Glaubt ihr an die Wirkung von Globuli und welche Positiven/Negativen Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

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13 Antworten

Hallo alexandra753,

das ist halt keine Frage des Glaubens: Ob Homöopathika mehr sind als Placebos, das kann man untersuchen.
Das hat man untersucht.

Und die Ergebnisse sind eindeutig: Außer den Homöopathen selbst behauptet niemand, reiner Zucker hätte gezielte Wirksamkeit auf unseren Körper.

Lass mich das weiter erklären, ja?

Zunächst einmal schauen wir auf Dein Argument, jaß

es hilft auch bei Tieren und die können ja schwer an der Wirkung zweifeln.

Das liest man sehr oft, ist aber einfach nur ein (u.a. von Homöopathen) verbreitetes völlig falsches Verständnis vom Placeboeffekt.

"Placebo" ist etwas vollkommen anderes als "Erwartung, Glaube, Einbildung". Diese Dinge haben einen Anteil am Placeboeffekt, machen ihn aber nicht aus. Am Placeboeffekt sind auch unbewusste und indirekte Anteile beteiligt.

Und deshalb: Ja, auch bei Tieren sind Placeboeffekte nachgewiesen. Bei vielen Tierarten sogar. Bei Haustieren macht der sogenannte "Placebo by Proxy"-Effekt jedoch einen wichtigen Teil davon aus: Der Placeboeffekt beim Besitzer, der um die Behandlung weiß. Der bei ihm greifende Placeboeffekt verändert seine Wahrnehmung und Deutung der Symptome seines Tieres. Man sucht unbewusst eher nach Hinweisen auf Besserung, wenn man behandelt hat, während man eher nach Verschlechterung Ausschau hält, wenn man überlegt, ob man etwas tun muss. Nachzulesen hier http://lexikon.stangl.eu/13439/placebo-by-proxy/ oder hier http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-wieso-es-einen-placeboeffekt-bei-tieren-gibt-a-974333.html)

Ganz wichtig ist aber, dass in den allermeisten Fällen, in denen man den Eindruck hat, ein Mittel habe "geholfen", gar nicht der Placeboeffekt für die erlebten Besserungen verantwortlich ist, sondern der Faktor Zeit in Kombination mit natürlichen Krankheitsverläufen: Tiere werden - wie wir auch - mit den allermeisten Beschwerden von selbst fertig. Sowohl wir wie auch sie haben ein in der Evolution trainiertes Immunsystem. Gerade kleinere Beschwerden, wie sie oft homöopathisch "behandelt" werden, klingen einfach nach gewisser Zeit von selbst ab.

Was der Besitzer (oder der Patient) dann erlebt ist die zeitliche Reihenfolge: Ich habe das Mittel genommen.... und danach wurde es besser. Man deutet das als "es wurde besser WEGEN der Einnahme." Tatsächlich hat man beobachtet "es wurde NACH der Einnahme besser". Intuitiv stellt man hier die falsche Frage: "Wie wahrscheinlich war es schon, dass es gerade jetzt besser werden sollte?" Richtig ist aber die Frage: "Wie wahrscheinlich war es, dass meine Beschwerden (oder die des Tieres) überhaupt mit der Zeit abgeklungen wären, ich aber vorher Globuli genommen/gegeben habe, weil ich der Überzeugung war, dass das etwas bringt?" (Nachzulesen bei https://www.sciencebasedmedicine.org/the-it-worked-for-me-gambit/)

Diese Frage kann man aber untersuchen: Man teilt Patienten mit ähnlichen Beschwerden in zwei Gruppen - und zwar zufällig und verblindet. Weder Patienten noch Behandler wissen, wer in welcher Gruppe ist. Die eine Gruppe bekommt individuelle Globuli, die andere Placebos. Nach einiger Zeit schaut man dann, wie es den Gruppen IM VERGLEICH(!) ergangen ist. Es ist dieser Vergleich, der im Alltag einfach fehlt:

Auch in der Placebogruppe bessern sich die Beschwerden mit der Zeit. Nicht allein aufgrund der Placeboeffekte, sondern eben auch über die natürlichen Krankheitsverläufe. Es werden also auch in der Placebogruppe viele Patienten bestätigen "mir hat's geholfen!!" Man hat immer und nachweislich auch unter Placebo "Erfolgsgeschichten". Die belegen also gar nichts. Das empfindet man leider selber falsch.

Aussagekräftig wird das nur über die Frage, ob die Globuli im Vergleich zu diesen immer mit der Zeit auftretenden Besserungen noch etwas hinzufügen können. Ob die Gruppe mit den echten Globuli also BESSER war also die mit den Placebos.

Die Ergebnisse aus der Gesamtheit vieler solcher Studien belegen das, was die Naturwissenschaften bereits über die Wirksamkeit von fehlenden Wirkstoffen sagen (in den Globuli ist ja wirklich KEIN Wirkstoff drin, nicht nur "wenig" oder "nicht nachweisbar", sondern ab einer sehr niedrigen Verdünnung von C12 NICHTS mehr): Es lassen sich keine Unterschiede zu den immer auftretenden Besserungen satbil und wiederholbar nachweisen. (nachzulesen: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2015/mar/11/homeopathy-not-effective-for-treating-any-condition-australian-report-finds)

Es gibt sogar Studien, die belegen, dass es etwas anderes ist, was bei der Homöopathie "wirkt": Es ist die besonders intensive Zuwendung in den langen Patientengesprächen (Nachzulesen hier: http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-wenn-ja-wie.html)

Tatsächlich belegen Studien auch bei Tieren KEINE Wirksamkeit über PLaceboeffekte hinaus. Das schreibt sogar die homöopathiefreundliche Carstens-Stiftung: "Es gibt keine guten Hinweise, dass eine homöopathische Behandlung bei Tieren einen besseren Behandlungserfolg liefert als eine Placebobehandlung."

Im Übrigen ist auch Dein "Globuli gibt's ja inzwischen für jedes Wehwehchen..."  ein deutlicher Hinweis darauf, dass Homöopathie nur über Zuwendung und Placeboeffekte "wirkt", denn ja: Bunte Ratgeber empfehlen Globuli für oder gegen alles Mögliche. Dass das, folgt man dem Gedankengebäude der Homöopathie, eigentlich eine völlig falsche Anwendung ist (Globuli müssten nicht nach Beschwerden, sondern nach der Gesamtheit aller Symptome eines Patienten verordnet werden), stört niemanden. Die "positiven Erfahrungen" bleiben immer(!) gleich, egal, ob man Globuli nach den Regeln der Homöopathie einnimmt oder nach eigenem Gutdünken aber entgegen der eigentlichen Regeln. Nur ein Placebo hat diese Eigenschaft: Bei einem echten, wirklich wirksamen  Verfahren nimmt die Wirksamkeit ab, wenn man es falsch anwendet. Ein Placebo "wird immer gefallen" - das ist seine wortwörtliche Übersetzung.

Homöopathen schüren nicht ungern Vorbehalte gegen Medizin (als
"Schulmedizin" abgekanzelt), gegen Medikamente und andere therapeutische
Maßnahmen. Man spielt mit den Ängsten der Patienten vor Nebenwirkungen.
Man verkauft sich als "Alternative" zur "Chemie". Richtig ist aber: Wo nach Globuligabe Besserungen eintreten, hätte man weder Medikamente NOCH Homöopathika wirklich gebraucht. Gerade das Schlechtreden von Kritik, von Medizin und von wissenschaftlicher Überprüfung macht die Homöopathie zu einem nicht ungefährlichen Placebo.

Viele Fragen rund um die Homöopathie findest Du hier beantwortet:

http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/faq

Es handelt sich nicht um eine Glaubensfrage...

Grüße


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Ich weiß, dass sie bei banalen Beschwerden helfen, wenn man dran glaubt. Man nennt das den Placebo-Effekt. Es ist wie "Heile, heile Gänschen".

Es ist OK, Placebos gegen die kleinen Wehwehchen des Alltags zu nehmen, wenn man sich damit besser fühlt. Aber wenn man sie statt einer wirksamen Behandlung nimmt, kann es gefährlich oder sogar tödlich werden.

Ich persönlich würde den Arzt wechseln, wenn der mir Globuli empföhle. Entweder er glaubt selbst daran, dann hat er das Prinzip der wissenschaftlichen Medizin nicht verstanden und ist nicht der richtige Arzt für mich, oder er nimmt mich nicht ernst und will mich mit einem Placebo abspeisen. Dann bin ich bei dem auch falsch.

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Sowohl als auch.

Die Einnahme von Globulis kann tödlich sein. Nicht, weil darin irgendwelche Wirkstoffe enthalten wären, denn die sind ja nicht drin und deshalb gibt es auch keinerlei echte Nebenwirkungen. Aber, wenn im Vertrauen auf die Globulis die Einnahme echter, wirksamer Medikamente unterbleibt, dann kann die eine oder andere Krankheit tödlich enden.

Ansonsten habe ich nichts gegen die Anwendung des Placebo-Effektes (z.B. bei der üblichen Virus-Erkältung). Da nehme ich aber - nach Rückfrage bei meinem Arzt zum Ausschluss anderer Krankheiten - die billigere Art von Zucker-Placebos. Denn im Gegensatz zu den überteuerten Homöopathie-Globuli, die keinen Wirkstoff enthalten, kaufe ich im Supermarkt Lutschbonbons (manchmal mit etwas natürlicher Heilsubstanz = Salbei), die sind billiger, können beliebig nach Geschmack und Farbe ausgesucht werden und habe wie schon erwähnt meist sogar eine höhere Heilwirkung.

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Ehrlich gesagt glaube ich nicht daran. Aber jedem das Seine, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

Das heißt aber nicht, dass ich die Naturheilkunde ablehne, es gibt jede Menge Kräuter, die richtig angewendet eine Menge können. Nur mit Homöopathie kann ich mich einfach nicht anfreunden. 

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Homöopathie hat mir bisher noch nie geholfen. Weder seit ich weiß was genau das eigentlich ist, noch davor. Ich habe als Kind mal solche Tabletten bekommen, natürlich mit dem Gedanken dahinter, dass die mir helfen. Haben nichts bewirkt.

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Hallo Alexandra753,

ja, ich bin Hahnemann für seine Homöopathie sehr dankbar, denn - auch wenn vielleicht nicht bewiesen, worauf einige ja unbedingt Wert legen, denn ohne wissenschaftlichen Nachweis zählt ja heutzutage nichts mehr etwas - die hom. Präparate sind nutzbringend und meist deutlich preiswerter.

Dazu, mal abgesehen von einer evtl. sog. Erstverschlimmerung, auch noch Nebenwirkungsfrei.

Der Vorwurf, sie seien ja nur Placebos, bedeutet doch im Umkehrschluss auch etwas Positives: Ja, toll, wenn Placebos solche Wirkungen haben können! Damit ist die Forschung übrigens schon viel weiter und versucht sogar, die positiven Wirkungen von Placebos nutzbarer zu machen, weil auch diese preiswerter und nebenwirkungsärmer sind, als andere Medikamente.

Man braucht sich ja nur mal die Studien anzuschauen, wieviel Erkrankungen durch Nebenwirkungen entstehen. Da 'glaube' ich lieber an meine Zuckerkügelchen und erspare mir weitere Krankheiten.

Dein Einwand, dass auch Tieren damit geholfen wird, gefällt mir sehr gut :) Es stimmt, die können nicht dran glauben. Hier werfen die Skeptiker oder auch Gegner dann gerne ein, dass der Tierhalter ja durch seine Stimmung/Schwingung das auf das Tier übertragen würde.

Da frage ich mich dann aber schon, wie kann man die Homöopathie ablehnen, aber unbewiesene Stimmungs-/Schwingungsübertragung als Argument nutzen?! Und wie macht der Agrarwirt das mit seinen vielen Kühen zum Beispiel?

Kurz und gut: Homöopathie mag von der Wirkung her unbeweisbar sein, aber das ist mir ehrlich gesagt schiitegal, solange sie mir und anderen Gutes tut!

LG

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Kommentar von TheStone
21.08.2016, 04:35

"Da frage ich mich dann aber schon, wie kann man die Homöopathie ablehnen, aber unbewiesene Stimmungs-/Schwingungsübertragung als Argument nutzen?! "

Man macht ganz einfach den Versuch, eine große Gruppe Tiere von ihren Besitzern mit Homöopathika zu behandeln und eine Kontrollgruppe mit nicht homöopathischen Placebos. Wenn sich keine Unterschiede im Behandlungserfolg zwischen den Gruppen zeigen, ist der logische Schluss, dass die Homöopathika keine Wirkung haben. 

"Homöopathie mag von der Wirkung her unbeweisbar sein, aber das ist mir ehrlich gesagt schiitegal, solange sie mir und anderen Gutes tut!"

Nicht unbeweisbar. Eine Wirkung ist schlicht widerlegt.

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Kommentar von GoodFella2306
31.08.2016, 14:09

Ich würde gerne mal nachfragen, inwiefern Globuli deutlich preiswerter sind.

Wenn wir mal davon ausgehen, dass ein Fläschchen Globuli (10g) rund 6 Euro kostet, dann kostet 1kg Globuli 600 Euro.

Aufgelistet:

10g Zucker = 6 Euro

1 kg Zucker = 600 Euro

Hier wird also etwas, das im Supermarkt rund 1 Euro kostet, für 600 Euro verkauft.

Wo bitte ist das preiswerter als ein handelsübliches Medikament? Zumal dir etwas mit nachgewiesen nicht vorhandener Wirkung für das 600fache vom eigentlichen Kaufpreis verkauft wird.

2

Hallo!



 es hilft auch bei Tieren und die können ja schwer an der Wirkung zweifeln.

Medizinisch ist das aber nicht belegt. Übrigens auch bei Menschen nicht - es sei denn man glaubt daran.



Verweise hier mal auf das Buch von Dr. Theodor Much

"Der große Bluff: Irrwege und Lügen der Alternativmedizin"

 Es handelt sich um eine Nonsense-Therapie, eine Geldverschwendung und auch deswegen nicht unbedenklich, weil bei derartigen Scheintherapien bei ernsten Erkrankungen wertvolle Zeit vergeudet wird." < 


Schönes Wochenende.

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Mit Globuli habe ich nur positive Erfahrungen gemacht.

Da mir Antibiotika die Darmflora geschädigt haben und ich dann durch diverse Unverträglichkeiten auch Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen oder Diclofen nicht mehr nehmen konnte, mußte ich notgedrungen experimentieren.

Bei Globuli hab ich keine Nebenwirkungen. 2 Sorten Schüßler-Salze als Globuli dürfen in meiner Hausapotheke nicht fehlen, Nr. 3, Ferrum phos., das mir bei anrückenden Infekten hilft (so dauert bei mir ein Infekt höchstens noch 3 Tage statt 3 Wochen) und Nr. 10, Natrium sulfuricum, das mir bei Verstopfung hilft.

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Kommentar von GoodFella2306
26.08.2016, 09:27

Wenn Globuli keinen Nebenwirkungen haben, wie können Sie dann (gemäß dem Ähnlichkeitsgesetz von Hahnemann) bei einem Gesunden dieselben Symptome wie bei einem Kranken hervorrufen?

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Das ist jetzt ein langer Bericht, aber sorry ich finde das wichtig und gewisse Menschen sollten mal die schnauze halten nur weil sie es nicht verstehen...xD

Ich kann dir nur von meinen eigenen Erfahrungen mit Homöopathie berichten, nicht nur von eigener Einnahme sondern auch Beobachtung des Gesundheitszustandes anderen während einer Behandlung.

Zum einen muss man wissen dass die Behandlung von kleinen Beschwerden wie ein Hustenvirus, Schnupfen, Heiserkeit, Akute Schmerzen durch einen Unfall, etc. ein ganz anderes Gebiet ist als tiefgehende Krankheiten.

Dann wiederum gibt es psychische Krankheiten und physische.

Meine Erfahrung liegt vor allem im psychischen Bereich und Homöopathie wirkt vor allem sehr auf die Seele. Klingt für den manchen Angsteinflössend aber das ist es nicht und muss es nicht sein. 

Wenn es das richtige Mittel ist wirkt es und sonst normalerweise nicht. Es ist so wenn das Mittel sehr weit daneben liegt, wird es nicht wirken. Allerdings wenn es sehr nahe am richtigen ist, aber halt eben nicht das 100% richtige kann es auch den Zustand verschlechtern, was aber wieder voll verschwindet.

In den letzen 2 Jahren habe ich ca. 7 Leute erlebt, die von einer Border-Line Krankheit und von Schizophrenie geheilt wurden. Sowie auch tiefgehende Traumatisierung verarbeitet und geheilt werden konnten bei anderen Patienten.

Auch erlebte ich einen Fall wo ein Hund welcher durch ebenfalls traumatische Erlebnisse und daraus erfolgten Zuständen von starker Ängstlichkeit, Erstarrung, auch Aggressionen und ständige Wachsamkeit und Kampfbereitschaft, sich weitgehend aus diesen Zuständen lösen konnte, glücklich zufrieden und lebendig strahlend wurde :) klingt wie ein Märchen und sehr einfach. Grundsätzlich ist es das auch, doch erst sobald das RICHTIGE Mittel gefunden worden ist. Und genau das Konzept des "richtigen Mittel suchen" verstehen viele überhaupt nicht. Man kann bei tiefgehenden Dingen nicht sagen dieses Mittel ist für Angst, dieses für Trauma...das funktioniert anderst wie in der Pharmamedizin. In der Homöopathie kann das ein und das selbe Mittel beim einten eine Schizophrenie heilen, beim anderen eine Multiple-Sklerose, wieder beim anderen die Verarbeitung eines Traumas, oder sonstige emotionale Zustände verbessern kann. Jeder braucht SEIN INDIVIDUELLES Mittel und dafür muss jemand sich wirklich, nicht nur die Zeit nehmen sondern auch eine Passion und Ahnung auf dem Gebiet haben. Es gibt so viele Leute die nur Homöopath sind weil sie eben kein Medizinstudium bekamen oder einfach um bei Bekannten angeben zu können oder einfach um sich wie ein Arzt zu fühlen. Die jedoch das Handwerk falsch verstehen und falsch verbreiten. Dann gibt es noch die die die Homöopathie ganz ablehnen, welche die schlimmsten sind, da sie wie ich finde damit KEINEM etwas zu gute tun und Ratsuchende in die Irre leiten, auch wenn sie es nicht mit Absicht tun.

Homöopathie kann man selten logisch verstehen, allenfalls kann man alles im Buch nachlesen und alles so machen wie es steht. Sogar Albert Einstein sagte "Mit Logik kommt man von A nach B, mit Imagination kommt man überall hin". 

Aber ja die Homöopathie wirkt. Und sie wirkt, egal ob du daran glaubst oder nicht sie wirkt immer, WENN es das richtige Mittel ist. Wenn es nicht wirkt kannst du sicher sein, dass es das falsche Mittel ist.

Wenn es dich interessiert kannst du mal schauen auf folgender Seite,

http://www.naturmedinfo.de/

Es ist eine Seite gedacht für die Ärzte selber, doch ich finde man bekommt eine andere Sichtweise zu dem Gebiet wenn man die Homöopathie von der anspruchsvolleren Seite betrachtet und erfahren kann. 

LG

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Kommentar von uteausmuenchen
24.09.2016, 22:40

Hallo Kev19b,

Ich kann dir nur von meinen eigenen Erfahrungen mit Homöopathie berichten,

Was schon mal schlecht ist, sorry. Persönliche Eindrücke sind immer fehleranfälliger als sauber erhobene Daten aus kontrollierten Vergleichen.

Meine Erfahrung liegt vor allem im psychischen Bereich und Homöopathie wirkt vor allem sehr auf die Seele.

Was bei der Homöopathie "wirkt", das sind vor allem die langen Gespräche beim Homöopathen. Homöopathie ist eine "sprechende Medizin" - eben keine Arzneimittellehre.

Ich empfehle das Buch von Norbert Schmacke "Der Glaube an die Globuli" hierzu. Oder einen Blick in Studien, die das nachweisen. Zum Beispiel diese hier:

http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-wenn-ja-wie.html

"Bei den sekundären Endpunkten Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung zeigten sich dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur medizinisch beraten wurden.
Das interessante Ergebnis ist nun, dass es innerhalb der Beratungsgruppen jeweils keinerlei Unterschiede gab. Es war also egal, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente bekamen, solange sie
nur vorher homöopathisch beraten wurden. Anders gesagt: Reden ist
wirksam, Globuli sind es nicht."

Aber ja die Homöopathie wirkt. Und sie wirkt, egal ob du daran glaubst oder nicht sie wirkt immer, WENN es das richtige Mittel ist.

Behaupten kann man viel, wenn der Patient nur verzweifelt genug ist. Belegen kann die Homöopathie diese Behauptung seit 200 Jahren nicht.

Der Link zur Naturmedinfo zeigt wieder einmal, dass Homöopathen alles andere als harmlos sind: Wer sich ohne den geringsten Wirkungsnachweis an Krebspatienten heranmacht, der hat den Boden einer vernünftigen Einschätzung der Leistungsfähigkeit des eigenen Verfahrens seit langem verlassen und stellt allein deshalb eine Gefahr für den Patienten dar.

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Nehme Globuli seit 30 jahren und war noch nie länger krank . Probieren geht über studieren. 

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Ich habe in meinem Leben bis jetzt nur Globuli genommen und die haben immer geholfen. Ich musste bis jetzt einmal ernsthafte Tabletten nehmen, weil ich eine Mandelentzündung hatte. Es ist nur so, dass man meistens ein bisschen rumprobieren muss. Bei Globuli hast du keine Garantie, dass das jetzt gerade bei deiner Krankheit hilft. Deswegen musst du meistens eben mehrere ausprobieren. Lass dich da aber lieber von einem homöopathischem Arzt beraten.

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Kommentar von Buddhishi
19.08.2016, 22:20

Danke, Mambo69, ich möchte nur ergänzen: Bei anderen Medikamenten hat man ebenfalls keine Garantie, dass sie jedem Menschen helfen und muss ggfs. mehrere ausprobieren. LG

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Meine Güte ---- diese Frage wurde hier schon zig mal gestellt.

Zum Glauben geht man in die Kirche.

Wenn jemand gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hat, wird er davon überzeugt sein. Das gilt auch für jede andere Therapie !

Das hat jetzt nichts mit "Glauben" zu tun.

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Kommentar von MalNachgedacht
28.08.2016, 20:29

Wenn jemand gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hat, wird er davon überzeugt sein

Das ist das "Problem" - wird ein Kranker der an einer bestimmten Krankheit X leidet NACH Behandlung mit der Methode Y gesund dann ist er schnell überzeugt davon dass er DURCH die Behandlung mit der Methode Y gesund wurde.

Das war auch der Grund warum sich Methoden wie Tieropfer oder Aderlässe über Jahrhunderte einer großen Beliebtheit erfreuten.

Wer als Kranker wieder gesund wird der wird eher selten kritisch hinterfragen ob er seine Heilung dem geopferten Tier oder dem Aderlaß zu verdanken hat - was man im Einzelfall sowieso gar nicht feststellen kann.

Testet man hingegen gründlich ob es tatsächlich Hinweise auf einen KAUSALEN Zusammenhang zwischen Therapie und Heilung gibt dann nimmt man dafür am besten  placebokontrollierte, randomisierte Doppelblindstudien (die übrigens vermutlich von Homöopathen erfunden wurden)

In solchen Doppelblindstudien stellt sich dann regelmässig heraus, dass es vollkommen egal ist ob man Zuckerpillen oder "hochindividuell" ausgewählte Globuli verabreicht - die Chancen auf Heilung sind dabei mehr oder weniger gleich.

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Homöpathie kann dir helfen, wenn du nicht darüber nachdenkst und einfach daran glaubst. Placebo-Effekt nennt man das.
Bei Beschwerden, welche von selbst verschwinden, kann es funktionieren.

Bei schwierigeren Fällen muss man auf Schulmedizin umsteigen, wo Wissenschaft und Studien dahinterstehen.

Seit ich weiß, was Homöopathie ist, ist es bei mir zu 100% wirkungslos.

Falls sie humorvoll erfahren wollen, was hinter Homöopathie steckt, ist hier eine  Demonstration von renommierten österreichischen Wissenschaftlern:

 

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