriff der Buße - von einer Veränderung einer Lebenseinstellung gesprochen. Ihm zu "folgen", wäre keine Religion und keine Personenkult, sondern eine persönliche Entscheidung zur Göttlichkeit.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Ich glaube an eine überirdische Macht

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und glaube nicht an einen Gott, göttliche Gebote, die Existenz einer ewigen Seele, oder das Konzept von Sünden und deren Bestrafung.

Allerdings halte ich es für wahrscheinlich, dass es Gesetzmäßigkeiten im Universum gibt, die wir intellektuell nicht mehr erfassen können und daher "zufällig" anmuten.

Diese höhere Ordnung beeinflusst also auch unsere Existenz.

Allerdings gehe ich dabei nicht von einer Intelligenz, oder irgendeinem Lebewesen aus, sondern sehe diese Ordnung eher eine Art "Hyper-Physik".

diese höhere ordnung nennen viele menschen GOTT

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Ich glaube an einen Gott (Religion)

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich glaube an einen Gott (Religion)

Hallo TypNamensDennis,

meine Überzeugung, dass es einen Gott gibt, wird durch vieles gestützt, was eigentlich jeder sehen und beobachten kann: die Dinge in der Natur und auch wir Menschen selbst. Vor allem wenn man in die Details geht, erkennt man, welch überragende Intelligenz hier am Werke war!

Was mich besonders fasziniert ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und deren Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an schöpferischem Können erkennen lässt.

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft: die Biomimetik.

Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel (sie wurde zwar von Menschenhand geschrieben, doch ihre Schreiber verweisen auf den eigentlichen Autor, Gott).

Auch hierin liegt für mich ein überzeugender Beweis. Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit. Zum anderen erweisen sich ihre Aussagen bei näherem Hinsehen immer als wahr und genau. Das sind nach meiner Überzeugung eindeutige Merkmale ihres göttlichen Ursprungs!

Ich beschäftige mich schon viele Jahre mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun.

Gottes Wort hat z.B eine enorm vereinigende Kraft hat! Das kann man daran erkennen, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut.

Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich betrübt war und ich durfte seine Kraft und seinen Trost verspüren.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

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